Le prime 200 righe.
Der Tod seines Vaters wurde zum Wendepunkt in Winnetous Leben.
Jetzt trug er a is Hauptiing die Verantwortung fur a He Apachen,
die in den weiten Jagdgrunden zwischen Texas und New Mexiko iebten.
Das rucksichtsiose Vordringen der Wei fie n drohte einen neuen indianerkrieg...
mit alien seinen Schrecken zu entfesse/n. Winnetou sah seine Lebensaufgabe darin,
dieses Unheii zu verhindern, das den Untergang a Her Stamme bedeuten konnte.
Kahii!
Mini ta schiha nintropan.
Ana hokesche muni.
Neha teka nintropan.
Kekaha tschekak ometan. Unami sche loka.
Sehina mota.
Teleschoma tahini?
Die Apachen verstehen nur wenig von der Sprache der Assiniboins.
Spricht die Tochter des Barenwaldes die Laute des weiften Mannes?
Wir bekampfen die Rauber unseres Landes, aber viele von uns lernten ihre Sprache.
Und wie nennt man dich? - Ribanna.
Ich bin Winnetou. - Winnetou!
Du bist verletzt. Mein Pferd tragt dich. - Ribanna fiihlt den Schmerz nicht.
Die Assiniboins miissen grofte Krieger sein, wenn sie so tapfer sind wie ihre Frauen.
Ribanna kann gehen! - Nein. Aber sie will!
Heta kahii!
Es sind Krieger meines Stammes. Ascha kahe!
Hetet scha akulenkha Ribanna. - Winnetou schoma mota.
Kale mina thin Ribanna. - Ahe!
Ahi akita Apacheschana Assiniboins?
Winnetou versteht unsere Sprache nicht, aber er spricht die Sprache der Weiften.
Dann frage ich den Hauptling der Apachen, was er in unseren JagdgrQnden sucht.
Er will zu eurem Hauptling Ta-Sha-Tunga.
Kitepa. Kitepa!
Enk aton!
Enem scha petra. - Kih lo ka tahe, Ribanna?
Der Hauptling der Apachen hat das Leben Ribannas gerettet,
als ihre Kugel einen Baren nur verwundete.
Ta-Sha-Tunga dankt. Sein einziges Kind bedeutet ihm viel.
Wenn Winnetou einen Wunsch hat, moge er ihn nennen.
Erspart den weiften Mannern den Pfahl. Lasst sie wieder frei. -1 kamo nek sin!
Weifc der Hauptling der Apachen, was er verlangt? - Er weift es.
Er bittet dich im Namen des Friedens. - Winnetou moge mir folgen.
Habt ihr gehort? Winnetou will uns helfen. Vielleicht haben wir doch noch Hoffnung.
Wir haben das Kriegsbeil ausgegraben, weil sie in unsere Jagdgriinde einfielen.
Deshalb haben wir geschworen, jeden Weiften am Marterpfahl zu toten,
der in unsere Hande fallt. Der Hauptling der Apachen spricht von Frieden.
Aber ich frage im Namen meines Volkes: Haben wir ihn gebrochen?
Auf beiden Seiten ist Unrecht geschehen. Es ist genug Blut geflossen.
Es ist ehrenvoller zu sterben, als in Knechtschaft zu leben.
Ja, das ist wahr. Aber was sollen eure Frauen machen?
Die Kinder und die Alten? Wenn niemand lebt, der sie ernahrt?
Nein, Ta-Sha-Tunga. Nicht um zu sterben, um zu leben, hat Manitou uns erschaffen.
Krieg bedeutet Tod. Der Friede Leben.
Winnetous Worte treffen wie Pfeile. Was verlangt er?
Die Stamme des Siidens wollen den Frieden. Deshalb hat Winnetou Boten geschickt,
an die Groften Seen. Um auch die Stamme des Nordens fiir den Frieden zu gewinnen.
Er trifft seinen Bruder Old Shatterhand. Sein Wort wiegt viel bei den Weiften.
Er und Winnetou und Ta-Sha-Tunga werden zum Fort Niobara reiten.
Dort treffen sie alle Hauptlinge und die Abgesandten der weiften Manner.
Sie werden gemeinsam beraten, damit das sinnlose Morden endet.
Winnetou hat nicht alle Zweifel zerstreut, die im Herzen Ta-Sha-Tungas wohnen.
Aber er rettete das Leben Ribannas und... - Winnetou bringt uns den Frieden.
Er wiegt mehr als das Leben einer Frau. Mein Vater moge sich frei entscheiden:
Krieg oder Frieden.
Das dauert aber lange. Was kann das sein? - Ich weift es nicht. Sie kommen!
Ihr wisst, was Euch erwartet? - Ja.
Wer seid Ihr? - Leutnant Merril vom Fort Niobara.
Wisst Ihr, wer hier den Weiften Vater in Washington vertritt?
Ja, ich weift es. Oberst John Frederik Merril. Mein Vater.
Ihr seid frei! Richtet Eurem Vater aus: Wenn der Mond sich rundet,
treffen sich die Hauptlinge aller Stamme im Fort Niobara zu Friedensberatungen.
