Mutiny on the Bounty

Mutiny on the Bounty

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Ang unang 200 linya.

Meuterei auf der Bounty

HAFEN VON PORTSMOUTH, ENGLAND 23. DEZEMBER 1787

Portsmouth, Dezember 1787.

Ich sah mir das Schiff an, das mich zur Insel Tahiti bringen sollte.

Ein Ziel, das so weit entfernt von England lag,

dass man sich nicht weiter entfernen konnte, ohne wieder heimzukehren.

Und die Länge der Reise spiegelte nur die Wichtigkeit dieser Mission wider.

Was könnte wesentlicher sein als neue Nahrungsquellen

zu finden und zu kultivieren, deren Anbau nichts kostete?

Ein Segen für die Armen und Hungrigen dieser Welt.

Es war eine Mission, die mir am Herzen lag.

Und ich war der, den man

aus allen Gärtnern Englands auserwählt hatte.

Verzeihung. Könnt ihr mir sagen, ob dieses Boot die Bounty ist?

- "Boot" sagst du? - Ja.

- Boot! Das ist ein Schiff, du Landratte. - Was für eine Art Seemann bist du?

- Er ist Hausierer. - Willst du was verkaufen?

Ich bin kein Hausierer. Ich bin Gärtner.

Stellvertretender Botaniker des Königlichen Botanischen Gartens von Kew.

Sie kennen doch Kew Gardens, oder?

Kew liegt außerhalb von London. Du hast dich verlaufen.

Nun, nicht, wenn dieses Boot,

Verzeihung, wenn dieses Schiff die Bounty ist.

Aye, das ist die Bounty.

Kann mir dann einer der Gentlemen sagen, wo ich anheuern kann?

Was will denn ein Gärtner an Bord?

Willst du Rosen in meiner Hängematte pflanzen?

Bei deinem Geruch gar keine üble Idee.

He, Moment mal. Seht doch. Leere Töpfe.

Ich weiß. Wir segeln nach Tahiti und füllen sie mit etwas, nicht?

Tja, Töpfe sind da, um gefüllt zu werden.

- Und das hier? Kleines Teleskop? - Vorsichtig bitte.

Das sind wissenschaftliche Dokumente. Agronomische Berichte.

- Das sind was? - Agronomische Berichte.

Skizzen, um genau zu sein.

- Skizzen? - Skizzen der Brotfrucht.

- Brotfrucht? - Brotfrucht?

Heißt das, dass dort, wo wir hinsegeln, Brot auf Bäumen wächst?

Brotbäume. Das ist dämlich genug für eine Schiffsladung, hä?

Brotfrüchte sind nicht dämlich.

Das sind richtige Früchte. Ein Agrarprodukt wie Weizen.

- Hier. - Seltsam aussehendes Kraut.

Trotzdem seltsam, dass nie jemand davon gehört hat.

Niemand kannte Kartoffeln, bevor Sir Francis Drake sie

aus Südamerika mitbrachte und die hiesige Wirtschaft veränderte.

Die Brotfrucht könnte das wieder tun.

Ich frage mich, wie sie wohl schmeckt.

Die West Indies Company will sie für die Sklaven auf Jamaika haben.

Der Geschmack ist nebensächlich.

Aber wenn sie an Beliebtheit gewinnt, wird die ganze Welt sie haben wollen.

Gentlemen, wir brechen bald zu einer monumentalen Reise auf.

Ich bin stolz, dabei sein zu dürfen.

Nun, wo muss ich anheuern?

Ich zeige es Ihnen. Folgen Sie mir.

Brotfrucht? Habt ihr so was schon mal gehört?

Komm, du hast mein Geld. Was denn noch?

- Und wann wirst du bezahlt? - Komm, geh von Bord.

He Scratch. Trage meinen Kumpel hier ein, ja?

Machen Sie hier Ihr Zeichen.

Captain kommt an Bord.

Er war Master unter Captain Cook auf der Resolution.

- Und wie ist er so? - Ein zäher Hund.

