نخستین 200 خط.
CAPTIVATING THE KING
ZWEI MONATE SIND VERGANGEN, SEIT DIE QING IN JOSEON EINFIELEN.
DAS VOLK WEHRTE SICH TAPFER, JEDOCH VERGEBLICH.
DIE QING VERLANGEN, DASS JOSEON SICH VON DEN MING LOSSAGT
UND EIN BÜNDNIS MIT DEN QING EINGEHT.
FOLGE 1
Eure Hoheit.
Soll ich fragen, ob die Bürgerwehr noch Überlebende hat?
Es kommt jemand!
Eure Hoheit. Wir bringen jeongyo aus der Hauptstadt.
EINE KÖNIGLICHE VERFÜGUNG
Was befiehlt seine Majestät, Eure Hoheit?
Wir sollen aufhören, Bürger zu mobilisieren,
und zurückkehren.
Was bedeutet das?
Seine Majestät gibt wohl auf.
Gehen wir.
Steh auf.
"König von Joseon.
Da Ihr Reue für Eure Missetaten zeigt, und euch zum Treueschwur bereit erklärt,
werde ich Eure bisherigen Sünden vergeben
und Regeln darlegen,
an die Ihr Euch über Generationen als mein Untertan halten werdet.
Gebt das königliche Patent und Siegel der Ming auf,
sagt Euch los von den Ming,
erklärt ihre Ära für beendet
und verwendet von nun an den Kalender der Qing in allen offiziellen Dokumenten.
Des Weiteren,
da Ihr noch keinen erstgeborenen Sohn besitzt,
wird Euer jüngerer Bruder
als unsere Geisel verbleiben.
Falls Euch jemals
etwas Unerwartetes zustoßen sollte,
wird diese unsere Geisel
der Erbe
Eures Throns werden."
Eure Majestät.
Leider ist ihre Königliche Hoheit derzeit beim Kammerherrn.
Ich verstehe.
Ist ihre Königliche Hoheit
bestürzt über das Los des Großprinzen Jinhan?
Davon hat sie mir nichts gesagt, Eure Majestät.
Ich komme morgen wieder.
Die Sünden des Königs
kosten meinen Sohn nun sein Leben.
Eure Königliche Hoheit.
Ich verstehe Euer großes Leid,
aber sagt so etwas nicht.
Andere könnten es hören.
Genau darum geht es mir ja!
Soll ich einen Eiertanz aufführen,
während Großprinz Jinhan abgeführt wird?
Bitte beruhigt Euch!
Wollt Ihr, dass er Ärger bekommt,
noch bevor die Qing ihn mitnehmen?
Wo ist der Großprinz?
Mein Mangel an Durchblick brachte mich dazu,
der Bitte meines Hofstaats nachzukommen
und unseren Verbündeten treu zu bleiben, zum Ärger der Qing.
Das ist der Grund für die gegenwärtige Krise.
Eure Majestät,
bitte gebt Euch selbst nicht die Schuld.
Eure damalige Entscheidung
rührte nur von Eurem Wunsch,
das Beste für das Königshaus, Volk und Land herbeizuführen.
Es scheint, als schallten die Verwünschungen des Volks
bis in meinen Palast hinein.
Ich kann diese Schmerzen nicht ertragen.
Auch Ihr müsst mich verachten.
Mein einziger Schmerz…
…entspringt der Sünde, euch unzureichend unterstützt zu haben, Majestät.
Ich spüre keinerlei Verachtung.
Obwohl ich Euch ausliefere, ohne mich dem Kampf gestellt zu haben?
Geisel der Qing zu sein
ist meine Pflicht als Euer Bruder,
um Euch zu dienen
sowie dem Land.
Großprinz Jinhan.
Ja, Eure Majestät. Bitte sprecht.
Hebt Euer Haupt.
Überlebt und kehrt zurück, um jeden Preis.
Ich werde Euch nicht verzeihen,
wenn Ihr diesem Befehl nicht folgt.
Versteht ihr?
Ich werde es nicht vergessen, Majestät.
Nenn mich Bruder.
Wie damals, als wir Kinder waren.
Ich will, dass du es sagst.
Bruder.
So ist es.
Ich bin dein einziger älterer Bruder,
und du bist mein einziger jüngerer Bruder.
Deine Wunden sind meine Wunden.
Also kehre bitte sicher zurück.
Ja, Bruder.
Ich bin erleichtert.
Mir schwante schon, dass die Königinmutter sich weigern würde, den Großprinzen
gehen zu lassen.
