The Danish Girl

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De første 200 linjer.

Würden Sie nicht auch gern so malen können?

Oh, äh, Verzeihung?

Ich sagte: Würden Sie nicht auch gern wie Ihr Mann malen können.

Wirklich. Sie müssen sehr stolz auf ihn sein.

Und von solcher Eleganz.

Ja, das ist alles Vejle, wo er aufgewachsen ist.

Ich sage nicht, mein Klient ist der beste Landschaftsmaler in Dänemark,

aber er gehört zu den besten.

Oh! Hallo!

Es läuft ja wirklich blendend.

Ja. Er wird wieder unausstehlich sein.

Du meine Güte.

Danke.

Und Rasmussen!

Ach, komm, sei nicht so. Er hat versprochen, sich deine Arbeit ansehen.

Ja, weil er betrunken war.

Ich weiß.

Und du hast dich wieder hofieren lassen

Das stimmt doch gar nicht.

"Ich sage nicht, mein Klient ist der beste Landschaftsmaler in Dänemark..."

...aber...

...er zählt zu den besten Eins.

Ruhe! Es gibt Menschen, die schlafen wollen!

Tschuldigung!

KOPENHAGEN 1926

Weißt du, wie spät es ist?

Nicht zu spät, nochmal ins Bett zu kommen.

Nein.

Ich will jetzt nämlich mit der Arbeit anfangen.

- Gerda? - Was?

Dieser Blick.

Du glaubst, ich kann dir nicht widerstehen?

Willst du mir denn widerstehen?

Nein.

Aber du könntest dich etwas mehr

anstrengen, damit ich mich nicht so billig fühle.

...Gerda Wegener.

Mein Leben...

Mein Liebesleben.

Thorbjørm.

Herr Wegener.

Fester.

Perfekt.

Ja. Fester.

Einar Wegener!

Oh, mach dir seinetwegen keine Sorgen.

Er hatte immer nur Augen für eine Frau.

Mein dunkles Geheimnis ist gelüftet.

Also,

wann in Gottes Namen brütet ihr zwei mir ein Patenkind aus?

Ulla, du bist Atheistin.

Hast Du es schon mal mit rohen Eiern versucht?

- Nein! - Solltest du. Um meinet willen.

- Wir strengen uns an. - Nicht genug!

Lassen wir das.

Was machst du eigentlich hier?

Ich dachte, du seist seit letzter Woche fertig.

Ich wollte nur noch kurz den Hintergrund für die Sturmszene überprüfen.

Und ich wollte Gerda etwas Raum lassen.

Ah! Sie hat ein schüchternes Modell?

Du weißt, ich bin die Nächste.

Ja, das hab ich gehört.

Ich bin aber nicht schüchtern.

Das hab ich auch nicht erwartet.

Für mich braucht sie ihre ganze Farbpalette!

Mhm! Hm! Kopf hoch.

Ich wollte nur sagen, ich weiß zu schätzen, dass wir beide allein sind, heute.

Äh, ich hoffe, Ihr Gemahl ist einverstanden.

Absolut.

Ich ahnte, dass seine bloße Anwesenheit für Sie unangenehm war.

Es war nichts Persönliches.

Das ist nicht ungewöhnlich.

Ah! Mhm. Es ist schwer für einen Mann, von einer Frau angesehen zu werden.

Frauen sind das natürlich gewohnt, aber soll ein Mann

sich dem Blick einer Frau unterordnen,

verwirrt es ihn.

Obwohl ich glaube, dass es bestimmt viel Vergnügen machen würde

wenn man darin eintaucht.

Sitz!

Braves Mädchen.

- Morgen! - Morgen!

Na?

Perfekt.

Beinahe.

Viel Glück!

Tüdelü!

Alles Portraits.

Ist das so schlecht?

Nicht per se.

Diese Art von Bildern ist nicht ganz so meine...

Gerda... keiner von uns würde etwas davon haben, sie auszustellen.

Das ist kein Urteil über Ihrer Fähigkeiten.

Ich bin ganz Einars Meinung,

Sie könnten eine erstklassige Malerin sein. Sie müssen nur das richtige Thema finden.

Wie war es?

Gut.

Ich hab endlich die richtige Farbe für den Schnee.

Ein Moor in Vejle.

Ich versteh nicht, wie du immer wieder dasselbe Motiv malen kannst.

