Prvních 200 řádků.
Komm mit mir in ein Land, Ein exotischer Fleck,
Wo Kamele durch die Wüste zieh'n
Und steckst du mal im Sand, Kommst du dort nie mehr weg.
Tja, vergiss es! Dann platzt der Termin
Plötzlich dreht sich der Wind, Und die Sonne verschwindet,
Es herrscht eine Zaubermacht
Trau dich nur, komm vorbei, Geh zum Teppichverleih,
Und flieg hin zur arabischen Nacht!
Arabische Nächte -
Wie die Tage vorher -
Sind, wie jeder weiß, Viel heißer als heiß,
Und das immer mehr!
Arabische Nächte,
Scheint der Mond auf das Land,
Gewarnt sei der Tor, Der hier was verlor
Im ewigen Sand
Salaam und guten Abend allerseits, verehrte Freunde.
Bitte, bitte, kommt näher.
Das ist jetzt ein wenig zu nah.
So.
Willkommen in Agrabah.
Stadt voller Geheimnisse.
Voller Zauber.
Und den verlockendsten Angeboten diesseits des Jordans!
Seht her. Huka und Kaffeemühle in einem, und auch die Pommes.
Geht nie kaputt!
Kaputt.
Was ist das? Ich habe noch nie eins in so gutem Zustand gesehen.
Original babylonische Tupperware. Hört.
Ah, geht noch.
Nein, so wartet doch!
Ich sehe schon, ihr interessiert Euch nur für auserlesene Kostbarkeiten
Dann habe ich etwas, was Ihr bestimmt zu schätzen wisst.
Denn wie so oft im Leben, ist es nicht nur das Äußere,
sondern auch das Innere, was zählt.
Das ist keine gewöhnliche Lampe!
Einst besiegelte sie das Schicksal eines jungen Mannes.
Wobei der Bursche viel mehr war, als das, wofür man ihn hielt.
Ein ungeschliffener Diamant.
Soll ich euch die Geschichte erzählen? Sie beginnt in einer finsteren Nacht,
wo ein finsterer Mann in finsterer Absicht lauert.
Ihr seid unpünktlich.
- Vergebt mir! Oh, Geduldiger. - Ihr habt ihn also?
Ich musste erst ein paar Kehlen aufschlitzen. Aber ich hab ihn!
Zuerst den Schatz.
Vertraut mir, mein pestilenzialischer Freund.
Ihr bekommt schon, was Euch zusteht.
Schnell! Folgt dem Schweif!
Schneller.
Endlich geht meine langjährige Suche zu Ende.
Da ist sie nun, die Wunderhöhle.
Allmächtiger Allah!
Also, vergesst nicht. Besorgt mir die Lampe.
Der übrige Schatz gehört Euch, aber die Lampe gehört mir.
Die Lampe.
Meine Fresse, wo hast du diesen Gartenzwerg aufgetrieben?
Wer stört mich in meinem Schlummer?
Ich bin es. Gaziem.
Ein bescheidener Dieb.
Seid gewarnt! Die Wunderhöhle darf nur der betreten,
dessen wahre Werte sich noch tief verbergen.
Ein ungeschliffener Diamant.
Worauf wartet Ihr? Geht schon!
Suchet zuerst den ungeschliffenen Diamanten.
Mir reicht's. Und wie es mir reicht.
Wie sollen wir denn so diese blöde Lampe kriegen?! Vergiss es!
Siehst du das? Jetzt ist es passiert! Ich krieg die Mauser.
Gemach, Jago.
Gaziem war offensichtlich alles andere als würdig.
Das ist ja eine Erkenntnis!
Ich krieg gleich 'nen Schlaganfall und fall tot um!
Was machen wir jetzt? Wir haben hier ein mächtiges Problem.
Ja.
Die Wunderhöhle darf nur einer betreten.
Ich muss ihn finden, diesen ungeschliffenen Diamanten.
Haltet den Dieb!
Gib mir die Hand, du Ratte! Ich häng sie in meine Trophäensammlung.
Nur wegen einer Stange Weißbrot?
- Da ist er. - So leicht kommst du uns nicht davon!
Nennst du das etwa leicht?
Ihr zwei, darüber! Du kommst mit mir! Gleich haben wir ihn!
- Morgen, ihr Schönen! - Schäm dich!
So früh am Morgen und schon in Schwierigkeiten.
Wer, ich? Schwierigkeiten kriegst du, wenn sie dich erwischen.
- Hab ich dich! Und dieses Mal ... - Jetzt zum Beispiel.
Pünktlich wie immer, Abu. Wie gerufen!
Los, wir müssen abhauen!
Ich muss ja schnell weg! Sie könnten mich kriegen!
Bloß weg! Die Klingen sind scharf!
Ich klau nur, Was ich mir nicht leisten darf!
Nämlich alles!
Schnell weg! Hier wird's zu gefährlich!
Glaubt mir, Das hat keinen Sinn
Kein Mensch kapiert, Dass ich nur pleite bin!
- Abschaum! - Köter!
Schwerenöter!
Es war doch nur heute!
Reißt ihn auseinander, Leute!
Ich bin ja schon weg, Such mir ein Versteck!
- Dazu mein kleiner Freund Abu! - Du?
Oh, wie schade, Aladdin geht flöten!
Mit ihm steigt die Kriminalität.
