نخستین 200 خط.
Nur ein kleines Lächeln, nicht zu erzwungen, und schauen Sie in die Kamera,
wir filmen. Sie können anfangen.
Liebe Gemeinde. Ich bin heute hier, um über die materiellen Bedürfnisse
der Katholische Kirche zu reden, die auch uns, die St. Croix Diözese betrifft.
Ich gebe jetzt weiter an unseren Vikar, Achille.
Vielen Dank. Also, konkret gesagt, brauchen wir Hilfe von jedem von Ihnen,
damit wir 700 Tonnen Steine und Beton bekommen,
um dann die gesamte Kirche zu renovieren.
400 Kubikmeter Ackerboden, Schubkarren und Harken für die Gemeindegärten.
Wir brauchen auch 200 Liter Heizöl, um in unseren Kirchen zu heizen.
Anders formuliert: zwei oder drei Trommeln pro Gemeindemitglied.
Die Diözese bietet diverse unbezahlte Praktikumsplätze an.
Ehrenamtliche Arbeitsplätze... - Freiwillige.
Wir brauchen Leute für den Katechismus, den Gottesdienst und die Ausbildung.
Freiwillige.
Und wir brauchen junge Leute für die Gemeindearbeit,
Gartenarbeiten und Putzdienste.
Freiwillige.
Außerdem suchen wir 143 Familien, die Unterkünfte und Waschmöglichkeiten
zur Verfügung stellen für die 143 Priester und Vikare der Diözese.
Und, wenn möglich, sollten sie ein Mindestmaß an menschlicher Geborgenheit
bieten, wir wollen, dass diese Vikare und Priester mindestens
für drei Jahre aufgenommen werden.
Ich bin mir deutlich bewusst, dass wir hier einen enormen Einsatz verlangen.
Aber unsere Kirche verlangt eine solche Mission.
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit und Ihre Hilfe.
Bonjour. - Bonjour, Vater.
Wie geht es Ihnen? - Danke, und Ihnen?
Das ist Albert. - Sehr erfreut.
Und das ist unser ältester Sohn, Jean-Charles.
Freut mich auch.
Nehmen Sie meinen Koffer? Vielen Dank. Hier geht es lang?
Es freut mich wirklich sehr, bei Ihnen zu sein.
Uns freut es auch.
Ist uns eine Ehre.
"BUCH 1"
Vincent, dieses Programm ist vielleicht nicht der richtige Ort,
um so eine Diskussion zu entfachen.
Sie antworten nicht?
Ich will dem Problem nicht ausweichen, aber es wundert mich,
dass Sie in der Radioshow anrufen, weil Sie nicht den Glauben zu haben scheinen,
den jeder hier in diesem Sender teilt und den auch die Zuhörer haben.
Es ist doch ganz einfach. Es ist eine Naturkatastrophe,
so wie die, die gestern passiert ist.
Und es gibt irgendeine Verbindung zu einem Gott - jeglicher Form -
der es so haben wollte.
Vincent, wieso sehen Sie eine Verbindung zwischen dem schrecklichen Vorfall
und dem Willen Gottes?
Sie veralbern mich. - Nein, Vincent, niemand veralbert Sie.
Aber wir können das Unmögliche nicht erklären.
Aber das werden die Leute tun. Sie, sie werden sich an Gott wenden,
und sie werden fragen, wieso Gott es getan hat, wenn er existiert.
Aber es ist unmöglich, den Willen Gottes zu erklären, Vincent.
Und genauso wenig kann man erklären, ob der Vorfall seine Schuld war,
unsere oder die der Natur.
Und wer hat die Natur erschaffen? War das nicht Gott?
Doch, das war er, aber er hat sie frei erschaffen.
So wie er Sie und mich frei erschaffen hat, damit wir Fehler machen können.
Und schon geht es los, ich werde verurteilt!
Niemand verurteilt Sie. Wir sagen nur, dass Sie die Möglichkeit haben,
die Aufgaben des Lebens selbst zu meistern.
Ja, einige Leute erleben schreckliche Dinge, das stimmt.
Aber wenn Sie diese Aufgaben mit weniger Aufsässigkeit und,
und mehr Vorsicht angehen, vielleicht können, können Sie dann sehen,
wie die Menschen sich in so schweren Zeiten helfen, und wie sie dazulernen können.
