De første 200 linjer.
„EINIGE JAHRE ZUVOR"
271 ,37.
Meine Berechnung ergibt aber 250 Rubel.
Glaubst du etwa, ich betrüge?
Das hab ich nicht gesagt.
23. 60,20.
32,6475,20.
53, 13. Also 271,37.
In Ordnung, dann gebe ich das hier zurück.
Dann stellen Sie es dahin zurück, wo Sie es herhaben.
Das tut mir schrecklich leid. Entschuldigen Sie bitte.
- Sie Arsch! - Hey, was machen Sie denn?
Idiot!
Ich bitte um Entschuldigung.
Ihre Entschuldigung brauche ich nicht. Lassen Sie meine Tasche los, verdammt.
Ihre Kleidung, was hat sie gekostet?
Tausend Dollar. Soviel hat meine Kleidung gekostet.
Ich hab kein Bargeld bei mir. Steigen Sie ein. Wir fahren zu einem Geldautomaten.
Ich gebe Ihnen 1.500.
Sie können sich Ihren Geldautomaten sonstwohin stecken.
- Hallo, liebe Nina. Regnet es draußen? - Ja!
Bist du verärgert?
Nein, alles gut.
Natürlich, alles ist gut. Alles gut. Sieh mal, hier.
- Es gab ein Erdbeben in Kamchatka. - Wo?
Nicht weit von Petropavlovsk. Ich muss meine Mutter anrufen.
Es gab mal einen chinesischen Kriegsherren. Liu Xia.
Nach seinem Tod bekam er den schönen Beinamen „Pimmel“.
Du weißt, das bedeutet „weise“. Das könnte man von mir auch sagen.
Sascha, was ist denn los?
Wir sind mit unserem Darlehen im Rückstand.
Und was können wir tun?
Also, im besten Fall zahlen wir auf den ausstehenden Betrag täglich Zinsen.
Im Schlechtesten verlieren wir die neue Wohnung und diese dazu.
Mein Gott, was für eine Katastrophe.
Warum hast du mich nicht daran erinnert?
Mein Kopf ist voll von der Arbeit, ich kann nicht immer an alles denken.
Sascha,
bitte entschuldige, du hast nichts gesagt.
Das. habe ich nicht. Aber muss ich dir auch sagen, dass du dich anziehen sollst?
Oder dass du kochen sollst? Wir tragen beide die Verantwortung.
Entschuldige. Entschuldige bitte. Tut mir leid.
Nicht mehr weinen, ja?!
Ich mach es wieder gut, ja?
Der Kaiser Qin Shi Huang empfahl die Drachenstellung vor der Schlacht.
- Was ist mit deiner Doktorarbeit? - Die kann ein bisschen warten.
Mir gefällt es nicht, dass ich nichts beitrage.
Das haben wir doch so entschieden. Nina. Und nach unserer Abmachung
bringe ich das Geld ein und du sorgst für meine Bedürfnisse.
Um es mal gerade heraus zu sagen: Das hört sich zwar nicht so schön an,
aber wir sind uns doch einig, oder?
Ja schon, das tue ich aber, weil es mir gefällt.
Aber mir doch auch. Wirklich. Sonst hätte es darüber nie eine Abmachung gegeben.
Wir machen immerzu Verträge. Selbst, wenn er nicht niedergeschrieben ist
und kein Sterbenswörtchen darüber verloren wird, existiert er.
Ich frage einen vorbeigehenden Passanten,
wie ich zur „Straße der Deutschen Partisanen“ komme.
Ich gehe davon aus, dass er anhält und mir ein wenig seiner Zeit schenkt.
Wenn er nicht antwortet, bin ich verärgert.
Wieso bricht er einfach so das unausgesprochene Abkommen
zwischen freundlichen Menschen?
Also haben wir zwei einen Vertrag?
So idiotisch, wie es vielleicht klingt. Das haben wir.
Und was ist mit der Liebe?
Die Liebe bildet dabei den Kernpunkt des. Vertrags.
