Ang unang 166 linya.
Oh, mein Gott!
-Warte, ich meinte: „Oh, Entschuldigung." -Das war so...
Zuerst habe ich gar nicht hingesehen...
Okay.
REGIE / PRODUKTIONSLEITUNG
Sind wir so weit?
Okay, super. Also bevor wir anfangen,
ihr seid heute alle wegen eurer einzigartigen Vergangenheit hier
und habt alle eine Geschichte über das Erwachsenwerden zu erzählen.
Ich fragte mich, wie es wäre,
wenn wir alle das, wofür wir uns schämen, teilen könnten,
wenn wir darüber reden könnten, würden wir uns weniger allein fühlen?
Wir werden also sehen,
ob das so ist und wie wir uns heute miteinander identifizieren können. Und...
-Sehr gut. -Leute.
Beginnen wir also mit Vanessa.
Okay, cool.
-Vanessa! -Ernsthaft. Wirklich.
Zum Erwachsenwerden gehört so vieles.
Erwachsen werden ist unberechenbar.
Es ist eine Chance, die Welt zu verändern.
STOPPT PERIODENARMUT - OHNE GERECHTIGKEIT KEIN FRIEDEN
Erwachsen werden war...
HÖRT AUF, UNS ZU TÖTEN
Wir haben die Macht und Verantwortung...
Wir verdienen, gehört zu werden.
-Erwachsen werden ist... -Turbulent.
-Peinlich. -Verwirrend.
-Chaotisch. -Wunderbar.
-Zwingend notwendig. -Wir haben es geschafft!
10 GESCHICHTEN
ÜBER DEN MUT,
DU SELBST ZU SEIN
Als ich aufwuchs, hatte ich ein sehr negatives Selbstbild.
Egal, was ich tat,
ich konnte den gesellschaftlichen Schönheitsstandards nie gerecht werden.
Man sagte mir, dass meine Hautfarbe unwürdig und nicht genug sei.
Ich will meine Geschichte erzählen,
weil es so glücklich macht,
zu zeigen, wer man ist, sich nicht dafür zu schämen, sondern dazu zu stehen.
Gut, was soll ich sagen?
KULTURHAUS
15 Charlie, die Zweite.
Super!
Es ist amtlich!
Okay. Hallo, zusammen. Ich heiße Vanessa Aryee und bin 20 Jahre alt.
Meine Eltern, Schwester, Bruder und ich sind aus Ghana in die USA eingewandert,
als ich circa 7 war.
Wir kamen mit dem Traum,
mit dem viele afrikanische Einwanderer in dieses Land kommen.
Meine Eltern wollten bessere Bildung und bessere Chancen für mich.
Schon als sie ein Kind war...
VANESSAS VATER
...sahen wir was in ihr.
Als sie klein war, noch nicht einmal laufen konnte, sprach sie schon.
Jeder sagte: „Seht euch dieses Baby an.“
VANESSAS MUTTER
„Du stehst nicht auf und läufst, du redest lieber auf dem Boden."
Wo ich herkomme, in Ghana...
...gibt es eine prächtige Kultur und so viele schöne schwarze Menschen.
Meine Eltern haben viel aufgegeben, um uns hierherzubringen.
Die meisten ihrer Abschlüsse und Sachen, die sie in Ghana hatten,
spielten nicht wirklich eine Rolle, als wir in die USA kamen.
Man muss von Null anfangen.
Ich hatte keine Erwartungen. Ich wusste nicht, was die USA waren.
Zu Hause schauten sie amerikanische Filme. Disney.
Ist es Arnold Schwarze...
-Schwarzenegger. -Schwa... Schwarzenegger.
Ich komme wieder.
-All diese Filme waren Actionfilme. -Chuck Norris und der Rest.
Es war überwältigend.
Ich war mit vielen neuen Dingen konfrontiert...
...dem Essen, der Kultur.
Das ist der Tiefpunkt!
Auch wenn ich jung war, war es trotzdem seltsam.
In der Schule war ich das kleine, ulkige, afrikanische Kind. Sie fragten:
„Habt ihr wirklich Elefanten, Giraffen und Tiger im Hinterhof?“
Und meine Eltern sagten immer: „Sag ihnen, ja.“
-Solltest du. -Sag ihnen: „Ja.“ Und das tat ich.
Ich antwortete: „Ja, tue ich.“
Aber selbst dann fühlte ich mich immer ein wenig ausgegrenzt,
denn, na ja, Kinder sind gemein.
Manchmal fühlte ich mich einsam.
Einige... Klassenkameraden ärgerten sie und brachten ihr schlimme Wörter bei.
Sie kam an und ich sagte ihr: „Nein. Das ist ein böses Wort. Sag das nicht.“
MITTELSCHULE
Die Mittelschule war etwas hart.
Ich begann, mir meiner Identität bewusster zu werden. Ich sah mich
nicht nur als Schülerin, sondern als, na ja, ein Mädchen,
das als hübsch angesehen werden möchte.
Ich hatte ein Auge auf mein Äußeres, aber sah mich selbst nicht mehr.
Wer ist die Schönste im ganzen Land?
