Poveda

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Poveda 2016 720p BluRay DD5 1 x264-VietHD
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Pubblicato il: 2016-10-22
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Le prime 200 righe.

Basierend auf wahren Ereignissen

"Gerechtigkeit, Liebe und Frieden sind unser Programm." (Pedro Poveda)

Beginn des spanischen Bürgerkrieg Madrid, 27. JULI 1936

Hast Du eine Zigarette?

Das ist meine letzte.

Wie kommst Du damit klar?

Schlecht.

Das ist ja scheußlich.

Ite, Missa est. - Deo gratias.

Padre, ich mache auf.

Kein Problem, Ich begleite diese Herren.

Und ich gehe auch mit. - Wie Du willst.

Aber es ist mitten im Juli! - Nur, damit er nicht friert.

Deck' Dein Gesicht mit dem Schal zu.

Los, gehen wir.

Geht alle rein! Schnell, alle rein!

Bezahl und dann hau ab! - Kommt, es wird spät.

Ich will mich wenigstens noch verabschieden.

Verabschieden? Verabschieden?

Bitte, bitte!...

Lass ihn.

Gehen wir.

Bewahre es auf.

Los jetzt!

Der Herr will mich wohl zum Märtyrer machen.

Heute noch?

Schon gut.

Pass auf Dich auf, Bruder.

Wir bringen den Pfarrer.

Vor- und Nachname? - Pedro Poveda.

Ach, der von den Lehrerinnen.

Steck ihn ins Zimmer links.

Er sagte mir einmal:

"Die Wahrheit liegt in den Taten, nicht nur in den Worten."

Also, was ist?

Gibst Du mir den Schlüssel für das hintere Zimmer?

Das auf der linken Seite

Von dem Pfarrer? - Ja.

Warum? Willst Du beichten? - Ja.

Und dass er mir den Segen spendet.

In Ordnung.

Aber schlag ihn nicht so fest.

Die von oben wollen ihn ganz.

Keine Sorge.

Ich gebe ihm nur, was Recht ist.

Immer mit der Ruhe, Pfarrer.

Ich werde Dir schon nichts tun.

Wie heißt Du? - Pedro.

Pedro...

Ich bin Felipe, Pedro. Du hast sicher noch mehr, oder?

Mehr was?

Was wohl? Mehr Namen.

Feine Herren wie Du haben immer viele Namen.

Ihr wollt doch immer alles haben. - Ich bin kein feiner Herr.

Aber Du hast Recht: ich habe noch mehr Namen.

Welche denn?

Rück schon damit raus!

Los, jetzt sag schon!

Pedro Jose' Luis Francisco Javier

Hab ich's nicht gesagt? Du hast sie fast alle!

Aber sie bringen nichts.

Du hast sie eben einfach so.

Ihr Geizkragen!

Weil wir arm waren, heiße ich nur Felipe.

Und genauer gesagt, nur ein halber Name für mich

und ein halber für meinen Bruder.

Hier.

Willst du?

Camel, für Reiche. Die hast du bestimmt geraucht?

Nein, danke.

Danke.

Was ist das?

Das hier? - Ja.

Ein Gebetbuch. - Das ist was für Priester...

Ja, für Gebete. Gib her!

Gib her!

Und wer ist der?.

Ein Freund aus den Höhlen von Guadix Das ist schon lange her.

Guadix?

Ja... Guadix.

GUADIX (GRANADA), APRIL 1901

Hallo!

Das riecht aber gut! Was ist das?

Reste von Deinem Essen zu dem Du nicht gekommen bist.

Wo warst du denn nur den ganzen Tag?

Die Zeit ist mir davon gelaufen, Mutter.

Einfach zuviel! Dann halt mal inne und guck Dir das an.

Wie gut es hier riecht!

Hey, am Tisch wird gegessen!

Und nicht aus dem Topf wie die Spatzen!

Also...

Die Rechnungen gehen nicht auf.

Sieh mal... Letzte Woche fünf Peseten.

Ein paar Jungs, die nichts zu essen hatten.

Ah, und am Mittwoch nochmal zwei Peseten.

Für Señora Jacinta... Ihr Mann brauchte eine neue Hose.

Eine Hose... Und ein paar Jungs...

Junge, Du musst ein bisschen besser

auf das Geld aufpassen.

Keine Sorge, Vater. Gott sorgt für uns.

Ich vertraue ja auf den Heilsplan Gottes, mein Sohn, aber...

Genug damit. Jetzt essen wir zu Abend.

Hier, mein Sohn.

Hier hältst Du Dich auf, wenn Du allein sein willst?

Don Rafael, ich hab Sie gar nicht bemerkt.

Ich hab Dich schon öfters von der Kapelle aus gesehen,

wie Du zu den Höhlen rüberschaust.

Diese Leute machen mir Sorgen

Sie fallen uns kaum noch auf...

Und... Aber was ich Ihnen erzähle, ist ja nichts Neues für Sie.

Die bleiben nur unter sich.

