Capitaine Marleau

Capitaine Marleau

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Stagione 1

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Capitaine Marleau S01
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Pubblicato il: 2020-06-07
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Sottotitoli per non udenti: No

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Le prime 200 righe.

Nun fahr schon!

KOMMISSARIN MARLEAU

Héloïse!

Ich heiße Cécile.

Entschuldige...

Ein Albtraum...

Oh, mein Gott, mein Gott.

- Willst du einen Kaffee? - Nein.

Ich muss los, ich habe eine wichtige Lieferung.

Es ist fünf Uhr morgens.

Ja, genau.

Und ich bin zu spät.

- Kein Problem. Bis in drei Monaten. - Cécile...

Du und ich...

Es ist meine Schuld.

- Ich hätte das nicht tun sollen. - Sag nichts.

Das ist besser. Ich habe verstanden.

Hast du eine Zigarette?

Feuer?

Ich rauche sie später. Zeig mal deine Hand.

Du Armer...

Ich sehe Unglück. Du trägst das Unglück in dir.

- Hier schleicht jemand herum. - Was?

- Jemand schleicht um dich herum. - Wer?

Wer? Der Teufel.

- Verstehst du? Der Teufel. - Lass mich in Ruhe.

- Du musst weggehen. - Ich bin nicht abergläubisch.

- Du bist nicht abergläubisch? - Nein!

KOMMISSARIN MARLEAU PHILIPPE MUIR

ein Film von Josée Dayan

MUIR TRANSPORTE

SAMUEL

Hier ist Samuel. Ich bin nicht da, wie Sie merken.

Wenn Sie gute Nachrichten haben, sprechen Sie mir aufs Band.

Samuel, hier ist Papa.

Ruf mich an, es ist dringend.

Blanche?

Philippe, was machst du denn hier?

Ich suche Samuel, ist er hier? Hast du ihn gesehen?

Ich weiß, dass er gestern im Lager war. Was ist denn los?

Manuella ist tot.

- Was? - Ja.

Sie lag heute Morgen im Büro. Ermordet.

Oh, nein...

- Was hat das mit Samuel zu tun? - Eben, darum suche ich ihn.

Wo ist er?

- Ich habe keine Ahnung. - Ich muss ihn sprechen.

Philippe...

Um den toten Körper herum lagen ganz viele Papiere.

Siehst du? Das sind ausgeführte Lieferungen.

- Die Uhrzeiten und so. - Und?

Es ist Manuellas Aufgabe, das zu überprüfen.

Du hättest alles liegen lassen sollen.

Ich habe Panik bekommen. Da liegt noch mehr.

Gut. Lass uns das Ganze systematisch angehen.

Du suchst Samuel und ich rufe die Polizei.

- Bist du sicher? - Natürlich.

Was ist los?

Wir haben nichts zu verstecken, Philippe.

- Außer wenn... - Wenn was?

Philippe...

Du denkst doch nicht, dass dein Sohn Manuella getötet hat?

Nein. Aber ganz ehrlich, Blanche...

Wir beide sind uns absolut nicht nah, sodass...

Du drehst total durch.

Samuel hat niemanden getötet, OK?

Und ich rufe jetzt die Polizei.

OK, OK. Du hast recht.

Wir handeln wie besprochen.

Weißt du, wo er ist?

Ich habe versucht, ihn anzurufen, aber der Anrufbeantworter geht dran.

Mach dir keine Sorgen, Philippe.

Alles wird gut.

- Alles wird gut, Philippe. - Ja.

POLIZEI

Schon gut, ich bin eine Frau, aber nicht behindert.

Die Herrschaften...

Marleau, Mordkommission.

- Blanche Muir. - Keine Hand heute.

Sonst stinken Sie nachher nach Vaseline.

Frisch gefettet.

Vaseline ist praktisch.

Aber sie stinkt.

Gehen wir?

- Hallo, Gravos, alles klar? - Guten Tag.

- Gehört Ihnen das alles? - Ich verwalte das Lager und so.

Die Firma gehört meinem Bruder Philippe.

- Was ist das denn? - Sie ist total verrückt.

- Was ist mit der los? - Keine Ahnung.

Sie war unsere Buchhalterin.

Manuella. Manuella Morales.

Wer hat die Leiche gefunden?

Mein Bruder, heute Morgen.

Wo ist Ihr Bruder? Ich brauche seine Aussage.

Er hatte eine wichtige Lieferung. Ich soll Ihnen das ausrichten.

Aha.

Und Sie da?

Haben Sie nichts gesehen?

- Nein, habe ich nicht. - Aha.

Sie rufen jetzt bitte Ihren Bruder an.

Richten Sie ihm von mir aus, dass er alle Lieferungen vergessen kann,

bis wir den Kerl gefunden haben, der diese Frau umgelegt hat.

- Verstanden? - Ja, natürlich.

Natürlich.

Hast du von Samuel gehört?

Philippe, ruf mich bitte an, sobald du kannst.

Es ist dringend, Kommissarin Marleau braucht deine Aussage.

Was ist das denn da?

