Las primeras 200 líneas.
Space Station 3-D
Ein atemberaubender Anblick.
Ein Hollywood-Spezialeffekt, denken Sie?
Aber nein, das ist echt.
Es ist die internationale Raumstation.
In 400 km Höhe wird sie gerade ...
von lediglich ein paar Dutzend Astronauten gebaut.
Kommen Sie mit mir hinter die Kulissen und erfahren Sie,
wie diese außergewöhnlichen Menschen das schaffen.
Ok, Chris, ich gehe jetzt nach achtern, zum Heck der Ladebucht hier.
Roger, ich sehe dich.
Was für eine schöne Aussicht man von backbord hat.
Ja, spektakulär.
Im Vakuum des Alls Außenarbeiten zu erledigen, ist eine gefährliche Sache.
Zuerst kalkuliert man alle Risiken.
Dann lernt man, wie man sie bewältigt.
Chris, es scheint, ich bin ein bisschen von der Struktur abgedriftet.
Ich versuche, mich wieder ranzuziehen.
Scott, dein Seil scheint abgekoppelt zu sein.
Es treibt von dir weg.
Und Scott, du bist schon über die Backbord-Nase hinausgedriftet.
Sieht aus, als seist du backbord.
Man müsste dich von den Fenstern 1, 2 oder 3 sehen können.
- Ok, ich nehme jetzt den SAFER. - Ok, einverstanden.
- Gehe auf manuelle Steuerung. - Sehe ich.
Ok, sie hat ausgeschlagen. Bring sie zum Arbeitsbereich hoch.
- Ich sehe sie vor dir. Ich sehe sie. - Strom an. Habe eine Batterieanzeige.
- Scheint, als ob du jetzt korrigierst. - Beginne Annäherung.
Sieht gut aus.
- Ich hab's. - Deine Füße sind unten.
Zurück auf der Struktur. Seil befestigen.
Sieht gut aus, ich stimme zu.
Ich sehe, du stehst auf festem Boden, deine Füße sind unten.
Für Sie und mich ist das Virtual Reality Labor im Johnson Space Center ...
vielleicht das ultimative Videospiel.
- Wieder überlebt. Nächster Einsatz. - Einverstanden.
Aber Scott Parazynski und Chris Hadfield ...
lernen dort, wie sie ihrem schlimmsten Albtraum entkommen.
- Gute Arbeit. Das gefällt mir. Reibungslos. - Du hast absolut recht.
Sie gehören einer Baukolonne an.
Eine von vielen, die eine ganze Reihe von Einsätzen fliegen werden,
um die Station in der Erdumlaufbahn zu montieren.
Ein weiterer Tag im Büro.
Man braucht viele Einzelteile, um eine ganze Raumstation zu bauen.
Einige der Module sind so groß und schwer,
dass die Kraft einer Rakete gerade ausreicht, um sie einzeln abzuschießen.
Sie wurden von Tausenden von Menschen
in 16 verschiedenen Ländern entworfen und gebaut.
Einige Teile werden hier im Kennedy Space Center in Florida getestet.
Andere in Russland.
Aber werden sie alle zusammenpassen, wenn sie im All ankommen?
Das erste Modul der Station wurde in Russland entworfen und gebaut.
Es heißt Zarya, die Proton-Rakete schießt es in die Umlaufbahn.
Bei einer Schubkraft von rund 11 Millionen Newton ...
will man nicht in der Nähe stehen, wenn die Rakete gezündet wird.
Proton ist eine Einwegrakete.
Wenn Zarya in der Umlaufbahn ist, fällt sie zurück auf die Erde, in eine sichere Zone.
Andere Teile der Station werden von einer ganz anderen Art ...
Schiffsflotte hochtransportiert:
Raumfähren der NASA.
Sie sind eher wie Hightech-Lieferwagen.
Eine von ihnen nähert sich Zarya,
dann erfasst die Crew es mit dem Arm der Raumfähre.
Houston, Endeavour, wir haben Zarya fest an den Orbiter angeschlossen.
Wir haben es fast geschafft.
- Gute Arbeit. - In Ordnung.
Es war ein großer Moment für die Besatzung,
besonders für die Astronautin Nancy Currie, die den Arm bediente.
Sie wollte es keinesfalls verfehlen.
