Wake Up Dead Man: A Knives Out Mystery

Wake Up Dead Man: A Knives Out Mystery

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Wake Up Dead Man A Knives Out Mystery (2025) ger
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تاریخ انتشار: 2025-12-16
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نخستین 197 خط.

Ich weiß nicht, wo ich anfangen soll.

Um die Geschichte des Karfreitagmordes aus meiner Sicht zu erzählen,

muss ich wohl hier beginnen.

Vor neun Monaten sagte dieses Arschloch von Diakon etwas völlig Unangebrachtes,

und ich tat das.

- -

- -

Oh, Scheiße.

Sie… sind also ein Schläger?

Nein, Pater, absolut nicht.

Nun, ein Diakon würde Ihnen widersprechen, wenn sein Kiefer nicht gebrochen wäre.

In meinem früheren Leben, ja, da war ich Boxer.

Ich war obdachlos, das zieht viel nach sich.

Wir brauchen Kämpfer, gerade heute, aber um gegen die Welt,

nicht uns selbst zu kämpfen.

Ein Priester ist ein Schäfer. Die Welt ist ein Wolf.

Nein.

Das… das glaube ich nicht, bei allem Respekt, Pater.

Man fängt an, gegen Wölfe zu kämpfen,

und auf einmal ist jeder, den man nicht versteht, ein Wolf.

Ich hab meinem Kampfinstinkt heute nachgegeben,

aber Christus kam, um zu heilen, nicht um zu kämpfen.

Das glaube ich ganz fest.

Es ist das, nicht das, wissen Sie?

Ich will einfach ein guter Priester sein.

Verlorenen Menschen wie mir die Liebe Christi nahebringen.

Das hat die Welt bitter nötig.

Geben Sie mir noch eine Chance, und ich werde genau das tun.

- -

Euer Exzellenz,

Sie haben schon so oft den Kopf für mich hingehalten,

-und ich hab Sie enttäuscht… -Schon gut, schon gut.

Hören Sie…

Diakon Clark war immer schon ein Arschloch.

Niemanden stört es, dass Sie ihm eine verpasst haben.

Wohl eher das Gegenteil.

-Aber wir müssen trotzdem reagieren. -

Wir schicken Sie in eine kleine Gemeinde in Chimney Rock.

Dort gibt es im Moment nur einen Priester.

Als Hilfspastor?

Hm, na ja, freuen Sie sich nicht zu früh.

Wieso?

Wir schicken Sie zu unserer Lieben Frau der ewigen Tapferkeit,

geleitet von Monsignor Jefferson Wicks. Schon mal von Wicks gehört?

Ok, hören Sie. Wicks hat hier seine Unterstützer, ich bin jedoch keiner.

Wenn ich ganz ehrlich bin,

hat er nicht mehr alle Perlen auf seinem Rosenkranz und ist ein Mistkerl.

Aber es ist nicht zu leugnen, dass seine Gemeinde schrumpft

und zudem immer älter wird.

Sie könnte ein wenig von dem vertragen, was Sie da drin gesagt haben.

Was das auch war, aber ja.

Ja, ja, ja, ja, ja.

-Das ist der Geist, den ich rief. -Hey. Hey, hey.

Das hier, nicht das hier, klar? Hm?

Viel Glück, Sohn.

Und so kam ich nach Chimney Rock.

Daniel in der Löwengrube.

David, der Goliath gegenübertritt.

Jung, dumm und von Christus erfüllt.

Zu allem bereit.

Pater Jefferson?

Hallo. Jud Duplenticy aus Albany.

Gott sei mit Ihnen, Jud Duplenticy aus Albany.

Sind Sie hier, um mir die Kirche wegzunehmen?

Oh. Nein.

Gut.

Ok, nennen Sie mich Monsignor Wicks.

Martha kennen Sie ja bereits.

Martha? Nein.

-Monsignor Wicks. -Herrgott!

Ich bin früher aufgestanden, um das Silber zu polieren.

- -Es war etwas fleckig.

Ich danke dir, Martha.

Pater… Jud.

Seien Sie willkommen.

-Danke, Martha. -Mm.

Ich sagte gerade zu Pater Wicks…

Monsignor Wicks.

Monsignor, richtig. Verzeihung.

Und verzeihen Sie das "Herrgott".

Huh. Das nenne ich einen guten Start.

-Bischof Langstrom hat Sie geschickt, hm? -Mm-hmm.

Langstrom.

-Ich kenne ihn gut. -

Er hat Sie ausgesucht und hierhergeschickt.

Das sagt mir doch etwas.

Sogar ziemlich viel.

Ich weiß, Sie sind es gewohnt, alleine zu arbeiten,

aber ich stehe zu Ihren Diensten.

Nehmen Sie mir die Beichte ab.

Also schön.

-Mm. -

Segne mich Vater, denn ich habe gesündigt.

Es ist,

sechs Wochen her, seit ich zuletzt gebeichtet habe.