Danke.
Jetzt schuldet Winnetou uns die ErfQIIung einer Bitte.
Er bleibe als Gast in unseren Zelten, bis die Zeit gekommen ist...
und wir gemeinsam zum Fort Niobara reiten.
Bob! Ronnie! - Ja?
Seht doch mal, da! - Wo wollen die hin?
Ich weift nicht. Aber in der Richtung muss irgendwo ein Ponca-Dorf liegen.
Shimu nahii?
Wir kommen in friedlicher Absicht! - Was suchen die Bleichgesichter bei uns?
Wir wollen zum Blauwasser-See sind vom Weg abgekommen.
Die Bleichgesichter mogen stehen bleiben. - Vielleicht konnt ihr uns den Wegzeigen.
Die Bleichgesichter mogen stehen bleiben! - Ihr bekommt ein Fasschen Feuerwasser,
wenn ihr uns den richtigen Wegzeigt.
Ihr Morder! Dafiir wird man Euch zur Verantwortung Ziehen!
Seid Ihr wahnsinnig? Was haben die Indianer Euch getan?
Tote Indianer sind gute Indianer. - Und Verbrecher wie Ihr es seid,
kniipft man am Galgen auf! - Verschwindet. Wer seid Ihr, dass Ihr...
Das melde ich noch heute im Fort. - Das ist eine fabelhafte Idee.
Aber vergiss es nicht. - In Ordnung.
Das konnte denen so passen! - Bill, Joe! Die drei werden umgelegt!
Wenn Gunstick Uncles Schusse krachen, gibt's fiir Banditen nichts zu lachen.
Drum sind sie schleunigst ausgerissen, denn ihre Lage war bescheiden.
Es ist nicht schlimm. Es geht schon. - Das Militar ohne Waffen an der Grenze?
Wirsind Indianerkriegern in die Arme gelaufen. - Den Poncas?
Nein, den Assiniboins. Der Apachenhauptling hat... - Winnetou?
Nur ein Streifschuss. Das war Gliick. Ja! Ware er uns nicht zu Hilfe gekommen,
hatten wir bestimmt mehr verloren als nur unsere Gewehre. - So.
Was fiir Kerle haben Euch da tiberfallen? - Weift nicht. Sie gehoren zu einem Mann,
der heute Morgen mit 50 Reitern ein Ponca-Dorf zerstort hat. -Warum?
Keine Ahnung. Winnetou schickte mich mit einer Friedensbotschaft ins Fort.
Aber solange es hier Verbrecher gibt, die Kinder und hilflose Frauen umbringen,
kommt dieses Land niemals zur Ruhe. Leider konnten wir nicht... - Schon gut.
Ihr seid ohne Waffen. Mein Freund fiihrt Euch. Er ist ein guter Scout.
Mit Verlaub, einer der Besten, im Osten, Siiden und im Westen.
In Lebensgrofte vor Euch steht: Gunstick Uncle, der Prarie-Poet.
Vielen Dank! Wiirdet Ihr mir noch verraten, wem wir eigentlich unser Leben verdanken?
Old Shatterhand.
Alle Pfeile auf der Flache einer Hand! Warum lobt Winnetou Ribanna nicht?
Winnetou sieht Waffen in der Hand eines Madchens nicht gerne.
Ribanna hat schon als Kind gelernt, damit umzugehen. Sie versucht,
ihrem Vater den Sohn zu ersetzen, der ihm versagt blieb.
Ribanna!
Winnetou hat das nicht gewusst. - Ribanna liebt ihren Vater sehr.
Das weift Winnetou.
Warum hat Ribanna verschwiegen, dass sie des Hauptlings Tochter ist?
Die Assiniboins sagen: Frauen, deren Rede platschert wie eine Quelle,
rauben dem Mann die Ruhe.
Und die Schweigsamen rauben sein Herz.
Ischoma. - Schoma anahii.
Die Grotte ist die letzte Zuflucht ftir Frauen und Kinder bei Gefahr.
Sie ist unser groftes Geheimnis. Winnetou ist der einzige Fremde,
der sie kennt. - Ist er immer noch ein Fremder?
Ribanna wird Winnetous Frage beantworten, wenn er so lange wartet.
Ribannas Mund spricht leise, aber Winnetou kann ihn horen.
Denn er ist kein Fremder mehr.
Auch Winnetous Mund spricht leise, aber laut spricht sein Herz.
Und was sagt sein Herz? - Ribanna.
Winnetou!
Hande hoch!
Fangt denn das schon wieder an?
Das ist ja... Castlepool! - Old Shatterhand!
Na, so was! Wo kommt Ihr denn her? - Direkt aus Schottland, Sir.
Wieder auf der Jagd nach Schmetterlingen? - Nein, Sir. Diesmal nicht.
Mit dem roten Papilio Polymnestor Parinda ist meine Sammlung abgeschlossen.
Aber nun hab ich eine neue Sammel-Leidenschaft! - Welche?
Abenteuer, Sir! Ich habe beschlossen, Abenteuer zu sammeln.
