Ang unang 180 linya.
Ha! Holla-di-hitti! Aha!
Kann mich jemand sehen? Kann mich jemand hören?
Ich befinde mich nämlich in Seenot!
Ja! Das heißt, Sie können mich sehen.
Aber ich kann Sie nicht sehen.
Seenot, SOS!
Ess, Ohr, Ess!
Das aber, liebe Brüder und Schwestern, wirft die Frage auf,
ein Otti alleine im Meer? Wie kommt das?
Nun, das ist eine lange Geschichte, ich erzähle sie euch, von Anfang an.
Am Anfang schuf ich Himmel und Erde...
Entschuldigung, Entschuldigung, ich weiß, das war ein anderer, schon gut, schon gut.
Das ganze Unglück begann mit meiner Geburt in meiner friesischen Heimat.
Das ist mein Elternhaus.
Ist es nicht prächtig, ist es nicht wunder-wunderschön?
Das ist mein Opa, ist er nicht stattlich? Ist er nicht wunder-wunderschön?
Und das sind meine Eltern, sie liebten mich wie ihren eigenen Sohn.
Ist er nicht niedlich? Und seine Füßchen, sind die nicht wunder-wunderschön?
Nun guck doch, Heinz!
Nun ja, verglichen mit seinem Gesicht...
Mein Vater. Er wollte immer mein bestes, und das war mein Bargeld.
Und das ist Opa, ist er nicht... Ach, das hatten wir schon.
Huh, Muttis Kleinster, das bin ich.
Und das dahinter ist meine Mutter.
Uns verband das stärkste Band, das es auf Erden gibt, die Mutterliebe.
Och, Mutti, ich bin wirklich groß genug, ich kann alleine essen!
Ach, klein Ottili kann alleine essen? Dann probiere es halt!
Uh! Uh! Uh! Uh! Uh! Uh!
Alleine essen, ja Ja...
Einen für Tante Lisbeth!
Einen für Onkel Karl.
Einen für Tante Anna.
- Einen für Opa! - Meine Mutter...
sie machte es schwer, von ihr loszukommen. - Einen für Oma.
Aber jetzt war der Zeitpunkt gekommen.
Ich musste sofort weg von diesen Verhältnissen!
Ein Mann wie ich gehört dahin, wo großes Geld gemacht wird
Ein Mann wie ich gehört in die Stadt! Ein Mann wie ich...
Aber habe ich mich schon vorgestellt? Mein Name ist
Otto.
Haue ab da!
Das war sie, die Großstadt.
War sie nicht riesig? War sie nicht wunder-wunderschön?
Hier gab es alles. Allerdings auch Probleme.
Ich hatte gleich drei davon.
Ich hatte keinen Job. Kein Geld. Keine Ahnung, wie es weitergehen sollte.
Kein Job? Kein Geld? Keine Ahnung, wie es weitergeht? Kein Problem!
Guten Tag.
Nun, mein Kleiner?
Kein Job? Kein Geld? Keine Ahnung, wie es weitergehen soll?
Da sind Sie genau richtig bei mir.
Hier ist ihr Vertrag.
Vertrag. Hiermit bestätige ich den Erhalt von viel Geld.
Dafür verpflichte ich mich unwiderruflich zu...(murmelt)
Äh, das Kleingedruckte sollten Sie besser nicht lesen, mein Freund.
- Aber warum denn nicht? - Das ist schlecht für die Augen.
Achso, das ja prima. Ja, und jetzt?
Jetzt?
Jetzt bekomme ich noch eine schöne,
gut leserliche Unterschrift von Ihnen.
Oh, das ist prima, das mache ich gern.
(Aufgewühltes Wasserrauschen, Weißer Hai-Film-Soundtrack)
Unterschrift!
Junger Freund.
Achso, ja klar, sonst hieße es ja Oberschrift.
Otto? Otto...wer?
Nur Otto. Meine Eltern waren so arm,
einen Nachnamen konnten wir uns nicht leisten.
Och, Sie sehen mich zu Tränen gerührt.
Aber diese Zeiten sind ja nun vorbei.
Ihr Geld.
- Wow, SO viel? - Nicht ganz.
Denn es gehen ab:
Bearbeitungsgebühr,
Stempelgeld,
Ja, und dann noch einen,
und dann natürlich meine Treueprämie.
- Ja aber das ist alles für mich. - Ja.
Für Sie, und ihr kleines Unternehmen.
Und wenn ich ihnen noch einen guten Rat geben dürfte,
seien Sie erfolgreich!
Das ist ein guter Tipp, den merke ich mir.
Haben Sie denn schon einen Namen für ihre Firma?
Ja, ähm, OSSI.
Ottis Super Service International.
Ach.
Den werde ich mir merken.