Ich beneide den materiellen Reichtum anderer.

Es lief diese Werbung für Luxusautos.

Hab ich bei Sam im Fernsehen gesehen. Lexus.

Und ich dachte:

-"Ah! Dass ist 'ne echt schöne Karre." -

Das Coupé.

Äh… Ich beneide die Macht berühmter Männer.

Wie die Macht meines Großvaters als Priester. Die wollte ich auch.

Von Anfang an.

Äh…

Ich hab masturbiert,

ähm, an die vier Mal diese Woche.

Vier- oder fünfmal innerhalb von sechs Wochen.

Also sagen wir 30-mal masturbiert.

Ähm, diese Woche in meinem Bett, einmal am Morgen.

Einmal unter der Dusche, das war im Stehen, was praktisch war.

Weil ich dann das Duschgel benutze.

Oh, einmal mitten in der Nacht, nach einem Traum von…

-Ist schon gut. -Von so einem japanischen Katzen-Café.

-Ok. -Ich hab da einen Artikel gelesen,

aber die Katzen waren Frauen, und… tja… Also…

Und ich war nicht vorbereitet,

also musste ich in einer Ausgabe der Katholischen Chronik ejakulieren.

Die lag auf dem Nachttisch herum,

was wahrscheinlich an sich schon als Sünde gilt.

Vielleicht auch nicht, aber… Nicht gut.

Damals fand ich das einfach nur schräg.

Aber im Nachhinein weiß ich,

das war Wicks' erster Schlag.

Fünf Ave Maria, Ehre sei dem Vater.

Danke, Pater.

Sollte nicht sein letzter sein.

Oh, und willkommen

in meiner Kirche.

- -

Während der nächsten Wochen lebte ich mich

in unserer Lieben Frau der ewigen Tapferkeit ein.

DIE KATHOLISCHE CHRONIK

Der einzige weitere Festangestellte war der Hausmeister Samson.

Sam.

Monsignor Wicks

gibt mir jeden Tag die Kraft, nicht wieder zur Flasche zu greifen.

-Er hat früher auch getrunken. -

Aber er sagte mal zu mir:

"Wenn ich den Dämon bezwingen kann, schaffst du es auch."

Und jeden Tag ist es ein Ringen.

Aber ich hab's geschafft.

Das verdanke ich ihm und… meiner süßen Martha.

Ihrer… Ihrer süßen Martha?

Ich würde alles für sie tun.

-Mein Engel auf Erden. -

Was die Kirche betrifft, ist Martha nicht wegzudenken.

Sie macht die Buchhaltung, verwaltet Spenden, heftet alles ab.

Abheften.

Sie wäscht die Gewänder, füllt die Vorräte auf,

bekocht Wicks, spielt Orgel.

Sie wusste, wo die Leichen begraben waren.

-Das ist also die Gruft? - Jep.

Eine verdammte Schande. Man sollte eine Kamera installieren.

- Gibt's auch einen Eingang? -Den gibt's.

Genau hier.

Eine Lazarus-Tür.

Man braucht Baumaschinen, um sie von außen zu öffnen.

Aber so konstruiert, dass ein winziger Stoß

von innen sie sofort zu Boden stürzen lässt.

Wer liegt da drin?

-Prentice. -

Wicks' Großvater, der Gründer dieser Kirche.

Er war wie ein Vater für mich.

Das macht mich krank.

Diese Kinder schmieren Raketen auf seine heilige Ruhestätte.

- Was machen Sie da? -Oh, äh…

Na ja, ich bin ein kleiner Hobbyschreiner,

also dachte ich, ich borg mir Sams Werkzeug und baue ein anständiges…

Nein, das bleibt so.

Als Erinnerung an die Sünde der liederlichen Hure.

Nehmen Sie mir die Beichte ab?

Ja, die liederliche Hure.

Das war Wicks' Mutter.

Ok, und was hatte es mit ihr auf sich?

Sie war liederlich und eine Hure.

Ok.

Als Prentice in den Priesterstand trat und diese Kirche gründete,

war er verwitwet und hatte eine Tochter.

Grace war ihr Name.

Immer schon ein schwarzes Schaf.

Sie liebte freizügige Kleider und… schicke Marken.

Schicke Marken… Uff.

-Mm. -Ja.

Als Teenager hurte sie in der Gegend herum

und war bald von einem Landstreicher schwanger.

Prentice hatte ein großes Familienvermögen auf der Bank.

- -Um seinen Enkelsohn zu schützen, Wicks,

versprach er, dass Grace das Vermögen erben würde,

wenn sie weiter unter seinem Dach wohnen würde.

Und so wartete die Hure darauf, dass ihr Vater stirbt.

Oh, das lastete schwer auf ihm.

Martha, denk immer daran,

Reichtum und die Macht, die er mit sich bringt,

ist Evas Apfel.

Versuchung bringt uns zu Fall.

Ich muss unsere Liebsten vor seinem verderblichen Einfluss schützen.

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