Sascha, woher bekommen wir jetzt das Geld für diese Zinsen?
Ich arbeite als Stadtführer. Jetzt lenk nicht ab, magst du es?
Ja, ich mag es unheimlich gern mit dir.
Heute gehen wir ins Mariinsky Theater.
Ich will aber nicht.
Ich auch nicht, aber ich muss.
Dann geh doch allein hin.
Ich sollte mit meiner Gattin gehen.
Vielen Dank! Das klingt ja wirklich bezaubernd.
Man muss die Dinge beim Namen nennen. Reichst du mir bitte das Salz?
Hier, bitte!
Mist!
Tamara, bitte, warum tust du das?
Tue was? Salzstreuer in Suppen fallen lassen?
Warum bist du wütend?
Weil ich hier die Rolle der Gattin erfüllen muss, Sergei.
Eine Gattin ist ein glückliches Haustier,
das manchmal ausgeführt wird, damit es sehen kann, wie schön es draußen ist.
Wofür es dann dankbar sein darf.
Was schlägst du vor? Dass ich meine Arbeit kündige und abends vorm Fernseher sitze?
Nein, Sergei, ich schlage so etwas natürlich nicht vor.
Tamara, bitte ich brauche deine Hilfe.
Ein Klient ist heute da. Du solltest mitkommen.
Warum hast du mir das nicht früher gesagt?
Er hat sich spontan entschieden.
Ah, verstehe. Und was wird aufgeführt?
Natürlich Schwanensee.
Das stehe ich nicht noch einmal durch.
Ich doch auch nicht. Ich versuche nur, etwas Geld zu machen.
Und warum versuchst du Geld zu machen?
Was weiß ich, zum Teufel?
Als ich noch an der Universität von Shanghai dozierte...
Was für ein kluger und hübscher Mann.
- Und wie ist er im Bett? - Hör jetzt bitte auf.
Warum soll ich aufhören? Das ist das Wichtigste.
Nicht für mich.
Bist du frigide? Kommst du nicht?
Lara, Sex ist nicht das Wichtigste.
Stimmt, du hast recht. Geld ist wichtiger.
Aber von dem wirst du lange kein Geld sehen.
- Das ist auch nicht wichtig. - Was dann?
- Der Märchenprinz. - Auf einem weißen Pferd?
Larissa!
Ja. Und wann soll das sein? In zwei Stunden?
Dein Alexander ist aber nicht gerade ein Prinz. Dafür ist er viel zu rational.
Ich würde sogar behaupten, dass er kühl ist.
Dazu, wenn er irgendwann seinen Doktor hat, wird er erstmal Abteilungsleiter.
Und welche Perspektiven erschließen sich ihm dann?
Larissa, entschuldige. Gehen wir, Nina, komm.
- Bis dann! - Ja, natürlich.
Erinnerst du dich, dass ich bei den Geschäften zwischen den Chinesen
und der Bank gedolmetscht habe? Heute findet der Vertragsabschluss statt.
Geh du hin. Du wirst es bestimmt ganz prima machen.
Übrigens ist es die Bank, von der wir das Darlehen haben.
Du triffst die Vorsitzenden. Weich sie ein bisschen auf.
Dir wird schon was einfallen. Hier ist der Brief.
Sie werden für den Vorstandsvorsitzenden übersetzen.
Entschuldigen Sie, kann ich Sie was fragen, wenn wir hier fertig sind?
Wir haben nämlich gerade dieses Schreiben von Ihrer Bank erhalten.
Es ist gar nicht gut, dass Sie anstelle Ihres Mannes zum Dolmetschen sind.
Gib ihr das nachher wieder.
Hoffen wir, dass Ihre Fähigkeiten nicht schlechter sind als Ihr Aussehen.
Treten Sie ein.
Darf ich vorstellen? Nina Sazonova. Deine Dolmetscherin.
Gennadij, ich bin nicht glücklich über diese Einwechslung.
