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Ich kam, um als Bauer zu leben, mit einer Familie - so Gott will.
Du willst also, dass ich dich heirate?
Ich liebe dich.
Schottland...
Mein Land.
Söhne Schottlands! Ich bin William Wallace!
Er ist ein sehr heldenhafter Mensch.
Völlig kompromisslos, was ihn so außergewöhnlich macht
und weshalb da immer noch ein riesiges Denkmal in Schottland steht.
Der hört nie auf zu kämpfen.
Tolle Geschichte - ich hoffe, die Leute verstehen,
wie wichtig es für diesen Mann war, für das, woran er glaubte, zu kämpfen.
Sagt Eurem König, William Wallace beugt sich nicht.
- So macht man Frieden. - So macht man Sklaven!
Es ist ein Monumentalfilm. Es geht um Leben und Tod, Finsternis und Licht.
Action!
Bei einem Film von dieser Größe ist es ehrgeizig, vor und hinter der Kamera zu sein.
Es war schon nicht einfach!
Das wird ein Picknick!
Die Triebkraft dafür ist seine Leidenschaft für das Projekt, und davon ist er voll.
Ich glaube, dieser Film hat Mitgefühl.
Und das kommt Mel vom Herzen. Wirklich!
Sie können uns das Leben nehmen,
nie aber unsere Freiheit!
LEIDENSCHAFT EINES FILMEMACHERS
Alle an ihre ursprünglichen Positionen, bitte.
Also. Kamera ab!
- Tongeschwindigkeit! - Action!
Ich will Wallace' Herz auf dem Tablett!
Nervös von einem Fuß auf den anderen treten.
Wird er Sie schicken? Sehen Sie zu Ihrem Befehlshaber hoch.
Beobachten Sie ihn! Was ist los?
Worauf wartet Ihr? Führt sie!
Ich weiß nicht, ab wann ich Schauspieler oder Regisseur sein wollte.
Das ergab sich einfach.
Ich war verrückt nach Filmen in den 60ern, als ich aufwuchs.
Ich kannte Filme hauptsächlich durchs Fernsehen.
Mir gefielen die großen, wie Weites Land. Der Western, wissen Sie?
WEITES LAND
Und Frau ohne Gewissen mit Fred MacMurray und Barbara Stanwyck.
Romantische Filme.
Wir taten es, um zusammen zu sein, aber es reißt uns auseinander.
- Was meinst du? - Dir ist es egal, ob wir uns sehen.
Halt den Mund, Schatz.
Aber gleichzeitig gefiel mir Spartakus. Die riesigen Monumentalfilme.
SPARTAKUS
Das waren großartige Filme. Wirklich.
Sie reißen einen auch heute noch mit.
Die Monumentalfilme inspirierten mich, Braveheart zu machen.
Das ist ein kleines Stück Kinogeschichte.
Man sieht selten so viele Leute in einer Aufnahme.
Ich bekam das Drehbuch natürlich als Schauspieler, aber...
ich wollte plötzlich die Geschichte erzählen,
weil ich die Szenen ständig überdachte.
Das ist ein recht sicheres Zeichen, dass man Regie führen sollte,
wenn man die Bilder und Abläufe im Kopf aufbaut.
Ich bin William Wallace!
Gekommen, als freie Männer zu kämpfen... und freie Männer seid ihr!
Das Drehbuch ließ mich nicht los.
Es war unberechenbar.
Schon... allein das Ausmaß.
Es ist auch ein Teil der Geschichte, von dem ich vorher nie gehört hatte.
Es basiert auf einem William Wallace,
der im 13. Jahrhundert in Schottland lebte.
Er war aus dem Volk. Und er war ein Patriot.
Er hat sogar erfolgreich die Engländer geschlagen.
Wallace wollte wirklich die Freiheit
und liebte sein Land, er wollte einfach frei sein
und seine Landsleute frei sehen.
Aber gleichzeitig war er ein Barbar.
Bei der Schlacht von Stirling
häutete er den Befehlshaber der anderen Seite und machte einen Gürtel aus ihm.