- Ich bin schon unter ihm gesegelt. - Jedenfalls läuft er wie 'n Seemann.

- Mr. Fryer. - Captain, Sir.

- Wie macht sich die Mannschaft? - Ein guter Haufen, Sir.

- Und alles Freiwillige. - Gut.

Lassen Sie meine Truhe an Bord bringen, Mr. Fryer.

Wenn Sie einen guten Mann haben, dem Sie vertrauen.

Zu Ihren Diensten, Sir.

Mills ist ein guter Mann, Sir.

Bleiben Sie in der Nähe. Vielleicht brauche ich Sie noch.

Aye, aye, Sir.

Geh mir mal zur Hand.

Du biederst dich ganz gern an, was?

Das geht dich einen Scheißdreck an.

Hilf mir mit der Ausrüstung des Captains.

Sind wir leicht reizbar? Nicht gut für eine lange Reise.

Das stimmt. Da haben wir's.

Melde dich immer für die leichten Sachen im Hafen,

dann erspart man dir die schwierigen auf See.

Wer ist das? Königlicher Besuch?

Das ist die Kutsche von Mr. Christian, Sir.

Ach, wirklich?

Dann hat man mir also einen Versager als Ersten Offizier gegeben.

- Sie kennen ihn noch nicht? - Er wurde uns erst gestern zugeteilt.

Ich hätte Moorechild bevorzugt.

Leider ist er krank geworden.

Nichts ist vergleichbar mit einer frisch gewaschenen Frau,

die süß duftet.

Fletcher Christian, Lieutenant, meldet sich an Bord, Sir.

Lieutenant Christian. Ich vermute, Sie sind Lieutenant zur See?

Ja. Entschuldigen Sie meine Aufmachung.

Ich war auf dem Land, als ich meine Befehle erhielt.

- Ich komme direkt von dort. - Verstehe.

- Das ist Mr. Fryer, unser Navigator. - Aha.

- Schön, Sie wieder zu sehen. - Gleichfalls, Mr. Christian.

Wir hatten schon das Vergnügen.

Ich zeige Ihren Männern ihre Unterkunft. Entschuldigen Sie mich, Sir.

Sie kamen keinen Deut zu früh. Bitte nehmen Sie sofort Ihre Pflichten auf.

Ich bitte um Nachsicht, Sir.

Ich habe 2 charmante Damen bei mir, die auf eine Schiffsbesichtigung bestehen.

Und auch darauf, den Kapitän kennen zu lernen.

Sie sagen, es ist wichtig.

- Nun gut. - Vielen Dank.

- Hallo Ned. - Fletcher.

- Wie geht es Ihnen? - Ich hörte, Sie seien bei uns.

- Ja, wir segeln zusammen. - Welch ein Glück.

- Wenn Sie mich entschuldigen? - Aber sicher.

Wir dinieren zusammen.

Toller Bursche. Seine Mutter ist eine enge Freundin der Familie.

Lady Young. Fantastische Reiterin.

Sie bildet die Pferde selbst aus. Ist das zu glauben?

Ich werde es versuchen.

Tut mir Leid, Madam. Ich spreche kein Französisch.

Oh, was für eine Schande, Captain. Wie unzivilisiert.

Ich bitte vielmals um Entschuldigung.

Darf ich vorstellen? Captain Bligh, Lady Gwendolyn Arbast.

- Milady. - Entzückt, Sie kennen zu lernen, Captain.

Darf ich Ihnen zu Ihrem ausgezeichneten Ruf als Kapitän gratulieren?

Das Kompliment ist ein wenig verfrüht, Milady.

Dies ist meine erste Reise als Kapitän.

- Sicher die erste von vielen. - Vielen Dank.

Viel Glück, Captain.

Komm mit, Therese.

Entschuldigen Sie mich, Sir.

Nicht nötig, dass Sie uns begleiten, Fletcher.

Abschiede sind immer etwas schal und Sie sind ohnehin unaufrichtig.

Ach, meine Liebe.