Nicht einmal die Königinmutter
kann sich dem Befehl des Qing-Kaisers widersetzen.
Der Verlust des Großprinzen
wird der stolzen Königinmutter und der Partei Park Jong-hwans
den Wind aus den Segeln nehmen.
Jede Krise ist eine Gelegenheit.
Die Zeit ist reif,
dass unsere Familie den Königshof kontrolliert.
Eure Majestät.
Ihr müsst so schnell wie möglich
einen männlichen Erben gebären.
Eure Hoheit.
Meister.
Kümmert Euch gut um meinen Bruder, bis ich zurückkehre.
Das ist meine Lebenspflicht, also macht Euch keine Sorgen.
Wie geht es Euch?
Wenn Ihr fragt, ob ich Angst habe, weil ich Geisel der Qing werde…
dann ja, ich habe Angst.
Allerdings
wird meine Angst von Neugier übertroffen.
Ich möchte herausfinden, wie eine so kleine Nation
wie die Qing dem mächtigen Ming-Reich die Stirn bieten
und das Festland Chinas für sich beanspruchen konnte.
Wenn wir dies herausfinden,
dann können wir vielleicht einen Weg finden, sie zu bezwingen.
Ihr erinnert mich an das erste Mal, dass ich Euch traf, Eure Majestät.
Selbst in jungen Jahren
wart Ihr nicht leicht zu entmutigen.
War ich das?
Eure Hoheit.
Bitte
gebt Acht auf euch.
Macht Euch keine Sorgen.
Ich schicke eine Nachricht, sobald ich in Shenyang ankomme.
-Eure Hoheit! -Eure Hoheit!
-Eure Hoheit! -Eure Hoheit!
-Eure Hoheit! -Eure Hoheit!
-Eure Hoheit! -Eure Hoheit!
-Eure Hoheit! -Eure Hoheit!
-Eure Hoheit! -Eure Hoheit!
Eure Hoheit!
Eure Hoheit!
Ihr wollt zurück zu Eurem Heimatort?
Was soll das bedeuten?
Sagt nicht, dass Ihr die Kapitulation gegenüber den Fremdländern
als zu große Schmach empfindet.
Eine Kapitulation ist keine Schmach.
Allerdings hätten wir kapitulieren sollen, bevor das Gemetzel begann.
Was mich beschämt, ist, dass ich einen Krieg zuließ,
der nicht notwendig war.
Der Königshof braucht
jemanden wie Euch mehr denn je.
Bitte überdenkt Eure Entscheidung,
für den König und das Land.
Ich bin zwiegespalten.
Aber ich kann nicht ertragen, dass die Familie der Königin sich zerfleischt,
solange die Nation noch leidet.
Es ist mir ein Grauen.
-Schneller! -Schneller!
Schneller!
Beeilung!
Na los.
Geht schneller!
Kommt schon!
Schneller!
Schneller!
Aufstehen!
Auf die Beine!
Aufgestanden!
Hört augenblicklich auf!
Ihr Mistkerle!
Lasst ihn gewähren.
Wir brauchen ihn in einem Stück.
He.
Ist alles in Ordnung?
-Wach auf. -Es ist zu spät.
Entsorgt die Leiche.
Jawohl.
Dolmetscher Jung!
Ich muss sofort zu General Ma.
General Ma ist beschäftigt.
Ihr könnt mit mir reden.
Wir mögen Gefangene und Geiseln sein,
aber ein meilenweiter Marsch ohne jede Pause ist zu viel verlangt.
Wenn das so weitergeht,
wird ihn niemand überleben.
Eure Hoheit,
Ihr scheint einem großen Irrtum zu erliegen.
Dieser Krieg
wurde nicht von barbarischen Eindringlingen verursacht.
Euer törichter, unfähiger König und sein Hofstaat haben Euch das eingebrockt.
Das verheerende Schicksal des Volks von Joseon
und die grausame Behandlung der Kriegsgefangenen
sind einzig der Verdienst des Königshofs von Joseon.
Aber Ihr klingt so,
als ob Ihr dem Groß-Qing die Schuld gebt.
Ich weiß nicht, ob Ihr schamlos
oder nur achtlos seid.
Ich bin seit vielen Jahren ein loyaler Untertan des Groß-Qing,
schäme mich jedoch immer noch,
einst zu Joseon gehört zu haben.
Ihr seid kein Gast, sondern die Geisel des Groß-Qing.
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