Up for Love

Up for Love (Un homme à la hauteur)

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De første 200 linjer.

- "Zu Hause"? - Bitte?

Ich habe dieses Handy gefunden und die Kontaktliste geprüft.

Einer hieß "Zu Hause", und da rufe ich jetzt an.

- Sie haben mein Handy? - Scheint so.

- Vielen Dank! Wo war es? - Auf der Terrasse vom Garibaldi.

Verrückt, wie konnte ich es da vergessen?

Ganz einfach. Sie hatten Streit mit jemandem, haben aufgelegt,

gezahlt und das Handy liegenlassen.

- Saßen Sie am Nachbartisch? - Nein, ein paar Tische weiter.

- Trotzdem haben Sie mich gehört? - Wie alle im Café.

O Gott, wie peinlich. Ich habe mich aufgeregt. Tut mir leid.

Das war eine persönliche Auseinandersetzung mit jemandem...

- Bruno. - Bitte?

War sie mit Bruno?

Er hat noch sieben Mal angerufen. Und ein paar SMS geschrieben.

- Soll ich vorlesen? - Nicht nötig, danke.

Aber eines verstehe ich nicht ganz.

- Ja? - Sie haben mich gehen sehen.

Warum haben Sie mich nicht aufgehalten?

Hätte ich tun können, aber was wäre passiert?

Ich hätte Ihnen das Handy gegeben und Sie wären weg, ohne mich zu beachten.

Wenn ich es Ihnen jetzt gebe, habe ich ein bisschen mehr Beachtung.

- Mist, bin ich blöd! - Bitte?

Meine Wanne läuft über.

- Kein Problem, ich rufe wieder an. - Okay, danke.

Scheiße.

- Sie haben mir wenig Zeit gelassen. - Mit wem redest du?

Nein, Bruno! Das reicht für heute.

Wir sehen morgen weiter.

Diane, das wird keine gütliche Einigung.

Meine Ansicht kennst du. Ich möchte jetzt was anderes tun.

- Ein Bad nehmen zum Beispiel. - Wir landen vor Gericht.

Ich geb nicht nach. Wenn du anders denkst, trennen wir uns.

Wir sind getrennt, Schatz.

Ich meine beruflich. Nenn mich nicht Schatz, das ist albern.

Warum vertraust du mir nicht? Nur einmal.

Es ruft noch jemand an.

- Wer ist das? - Geht dich nichts an.

- Diane, dank darüber nach... - Bruno, ich leg auf! Gute Nacht.

Hallo?

Du nervst!

Schon? Wir kennen uns kaum.

Oh. Tut mir leid. Ich wusste nicht, dass Sie es sind.

- Ich hatte vorher telefoniert mit... - Bruno?

Genau. Er ist mein Exmann, also...

Ist das lange her?

- Was? - Dass Sie getrennt sind.

Drei Jahre, aber er hat das noch nicht mitgekriegt.

- Warum erzähle ich das einem Fremden? - Ich weiß nicht.

Darf ich Ihren Vornamen wissen oder bleiben wir bei "Zu Hause"?

"Zu Hause" klingt doch gut.

Diane. Und Sie heißen?

Alexandre.

Warum läuft Bruno Ihnen so nach?

Tut er nicht. Wir sind Partner.

Verstehe. Haben Sie eine Firma?

Nein, eine Anwaltskanzlei.

- Zivil- oder Strafrecht? - Beides.

Was mögen Sie lieber?

Das kommt drauf an.

- Was machen Sie gerade? - Nichts. Ich rede mit Ihnen.

- Ist doch angenehm, oder? - Ja, aber...

Ich weiß nicht, es ist etwas...

- Etwas komisch, stimmt - Ja.

Hören wir besser auf. Wir haben ja eine super Gelegenheit.

- Eine Gelegenheit? Wofür? - Für ein Abendessen.

Ach so, verstehe. Wer hätte mehr davon?

Ich, das gebe ich zu.

- Und was hab ich davon? - Ein Handy.

- Aber das gehört mir doch schon. - Jetzt ist es aber bei mir.

Es ist eine Geisel.

Ich weiß nicht, was ich davon halten soll.

Eigentlich treffe ich mich nicht mit Fremden zum Abendessen.

Da haben Sie absolut recht.

Gerade in der heutigen Zeit.

Ein Mittagessen?

Ein Kaffee? Ein Eis? Einen Crêpe?

Eine Karussellfahrt? Helfen Sie mir etwas.

- Sie geben wohl nie auf. - Nie. Ich bin von Natur aus hartnäckig.

- Und auch bescheiden? - Das auch.

Aber ich glaube nicht, dass mich das heute weiterbringt. Oder doch?

Also, "Zu Hause", was machen wir?

- Passt Ihnen morgen, 14 Uhr? - Äh, ich kann erst ab 15 Uhr.

Sehr gut, also 15:30 Uhr.

- Kennen Sie des Monte Cristo? - Ja.

- Perfekt. 15:30 Uhr im Monte Cristo. - Gut. Okay. Und wie erkennen wir uns?

- Ich kenne Sie ja schon. - Stimmt. Dumm von mir.

Und Sie werden sehen, ich bin nicht zu verfehlen.

Okay.

- Wunderbar. Bis morgen. - Bis morgen.

- Auf Wiederhören. - Tschüss.

"Zu Hause"?

Tut mir leid, viel Verkehr.

- Wie geht es Ihnen? - Danke, mir geht es gut.

