Clash of the Titans

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De første 200 linjer.

Sei unser Zeuge, Zeus,

und all ihr Götter des Olymp!

Ich verbanne meine Tochter, Danae

und ihren Sohn Perseus auf das Meer!

Ihre Schuld und Sünde

haben Schande über Argos gebracht.

Ich, Acrisius, der König,

sühne nun ihr Verbrechen und stelle meine Ehre wieder her!

Ihr Blut klebt nicht an meinen Händen!

- Jetzt! - Ah!

Es ist vollbracht.

König Acrisius von Argos hat seine Tochter und deren Kind

auf das Meer verbannt.

Dann wird er bestraft werden.

Grausames und ruchloses Verbrechen! Blasphemie!

Wie kann der Tyrann zu mir um Vergebung für seine wilde Eifersucht

und seine feige Rache beten!

Acrisius war den Göttern des Olymp immer in Demut ergeben!

Er hat viele Tempel erbaut und sie dir geweiht,

großer Zeus, Vater aller Götter.

100 gute Taten können keinen Mord wiedergutmachen.

Keine 1.000 Tempel, Heiligtümer oder Statuen, ob mir geweiht

oder dir, Hera, meiner Frau,

oder dir Thetis, liebreizende Göttin des Meeres.

Oder dir, Athene, die so weise und voller Fürsorge ist.

Oder dir Aphrodite, Göttin der Liebe.

Nichts kann diese schändliche Bluttat

je wieder gut oder vergessen machen!

Ist das denn so wichtig?

Der Tod einer jungen Frau und ihres Kindes?

Junge Frau? Seine Tochter!

- Nach einem Leben in Demut... - Genug! Ich habe mich entschieden.

Acrisius muss bestraft werden

und sein Volk mit ihm.

Mein Fürst, Poseidon,

ich befehle dir, Wind und Meer in Aufruhr zu bringen.

Vernichte Argos!

Damit kein Stein auf dem anderen bleibt, nichts kreucht und fleucht,

befehle ich dir, den letzten der Titanen loszulassen.

Lass den Kraken los!

Das Königreich des Acrisius muss vernichtet werden!

Wie du befiehlst.

Aber vergewissere dich,

dass der jungen Danae oder ihrem Sohn kein Leid widerfährt.

Bring sie sicher an eine abgelegene und friedliche Küste. Geh, schnell.

Kein Mitleid, keine Gnade. Warum?

Zeus, dein Ehemann, liebte diese junge Frau.

- Danae? - Sie ist sehr schön.

So schön, dass sie Acrisius aus Eifersucht vor Männern versteckte,

hinter eisernen Türen einsperrte.

Aber Zeus verwandelte sich in einen Schauer aus Gold

und liebte sie.

Warum sollte ich Mitleid zeigen?

- Soll sie mit ihrem Kind ertrinken! - Das Kind, Perseus, ist Zeus' Sohn.

Darum soll er gerettet werden,

und darum ist Argos dem Untergang geweiht.

Danae und ihr Kind wurden sicher zur Insel Seriphos gebracht.

Seriphos.

Lass dort Danae und ihr Kind leben, sicher

und glücklich.

Perseus ist zu einem jungen Mann herangewachsen.

Er hatte eine glückliche Kindheit. Starker Körper, hübsches Gesicht.

Was könnte ein Sterblicher mehr erwarten und verdienen?

Und was ist mit meinem Sohn Calibos?

Seine Verbrechen sind unverzeihlich.

- Sei ihm gnädig. Zeig Mitleid. - Unmöglich!

Calibos

hatte jeden Vorteil auf seiner Seite!

Du hast ihn als Schutzgöttin der Stadt Joppa verwöhnt

und seit seiner Geburt bevorzugt.

Du lässt ihn die Brunnen des Mondes regieren, und er hat alles getötet!

Er hat meine heilige Herde fliegender Pferde gefangen und getötet,

und jetzt ist nur noch der Hengst Pegasus übrig.

- Dein Sohn muss bestraft werden. - Ich flehe dich an, sei gnädig.

Er soll den Menschen unerträglich hässlich erscheinen.

Er wird verstoßen und gezwungen werden, in den Sümpfen zu leben.

Er wird zum Zerrbild eines Menschen verwandelt werden.

Ein Fleisch gewordenes Schandmal seiner hinterhältigen Grausamkeit.

Das ist mein endgültiges Urteil.

Nein, ich flehe dich an.

Er soll Prinzessin Andromeda heiraten.

Er würde über Joppa und Phönizien herrschen.

Soll ihn sich doch die Prinzessin jetzt einmal ansehen!

Sei ohne Sorge. Er kann seine Meinung noch ändern.

Wäre es sein Kind Perseus gewesen, hätte er ihm vergeben.

Aber für meinen Sohn Calibos gibt es keine Gnade, keine Hoffnung.

- Und keine Hochzeit mit Andromeda. - Wie sollte das jetzt noch gehen?

Aber wenn mein Sohn

sie nicht heiraten soll,

dann wird es kein Mann je tun.

Meine Priester von Joppa sind loyal.

Ich werde zu ihnen in Träumen und Omen sprechen.

So, wie mein Calibos leidet,

so wird Andromeda leiden.

Das gelobe ich.

Der Sohn des Zeus

soll dem Zufall überlassen werden,

während der meine damit gestraft ist, für immer entstellt zu sein.

Es ist an der Zeit, dass der Zufall eingreift.

Es ist an der Zeit, dass du die Welt siehst, Perseus.