Vielleicht auch eine passende Tasche und Schuhe!
Das ist also der Widerspruch des Mannes.
Vereint können wir siegen. Siegen wir,
dann haben wir, was keiner von uns je hatte.
Ein eigenes Land.
Meine Frau und ich waren in Edinburgh und spazierten dort in das Schloss
und sahen die Statue von William Wallace.
Ich dachte, das ist ein berühmter Wallace, und ich hatte noch nie von ihm gehört.
Ich fragte eine der Wachen, wer er war.
Er sagte: "Er ist unser größter Held."
Dann fing ich an, über ihn zu lesen.
Aber die wirklichen Fakten über William Wallaces Leben,
die Historiker etabliert haben, sind minimal.
Es ist alles vage, und man muss Lücken füllen.
Aber zum Glück gibt es auch jede Menge Sagen um die Person.
William Wallace misst sieben Fuß.
- Wallace hat 50 Männer umgebracht. - 100 Männer...
Wäre er hier, seine Augen würden die Engländer mit Feuerbällen verzehren
und sein Hintern würde Blitze speien.
Ich bin William Wallace!
Die Sagen gaben mir einen Eindruck, wer der Mann wirklich war,
was er über sein Land dachte,
wen er geliebt hatte, wie er geliebt hatte.
Ich spiele Murron, die Frau, in die sich William Wallace verliebt.
Es fängt auf dem Markt an, wo sie sich gegenseitig wieder auffallen.
Es war Liebe auf den ersten Blick!
Da besteht schon aus der Kindheit ein Band.
Sie kannten einander als Kinder
und hatten diese spirituelle Verbindung schon sehr früh.
Als er zurückkam, kam er ihretwegen, und es hatte sein sollen.
Ich liebe dich. Schon immer.
Sie stand für seinen Wunsch, in Frieden zu leben.
Er wollte nicht kämpfen und töten und leiden.
Er hätte gern in Frieden gelebt und eine Familie gehabt,
und sie hat ihn vorangetrieben.
Er hatte sie immer mit dabei, was er auch tat, wo er auch war.
Ich werde dich mein Leben lang lieben. Dich und keine andere.
Catherine McCormack war davor nur in einem kleinen Film,
und ich hatte nur so ein Gefühl bei ihr.
Ich mochte sie. Man muss sie einfach mögen.
Sie ist schön. Ihre Rolle verlangte Schönheit.
Sie ist eine gute Darstellerin. Sie war wie gemacht für die Rolle.
Am ersten Tag war ich nervös. Ich dachte: "O Gott!"
"Riesenbudget! Was mache ich hier?"
Und mit Mel zu arbeiten, da dachte ich: "O nein, ein Superstar."
Aber er ist so ein netter Kerl, gar nicht abgehoben.
Schnitt!
Wenn ich eine Szene mit ihm mache, bekomme ich kaum Anleitung.
Wir gehen mehr nach dem Gefühl.
Er hat was übrig für Improvisation, mit dem Drehbuch als Vorlage.
Es ist eine menschliche Story über echte Leute.
Das sind wirkliche Menschen im Text,
und es war meine Aufgabe, diese Leute noch echter zu machen.
Ich hab Monate lang an der Besetzung gearbeitet!
Ich habe niemanden gelesen. Leute lesen Leute, aber ich halte das für nutzlos.
Ich habe mich nur hingesetzt und 15 Minuten mit ihnen geredet.
Und man merkt es.
Das Problem mit Schottland ist,
dass es voller Schotten ist.
Patrick McGoohan ist ein hochintelligenter Schauspieler.
Ich sah Danger Man und The Prisoner im Fernsehen. Die hat er sich ausgedacht.
Ich fühlte mich geschmeichelt, als er hier zusagte.
- Die Bogenschützen sind bereit, Herr. - Nicht die Bogenschützen.
Pfeile kosten Geld. Verbraucht erst die Iren. Tote kosten nichts.
Patrick spielt Longshanks, das ist der Spitzname von König Edward I.,
einem der skrupellosesten Herrscher Englands.
