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Filmrestaurierung von Roma (1972) wurde von der 35mm Kopie erstellt
die in der Cineteca di Bologna, Fundus "Titanus" lagert.
Nach dem ersten Screening des Films im Jahr 1972
entschieden Fellini und Produzent und Drehbuchautor Bernardino Zapponi
Kürzungen für den Internationalen Markt durchzuführen.
Spuren dieser geschnittenen Szenen sind noch in der
Drehdokumentation und in dem Pflichexemplar des Positivprints
aus dem CSC - Nationalen Filmarchiv erhalten.
Dies ist die Version für den Internationalen Markt.
Die Restaurierung wurde in den Laboratorien von
Immagine Ritrovata, Bologna, in 2010 durchgeführt.
- Er hat aus Amerika geschrieben. - Was sagt er?
Die Amerikaner essen alles aus Dosen.
Das erste Bild vom Rom war ein Jahrhunderte alter Stein
der aus dem Feld, knapp außerhalb meiner Heimatstadt ragte.
Später, in der Schule, erzähle man uns andere interessante Dinge über Rom.
Der Rubikon.
Der mächtige Fluss, den Cäsar
mit dem Ruf überquerte: "Alea iacta est" : Der Würfel ist gefallen.
- Zieht die Schuhe aus. - Wandeln wir auf Cäsars Spuren!
Alea iacta est! Der Würfel ist gefallen.
- Gen Rom! - Gen Rom!
Der Faschistentropf hat nur 'n halben Kopf.
Beim Überqueren des Rubikon kamen ihm die Eier davon.
Kinderchen, was meint ihr? Ist Mussolini ein Stinktier?
Julius Cäsar wedelte mit den Klauen
Drum hat man sie ihm abgehauen!
Bringt mir die Petition des Metellus Cimber...
Möge diese Hand für mich sprechen!
Et tu, Brute?
Oh, mein Sohn!
Commendatore. Sie haben uns gestern zu Tränen gerührt.
Sie sind ein großer Künstler.
Ewige Dankbarkeit unseren schwimmhäutigen Freunden!
Ewige Dankbarkeit unseren schwimmhäutigen Freunden,
die durch ihr aufgeregtes Schnattern...
Es ist immer der Gleiche, Herr Lehrer!
..die Soldaten weckten,
die zu den Waffen griffen und Rom vor dem Feind retteten.
Ihre Nachfahren schnattern noch heute draußen vor dem Fenster.
Vorsicht, Kinder. Vorsicht!
Zurück auf eure Plätze!
Ordnung! Zurück an eure Pulte!
Wir sind nicht auf dem Fußballplatz!
Satansbraten! Man sollte euch auspeitschen! Barbaren!
- .. in saecula saeculorum. - Amen.
Aufstehen.
Fertig.
Arme an die Seite. Umdrehen.
Vorwärts Marsch!
Ruhe. Ordnung.
Ordnung und Ruhe.
Die Bronze der kapitolinischen Wölfin.
Santa Maria Maggiore, eine der vier Basiliken Roms.
Das Grab Cecilia Metellas an der Via Appia.
Der Konstantinsbogen.
Das Denkmal Vittorio Emanueles.
Der Petersdom, der größte aller Tempel von Mutter Kirche.
Ausschalten! Stell den Strom ab!
Ausschalten! Macht die Augen zu! Nicht hinschauen!
Alle raus! Das Bild ist des Teufels!
Augen zu! Der Teufel ist unter uns! Nicht hinsehen!
Halt! Steht auf!
Die Glocken sind die Stimme Gottes.
- Der Papst spricht im Radio den Segen! - Bring schon die Suppe!
- Bring endlich die Suppe! - Severino, der Papst spricht den Segen.
- Schäm dich. Kniet nieder. - Bleibt sitzen oder ich ess den Teller.
Kniet, Kinder. Hört nicht auf euren gottlosen Vater.
Zum Teufel noch mal!
- Nicht drängeln. Es ist genug Platz. - Drei Erwachsene, zwei Kinder.
Kinderkarte? Er ist groß genug, um mein Mann zu sein.
Einmal für Dienstmädchen.
Adele, behalt die Kinder im Auge. Kommt.
Verzeihung.
Die Götter sind dir gnädig, Pompeo.
Ich komme, mich zu verabschieden.
Du gehst fort - mit dieser Schlampe, der Christin Priscilla?
Ich bin großzügig, doch die Rache einer verschmähten Frau ist grausam.
Ich liebe sie.
Nein! Gnade! Habt Mitleid mit mir!
Freie Plätze! Los! Adele, Kinder, setzt euch.
Da liegt schon die Tasche meiner Frau!
- Hier hinten sind Plätze frei! - Plätze! Los!
Sie junger Spund! Wen meinen Sie, haben Sie vor sich?!
Sie Rüpel! Wissen Sie eigentlich, wer ich bin?
Der Schulrektor. Der Rektor! Seien Sie also gefälligst still!
Die Feier des 28. Oktobers
in Rom war ein großer Erfolg.
Die Stadt huldigte ihrem ruhmreichen Führer
und bekundete ihre Zuversicht in die Zukunft des Vaterlandes.
De Carolis vollführte sein waghalsiges.. .
- Unglaublich, der Mann! -.. gewidmet dem faschistischen Ideal.
An den Stränden marschierten die Nachfahren Romulus'
zu den Klängen der Revolutionshymne.
Die Kinder bekamen später ein italienisches Käsebrot,
dazu einheimischen Tee.