Ist immer etwas seltsam, sich in echt zu treffen.

Man telefoniert, stellt sich jemanden vor.

- Dann sieht er anders aus. - Nein, nein.

Ich hatte mir niemand bestimmten vorgestellt.

- Was darf's sein? - Ein Perrier.

- Ohne Eis, aber mit Zitrone. - Ganz genau.

- Für Sie auch etwas? - Nein, danke.

Kommen Sie oft her?

Nein, aber normalerweise erinnert man sich an mich.

Sie haben ein hübsches Lachen.

- Tut mir leid, das war... - Oh nein.

Ach, vergessen wir nicht das Wichtigste.

Das ist leer. Sie müssen es aufladen.

Das...

- Was ist los? - Was? Nichts ist los.

Ich bin Ihnen zu klein, hm?

- Aber ist das so schlimm? - Gar nicht.

- Es ist... - Ist nicht schlimm.

- Nein. - Nein.

Es ist anders. Originell, überraschend, aber nicht schlimm.

Krieg ist schlimm. Mundgeruch ist schlimm.

- Ja. - Aber das nicht.

Ich war etwas überrascht, stimmt.

Verstehe ich. Mich überrascht es auch oft.

Sie hätten nicht so einen kleinen Mann erwartet, das ist normal.

Jetzt brauchen Sie Zeit, um sich zu erholen.

Stimmt, die Leute gucken. Na und?

Die fragen sich, was das soll: eine blonde Schönheit und ein Gnom.

Eigentlich ist es einfach:

Eine Frau mit Charakter jagt ihren nervigen Ex zum Teufel.

In der Aufregung vergisst sie ihr Handy.

Ein 1,36 m großer Mann...

Ich wirke größer, aber ich bin 1,36 m groß.

Er hat das mitverfolgt und gibt ihr ihr Handy zurück.

Was ist daran außergewöhnlich?

Nichts. Kein Grund, sich den Kopf zu zerbrechen.

- Sehe ich auch so. - Gut.

Haben Sie danach was vor?

- Wonach? - Nach unserem Treffen.

Ich habe einen Termin mit einem Mandanten.

Gut. Wissen Sie was? Rufen Sie ihn an und sagen Sie ab.

Doch. Er wird sich wundern und ein wenig sauer sein.

In fünf Minuten haben Sie einen neuen Termin.

Dafür lade ich Sie zu einem besonderen Erlebnis ein.

Es wird Ihr Leben verändern.

- Das kann ich nicht. - Doch.

- Es wird Ihr Leben verändern. - Darf ich wissen, worum es geht?

Adrenalin.

Alexandre.

- Vanessa! - Ich dachte, du wärst in New York.

Olivier ist noch auf der Biennale.

Er bleibt die ganze Woche. Ich muss arbeiten.

- Hallo. - Diane, eine Bekannte. Vanessa, ebenso.

- Freut mich. - Freut mich.

- Kommst du zu Maurices Geburtstag? - Vielleicht.

- Hoffentlich! War schön. - Grüß Olivier.

- Mach ich, er kommt heute zurück. - Tschüss.

Äh, über was haben wir gesprochen?

Sie erleben ein adrenalingeladenes, unvergessliches Abenteuer in genau...

einer Stunde.

Sébastien, hier ist Alexandre.

Kann ich einen Flieger in einer Stunde haben?

Wir sind zu zweit.

Gut, danke. Bis dann.

Ist geritzt.

Oh mein Gott. Oh Gott, oh Gott.

Wir sind auf 10.000 Fuß.

10.000 Fuß? Das sind fast drei Kilometer.

Genau. Bei Ihnen alles klar?

- Gar nicht. - Das ist normal.

Nein. Ich will auf den Boden!

Ja, da kommen wir auch hin, aber auf diesem Weg.

Nein, nein, ich kann nicht!

Keine Angst, ich mache das öfter.

- Wirklich? - Ja.

- Ist mein zweites Mal. - Okay.

Was?

Das ist nicht witzig.

- Halten Sie an! - Gut.

Oh nein! Nein, nein, nein!

Los, "Zu Hause"!

- Nein, nein. Auf keinen Fall. - Diane, Diane.

Diane! Das wird schon.

- Nicht springen, nicht springen. - Diane.

Sie sind bei mir. Alles wird gut.

Ihnen passiert nichts.

Bei "fünf" springen wir. Okay?

Eins... zwei... drei...

Das war... So was habe ich noch nie gespürt.

- Sehen Sie, ich habe Gänsehaut! - Glaub ich Ihnen.

Mein Gott, ich bin aus einem Flugzeug gesprungen.

Aus einem fliegenden Flugzeug!

Vielen, vielen, vielen Dank.

Mir fehlen die Worte.

Rufen Sie an, wenn Sie sie wiederfinden.

- Ich habe Ihre Nummer nicht. - Ich habe sie eingegeben: Alexandre.

Okay. Sie überlassen auch nichts dem Zufall.

Beim Fallschirmspringen sollte man das auch nicht.

- Ach. Guten Tag, Monsieur. - Guten Tag, Monique.

Nein.

Nein. Braver Lucio. Nein, Lucio.

Sitz, Lucio. Nein. Nein! Ah!

Benji! Ruf deinen Hund zurück!

Lucio! Aus jetzt. Hau ab.

- Ich halte es nicht aus! - Er liebt dich.

Das ist ja das Problem.

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