Sie kommen nur zu den Wahlen, und um sich um Stimmen zu streiten.

Für die anderen zählen sie nicht.

Und die übrige Zeit streiten sie um Krankheiten.

Letztendlich...

kann ich nur noch wenig für sie tun.

Der Bischof will mich in den Dörfern haben.

Lizeum von Guadix, 25. Mai...

Verzeihung!

Wo waren Sie?

Ich habe nachgedacht, dass ich jetzt,

wo in den Höhlen Volksmission ist, dort eine Katechese halten will.

In den Höhlen?

Verzeihung.

Einige Seminaristen waren schon in den Höhlen

Und die Bewohner begrüßten sie mit Steinen.

Und dann kehrten diese Dummköpfe zurück und sagten,

sie seien auf ein Martyrium noch nicht vorbereitet.

Don Vicente, ich glaube, jetzt übertreiben Sie.

Ich übertreibe? Na ja,

Verzeihung.

Und außerdem werden Sie kaum Zeit für die Höhlen haben.

Und Seine Exzellenz, Don Maximiano?

Glauben Sie, dass es ihn freuen wird, wenn er seinen geliebten Poveda verliert?

Du hast recht, was mache ich hier eigentlich noch?

Wohin gehen Sie? Psst!

Aber seien Sie doch endlich still! Haben Sie doch etwas Respekt!

Lauf, Manolo!

Tut es weh? Lass mich mal sehen?

Angustias, meine Güte, komm schnell!

Was ist los? - Na ja, wieder irgend so ein Streich!

Um Gotteswillen! Was ist denn passiert? - Nichts Schlimmes.

Der da und ein paar Freunde wollten mich begrüßen und er ist hingefallen.

Ja, ich weiß schon auf welche Art die und dieser Bengel von meinem Sohn jemanden begrüßen!

Juanico, komm raus! Ich seh Dich!

Komm her! Und zwar plötzlich!

Das gibt's doch nicht. - Das kann doch nicht sein!

Nur ruhig! Es ist nichts! - Was für ein Schreck!

Komm her! Was ist passiert?

Ich brauche warmes Wasser und Seife. - Das haben wir aber nicht.

Was ist passiert, Juanico? Immer das Gleiche mit Dir

Tut es sehr weh?

Weil Du hingefallen bist, hast Du mir deinen Namen gar nicht verraten.

Los, sag schon!

Das sind Manolo und sein Kamerad Juanico.

Oh, Gott! - Was ist los?

Dort unten gab's eine Messerstecherei!

Sie haben jemanden umgebracht.

Padre, wo wollen Sie hin? Das ist gefährlich für Sie!

Keiner beleidigt mich! - Bei meinen Toten, ich bring Dich um!

Hau ab!

Ich kann helfen, wenn Ihr mich lasst..! Hau ab! Hier hast Du nichts zu suchen!

Um Gottes willen! - Gott?

Gott war schon lange nicht mehr hier

Dieser Mann verblutet! Hau ab!

Nicht, Manuel! Lass ihn los! Was ist? Kennst Du den etwa?

Bist Du einen Augenblick mit ihm und schon hat er Dich um den Finger gewickelt?

Nein! - Lass mich!

Hau ab und komm nicht wieder. Sonst gibt's was aufs Maul.

Ins Haus mit Dir!

Don Maximiano... - Einen Moment, bitte.

Aber das ist doch mein lieber Poveda... Was möchtest du, mein Sohn?

Ich möchte um Erlaubnis bitten, den Tabernakel

in die Kapelle derVirgen de Gracia zu bringen.

Zu den Höhlen?

Exzellenz, ich fürchte, das ist keine gute ldee.

Schließlich würden diese Leute das nicht zu schätzen wissen.

Zu den Höhlen? - Es gibt so viel zu tun.

Willst du dort wirklich Dein Amt ausüben?

Ja, Herr Bischof. Es herrscht dort zu viel Armut.

Es ist die Pflicht der Kirche.

Ich weiß, mein Sohn, dieser Ort gehört auch zu uns.

Ich gestatte es, solange Du Deinen anderen Pflichten nachkommst.

Vielen Dank, Herr Bischof.

Wer wohnt dort? - Onkel Julia'n.

Er ist schon alt und geht kaum noch raus.

Wartet hier auf mich.

Onkel Julia'n, Darf ich hereinkommen?

Und wer sind Sie? - Ein neuer Priester.

Wir in den Höhlen haben keinen Priester.

Ich wollte Sie nur begrüßen.

Ich heiße Pedro.

Auf zur nächsten Höhle.

Willst Du alle sehen? Ja, alle.

Und wer wohnt da?

Señora Bernarda. Sie hat viele Kinder und

ihr Mann ist letztes Jahr gestorben.

Eine Höhle renovieren? Das kostet nicht viel,

aber wozu? Das ist eine halbe Stunde Fußmarsch.

Ich weiß, Padre, aber Gott bittet mich um Hilfe für diese Menschen.

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