Hätt er Eltern, Würden sie glatt erröten!
Wenn die Mäuse fehl'n, Muss man eben stehl'n,
Und ich sag euch 'Wiederseh'n Ich komm zu spät!
Schnell weg! Sie sind nicht so langsam.
Mach schon! Sie kriegen mich klein.
Mir ist es lieber, Anonym zu sein.
Da ist er.
Schnell weg! Die Wachen sind wütend.
Ein Sprung, Schon ist es gescheh'n
Ich lasse mich hier Lieber nicht mehr seh'n.
- Teufel. - Packt ihn.
-Abu -Packt ihn
Woll'n wir's nicht vergessen?
Ich könnt ihn sofort auffressen!
Wenn die Mäuse fehl'n, muss man eben stehl'n.
- Wollt ihr mir das nicht verzeih'n? - Nein.
Schnappt ihn!
Er hat ein Schwert!
Was seid ihr für Idioten! Wir haben auch Schwerter!
Schnell weg von Hufen und Herden! Bloß weg, sie haben mich gleich!
Mach schon, hier kommen die Penner! Mag sein, doch ich bin schneller!
Los geht's, ich muss jetzt Verschwinden, ich werd's überwinden
Nur ein Sprung und ich bin frei ...
KAMELMIST ZU SPOTTPREISEN
Und nun, verehrter Effendi, genießen wir unser Festmahl.
Hier.
Nimm nur.
Nicht nötig.
Sieht so aus, als wolle er auch zum Palast.
Schon wieder so 'n Bewerber für die Prinzessin.
Aus dem Weg, ihr dreckigen Rotzlöffel.
Wäre ich so reich wie Ihr, würde ich mir bessere Manieren kaufen.
Dir bring ich gleich Manieren bei!
Sieh dir das an, Abu!
Wann hast du das letzte Mal einen Esel mit zwei Hintern gesehen?
Du bist nur ein ungehobelter Straßenköter!
Du kommst aus der Gosse und wirst auch in der Gosse sterben!
Und nicht mal deine Flöhe werden um dich trauern!
Ich bin nicht ungehobelt! Und Flöhe habe ich auch nicht.
Komm jetzt, Abu. Wir gehen nach Hause.
Abschaum! Köter!
Schwerenöter!
Ich wollt, Ich könnt's verstehen
Arm zu sein Ist wirklich kein Vergehen
Ich bin mehr
Die Welt will's bloß nicht seh'n
Wart's ab, Abu, eines Tages wird alles anders.
Dann sind wir reich, haben einen Palast
und lassen all unsere Sorgen hinter uns.
- Noch nie bin ich so beleidigt worden. - Prinz Achmed.
Ihr wollt uns schon wieder verlassen?
Sucht Euch einen anderen Bräutigam!
Jasmin.
Verflixt noch mal, Radschah!
Also deswegen ist Prinz Achmed hinausgestürmt.
Ach, Vater. Radschah wollte doch nur mit ihm spielen, nicht wahr, Radschah?
Du wolltest doch nur mit diesem eingebildeten Prinz Achmed spielen.
Das kann doch nicht so weitergehen, dass du jeden Bewerber abweist!
Das Gesetz besagt, dass du einen Prinzen heiraten musst.
Bis zu deinem nächsten Geburtstag.
- Ich muss gar nichts. - Der ist aber schon in drei Tagen.
Vater, ich will nicht dazu gezwungen werden.
Wenn ich mal heirate, dann nur aus Liebe.
Jasmin, es ist nicht nur dieses Gesetz.
Aber schließlich bin ich nicht mehr der Jüngste, und ...
Es liegt mir halt sehr am Herzen, dass du in gute Hände kommst
- und versorgt bist. - Bitte, versuch, mich zu verstehen!
Ich habe noch nie etwas allein gemacht. Ich habe nicht mal richtige Freunde.
Bis auf dich, Radschah.
Ich habe noch nicht mal den Palast von außen gesehen.
Aber Jasmin, du bist eine Prinzessin.
Vielleicht möchte ich aber gar keine Prinzessin sein!
Möge Allah dich nie mit Töchtern beglücken!
Ich weiß gar nicht, von wem sie das hat.
Ihre Mutter war bei weitem nicht so wählerisch.
Dschafar. Mein treuer Retter in der Not!
Ich bin verzweifelt. Ich brauche deinen Rat.
Majestät, ich lebe nur, um Euch zu dienen.
Es geht um die Bewerber.
Jasmin weigert sich unentwegt, einen Gatten auszusuchen!
Ich bin völlig am Ende!
Willst du einen Keks, Papageichen?
Eure Majestät habt eine unwiderstehliche Art,
mit dummen Tieren umzugehen.
Vielleicht kann ich etwas hervorzaubern,
um Euch von diesem Dorn im Auge zu befreien.
Wenn jemand helfen kann, dann bist du es.
Aber das ginge nur in Verbindung mit einem mystischen blauen Diamanten.
Meinem Ring?
- Er ist aber ein uraltes Familienstück. - Die Prinzessin muss sich vermählen.
Sorgt Euch nicht.
Es wird alles wieder gut.
Der Diamant.
Hier, Dschafar.
Der Diamant steht dir zur Verfügung.
Euer Großmut ist überwältigend!
So geht nun und beschäftigt Euch mit Euren Spielsachen.
Ja, das wäre wirklich gut.
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