Dominion

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Dominion 2018
Ein Kommentar von basel katrib
dominionmovement.com

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Veröffentlicht am: 2018-10-11
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Die ersten 190 Zeilen.

Von Tieren, die wir als seelenlos verachten,

ersteigt von Wald, Feld und Höhle

ein Schrei und bezeugt

die Seelenlosigkeit der Menschen.

Die in diesem Film enthaltenen Aufnahmen sind keine Einzelfälle.

Alle Szenen, sofern nicht anders angegeben, wurden in Australien gefilmt,

repräsentieren aber in den meisten Fällen die Industriestandards der westlichen Welt.

Die meisten Leute betrachten sich als Tierliebhaber.

Wir sehen sie nicht als Objekte,

sondern als komplexe Lebewesen mit denen wir uns den Planeten teilen,

unser Leben,

unser Zuhause.

Wir erfreuen uns an ihrem Vergnügen,

wir fühlen ihren Schmerz,

feiern ihre Intelligenz und Individualität,

wenn wir sie in unsere Familien mit aufnehmen,

oder sie in ihrer natürlichen Umgebung bewundern.

Der Gedanke, ihnen unnötig Leid und Schmerz zuzufügen, ist für viele unerträglich.

Für diejenigen, die uns ernähren, kleiden oder unterhalten,

folgen wir einer Erzählung,

die ihr Leiden minimiert oder gänzlich eliminiert.

Der malerische Familienbetrieb und der ikonische, liebevolle Bauer.

Ein humanes und schmerzloses Ende, ein kleiner Preis für ein glückliches Leben.

Eine Vereinbarung von gegenseitigem Nutzen.

Versteckt in dieser Erzählung, aus den Augen, aus dem Sinn,

sind sie keine Individuen mehr, meist nur als Vieh bekannt,

gesichtslose Produktionseinheiten in einem System von unbegreiflichem Ausmaß,

ausgenommen von den Grausamkeitsgesetzen, vor denen wir unsere Haustiere schützen.

Ihr Leiden ungesehen und ungehört.

Ihr Wert wird nur durch ihre Nützlichkeit für die Menschheit bestimmt,

gerechtfertigt durch den Glauben in unsere eigene Überlegenheit

und der Auffassung, dass Macht Recht bedeutet.

Eine Auffassung, die infrage gestellt werden muss.

In den 60er Jahren gab es circa 50.000 Schweinefarmen in Australien.

Heute sind es weniger als 1400,

und doch hat die Zahl der gezüchteten und geschlachteten Schweine zugenommen.

Im Jahr 2015 beherbergten 49 Betriebe 60 % des gesamten Schweinebestandes.

Für die meisten gezüchteten Schweine beginnt das Leben in einer Abferkelbucht,

ein kleiner Laufstall mit einem zentralen Käfig,

erschaffen, um es den Ferkeln zu ermöglichen, sich von ihrer Mutter, der Sau, zu ernähren,

während diese daran gehindert wird, sich zu bewegen.

Die Häufigkeit von Totgeburten oder mumifizierten Ferkeln

steigt in der Regel mit jedem Wurf an, da die Körper der Sauen mit den großen,

in der Industrie geforderten Würfen nicht zurechtkommen.

10-18 % der lebend geborenen Ferkel schaffen es nicht bis zum Absetzalter,

da sie Krankheiten, Hunger oder Dehydrierung erliegen,

oder versehentlich von ihren gefangenen Müttern zerquetscht werden.

In der Todesrate inbegriffen sind die Zwerge des Wurfes,

die als wirtschaftlich unrentabel angesehen und vom Personal getötet werden.

Diejenigen, die die ersten Tage überleben, werden ohne Schmerzlinderung verstümmelt,

ihre Schwänze und Zähne werden abgeschnitten, um Kannibalismus zu reduzieren

und zur Identifizierung Etiketten in ihre Ohren gelocht.

Sie werden im Alter von 3-5 Wochen ihren Müttern weggenommen.

Die meisten sind etwa 5 Monate später zum Schlachten vorgesehen.

Mit zunehmendem Alter kommen sie Zuchtställe, zusammengedrängt in ihrem eigenen Mist.

Einige weibliche Schweine werden behalten, um die Zuchtsauen zu ersetzen,

sorgfältig ausgewählt nach ihrer Fähigkeit, große Würfe zu produzieren.

Die meisten Zuchtbetriebe verwenden künstliche Besamung statt natürlicher Paarung,

welche es ihnen ermöglicht, 30-40 weibliche Schweine von einem einzigen Eber zu befruchten.

Arbeiter sammeln das Sperma durch Masturbieren der Eber

und besamen die Sau mittels eines Katheters, des sogenannten "Schweinestorchs".

Die Eber werden genutzt, um die Sauen vor der Befruchtung zu erregen,

jedoch werden sie an der richtigen Paarung gehindert.