Das waren die längsten 15 Minuten meines ganzen Lebens.
Ok, zurück zum Ablauf.
In Ordnung. Warte, gib mir den Ablauf fürs Zusammentreffen.
Das amerikanische Modul Unity wird in der Frachtbucht festgemacht.
C.J., der Pilot, erhöht den Schub der Raumfähre, um Unity hochzubringen ...
und sie an Zarya anzukoppeln.
Kopplung erfolgreich.
Houston, Endeavour, Kopplung mit Zarya ist erfolgt.
Für die Crew der Endeavour ist das toll.
Die Internationale Raumstation ist geboren.
Die Raumfähre wird sie hier zurücklassen und zurück zur Erde reisen.
Der Grundstein wurde gelegt. Jetzt kommt es auf die Handwerker an.
Ihre Aufgabe ist ein extremer Hochseilakt.
Wie in vergangenen Zeiten der Bau großer Brücken und Kathedralen.
Dieser Tank mit 22,7 Millionen Liter Wasser ...
ist die beste Simulation der Arbeit in Schwerelosigkeit.
Man übt an lebensgroßen Modellen der Station.
Bis zur Fertigstellung müssen die Crews 160 Weltraumspaziergänge machen.
Das ist 2,5-mal mehr als alle vorherigen Weltraumspaziergänge.
Kritiker sagen, das seien zu viele. Das Risiko ist zu hoch.
Jetzt richten sich alle Blicke auf den nächsten Flug.
Die Fähre Discovery wird die 1. Montagecrew zur Station bringen.
Der Kommandant des Fluges ist Brian Duffy.
Pamela Melroy ist die Pilotin.
Wir sind im Orbit, in 250 Meilen Höhe.
Nahe genug zum Lesen der Beschriftungen.
Die Station ist 14m von uns entfernt.
Hinter ihr sieht man Afrika vorbeiziehen.
Wir docken gleich an unserem Haus im All an.
Die Crew schließt die Grundausstattung an: Verkabelung, Rohre und Telefon.
Eines der Hauptmitglieder des Teams ist Missionsexperte Koichi Wakata.
Als ich 5 war und die Mondlandung der Apollo sah,
fing ich an, für die Raumfahrt zu schwärmen.
Aber ich dachte, das sei außerhalb meiner Möglichkeiten,
etwas, das damals für einen Japaner ...
unmöglich zu erreichen war.
Koichi installiert das Herz der Systeme auf der Station.
Es ist das Z1-Gitterelement.
Ich bewegte den Roboterarm sehr langsam,
da das Z1-Gitterelement etwa 8.200 kg wiegt.
Und Koichi schafft es.
- 4 RTLs. - Und wir haben 4 RTLs.
Ein weiteres Teil perfekt platziert.
Koichi, du hast's drauf!
Alle haben mir zugejubelt ...
und jemand sagte: "Du hast's drauf."
Das war ein toller Moment.
- Du solltest eine 50-mm-Kamera haben. - Ich habe eine mit einer 50-mm-Buchse.
Leroy Chiao und Bill MacArthur, genannt BillyMac, bereiten sich ...
auf den ersten Weltraumausflug vor.
... eine 3/8-Antriebsknarre mit einer 50-mm-Erweiterung.
In ihren Anzügen können sie bis zu 8 Stunden überleben,
bei Temperaturen von plus bis minus 120º.
Wilde 60er, ich komme, Baby! Yeah!
Unter Bedingungen wie diesen muss man seinen Humor bewahren.
Diese Männer sind große Austin-Powers-Fans.
Der Kommandant verabschiedet Leroy und BillyMac in der Luftschleuse,
bevor sie nach außen gehen.
Das zweite Team, Jeff Wisoff und Mike Lopez-Alegria, auch L.A. genannt,
verriegeln hinter ihnen die innere Luke.
Ihre Hauptaufgabe ist es, das nächste Teil in Betrieb zu nehmen:
die Kommunikationsantenne der Station.
Ziemlich cool, oder?
Sie platzieren sie von Hand.
Das so wichtige Telefon ist in Betrieb.
Jetzt kommt die Verkabelung.
Diese Kabel werden für eine andere Besatzung ausgelegt,
die sie auf einem späteren Flug anschließen wird.