Vincent, ja, zu leiden ist unmenschlich. Und ja, zu leiden ist schrecklich.
Aber in solchen Zeiten, in solch schwierigen Zeiten, wenn wir damit
konfrontiert werden, dann werden diese Zeiten zu einer Ewigkeit.
Weil wir uns auf ein Leben nach dem Leben vorbereiten.
Also dann sind wir hier, um den Weg für die Ewigkeit zu ebnen, richtig?
Ja. Ja, das kann man so sagen.
Ich bin anderer Meinung. Schieben Sie sich die Ewigkeit in den Arsch!
Es ist das Leben, was mich interessiert! - Vincent, bitte keine Ausdrücke hier.
Ausdrücke? Lebende Welt, mein Arsch, es ist die makabre Welt!
Vincent, danke für den Anruf, wir hören jetzt auf!
Na klar, fick dich, du Schlampe!
Liebe Zuhörer, das tut mir schrecklich leid.
Unsere Stammzuhörer wissen, dass so was sehr selten passiert.
Ähm, aber dass ein verlorenes Schaf doch hin und wieder vorkommt...
Also, ähm, Sie wissen ja, dass unsere Tür jederzeit geöffnet,
falls es jemanden gibt, der seine Probleme loswerden möchte.
Ich wusste gar nicht, dass Schafe so fluchen können.
Lassen Sie uns ein Gebet sprechen für die Opfer dieser schrecklichen Tragödie,
die ständig in unseren Herzen sein werden. Vater...
In Anbetracht deiner Barmherzigkeit,
suchen wir Zuflucht bei dir, Maria, Heilige Mutter Gottes.
Bitte verschmähe unsere Gebete nicht, denn wir geben unser Bestes,
und beschütze uns vor all den Gefahren der Welt.
Oh, heilige Mutter Gottes, behüte uns. - Amen.
Sehr schön. Danke, dass Sie bei "Lebende Welt" reingehört haben.
Sie können uns anrufen unter: 03773377.
Elisabeth de la Baie beantwortet Ihre Fragen, hier mit Vater Achille.
Ja. Elisabeth, ich möchte jeden dran erinnern, dass wir den Garten von St. Jacques
am Sonntag umgraben und dass wir noch Freiwillige benötigen, die Spaß dabei haben,
in der Sonne zu stehen und zu graben. Vielen Dank, Elisabeth.
Und jetzt ein Anruf von Caroline.
Bonjour, Caroline.
Bonjour Elisabeth. Bonjour Vater Achille.
Bonjour.
Gut, dann reden Sie, ich glaub, Sie haben ein kleines Familienproblem?
Ja, okay. Mein Mann und ich haben Angst,
dass unser Sohn auf die schiefe Bahn gerät.
Und wie heißt Ihr Sohn?
Jean. - Das ist ein schöner Name.
Was macht dir Sorgen, Caroline?
Seit er 15 geworden ist, bringen ihn seine Freunde auf dumme Gedanken.
Er geht nicht mehr in die Kirche, und sie sagen,
dass das ganze Gerede über Gott Schwachsinn ist.
Sie hören sich besorgt an, Caroline, das kann ich verstehen.
Die Pubertät ist keine leichte Zeit.
Die meiste Angst habe ich um die Erlösung seiner Seele, Vater.
Ich weiß nicht, was wir falsch gemacht haben.
Ähm, ich kann Sie verstehen, Caroline, aber auf dem langen Weg zu Gott werden
immer wieder Zweifel auftauchen, das ist normal. Also müssen Sie Stärke beweisen
und präsent sein, Sie müssen kontinuierlich Ihre Liebe zeigen.
Und ganz wichtig ist, dass Sie an Jean glauben.
Und noch viel wichtiger ist, dass Sie an Gott glauben.
Caroline, mein Sohn Jean-Charles ist 14 Jahre alt und ich bete jeden Tag für ihn.
Aber vielleicht sollten wir unseren Ehemännern mehr vertrauen.
Sie können unsere Kinder sehr gut den richtigen Weg zeigen.
Wo ich gerade davon rede, mein Mann ist gerade mit unserem Sohn
für eine Woche aufs Land gefahren.
Sie sind dort mit anderen, sie gehen jagen, reden miteinander, sind in der Natur
und wenn ich recht überlege, könnte sich Ihr Mann nicht zusammen mit ihrem Sohn
auf eine spirituelle Reise begeben? Was halten Sie davon?