Florenz: In der warmen italienischen Frühlingssonne
erstrahlt der Palazzo Pitti in seinem vollen Glanz.
Das ist das Schöne an Rom: Es ist groß. Keiner kennt dich.
Du kannst tun und lassen...
Wie sind die römischen Frauen, Carlo?
Das sage ich euch gerne. Titten wie Wassermelonen.
- Feuerzeug gefällig? - Danke. Ich hab schon eins.
Echter englischer Anzugstoff aus Wolle?
- Wo wohnst du? - Via Albalonga.
Ich geb dir mein Zimmer, Frau inklusive.
Nein danke.
Hotel Dragoni!
- Hotel Roma! - Hotel Excelsior!
He, Cesare! Endlich! Schön, dich zu sehen!
Kalbsschnitzel, acht Lire das Kilo. Was soll aus dem Land werden?
- Es geht vor die Hunde. - Das können Sie laut sagen.
Verzeihung. Wo finde ich die Pallettis?
Vierter Stock. Der Aufzug ist kaputt.
Danke.
Spielt schön, Kinder.
- Du bist blöd. - Wieso?
Du machst es immer falsch.
Wohnen die Pallettis in diesem Stock?
Danke.
Er sagt zu mir: »Spinnst du?« Und ich: »Was?«
Und er: »Du weißt schon.« Und ich: »Na und?«
- Und? - Was - »und«?
Um 1 3 Uhr fanden militärische und kirchliche Feiern.. .
Ich werf dir die Katze runter! Fang!
He, Moment.
Hallo. Wo ist deine Mutter?
Kann ich reinkommen?
Ist jemand da?
Hallo?
Antonietta! Ich bin fertig!
Später. Es ist jemand da.
- Ich komme! - Ich habe eine Riesenportion gemacht!
Signora, der junge Mann aus dem Norden ist da.
Ich führe ihn herum.
Guten Tag.
Ich war gerade am Kochen. Geben Sie her. Ich zeige Ihnen Ihr Zimmer.
- Danke. - Hier entlang.
Die Signora fühlt sich nicht wohl. Kommen Sie.
Eierstockentzündung.
Ich stell sie inzwischen hier ab. Kommen Sie.
Kommen Sie. Hier rein.
Ich hoffe, Sie mögen Kinder. Das Haus ist voll davon.
Das Esszimmer. Florentinischer Stil. Hübsch, nicht?
Das da ist ihr Sohn. Er hofft auf einen Job bei der Straßenbahn.
Er war gestern am Strand.
- Guten Morgen. - Ich war am Strand, na und?
- Musstest du mittags gehen? - Wann sonst? Nachts?
Der Ärmste.
Sie haben etwas viel Sonne erwischt.
Haben Sie Fieber?
Ein bisschen.
- Hübsches Hemd. - Oh, danke.
Sie haben keine Angst vor Chinesen, oder? Hier wohnt einer. Er kocht selbst.
Kann ich reinkommen?
Oh Gott! Machen Sie das Fenster auf! Es stinkt zum Himmel!
- Sehr gute Nudeln. - Bestimmt.
- Wollen Sie? - Ich habe schon gegessen.
- Sehr gut. - Mir wird gleich schlecht.
Das würde man nicht mal Ratten vorsetzen.
Signora, soll ich ihm die Küche zeigen?
- Ja, führ ihn herum. - Hier lang.
Oh, Gott. Womit habe ich das verdient?
Hier ist die Küche.
- Oh, tut mir Leid. - Schon gut.
Bitte sehr. Nach Ihnen.
Komm! Ich bin fast fertig!
- Komm! Ich bin fertig! - Schrei nicht! Ich hab's gehrt!
Moment.
- Hallo. - Guten Morgen.
- Hast du mir was mitgebracht? - Was möchtest du?
Meinen Sie, es gibt Krieg dieses Jahr?
- Willst du mein Omalein sehen? - Deshalb bin ich da.
Sie ist oben. Sie ist noch kleiner als ich.
Warum muss ich hier alles machen?
Omalein! Schau, wer da ist! Schau, wer da ist!
- Gott segne dich, Junge. - Vielen Dank.
Wetten, du hast keine so kleine Oma.
- Wem gehrt das Zimmer? - Mir.
- Es ist noch nicht hergerichtet. - Sehr sonnig.
Spiel nicht damit!
Guten Tag. Mein Name ist Landi. Marco Landi. Kennen Sie mich?
- Ja. - Ich debütierte unter Camerini.
Ich habe viel mit Righelli gedreht. Romantische Junggesellenrollen.
Haben Sie mich in Herzschlag gesehen?
Nein, damals waren Sie zu jung.
Doch, ich erinnere mich.
Sind Sie Reporter? Ich gebe gern ein Interview.
Ich habe noch keinen Job.
Freunde, unser neuer Hausgast. Er ist Journalist.
- Hallo. - Guten Tag.
- Sie sind doch ein Hausgast, oder? - Ja.
Das ist eine Lüge.
Nie würde Großbritannien, das nie einen Zwist mit Italien hatte,
Europa wegen eines afrikanischen Lands an den Rand der Katastrophe bringen.
Verblüffende Ähnlichkeit.
Nicht wegen eines Landes unzivilisierter Wilder,
gegen unser Land der Helden, Künstler, Dichter, Heiligen und Forscher...
- Lucretia! - Ja?
Schick den jungen Mann rein. Ich will ihn sehen.
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