Berlin Blues (Herr Lehmann)

Berlin Blues (Herr Lehmann) (Herr Lehmann)

Descargar subtítulo en German

Información de lanzamiento

Herr Lehmann 2003 German 1080p BluRay x264-DOUCEMENT
Herr Lehmann 2003 German 720p BluRay x264-DOUCEMENT
Berlin Blues 2003 1080p BluRay x264-USURY
Berlin Blues 2003 720p BluRay x264-USURY
Berlin Blues 2003 iNTERNAL BDRip x264-iNTERNALCOMBUSTiON
Comentario por damaja
OCR, Rechtschreibung geprüft

Etiquetas

BluRay
x264
1080
720p
720
Publicado el: 2015-02-28
Descargas: 51
Para personas con discapacidad auditiva: No

Vista previa de los subtítulos en German

Las primeras 200 líneas.

Herr Lehmann! Zwei Bier!

Wem gehört der Hund?

Wem gehört der verdammte Scheißhund?

Hör mal.

Ich bin müde.

Hab die ganze Nacht gearbeitet. Ich will nach Hause.

Ich hab keine Zeit jetzt für so 'n Scheiß. Du!

So ist gut. Leg dich erst mal hin.

Schlaf ruhig!

Schlaf ruhig, wenn dir danach ist.

Schlaf so.

Und so.

Träumst was Schönes.

Schläfst schön.

Scheiße! Nimm mal einer den Scheißhund hier weg! Himmel, Arsch und Zwirn!

Halt's Maul!

Da wird man ja aggressiv.

Na ja, jetzt auch egal, verdammte Scheiße.

Das ist Whiskey.

Sollte eigentlich für Karl sein. Ich trink so was ja nicht.

Ist jetzt auch egal.

Scheiß der Hund drauf.

Vielleicht sollten wir mal herausfinden, wie du eigentlich heißt.

Bello? Hasso?

Hasso Bello.

Wie gehen jetzt noch mal diese Scheißhundenamen?

Wastl! Wassi! Boxi-Bootsmann! Boskop!

Ah, Scheiße.

Soll ich dir einfach diese Pulle hier überziehen? Dann wär aber Trauer.

Ah, das interessiert dich, hä? Bist du so 'n Hund?

Dann pass mal auf.

Na, gar nicht mehr so einfach, hä?

Komm doch her, wenn du was willst.

Was machen Sie denn da?

Ich musste mir den Hund vom Leibe halten.

Sieht aber ganz anders aus.

Alles in Ordnung, Leute, ich hab das alles im Griff.

Der ist total besoffen.

- Stehen Sie mal auf. - Geht nicht. Sehen Sie doch.

- Scheißhund! - Ist das Ihr Hund?

Nein, das ist nicht mein Hund, verdammte Scheiße.

- Der ist total besoffen. - Na, das wissen wir ja nun.

Der Hund, meine ich. Der Hund ist total besoffen.

- Kommen Sie hoch! - Tierquälerei!

Sollten sich was schämen, so 'n armes Tier.

- Armes Tier! Das war Notwehr. - Na ja, Ihren Ausweis! Aber schnell!

- Herr Lehmann, ja? - Ja.

So, Sie hören von uns. Und jetzt hauen Sie ab, bevor ich mich vergesse!

Tierquälerei!

- Das war Notwehr. Der hat angefangen. - Hauen Sie ab.

Aber ganz schnell!

Tierquälerei ist so was. Gibt's doch nicht.

Wegsperren müsste man so was.

Halt doch mal fest, Mensch!

Scheißhund! Jetzt muss ich auch noch zum Arzt!

Ja?

- Frank, bis! du das? - Ja, Mama.

Ich wollte schon wieder auflegen, aber dann hab ich gedacht,

du musst ja nach zu Hause sein, du arbeitest doch immer so spät.

Genau, es ist höchstens zehn. - Schon Viertel nach zehn.

Wenn du doch weißt, dass ich nachts--

Da schläft man nicht mehr! Ich bin schon seit sieben auf den Beinen.

- Warum? - Das mach ich doch immer!

Ja, aber warum eben?

Was meinst du damit, warum?

Frank? Was ist denn da los?

Ich kann dich ganz schlecht verstehen. Hast du irgendwas im Mund?

Eine Zunge, Mutter! Ist es besser so?

Du brauchst nicht zu schreien. Ich bin nicht taub.

Warum bist du schon seit sieben Uhr wach und rufst mich um zehn Uhr an,

nur um mir zu sagen, dass du schon seit drei Stunden auf bist?