Nach Bestätigung der Schwangerschaft wird die Sau in eine der zwei engen Gebäude gebracht,

für die Dauer der gesamten 16-wöchigen Schwangerschaft.

Kästen sind Einzelkäfige, in denen wie in den Abferkelbuchten

Sauen nur ein oder zwei Schritte vor und zurück machen

und sich nicht umdrehen können.

Kästen sind allmählich ein Auslaufmodell in den Schweineställen von Australien,

doch sie bleiben weiterhin legal und es droht keine Bestrafung,

wenn die Sauen länger als die freiwillig einzuhaltende Dauer von 5 Tagen gehalten werden.

Dies ähnelt dem scheinbaren "Verbot" von Kästen in der Europäischen Union,

wo Sauen sogar bis zu 4 Wochen pro Schwangerschaft so gehalten werden können.

Wenn sie die Wahl hätten, würden sich Schweine weit weg

von ihren Schlaf- und Essplätzen erleichtern.

Die extreme Einsperrung führt zu schwerem psychologischen Schaden.

Die Alternative ist Gruppenhaltung,

dabei werden schwangere Sauen in kleinen Betonställen gehalten.

Durch Mangel an Platz und Reizen kann es dazu kommen, dass Schweine aggressiv werden.

Diejenigen, die durch die Lücken im Boden in das Abwassersystem fallen,

werden zurückgelassen und verhungern oder ertrinken in den Fäkalien.

Eine Woche vor der Geburt

werden sie in die Abferkelkäfige verlegt.

Dort werden sie für die nächsten 4-6 Wochen bleiben.

Da die Sau nicht in der Lage ist sich zu bewegen, werden die Muskeln

soweit abgebaut, bis sie irgendwann Schwierigkeiten hat zu Stehen und zu Liegen.

Um Muskelschwund zu minimieren, zwingen sie die Arbeiter mindestens einmal täglich aufzustehen.

Sie wird aufgrund des harten Untergrunds Druckgeschwüre entwickeln ...

Oder Prolapsen und Infektionen von der körperlichen Belastung

durch wiederholtes Abferkeln und die schlechten Verhältnisse ...

... welche auch zu einer teilweisen Lähmung führen können ...

die sie daran hindert, Nahrung und Wasser an der Vorderseite ihres Käfigs zu erreichen ...

... oder sogar zum Tod führen.

Sie wird hilflos zusehen, wie ihre Ferkel erkranken und sterben,

oder von den Arbeitern verstümmelt und misshandelt, bis sie ihr weggenommen werden.

Sie wird diesen Kreislauf vier Mal in zwei Jahren durchstehen müssen,

bevor sie ersetzt und zur Schlachtung geschickt wird,

oder getötet und vor Ort entsorgt.

Der Begriff "in Freilandhaltung gezüchtet" bedeutet, dass Schweine draußen in kleinen Hütten geboren werden,

aber danach den Rest ihres Lebens in Schuppen verbringen,

mit der gleichen Überbelegung, den Gesundheits- und Verhaltensproblemen wie auf jeder anderen Schweinefarm,

während sie knietief in ihren eigenen Fäkalien stehen.

Obwohl sie 10-12 Jahre alt werden können, werden die meisten Schweine mit 5-6 Monaten getötet,

dicht gedrängt in Transportern

legen sie oft weite Strecken zum Schlachthaus zurück,

ohne Nahrung, Wasser und Schutz vor extremer Hitze oder Kälte.

Im Schlachthof werden sie in kleinen Beton- oder Metallställen warten,

normalerweise über Nacht, weiterhin ohne Nahrung und mit begrenztem oder keinem Zugang zu Wasser.

Am Morgen werden sie gewaltsam zum Tötungsraum getrieben,

oft mit elektrischen Treibhilfen.

Die gängigste Methode zur Betäubung und Tötung von Schweinen in Australien,

in allen großen Schweineschlachthöfen eingesetzt und als die "humanste" und effizienteste Option beworben,

ist die Kohlendioxid-Gaskammer.

Eine Apparatur aus rotierenden Käfigen, die zwei bis drei Schweine bei vollem Bewusstsein

in stark konzentriertes Gas absenkt,

welches ihnen die Augen, Nasenlöcher, Nebenhöhlen, Hals und Lunge verbrennt,

wodurch sie ersticken.

Geringere Konzentrationen von Kohlendioxid würden weniger Schmerzen und Stress verursachen,

doch es würde viel länger dauern, die Schweine bewusstlos zu machen,

was wirtschaftlich unrentabel wäre.

Sauen werden einzeln in die Gaskammern geschickt.

Da aufgrund ihrer Größe das Gas weniger effektiv ist,

bleiben einige noch bei Bewusstsein,

und werden dann anschließend elektrisch betäubt.

Danach werden sie auf der anderen Seite der Kammer ausgekippt

und die Kehlen aufgeschnitten, wodurch sie verbluten.

Elektrische Betäubung, die in kleineren Schlachthöfen eingesetzt wird,

hat eine wesentlich höhere Wahrscheinlichkeit zu versagen.