- Ist das von Ihnen? - Nein, das kann jedem hier gehören.

Ja, klar, aber...

Hey!

Gibst du das bitte ins Labor?

Man weiß ja nie, oder?

Man weiß nie...

Rufen Sie Ihren Bruder doch nochmal an!

Seien Sie etwas bestimmter. Drücken Sie einfach auf Wahlwiederholung.

Dann geht es schneller, stimmt's?

- Da ist wieder der Anrufbeantworter. - Wirklich?

Er ist in Spanien und ohne Empfang. Um 18 Uhr ist er zurück.

Das sagt Ihnen sein Anrufbeantworter? Das ist ja irre.

Diese neuen Technologien, diese Nanotechnologie und so...

Wenn ich meinen Bruder anrufe und er nicht rangeht,

rufe ich immer wieder an, denn diese Kerle, die sagen...

... ich bin kaputt, ich bin krank...

GERICHTSSAAL

Gibst du mir die Akte 23?

Dann lässt du sie mir bringen, OK?

Komm, ich muss dich sprechen.

STRAFVOLLZUGSRICHTER

Deine Buchhalterin wurde letzte Nacht ermordet.

Jetzt verstehe ich, warum du hier bist.

Keine Sorge, ich werde aussagen: "Er hat sie nicht getötet,

"wir hatten Sex, aber das war ein Fehler."

Ich habe keine Entschuldigung. Ich bin ein Depp, das ist alles.

Sei beruhigt. Ich bin nicht nachtragend. Ich sage aus.

Aber du irrst dich, Cécile. Deshalb bin ich nicht hier.

Mir ist egal, was die Polizei sagen wird.

Ich bin wegen des Jungen hier. Ich suche ihn.

Samuel? Warum denn?

Ich hoffe, dass er nichts damit zu tun hat.

Weißt du zufällig, wo er ist?

Moment mal:

Um fünf Uhr verlässt du mich und um acht Uhr bittest du mich um Hilfe?

Warum glaubst du, dass ich so doof bin und dir helfe?

Du hast recht, entschuldige, ich...

Ich bin durcheinander. Entschuldige die Störung.

Komm zurück, Philippe.

Du hast Glück. Die Königin der Deppen steht vor dir.

Was ist das denn wieder für ein Typ?

Für wen hält der sich?

Kommen Sie jetzt erst? Wer sind Sie?

- Léopold Salaun, Gerichtsarzt. - Ja.

Moment mal!

Ich kann Ihre Gedanken lesen.

'Dieser Depp von Gerichtsarzt hat an meinem Tatort nichts zu suchen.'

Das habe ich doch. Ich will das kalte Fleisch

ein erstes Mal sehen, wenn es noch warm ist!

Verstehen Sie mich?

In seinem natürlichen Umfeld.

Danach geht es fix ins Leichenhaus

und wir schneiden, wiegen und verpacken es.

Trödelt nicht herum, Jungs, nur weil ich mit einer Dame rede.

Ich ärgere diese großen Wattestäbchen auch gerne.

Sie sehen wirklich aus wie riesige Wattestäbchen.

Ich bin Kommissarin Marleau, ich wurde nach Perpignan versetzt.

Sehr erfreut.

Sie wurde heute Nacht getötet,

zwischen fünf und sechs Uhr früh.

Ich sage Ihnen das genau, wenn ich sie zerschnitten habe.

- Drei Schüsse, die Kugeln... - Neun Millimeter, ich weiß.

Mit Schalldämpfer vermutlich. Der erste Schuss aus nächster Nähe.

Aha? Sie kannte also ihren Mörder.

Denn ich lasse niemanden so nahe kommen.

Sie hat sich gewehrt und um ihr Leben gekämpft.

Wir haben DNA-Proben der Nägel.

- Aha. - Hier wurde sie geschlagen.

- Eine heftige Ohrfeige. - Tatsächlich.

- Merkwürdig. - Warum?

- Finden Sie? - Ja, denn...

Wenn Sie der Mörder wären... Auch wenn Sie nicht so aussehen,

obwohl Sie Landru etwas ähneln...

Sie wollen die Frau also töten, weil Sie sie nicht mögen.

Zum Glück haben Sie eine Waffe mit Schalldämpfer zu Hause,

verschiedene Farben zur Auswahl...

Ohrfeigen Sie sie, bevor Sie sie umlegen? Nein.

Oder? Was würden Sie machen?

Ich weiß es nicht.

Mit Gefühlen habe ich es nicht so.

Ich kümmere mich hier nur um das Fleisch.

Seine Freundin könnte etwas wissen.

Du wusstest nichts von ihr?

Oh...

Seit dem Tod seiner Mutter haben wir beide...

- Geht das schon lange? - Sechs Monate.

Sie haben sich hier kennengelernt.

Dein Sohn hat keine Zeit verloren und sie auf ein Glas eingeladen.

- So war das. - Dann ist sie auch drogenabhängig?

Sie hat ein Jahr auf Bewährung bekommen. Handel mit Ecstasy.

Warte mal. Ich habe sicher ihre Adresse irgendwo.

Salomé Delvigne.

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