Ja, vielleicht, ich weiß nicht.
Na los, Jean-Charles.
Zeig uns deinen Teamgeist!
Du musst mit dem Gewehr auf ihn zielen.
Weiter zielen.
Hey, greift an! Na los!
Wenn die Toten nicht auferstanden sind, dann ist Christus
auch nicht wiederauferstanden. Und wenn Christus nicht wiederauferstanden ist,
dann ist unser Glaube sinnlos und ihr befindet euch noch
in einem Zustand der Sünde.
Und deswegen sind diejenigen, die sich nur auf Christus verlassen, verloren.
“Und bei unserer nächsten Übung wird es richtig ernst.
Eure Waffe muss eine Verlängerung eures Armes sein, sowie die Verteidigung Christi
eine Verlängerung eurer Seele ist.
Papa?
Papa?
Du kannst sehr stolz sein, Junge. Dein Vater war ein echter Teufelskerl.
Ist er tot? - Ja.
Er ist tot. Er starb als Märtyrer.
Ist dir klar, was für ein großes Geheimnis er dir hinterlassen hat?
Was ist denn passiert?
Wir haben ein Reh gesehen. Es hat aus dem Teich getrunken.
Alles war ganz ruhig. Es waren nur die Strömung und einige Vögel zu hören.
Das Reh floh nicht, es fühlte sich sicher durch die Ruhe.
Es blieb stehen, es drehte sich zu uns, ohne sich zu bewegen.
Das Reh, es putzte sich und Papa half mir,
das Gewehr in die richtige Position zu bringen.
Er sagte mir, wenn ich direkt unter den Hals ziele, würde das Reh nicht leiden.
Aber als ich feuerte, passierte nichts.
Also nahm er mein Gewehr, das Reh rannte davon...
Ich hörte einen Schuss genau hinter mir.
Dann drehte ich mich um zu Papa und er lag auf der Erde. Er war überall rot.
Er sagte mir, ich soll stolz auf ihn sein. Er war tot.
Wer hat gesagt, du sollst stolz sein?
Jesus.
Lasst uns beten.
Vater unser, der du bist im Himmel, geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme, dein Wille geschehe, wie im Himmel, also auch auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute. Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern...
Ist Papa jetzt bei den Sternen?
Willst du bei mir im Bett schlafen?
Nein, nein. Ich bin okay. Keine Angst, ich geh gleich wieder ins Bett.
Dann wirst du nicht mehr nach "La Source" gehen?
Ach, hör schon auf. Seine Mutter weiß nicht mal was davon.
Schau mal, wie sie uns anstarren.
Sie bauen eine Moschee dahin, wo jetzt unsere Kirche steht.
Deiner Mutter winkt uns zu.
Hör auf, sie anzustarren, Jean-Charles.
Ich hör auf, wenn sie aufhören.
Warten die Idioten, dass eine Bombe hochgeht? Dumme Kuskus-Fresser.
Hör auf! Was haben die dir getan?
Halt die Schnauze! Ist doch egal, was sie getan haben! Das sind Araber, okay?
Die sprengen sich in die Luft und töten Priester!
Die verabscheuen Gottes Liebe! Die leben in Hass!
Nicht so laut, sonst hört uns noch jemand. - Drauf geschissen!
Mein Vater ist ihretwegen gestorben. Ihr werdet alle sterben!
Lass das sein! - Die hassen uns, und wir tun nichts?
Das ist nicht, was wir lehren! Schon mal was von Toleranz und Vergebung gehört?
Unsere Aufgabe ist es, Menschen den Weg zu weisen, nicht sie zu töten!
Was soll das?
Was ist los mit dir, Jean-Charles?
Jean-Charles, ich weiß, dass du Schmerz empfindest.
Aber anderen wehzutun, ist nicht die Lösung für das Problem.
Ich werde mit Albert nach Hause gehen, du kommst dann mit Vater Achille nach Hause.
Alles klar?
Alles klar.
Dann geh mal zurück an die Arbeit.
Vielen Dank, Vater.
Sieht gut aus, nicht wahr?
Andere Kulturen können auch attraktiv sein
und zwar nicht nur das Essen, auch die Musik.
Können gewalttätige Leute so eine Musik schreiben?
Jean-Charles, diese Leute sind wie wir.
Sie haben nur nicht so viel Glück im Leben wie du.
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