Nun, Sir, verstehe ich es richtig, dass wir mit diesem Kahn

für einen Botengang um die halbe Welt schippern?

Ich sehe das etwas anders.

Genau wie die Lordschaften der Admiralität.

- Ach, wirklich? Wie außergewöhnlich. - Sagen Sie,

was macht ein Mann mit Ihren Interessen bei der Marine?

Oh, sie blieb als Einziges übrig.

Das Heer ist ein wenig verstaubt und Politik ist gähnend langweilig.

Tja, und irgendwas muss man ja tun.

Da sucht jemand Ihre Aufmerksamkeit, Sir.

Sieht wie ein Balsamierer aus.

Verzeihung, Sir. Auf ein Wort?

- Sind Sie unser Gärtner aus Kew? - Ja. Brown, Sir.

- Gut. Haben Sie schon Ihr Quartier? - Nein, Sir.

Geben Sie ihm eine gute Unterkunft. Er ist unser wichtigster Mann.

- Aye, Sir. - Das bin ich zwar nicht, trotzdem danke.

Ich habe eine Nachricht für Sie von unserem Botanik-Direktor.

Worum geht es denn?

Er kam zu der Erkenntnis, dass die Brotfrucht eine Ruhezeit hat.

Seinen Experimenten zufolge beginnt diese irgendwann im Oktober.

Eine Ruhezeit?

4 oder 5 Monate, in denen sie nicht umgepflanzt werden kann.

Die Setzlinge würden eingehen.

Tja, Oktober ist noch weit entfernt.

Das sollte uns nicht beunruhigen,

solange sich Ihr Botaniker nicht im Datum geirrt hat.

Richtig, Sir.

- Mr. Christian. - Ja, Sir?

Oh, Sir,

macht es wirklich einen Unterschied, wann dieses Gemüse Jamaika erreicht?

Es macht den kleinen Unterschied von £1.000 pro Tag, Mr. Christian.

Mein Wort, das ist eine eindrucksvolle Summe, Sir.

Die westindischen Kaufleute sind beeindruckt davon.

Ebenso wie die Admiralität und ich.

Ich habe vor, mit der Fracht so weit vor dem Plan

der Admiralität auf Jamaika zu landen, wie es menschenmöglich ist.

Ja. Das ist nur verständlich.

Auf diese Weise ist mit Beförderungen und Ehrentiteln zu rechnen.

All das, ja.

Ich werde genau das tun, Mr. Christian.

Was mich zu Ihrer Person bringt.

Ich erwarte nicht weniger als das Beste jedes Einzelnen,

Offizier oder Matrose.

Hochgeborene Freunde sind kein Ersatz für harte Arbeit.

Natürlich nicht, Sir.

Persönlich sehe ich jedoch keinen Grund,

warum ein guter Offizier kein Gentleman sein kann.

- Sehen Sie das anders, Sir? - Nicht wenn er zuerst ein guter Offizier ist.

Darüber ließe sich gut

bei einem Abendessen diskutieren.

Aber ich lasse Mr. Brown warten.

Und ich darf den wichtigsten Mann an Bord nicht vernachlässigen.

Entschuldigen Sie mich, Sir.

Hallo Brown.

- Bereiten Sie alles vor zum Segel setzen. - Aye, Sir.

Alle Mann auf Position! Wir verlassen den Hafen!

Aye, Sir!

Alle Mann auf Position! Wir verlassen den Hafen!

Alle Mann an Deck!

Alle Mann auf Position! Wir verlassen den Hafen!

Feste! Feste drücken!

Immer im Kreis.

Und halten!

Das Schiff ist bereit zum Auslaufen.

Toppsegel und Vorsegel setzen. Nach Steuerbord lavieren.

Toppsegel und Vorsegel setzen.

Toppsegel und Vorsegel setzen!

Bramsegel setzen!

- Bramsegel setzen! - Segel anholen!

Royalsegel setzen!

Royalsegel setzen!

Mittschiffs, so ruhig es geht.

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