Aber darum geht es doch gar nicht.

Worum geht es denn, Mutter?

Wir kommen nach Berlin! Damit wir mal sehen, wie du so lebst!

Hey Frank, was stehst du da rum? Komm her!

- Hallo, Herr Lehmann. - Hallo, Heidi.

- Hallo, Karl. - Frank.

- Setz dich, ich komm gleich. - Ist ja kein Tisch frei.

Setz dich irgendwo dazu. Lernst Leute kennen.

- Dazusetzen ist doch scheiße. - Denn setz dich einfach dahinten hin.

- Das ist doch der Tisch vom Personal. - Mach kein Stress. Setz dich irgendwohin!

- Der ist nicht frei, nur fürs Personal. - Sag ich doch!

War nur 'n Scherz.

Der Herr Lehmann darf doch alles. Setz dich und sei ruhig.

Du siehst mitgenommen aus, Herr Lehmann.

Ganz lieb, dass du das sagst, Heidi.

Aber diese Kombination aus Duzen und Herr Lehmann ist das Übelste, was es gibt.

Auf ex, Herr Lehmann. Die Dehydrierung ist der größte Feind des Trinkers.

Das ist das ekelhafteste Glas, das ich je gesehen hab.

- Was willst du trinken? - Weiß ich auch nicht.

Wie wär's mit 'nem Bier?

Ja, bring ihm eins, bevor das noch lange so weitergeht.

Du siehst müde aus.

Du musst doch was essen.

Was willst du essen? Denk an die Elektrolyte.

Schweinebraten.

Na, du kannst um elf noch keinen Schweinebraten bestellen.

Wer sagt das denn?

Niemand isst um elf 'nen Schweinebraten.

Wir haben 'ne Neue in der Küche. Der komme ich nicht mit Schweinebraten.

Eine gelernte Köchin kann man nicht rumschubsen.

Was hat denn Schweinebraten mit Rumschubsen zu tun?

Du hast Angst, das ist es, ne? Du hast Angst vor 'ner Frau in der Küche.

Ich hol sie raus, dann kannste selber mit ihr reden.

Ich hab Angst vor 'ner Frau in der Küche?

Du bist also der Depp, der meint,

er könnte hier um elf Uhr 'n Schweinebraten bestellen.

Ja, ich bin der Depp, der meint, er könnte um elf Uhr 'n Schweinebraten bestellen.

Wenn hier so Vollidioten bis 17 Uhr frühstücken,

darf man doch wohl um elf Schweinebraten bestellen.

Ich würde das andersrum ausdrücken:

Wenn schon lauter Arschlöcher hier bis 17 Uhr frühstücken,

wozu brauchen wir da noch Knallchargen, die schon um elf Schweinebraten bestellen?

Was ist denn dabei, Schweinebraten zu machen?

Ist doch eh von gestern. Scheibe abschneiden, Soße drüber, Mikrowelle.

Und wenn ich dir sage, dass kein Braten von gestern mehr da ist

und du bis zwölf nur Scheiß-Frühstück haben kannst,

wie alle anderen Penner hier,

mit Wurst und dem üblichen Mist, der hier so gegessen wird,

du aber für Braten noch eine Stunde warten musst,

was sagst du dann, du Klugscheißer?

Dass der Braten sicher schon so weit ist, dass du was abschneiden kannst.

Scheiß auf die Kruste, wird eh überschätzt. Klöße auch.

Ihr habt doch Bratkartoffeln für die Frühstücksdeppen am Start.

Soße drüber, fertig ist das Gartenhäuschen, sage ich als Klugscheißer.

Auf die Kruste kommt's also nicht an?

Allgemein überschätzt.

- Gibt's hier noch mehr von deiner Sorte? - Nicht, dass ich wüsste.

Na dann ist ja gut.

Vielleicht sollte ich noch warten.

Ich verstümmele einen halbfertigen Braten, weil wir so gute Freunde sind!

Ist ja eh gleich halb eins--

Dann gibt's demnächst auch noch halbgekochte Kartoffeln für alle.

Nee, bitte. Es ist wirklich in Ordnung.

Ich nehm noch 'n Bier oder was weiß... Kaffee oder... Zeitung.

Trink nicht so viel. Der Tag ist noch lang.

Schöne Köchin, von der ich den Namen nicht weiß.

Schöne Köchin, von der ich den Namen nicht weiß.