So, mit meinem neuen Startkapital fühlte ich es.
Die Welt lag mir zu Füßen.
Hallo, Taxi!
Drei Dinge sind es, die den großen Unternehmer auszeichnen.
Der Einsatz mobilster Technologie,
der unbedingte Wille, ganz nach oben zu kommen,
und der zielstrebige Aufbau eines umfangreichen Kundenstamms.
Kaum drei Monate nach Gründung meines Unternehmens,
erfüllte ich auch die letzte Voraussetzung.
Ich erwartete meinen ersten Kunden.
ICH erwartete meinen ersten Kunden!
Ja, kommen Sie rein, ich komme gleich, ich bin gleich da, Holla-di-hitti!
Du und dein Erfolg...
...Im Leben.
- Frau Schröder, wo waren wir? - Ich saß auf ihrem Schoß, Herr Direktor!
Ach ja. Also Frau Schröder, ich mache die Witze.
- Nun lesen Sie vor. - Sehr geehrter Herr Bumskanzler...
Bumskanzler? Haben Sie Bumskanzler gesagt? Dass heißt doch Bundeskanzler.
- Und außerdem duzen wir uns doch. - Ja, aber doch nicht im Büro.
Wir doch nicht, der Bundeskanzler und ich.
- Also schreiben Sie, lieber Stuppsi... - Ja?
Ja, und das ganze legen Sie mir dann zur Unterschrift vor.
Also diese Sekretärinnen... Voilä!
Holla-di-hitti! Ottis Super Service International!
Was darf es sein?
Also ich erwarte für morgen eine Lieferung, 30 Springböcke,
- Das ist gut! - Naja, da weiß ich nicht wohin damit.
- Das ist schlecht. - Ich habe zwar einen Garten...
- Das ist gut. - Aber mein Zaun ist zu niedrig.
- Und die springen so hoch, die Böcke. - Das ist schlecht.
Nun ja, da dachte ich, dass Sie vielleicht,
eigentlich, meinen Zaun bis morgen so auf
drei bis vier Meter hochziehen können.
Nein, das kann ich nicht.
Oh, das ist schlecht.
Das ist gut, ich kann nämlich aus ihren Springböcken Standböcke machen.
Passen Sie genau auf.
Hier ist der Bock.
Und hier
sind Eimer.
Das ist aber schlecht mit den Eimern.
Da springt er doch raus, der Springbock.
Nicht mit meinem Geheimrezept. In die Eimer kommt...
.„..Zement!
Ah, das ist gut, sehr gut.
- Aber haben Sie denn Zement? - Noch nicht.
(Fröhliche Musik angelehnt an das "Mission Impossible-Thema")
-(Gemurmel) - Ja, das geht in Ordnung, wird erledigt!
-(Gemurmel) - Ja, verlassen Sie sich drauf, wird...
-(Gemurmel) - Ja, das wird sofort erledigt.
- Hey, du da! - Wie?
-(Kauderwelsch) - Bitte?
Können Sie die Richtung nicht etwas präziser angeben?
Du, gehe, darüber.
Achso, immer diese Ausländer.
Ja, Silvia. Und das wird unser kleiner Salon.
Hier werden wir alle sehr, sehr glücklich sein.
- Wer denn noch alle? - Ich, und du,
-und deine Mama, meine Freunde und... - Bitte höre auf, mir wird schwindelig.
Vor Glück, vor Glück...
Oh, wie ich dich verstehe, mein kleiner Goldfasan.
Aber Silvia, wir wollen doch jetzt nicht von deinem Geld reden.
Ihr habt noch eure Yacht und äh, eure Grundstücke,
-und..., eure Werften? - Ja, wieso?
Ja, dann habe ich natürlich auch etwas für dich.
Ich habe dir nämlich was mitgebracht, von meiner letzten Safari.
- Kleine Überraschung. -(Gequältes Stöhnen)
Au!
Nicht umdrehen. Noch nicht. Moment!
Jetzt!
Silvia!
Silvia!
Mein Schatz.
Der hat mir das Leben gerettet.
Halt, warten Sie!
(Autotür knallt zu, Motorgeräusche)
So bleiben Sie doch stehen!
Wie soll ich ihm nur danken?
Zweiundsiebzig, zweiundsiebzig, sechsundsechzig.
Hallo?
Hallooo?
Immer diese obszönen Anrufe.
Absoluter Rekord, das wird ein guter Tag.
Hallo?
Ich Idiot.
Hallo?
Hallo?
- Hallo? - Ich rufe wegen der Springböcke an.
Oh, das ist gut!
Die Sache hat sich erledigt.
- Oh, das ist schlecht, springen sie nicht? - Und wie!
Sie sind schon im Hafen über Bord gesprungen.
Oh, das ist Scheiße.
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