Falsche Stromstärke, Positionierung des Stunners oder Anwendungsdauer

sowie das Versäumnis, die Kehle schnell genug durchzuschneiden,

können dazu führen, dass das Schwein bloß gelähmt oder bewegungsunfähig ist,

aber weiterhin noch Schmerzen fühlen kann,

oder sein Bewusstsein wiedererlangt, während es verblutet.

Blinzeln und rhythmisches Atmen sind klare Hinweise auf Bewusstsein.

Eine nach der anderen werden sie voreinander abgeschossen.

Viele kleine Schlachthöfe benutzen die kompromisslosen Bolzenpistolen.

Die durchdringenden Geräte feuern einen Bolzen durch den Schädel des Tieres,

um dessen Gehirn dauerhaft zu schädigen

und es daran zu hindern, das Bewusstsein wiederzuerlangen,

während nicht-durchdringende Bolzenpistolen ein stumpfes Gewalttrauma wie ein Hammer verursachen.

Für eine effektive Betäubung muss die Pistole an der richtigen Stelle des Kopfes

angewinkelt und positioniert werden,

was sich oft als schwierig darstellt, wenn der Kopf nicht fixiert ist.

Nachdem sie miterlebt haben, wie ihre Wurfgeschwister vor ihnen getötet wurden

oder wie sie deren Blut auf dem Boden riechen konnten,

betreten sie nur widerstrebend die Betäubungsbox.

Besonders bei großen Schweinen, wie Sauen, ist die Bolzenpistole oft ineffektiv.

Für sie wird meist ein Gewehr als Alternative verwendet.

In diesem Fall ist genaues Zielen noch schwieriger.

Nach dem Ausbluten kommen die Schweine in Behälter mit kochendem Wasser,

so wird ihre Haut eingeweicht und Borsten und Haare entfernt.

Diejenigen, die nicht richtig betäubt und getötet wurden, sterben schließlich durch Ertrinken.

Die Abfallprodukte – die Häute, Knochen, Hufen, Eingeweide und das Fett

werden in die Tierkörperverwertungsanlage transportiert und dort zu Schmalz für den

Einsatz in Lebensmitteln, Seifen, Schmierstoffen und Biokraftstoffen,

oder zu anderen Produkten wie Gelatine verarbeitet.

Wildschweine wurden mit der ersten Flotte nach Australien eingeführt

und bewohnen heute rund 40 Prozent des Landes,

hauptsächlich sind sie in Queensland und New South Wales anzufinden.

Die Praxis der Schweinejagd beinhaltet, dass Jäger aggressiv ausgebildete Hunde freilassen,

um lebende Schweine aufzuspüren, zu jagen, zu verstümmeln

und sie so lange festzuhalten,

bis die Jäger aufgeschlossen haben und die Schweine mit einem Messer töten.

Obwohl Wildschweine als Schädlinge angesehen werden,

ist es nicht unüblich, dass Jäger junge Ferkel in Nationalparks aussetzen,

um sie später wieder zu jagen.

Für Legehennen beginnt das Leben in der Brutstätte.

Die den Eltern gestohlenen Eier werden 31 Tage lang gelagert und ausgebrütet.

Die männlichen und weiblichen Küken werden auf separate Förderbänder sortiert.

Hier in Australiens größter Brutstätte wurden sie genetisch so verändert, dass die

Männchen und Weibchen eine andere Farbe haben, was eine schnelle Sortierung ermöglicht.

Da männliche Küken keine Eier produzieren

und nicht so viel Fleisch ansetzen wie die für "Fleisch" benutzten Rassen,

gelten die männlichen Küken als Abfallprodukte,

so wie alle Weibchen, die zu schwach oder missgebildet sind.

Sie werden an ihrem ersten Lebenstag auf einem separaten Fließband von den

gesunden Weibchen getrennt und in einen Industriemischer, den Schredder, geschickt.

Diese Praxis ist legal und wird von der RSPCA (Tierschutzorganisation) als human bezeichnet.

Kleinere Brutstätten verwenden häufig Kohlendioxidgas

oder ersticken die Küken einfach in Plastiktüten.

Alle kommerziellen Eierfarmen –

egal ob Käfighaltung, Stallhaltung, Freiland- haltung, Bio oder RSPCA-zertifiziert –

beinhalten die Tötung von männlichen Küken,

insgesamt etwa 12 Millionen pro Jahr in Australien.

In der Zwischenzeit werden die gesunden Weibchen zu den Entschnabelmaschinen gebracht.

Die Hühner werden entschnabelt, sodass sie sich in der Gefangenschaft der Eierfarmen

gegenseitig weniger verletzen können.

Die Küken werden dann in Schalen gestapelt und zu Hühneraufzuchtbetrieben gebracht,

wo sie 4 Monate bleiben werden, bis sie anfangen, Eier zu legen.

Eine kleine Anzahl an Männchen bleibt vom Schredder verschont,

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