Ja, ich will. Ich will es doch auch.

Es sind Drillinge, ganz der Vater!

Poch, poch. Manchmal möchte ich wissen, was da drin los ist.

Gar nichts. Absolut nichts.

Hier. Mit besten Grüßen von der schönen Köchin.

- Ist okay, wenn ich rauche? - Stört mich nicht.

- Sollte man ja eigentlich nicht machen. - Ich seh das nicht so eng.

Wieso sitzt du eigentlich hier? Ich dachte, der ist nur fürs Personal.

Ich arbeite auch für Erwin.

- Soso, und was arbeitest du für den? - Drüben im Einfall.

- Und was machste da? - Hinterm Tresen stehen.

Soso, hinterm Tresen stehen.

- Und das findste gut, oder was? - Wie jetzt, gut?

Hinterm Tresen stehen und Leute abfüllen ist doch kein Lebensinhalt.

Lebensinhalt? Was 'n das? Lebensinhalt?

Meinste, das Leben ist 'ne Flasche, oder 'n Glas?

Oder 'n dicker Eimer, wo man was reintun kann?

Ein Fass, oder 'ne Kotztüte?

- Was weiß ich, sagt man doch so. - Sagt man halt so?

Ist 'ne Scheiß-Metapher.

In Wirklichkeit ist das Leben ein Gefäß, das man schon gefüllt hingestellt bekommt.

Und zwar gefüllt mit Zeit.

Durch das Loch unten läuft die Zeit langsam raus.

- Wenn du schon von 'nem Gefäß redest. - Hab ich doch gar nicht.

Wer mit "Lebensinhalt" anfängt, muss das zu Ende denken.

So ein Wort will durchdacht sein.

Was hat die Tatsache, dass man in einer Kneipe arbeitet, mit Lebensinhalt zu tun?

- Man lebt einfach und erfreut sich dran. - Reg dich nicht über ein Wort so auf.

Jedenfalls kann man nicht nur in einer Kneipe arbeiten.

Aha, da kommen wir der Sache doch schon näher. Das kann man also nicht.

Wieso kann man denn nicht nur in einer Kneipe arbeiten?

Wir füllen den Inhalt in Leute rein. Mund auf, Lebensinhalt rein, fertig.

Wie primitiv. Entweder gibt es einen Lebensinhalt, den man reinfüllt,

und das soll noch was zum Saufen sein, oder den, der unten rausläuft?

Ja, die Zeit! Für Besoffene läuft sie langsamer ab.

- Nein, schneller! - Wenn das auf Besoffene so wirkt,

dann weil hier, im Kopf, die Zeit langsamer läuft.

Sie läuft schneller, weil man besoffen nur noch halb so viel mitkriegt!

Nur, wenn du die Zeit als etwas Absolutes nimmst.

Nüchterner Sand läuft schneller durch die Sanduhr als betrunkener.

Für den betrunkenen läuft's langsamer.

- Betrunkener Sand? - Na, das ist metaphorisch gemeint.

Über 'n Wort wie Lebensinhalt aufregen und dann mit betrunkenem Sand kommen?

Wie ich sehe, habt ihr Turteltäubchen euch miteinander bekannt gemacht.

- Karl! - Du musst zurück in die Küche.

Läuft die Zeit für Betrunkene schneller oder langsamer ab?

Da haben sich ja zwei gefunden.

- Nicht ausweichen, das ist wichtig jetzt. - Sie läuft schneller!

- Es läuft langsamer-- - Frank! Katrin muss in die Küche!

- Langsamer. - Schneller.

Katrin und ich gehen nachher schwimmen. Willste mit?

Du gehst schwimmen?

Regelmäßig. Hab 'ne Dauerkarte. Lohnt sich.

- Ja, komm ich mit. - Du schwimmst auch?

- Der Lehmann geht schwimmen? - Ich schwimme gut.

Hey, du! Hey, du Vogel. Ja, du.

Im Schwimmerbereich keine Drogen und nicht vom Beckenrand pinkeln.

- Hallo, Herr Lehmann. - Ah, hallo!

- Kannste uns mal drei Bier bringen? - Ein Kaffee und drei Bier bitte.

- Schultheiss oder Kindl? - Schultheiss oder Kindl?

- Scheißegal. - Scheißegal.

Hier, das stimmt so.

Berlin Blues (Herr Lehmann) subtitles in other languages

Comentarios

No comments yet. Be the first to leave one.

Keep it about this subtitle — sync, quality, typos.500 characters left