نخستین 161 خط.
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Sie singen das Lied von zwei Kriegern,
so unterschiedlich wie Licht
und Schatten.
Ein Lied von Freundschaft und Verrat.
Es ist das Lied von Siegfried, dem Drachentöter,
der auf der Jagd Rast machte an einer frischen Quelle.
Und es ist das Lied von Hagen von Tronje,
dem Waffenmeister der Burgunder,
der dem Helden eine Falle stellte...
Ah!
... und ihn feige erstach.
Uh...
Doch die Wahrheit ist eine andere.
Ich weiß es,
denn ich habe einen von ihnen geliebt.
Aber ihr habt ihn mir genommen.
Und dafür werdet ihr alle bezahlen.
Sie sind im Schlaf überrascht worden.
(Mann spricht in einer anderen Sprache und hustet.)
Nicht zu nah. - (Gunter) Er braucht Wasser. Wasser!
Hier, trinkt.
Ja, trinkt. - (Soldat) Hier, fasst mit an.
Ah! - (Hagen) Der König!
Lasst ihn nicht entkommen!
Der König ist getroffen. - (Gunter) Vater!
Seht euch seine Narben an.
Ich kenne niemanden, der einen solchen Angriff überlebt hat.
Dieser Junge ist der Bestie entkommen.
Und jetzt hat er unsere Prüfung bestanden.
Damit ist er einer von uns.
Du hast es länger ausgehalten als alle anderen.
Aus dir wird ein großer Krieger,
Hagen von Tronje.
Manche Stimmen sagen, Ihr seid verantwortlich.
Ich bin der Waffenmeister.
Ihr seid auch ein Teil dieser Familie. Vater hat das immer so gewollt.
Ich werde alles dafür tun, diese Familie zu beschützen.
Alles.
Der König ist tot. Lang lebe der König von Burgund!
König Gunter!
König Gunter!
König Gunter!
König Gunter!
Die Menschen haben Angst. Sie wissen, es kann Krieg geben.
Deine Krone wiegt schwer. Um uns sind Feinde.
Die warten nur auf ein Zeichen von Schwäche.
Wir brauchen ein Bündnis.
Was ist mit den Langobarden?
Alboin verlor seine Frau im Kindbett,
und Kriemhild ist im heiratsfähigen Alter.
Warum geben wir sie nicht dem Dänenkönig?
Die Dänen greifen uns nicht an.
Ihr König hatte immer großen Respekt vor Eurem Vater. - Ja
Vor unserem Vater.
Wir Burgunder bleiben stark, solange wir nicht anfangen, uns selbst zu bekämpfen.
Wir verbünden uns mit den Langobarden und stärken somit die Grenzen im Osten.
Es ist beschlossen, im Sommer bekommt Alboin meine Schwester zur Frau.
Oder hat irgendjemand einen Einwand?
Für Burgund.
(Bedrückende Musik überlagert das Gespräch.)
Geht schon und sagt Mutter Bescheid.
König Alboin. Als ich ein Kind war, habe ich ihn einmal gesehen.
Ist lange her.
Und wann?
Diesen Sommer.
Sind die Langobarden die beste Wahl?
Sie haben gute Krieger.
Vater hat immer ein Bündnis im Osten gesucht.
Er wäre glücklich darüber.
Schließt die Tore!
Bringt die Pferde rein! - Ganz ruhig. Ho!
(Wind braust.)
Vor den Toren lagern fremde Reiter.
Elf Männer in Waffen. Keine Banner, keine Wappen.
Ich glaube, es sind fahrende Krieger. - Anführer?
Zu dem wollten sie mich nicht durchlassen.
Ich kenne deine Narben.
Lasst uns aufbrechen.
Wir reiten nach Worms!
Fremde vor den Toren! Bogenschützen!
Bringt ihn zum König. - (Krieger) Hua!
Wie ist Euer Name?
Siegfried.
Dann seid ihr drei also diese Brüder. - Wir sind die Söhne Dankrats.
Und woher kommt Ihr?
Xanten.
Siegfried von Xanten? Sohn König Siegmunds?
Unsere Väter waren Verbündete in den alten Kriegen.
Unsere Väter haben fleißig gemordet.
Sie ließen nicht viel übrig von der alten Welt.
Wieso seid Ihr dann hier?
Gestern war Sturm, heute scheint die Sonne,
und ich will gegen dich kämpfen.
Fairer Zweikampf, König gegen König.
Meine Krone gegen deine.
Ihr mögt viel herumgekommen sein, aber hier gelten andere Gesetze.
Und was sind das für... Gesetze?
Kommt ein König als Freund, stehen ihm hier Schutz und Gastfreundschaft zu.
Kommt er als Feind...
Und wer bist du? - Nur ein Diener.
Dann lasst den Diener für Euch kämpfen. - Wir Burgunder stehen zusammen.
Bei uns kämpft keiner allein.
Eine große Familie.
Das Glück will ich nicht zerstören.
Meine Männer und ich nehmen dein Angebot an. Wir bleiben als Gäste.
Dann seid uns willkommen. Führt sie in unsere Gästequartiere.
Hm.
Wir sind jetzt Gäste der Burgunder!
Nicht ihre Waffen machen mir Sorgen. Mit den Männern reitet ein Kind.
Es hat mich angesehen.
Aber das waren nicht die Augen eines Kindes.
Das war etwas anderes, ein altes Wesen.
Ich kenne die Geschichten über Schwarzalben.
Es sind Wesen der Nacht, sie kriechen in unsere Träume.
Mein Bruder hätte die Fremden fortschicken sollen.
Euer Bruder weiß, was er tut. - Er ist den alten Wesen nie begegnet.
Aber Ihr wisst, zu was sie fähig sind.
Ah...
der treue Diener.
Nimm mir das nicht übel heute früh. Ich...
Manchmal weiß ich selber nicht, was mit mir los ist.
Wo ist der Zwerg?
Das weiß man nie so genau.
Er lebt ja in den Schatten,
schleicht sich in deine Träume.
Hast du Angst vor ihm?
Weißt du überhaupt, was Angst ist?
Für Euch ist in Worms kein Platz.
Verschwindet von hier.
Was suchst du, Hagen von Tronje?
Ich weiß, was du bist.
Sie fürchten sich vor dir und deinesgleichen.
Ich nicht.
Ihr alten Wesen habt mir alles genommen.
Auch die Angst.
Ich kenne deine Narben.
Ich kenne den, der sie dir zugefügt hat.
Mama!
Ich weiß, was damals passiert ist.
(Klopfen)
Herr, Ihr müsst kommen, schnell.
Ich brauche Hilfe! - (Mann) Vorsicht. Komm her, los!
Die Knechte haben hier letzte Nacht den Alb gesehen.
Die Pferde sind danach durchgedreht.
Was ist passiert?
Ho! - Halt.
Sch! Lasst mich zu ihm. - Geht zurück.
Halt. - Ich kann mein Pferd beruhigen.
Kriemhild, geht zurück! - (Kriemhild) Haltet ihn auf!
Oh...
Haltet das Pferd!
Zurück!
Komm.
Ho!
Sch! Ich bin's nur.
Hey.
Ah.
Bleib hier!
Was geschieht hier, Hagen?
Ihr habt recht. Sie kriechen in unsere Träume.
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