Er konnte William Wallace nicht besonders leiden.
Bringt mir Wallace! Lebend, sofern möglich.
Tot... ist ebenso gut.
Longshanks verbrachte seine Herrschaft damit, Schottland
in sein Reich einzugliedern, so dass er die Kontrolle hatte.
Er unterwarf Schottland, also sollte man sich bei ihm auch wie ein Untertan fühlen.
Patrick gibt einem das Gefühl.
Seine Interpretation von Longshanks ist sehr düster.
Wallace hat den Richter umgebracht und hat die Stadt in der Hand.
Bei so einem großen Film ist die Verantwortung als Darsteller und Regisseur...
das ist harte Arbeit. Mel steht offensichtlich viel mehr unter Druck.
Es ist pure Leidenschaft für ihn.
Er hat seine eigene Meinung - eine sehr starke Meinung.
Warum können da nicht ein paar Stöcke durch die Aufnahme fliegen?
Es nimmt einen total in Anspruch, man lebt, atmet, schläft die Story... und ihr Erzählen.
Die Kavallerie ist hinten. Jetzt überall hinrennen. Gefolge, los.
Es ist, als ob man mitten im Ozean abgeworfen wird.
Man sieht sich um, und da ist nur Wasser, aber man weiß, irgendwo muss Land sein...
Ich schwimme mal da lang, und dann geht es nur Zug um Zug.
Ich musste als erster aufstehen, um mich zu verkleiden
und auf die Arbeit vorzubereiten.
Ich sprang nur vor die Kamera und gab mein Bestes. Dann sprang ich dahinter
und sah es mir an. War es akzeptabel, machte ich noch eine zur Sicherheit. Das war's.
Oh Mann, das ist gut!
Ich war so auf das Erzählen und die anderen Aspekte der Sache konzentriert,
das entspannte das Ganze, weil ich keine Energie hatte, auch noch gestresst zu sein.
Schottland war regnerisch. Es hat fast nur geregnet.
Kein strömender Regen,
sondern so richtiger Landregen, der immer nieselt und nie aufhört.
Sie wollten die Außenaufnahmen in der Nähe von Inverness machen.
Als sie anfingen, merkten sie, dass es einer der verregnetsten Orte - überhaupt
der regnerischste Ort - in ganz Europa war.
Alles eine Frage der Abhärtung.
Wir beschlossen einfach zu filmen. Man kann nicht ständig aufs Wetter sehen.
Wenn man bei jedem bisschen Regen aufhört, wird man nie fertig.
Ich muss mich sowieso dran gewöhnen!
Das war elend. Wir machten eine Aufnahme nach der anderen... nach der anderen.
40B, erste Klappe!
Action!
- Schnitt, Schnitt, Schnitt! - Halt!
Halt!
- Schnitt! - Dritte Klappe!
Das Pferd will offensichtlich nicht hier bleiben.
Halt!
Sie riefen mich an und sagten, dass es fürchterlich wäre.
"Es sieht toll aus, aber jeder Schritt ist eine Anstrengung."
Unsere edlen Retter nahen!
Ich meine, es hat dem Film künstlerisch geholfen.
Sie hatten alle Schlamm auf den Sachen und im Gesicht.
Das Aussehen hätten wir nicht bekommen, hätte es das Wetter nicht gemacht.
Es ist primitiv. Schmutzige Fingernägel - aber so wäre es damals gewesen.
Im 13. Jahrhundert war die Sterblichkeit hoch.
Jeder, der überlebt hat, war wirklich aus hartem Holz geschnitzt.
Wenn die Pest einen nicht erwischte oder Lepra einen nicht auffraß oder so was.
Wenn man über 30 wurde, war man ein Supermann.
Ich biete Waffenruhe an
und kaufe ihn.
Wen entsende ich?
Ich bin die Prinzessin von Wales.
Sie trifft ihn im Auftrag des Königs, der einen Kompromiss finden wollte.
Sie kommen aus verschiedenen Welten.
Sie ist eine Prinzessin, er ein armer Schotte.
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