Sie werden das wissenschaftliche Labor mit Strom versorgen, wenn es ankommt.
Jungs, die Weltmeisterschaft, der Superbowl ...
Die wissen doch gar nicht, was Druck heißt.
Ich bediente den Roboterarm jeden Tag,
um zu helfen, indem ich einen Astronauten ...
mit der Armspitze aufnahm und ihn dorthin bewegte,
wo er beim Weltraumspaziergang seine Aufgaben erfüllen musste.
Leroy baut die Werkzeugkiste ein, damit spätere Crews sie benutzen können.
Darin befindet sich eine Reihe von Spezialwerkzeugen,
auf die jeder Home Improvement-Fan neidisch wäre.
Mike, es ist wirklich kein Problem,
mich mit eisernem Griff festzuhalten.
Es ist ein komisches Gefühl. Meine Zehennägel rollen sich ein.
Man will immer sicher sein, dass man sicher verankert ist.
Aber wenn man mal abgekoppelt wird, kann dieses Gerät einem das Leben retten.
Es ist ein persönlicher Jetpack, der SAFER genannt wird.
Außerdem ist er ziemlich cool.
Er passt auf deinen Rücken und kann dich zurück in Sicherheit schießen.
Wir sahen, wie er im Virtual Reality Labor getestet wurde.
Du kannst jetzt loslegen ...
Jetzt werden wir ihn in der Praxis testen.
Jeff reitet auf dem Arm und schaut zu,
falls irgendetwas schiefgeht.
L.A., der rechts fliegt, wird jetzt von seinem Jetpack angetrieben.
Aber vorsichtshalber ist er durch ein dünnes Drahtseil befestigt.
Aber er hat es doch nicht gebraucht. Der Test ist ein großer Erfolg.
Die Discovery schwebt davon und lässt die Raumstation im Orbit zurück.
Bis jetzt haben alle Teile ohne Pannen zusammengepasst.
Ganz oben ist Zvezda. Dort werden die Besatzungen wohnen.
Darunter ist Zarya, eine Art Lager- und Durchschwebe-Schrank.
Unten die Gitterstruktur und der Unity-Verbindungsknoten,
wo die nächsten Module angebracht werden.
Die Station kann jetzt Menschen aufnehmen.
Wir sind in Kasachstan, im russischen Raumfahrtzentrum.
Yuri Gagarin, der erste Mann im All, startete von hier.
40 Jahre später macht sich diese Crew bereit, auf der Raumstation zu leben.
2 davon sind russische Kosmonauten, Yuri Gidzenko und Sergei Krikalev.
Der Kommandant ist Amerikaner, Bill Shepherd, auch Shep genannt.
Seine Frau Beth ist die Fitnesstrainerin der Astronauten.
Ich hatte das Glück, dass ich in meiner Funktion als ...
seine Fitnesstrainerin dabei war,
während die russischen Familien gar nicht mitkommen konnten.
Sie blieben in Star City.
Im Rampenlicht der Weltpresse ...
ist es nicht leicht, ein paar letzte ruhige Momente zusammen zu finden.
Dies ist die Allee, die angelegt wurde, als der erste Kosmonaut flog.
Jeder, der flog, hat hier einen Baum. Gagarins Baum ist jetzt also 40 Jahre alt.
Als Shep und ich diese Allee entlanggingen,
die sehr geschichtsträchtig ist,
fiel es mir schwer zu glauben, dass wir endlich hier waren,
denn er hatte so hart gearbeitet.
Wir hatten so hart gearbeitet, damit er hier sein konnte.
Und dass wir dann letzten Endes zusammen dort waren ...
und über die Leute nachdachten, die gekommen und gegangen sind,
und zu wissen, dass die Person neben mir, mein Ehemann,
Teil dieser Geschichte werden sollte,
das war etwas sehr Besonderes für uns.
Shep und seine Besatzung werden mehr als 4 Monate im All sein.
Die internationale Raumstation bietet uns die Möglichkeit zu lernen,
wie wir andere Planeten bereisen und andere Wege finden können,
außerhalb der Erde zu leben.
Ich finde das wirklich aufregend. Ich wollte auch mitgehen.
Die Besatzung wird auf einer Sojus-Rakete zur Station gebracht,
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