Da habt Ihr Euch allerhand vorgenommen. Hoffentlich habt Ihr Gluck. -Aberja!
Ich habe Euch getroffen! Und wo Ihr seid, ist immer was los. Nehmt Ihr mich mit?
Tja, ich verfolge zwei gefahrliche Kerle. Sie sind in diese Richtung geritten.
Irrtum, die Spur hort hier gleich auf. Die Burschen sind dorthin geritten...
und haben die Spuren verwischt. Ich habe es genau beobachtet.
Ihr habt mir einen guten Dienst erwiesen. - Komm, Herakles! Ich glaube,
wir diirfen diesen Herrn begleiten. - In Ordnung. Ich nehme Euch mit.
Aber ich warne Euch. Diese Manner gehoren zu einer gefahrlichen Bande.
Herrlich! Das Abenteuer beginnt!
Boss, wir haben... wir sind... - Ja, ja! Luke hat mir alles erzahlt.
Habt ihr die Blaurocke erledigt? - Nein, wir gerieten in einen Hinterhalt.
Ihr habt sie entkommen lassen? Wisst ihr, was das bedeuten kann?
Es waren mindestens 20 Mann, Boss. Wir haben noch GIQck gehabt.
Reitet nach Decama. Da sind Soldaten. Versucht herauszubekommen,
was man in Fort Niobara unternimmt. Setzt den Sheriff so lange unter Druck,
bis er die Olkonzession rausriickt. Hat euch jemand verfolgt? - Nein.
Bestimmt nicht. Ich glaube es wenigstens. - Na schon. Wir werden ja sehen.
Zwei Fremde!
Was steht ihr da rum und glotzt? Macht, dass ihr an eure Arbeit kommt!
Willst du alles niederbrennen, du Hund? Wie oft hab ich gesagt: nicht rauchen!
Hey! Wer seid Ihr denn, hm? Und wo kommt Ihr her?
Aus dem Osten. - Und Ihr wollt nach Westen, was?
Erraten. - Ich mag keine Spaftvogel, Freundchen!
Lass den Unsinn, Carter!
Ah! Wir haben anscheinend sehr wichtigen Besuch.
Seid Ihr der Boss hier? - Bin ich. Ich schatze es nicht,
wenn Fremde meine Olfelder betreten. Was wollt Ihr? - 01, bitte.
Darf ich Euch darauf aufmerksam machen, dass das ganze 01 hier...
mir personlich gehort. - Nur ein wenig fur mein Lampchen, ja?
Ganz voll, bitte. - Soil das ein Witz sein?
Nein. Wir sind lange unterwegs und wollten in Eurem Store ein paar Vorrate kaufen.
Also, kaufen konnt Ihr hier nichts. Abertauschen unter Umstanden.
Euer Pferd gefallt mir. - Ja, mir auch.
Ich mache Euch einen Vorschlag. Ihr gebt mir Euer Pferd und bekommt...
Waren aus meinem Store fur, sagen wir, 100 Dollar.
Nein, Mr. Forrester, spart Euch die Miihe. - Also gut, 200 Dollar. Dann sind aber...
der Sattel und die beiden Gewehre dabei. - Ich trenne mich nicht von meinem Pferd.
300 Dollar fQr Eure beiden Pferde, mit Sattelzeug und alien Waffen.
Erlaubt mal, das geht doch zu weit. - Na, war das nicht ein gutes Geschaft?
Also? Bud Forrester hat noch immer bekommen, was er will.
So viele gegen zwei, das ist doch unfair! - Beruhigt Euch, Castlepool. Bitte.
Also dann...
bedient Euch.
Vorsicht! Zuriick, Boss! Der ist gefahrlich!
Nicht schieften! - Schinder!
I suni, Hatatitla. I suni.
Habt ihr's gehort? Hatatitla! Das kann nur Old Shatterhand sein.
Na, seht Ihr? Mein Pferd ist sehr wahlerisch.
Tragt die Waffen ins Magazin und sperrt die Pferde in den Schuppen.
Den Schliissel bekomme ich.
Kommt. - Was stinkt denn hier so?
Ich rieche nichts. - Ihr braucht dringend eine neue Hose.
Und Ihr eine neue Visage!
Aufhoren!
Zuriick! Die Herren sind doch unsere Gaste! - Wir legen die beiden doch lieber um.
Dazu brauchen wir einen Grund. Es sind weifte Manner und keine Indianer.
Aber das ist leicht. Keiner entkommt hier. Wir stecken sie morgen zu den Arbeitern.
Old Shatterhand.
Kommt in den Store. Ich muss dringend mit Euch sprechen.
In Deckung! - Zuriick!
Wir wurden alle in Decama angeworben. Forrester liefert sein 01 dorthin.
Erversprach Beteiligung und Unterkunft, aber er hielt nichts! - Manieren...
Er soil eine Konzession fiir das ganze Tal von Omaha haben.
Forrester hat einen Claim im Indianer-Territorium? - Ja.
Angeblich zogen die Poncas nach Dakota. Aber sie sind noch da und greifen uns an,
weil das hier ihr Gebiet ist. Deshalb hat Forrester ein Dorf zerstort.
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