Es ist an der Zeit, dass du die Angst kennenlernst.

Es ist an der Zeit, die Schrecken der Finsternis und den Tod zu sehen.

Es ist an der Zeit, dass du die Augen der Realität öffnest.

Fern im Osten, auf der anderen Seite des Meeres,

in Joppa,

im Königreich von Phönizien.

Wer bist du?

Wer bist du?

Zeige dich!

Wer bist du?

- Sag mir erst, wo ich bin! - "Wo?"

Wo bin ich?

Was soll das heißen, du weißt nicht, wo du bist?

Ich weiß es nicht.

Jetzt hab mal einen Moment Geduld. Mein Name ist Ammon.

Ich bin Dichter und Dramatiker. Und du?

Mein Name ist Perseus.

- Erbe des Königreichs Argos. - Bei den Göttern!

Wie bist du hergekommen?

Ich bin nicht mal sicher, wo ich hier bin.

Nun, das hier ist das Amphitheater von Joppa.

- Wo? - Die große Stadt Joppa.

Aber wie?

Ich lag am Strand und sah zum Mond hoch.

Oh, der Mond!

Das könnte die Sache erklären. Weißt du, der Mond

beeinflusst das Gehirn.

Ich denke, wir wären drinnen sicherer, weg aus der Nachtluft.

Ich muss mich für die Dramatik und die Theatereffekte entschuldigen.

Ich will damit Neugierige verscheuchen.

Die sollen denken, es spuke im Theater.

- Warum ist alles so vernachlässigt? - Das sind die Zeichen der Zeit.

Dieses Königreich ist verflucht, und die Stadt ist verzweifelt.

Alle laufen herum und murmeln:

"Nennt keinen glücklich, der nicht tot ist!"

Also, mein junger Freund.

Du sagst, dein Name sei Perseus, Erbe des Königreichs Argos?

Ja.

Aber bis jetzt habe ich mein Leben lang in Seriphos gelebt.

Eines Tages werde ich nach Argos zurückkehren und es zurückfordern.

- Nach meiner Geburt wurden... - Ich weiß!

- Du weißt? - Aber sicher.

Die schöne Prinzessin und der eifersüchtige Tyrann.

Du und deine Mutter wurden ins Meer geworfen.

Argos wurde vernichtet.

Das war hier die letzten 20 Jahre eine sehr beliebte Geschichte.

Ich habe ein Gedicht darüber geschrieben.

- Ich weiß noch, sehr bewegend. - Dann...

Dann kannst du mir erklären, was mir heute Nacht widerfahren ist?

Die Götter des Olymp sind geheimnisvoll, ihre Motive unklar.

Mein Rat an dich:

Kehre ins friedliche Seriphos zurück, und zwar so schnell du kannst.

Der letzte Wunsch meiner Mutter war, dass ich ihre Heimat wiederaufbaue.

Joppa wäre ein besserer Ausgangspunkt als eine abgelegene kleine Insel.

Nun, wenn das so ist,

solltest du etwas Kleidsameres zum Anziehen bekommen.

Ich meine, etwas Angemesseneres,

etwas für einen Prinzen, sozusagen. Raus mit dir!

Und sieh dir das an!

Ah, das sieht gut aus.

Das wird dir gute Dienste leisten.

Dein Schwert.

Willkommen in Joppa, Prinz Perseus.

Du setzt ihn halb nackt in einer fremden, verzweifelten Stadt aus?

- Zufall? - Kein Zufall, und das weißt du!

Ein mutwilliger und bösartiger Akt, der einer Göttin nicht würdig ist!

- Du beschuldigst mich? - Nun, eines ist sicher.

Mein Sohn braucht nicht nur Schauspielerumhang und Holzschwert!

Gib ihm angemessene Waffen. Waffen göttlicher Macht.

Ein Helm!

Ein Schwert!

Einen Schild!

Und er muss sie schnellstmöglich bekommen!

- Alles aus Liebe zu Danae. - Nein!

So viele Frauen haben ihn angezogen, dass er sich nicht erinnern würde.

Es ist sein närrischer Stolz auf einen schönen Sohn.

Wie du sagst, so viele Frauen. Und welche Gestalten er annimmt,

um sie zu verführen. Mal ein Schauer aus Gold,

dann Stier oder Schwan. Er wollte mich als Tintenfisch verführen.

- Mit Erfolg? - Natürlich nicht.

- Was hast du getan? - Ihn mit seinen Waffen geschlagen.

Ich habe mich in einen Hai verwandelt.

Mhm. Du bist mit der Sonne aufgestanden. Wunderschöner Morgen!

Magisch!

Ich habe das bei der Statue gefunden.

Das ist das Antlitz der Göttin der Liebe. Bemerkenswert.

- Ein Schwert, wie? - Ja.

- Kein gewöhnliches Schwert. - Seltsames Metall.

Weder Messing noch Eisen. Wie kein mir bekanntes Metall.

Bei den Göttern!

Dort ist ein Schild!

Und dort drüben ist ein Helm!

Ich habe zu Recht "Bei den Göttern!" gesagt.

Wer sonst könnte ein Schwert machen,

das massiven Marmor durchschlägt,

ohne dass auch nur ein Kratzer auf der Klinge zurückbleibt?

Wenn das Schwert so etwas vermag,

was ist dann mit dem Helm und dem Schild?

Das sollten wir... Das solltest du besser herausfinden.

- Ich probiere mal den Helm aus. - Nein! Probier mich zuerst aus.

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