Ich bin vielleicht einfach noch nicht damit fertig.

Gerda...

Würdest du bitte nie wieder mit Rasmussen über mich sprechen, ja?

Meine Arbeit geht nur mich was an.

- Halt du dich da raus. - Gerda!

Ich hab meine Periode.

Es tut mir leid.

- Ja, wirklich? - Natürlich. Aufrichtig.

Und du weißt, dass es stimmt.

Könntest du mir bei etwas helfen?

Ich gehöre dir.

Ulla hat Extraproben. Deswegen kann sie heute wieder nicht.

Probierst du ihre Strümpfe und ihre Schuhe an?

Ich bin so im Verzug, ich weiß nicht, wie ich es sonst bis zu Ihrer Premiere schaffen soll.

Ja, ich...

Ich mach's.

Ist gut, ich mach's.

Liegen da.

Hvappe, nein, nicht jetzt!

Er hätte sie beinah zerrissen.

Hvappe.

Ah! So ist falsch herum, Vorsicht.

Die hab ich doch bei Fonnesbech im Schaufenster gesehen.

Totschick, nicht wahr?

Die passen nicht, fürchte ich.

Naja. Du wirst dein Bestes geben.

- Nein, ich brauch das Kleid. - Nein!

Ich muss doch sehen, wie der Saum fällt.

Gerda, ich werd's bestimmt nicht anziehen.

Das musst du ja auch gar nicht.

Jetzt entspann dich.

Je früher ich anfange,

umso früher bin ich fertig.

Ja, hallo auch!

Oh! Keine Sorge, mein Herzchen!

Von jetzt an nennen wir dich...

Lili:

So hochkonzentriert!

Manchmal glaube ich, du versinkst

in der Leinwand vor dir und bist einfach verschwunden.

Irgendwo im Moor!

Wie der Drachen von deinem Freund damals.

Hans.

Mhm, ja, Hans.

Ich wette, er sitzt immer noch auf diesem Stein

und weint herzzerreißend.

Nicht doch.

Er ist jetzt Kunsthändler in Paris.

Er verkauft alte Meister an reiche Amerikaner.

Mhm! Also müssen wir uns um Hans nicht sorgen.

Nein, um Hans müssen wir uns wirklich nicht sorgen.

Gut, ich ab dich nicht stören wollen.

Nein, ist schon gut, ich bin fertig...

Und hab keine Angst, ich verschwinde nicht plötzlich im Moor.

Das Moor ist in mir, Dummerchen.

Was?

Darf man seiner Frau nicht beim Ausziehen zusehen?

Das ist neu.

Gut beobachtet.

Nein, behalt es an.

Es ist schön.

Vielleicht kannst du's dir mal borgen.

Ich hätte vielleicht Freude dran.

Gibt es etwas, das du mir sagen willst?

Gibt es etwas, das du wissen willst?

Nein.

Ich bin deine Frau.

Ich weiß alles.

Die zwei da drüben.

Gleich beide?

Und auf einmal.

Verheiratete Menschen sind so herrlich leicht zu schockieren.

Oh, wir tun bloß immer schockiert, weil wir wissen, dass es dich noch anspornt!

Ich weiß.

Deswegen seid ihr auch das einzige Ehepaar auf meiner Party für den Künstlerball.

Nein. Kommt nicht in Frage.

Da geht sie lieber ohne mich hin.

Gerda ohne Begleitung? Was? Das wäre skandalös!

Pfft. Gerda liebt Skandale.

Hast du ihr Kleid gesehen?

Sie entblößt ihre Knöchel.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass mir

irgendjemand verfällt, nur weil er meine Köchel sieht.

Mir ging's so.

Es war unsere erste Begegnung. Ich kam grade aus der Akademie,

sie saß vorn auf den Stufen und hat ihre Knöchel zur Schau gestellt.

Und sie hat sich an mich rangemacht.

Ist das wahr?

Als ich ihn angesprochen hab, ist er rot geworden.

Er war so schüchtern. Also bat ich um das Rendezvous.

Und du hast ja gesagt.

Sie hat mich gezwungen.

Sie schien sich so sicher.

Ich war mir sicher.

Noch immer.

- Ach bitte, es reicht. - Nein.

Was hat dir an ihm gefallen?

Ich weiß nicht.

Wir tranken Kaffee zusammen...

und dann hab ich ihn geküsst.

Und es war ganz seltsam.

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