Haare schwarz wie Ebenholz. Haut so weiß wie Schnee.
In den Medien sah ich keine Menschen, die aussahen wie ich.
Ich sah keine schwarzen Mädchen. Keine Mädchen mit lockigem Haar,
krausem Haar, 4C-Haar. Nichts von alledem.
Als ich das nicht sah, fragte ich mich: „Warum?"
Ab dem 6. Lebensjahr trug ich glatte Haare, da ich nicht glaubte, dass 4C,
kraus strukturiertes Haar akzeptiert oder geliebt werden würde.
Das Konzept Rassismus verstand ich nicht, aber ich wusste, etwas stimmte nicht.
ICH LIEBE
Ich sprach mit diesem Jungen.
Er war jemand, den ich süß fand.
Wir redeten über unsere Schwärme und ich fragte ihn:
- „In wen bist du verknallt?" -Siehst du? Sie. Da, das ist sie.
-Wirst du sie um ein Date bitten? -Nein.
Ich finde sie nur sehr hübsch.
Was findest du denn schön?
Weiß nicht. Du, zum Beispiel, wärst hübsch, wenn du etwas heller wärst.
DU WÄRST AUCH HÜBSCH, WENN DU, NA JA, ETWAS HELLER WÄRST.
Ich war verwirrt. Ich war verletzt.
Dieser Kommentar brachte mich dazu, meine dunkle Haut nicht zu mögen.
Er bestätigte mir nur, wie ich über mich dachte und
den Eindruck, wie andere mich sahen: „Ich bin nicht, was man für schön hält."
Sie kam nach Hause und ich fragte: „Stimmt etwas nicht?" Sie sagte: „Nein."
Aber... sie war nicht Vanessa, irgendetwas stimmte nicht.
Es war noch schwerer als sonst, in den Spiegel zu sehen.
Ich begann, ein sehr verzerrtes Selbstbild zu haben.
Ich erkannte aber auch,
dass viel Hass auf dunkle Hautfarben tief in der Gesellschaft verwurzelt ist.
Na da schau her! Du bist wunderschön für ein Mädchen von dunkler Hautfarbe.
Wenn Leute über dunkle Haut sprechen
und darüber, dass sie anders angesehen wird,
kommt immer der beiläufige Kommentar: „Das ist heute nicht mehr so."
„Was ist dabei, weiße Haut auf bestimmte Art zu sehen? Es ist eine Vorliebe."
In dem Alter wusste ich nicht wirklich, was Colorism ist,
und wie er im Rassismus wurzelt war. Ich dachte also:
„Nur eine Vorliebe, dann sollte ich mich nicht schlecht fühlen", aber das tat ich.
Ich denke, einige der Dinge, die du über den Hass auf die Merkmale sagtest,
sind Dinge, die viele Farbige auch nachempfinden können.
Ich, zum Beispiel, fing in der 6. Klasse an, mich zu rasieren,
ich dachte, ich sähe zu mexikanisch aus.
Ich ließ meine Haare wachsen und trug bestimmte Hemden
wie weiße Trägershirts oder T-Shirts und andere Dinge nicht mehr,
da sie sagten: „Du siehst wie ein Hilfsarbeiter aus,
wenn du das trägst."
Das erste Mal, ich weiß nicht, ob ihr die Sendung kennt,
-aber True Jackson... -Ja!
Als ich sie zum ersten Mal sah und sah, wie stilvoll Keke Palmer war
und so wunderschön aussah mit ihrer dunklen Haut, dachte ich: „Wow!"
„Wo war das? Warum gibt es nicht mehr davon?"
Es steckt so viel Schönheit in dunkler Haut,
dass es mich traurig macht, dass ich das so lange nicht sah.
Ich dachte schließlich: „Gut, ich sehe, wie die Gesellschaft meine Haut sieht."
„Und wenn heller besser ist, warum sollte ich dann nicht heller sein?"
Hautaufhellung ist etwas, das ich immer in der Werbung sah.
So dachte ich, wenn sie es anpreisen,
dann sollte ich das auch tun.
Zehn.
Ich betrat den Laden, ohne zu wissen, dass ich sie kaufen würde.
ULTRALEICHTE HAUTAUFHELLUNGSCREME
Aber als ich sie sah, war die Entscheidung bereits gefallen.
An diesem Tag spürte ich viel Angst, Furcht
und eine Menge Scham. Aber auch ein bisschen Freude,
da ich nicht wusste, was mich erwartete, aber vielleicht war das die Lösung.
Circa 6 Monate lang verwendete ich Creme zur Hautaufhellung,
weil ich unbedingt heller sein wollte.
Es hatte nicht den Effekt, den ich wollte. Es machte meine Haut nur grau
und glanzlos.
Ich schäme mich sehr dafür
und ich erzählte es nie meinen Eltern. Ich wollte sie nicht verärgern.
Ich wollte nicht, dass sie wütend auf mich sind. Ich dachte,
ich könnte es verstecken und damit davonkommen.
Ich konnte mich einfach nicht als schön sehen,
als würdig, mit der Haut, die ich hatte.
Und danach traten bei mir ganz neue Hautprobleme auf.
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