Ich verbürge mich für sie.
- Kennst du sie etwa? - Sie wurde besten empfohlen.
- Das war leichtsinnig. - Tut mir leid, ich geh wieder.
Sie werden nirgendwo hingehen, Nina Sazonova.
Hoffen wir, dass Sie es hinbekommen.
Zwischen „hoffen“ und „werden“ besteht aber leider ein Unterschied.
Nicht böse gemeint.
Kommen Sie her. Mr. Liu versteht Russisch ziemlich gut.
Deshalb müssen Sie gut sein. Ich sollte erwähnen,
dass Kommandant Liu einmal Parteiführer einer der Provinzen war.
Seine Schwäche ist das Spielen. Er liebt Roulette.
Unser Privatclub erwartet den ehrenhaften Mr. Liu schon.
Die Herren der chinesischen Delegation warten.
Führe jetzt Mr. Liu herein bitte. Bereit machen.
Mr. Liu und die Herren der chinesischen Delegation.
Hallo! Wie viele?
23.
Im Souvenirladen gibt es einen Bonus für jeden.
Sag, hier gibt es die besten Puppen und Bernstein.
Und wenn du noch eine Bootstour hinkriegst...
Bootstour bei dieser Witterung?
Probier es, es sind ja keine Franzosen. Fürs Boot gibt es auch einen Bonus.
Kannst du noch zwei Gruppen?
Nein, nicht heute. Danke, bis dann.
20, Schwarz. Sie haben gewonnen.
- Gratuliere. - Für Sie.
- Vielen Dank. - Machen Sie Ihr Spiel.
Hier sind zwei Jetons. Je 100. Setzen Sie!
Nein, ich glaub, ich spiele besser nicht.
Gut, dann behalten Sie sie für sich.
Nichts geht mehr.
Gut, dann setze ich eben auf Zéro.
Nur Studenten und Offiziere setzen so.
Obwohl einmal was wirklich Verrücktes passiert ist.
- 18, Rot. - Anfang der 90er.
- Die Bank gewinnt. - Ich wurde hängen gelassen.
- Machen Sie Ihr Spiel. - Im Ausland.
Ich hatte Schulden und die zahlte man mit Rubel oder mit Blut.
So waren die Zeiten. Ich hatte noch 5.000 Mark.
Aber damit konnte ich nichts begleichen.
Ich war damals in Baden-Baden, wo Dostojewski gespielt hatte.
Ich geh ins Casino und setze alles auf Zéro.
Nichts geht mehr.
Wenn man gewinnt, bekommt man das 36-fache.
Ich sehe, wie sich das Rad dreht. Und weiterdreht und immer weiter.
Der Croupier ruft: „Zéro!" Ich war gerettet.
- 17, Schwarz. - Interessant!
Machen Sie Ihr Spiel.
Sie machen einen Fehler.
Na und, die Jetons gehören nicht mir.
Nichts geht mehr.
Zéro gewinnt.
Keine schlechte Art zu starten.
Ich rate Ihnen, jetzt nicht mehr zu setzen.
Ich würde es an Ihrer Stelle umtauschen.
- Sie werden nicht wieder gewinnen. - Nichts geht mehr.
27, Rot.
Ich hab Sie ja gewarnt.
- Bitte sehr, Ihr Gewinn. - Dafür gewinnt jetzt Liu.
Den bekommen wir bis morgen früh nicht mehr vom Tisch.
- Machen Sie Ihr Spiel. - Und, mögen Sie Bowling?
Ich war noch nie bowlen.
Ich hab schon eine Bahn gebucht.
Wird mich denn Mr. Liu heute nicht mehr brauchen?
Ich glaub nicht. Mr. Liu ist ja tapfer.
- Und Sie? - Nicht mehr.
- Wie kann das. gehen? - Ausgegangen.
Wie?
Wie ein Gasherd, wissen Sie?
Man dreht den Regler und die Flamme geht aus. Sie geht zurück in den Herd.
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