最初の200行です。
Langsam, langsam, langsam.
Entschuldigung, aber ich glaube, dieser Kratzer war vorher noch nicht da.
Doch, doch, der war schon da. Ein Flügel ohne Aufzug,
das wären 150 Euro extra für die Dame. - So viel?
Nein, nein, meine Herren. Das ist alles schon bezahlt.
Schauen Sie mal. Was steht hier?
Sie können doch sicher lesen?
Hier, für Sie.
Trotzdem vielen Dank. - Vielen Dank, Madame.
Mademoiselle.
Hier sind die Ersatzschlüssel. - Okay.
Heute Abend gehen wir feiern.
Ja, ja.
Hey, im Ernst. Wir gehen aus, ich rufe dich an.
"MIT DEM HERZ DURCH DIE WAND"
Wenn das hier jetzt eine Safari wäre,
würde ich dir eine Kugel verpassen und deinen Kopf bei mir an die Wand hängen.
Sammelst du Köpfe?
Sag mal, kannst du mir 15 Euro leihen, bis morgen?
Weißt du, du gibst mir das Geld und ich lade dich ein.
Das verstehe ich nicht. - Okay, das war nicht witzig.
Nein, ich habe die Kohle. Bin gleich wieder da, ja?
Okay, super.
Er ist nicht die hellste Kerze im Leuchter, aber super heiß!
Hey, hör mal, beim Reden hapert's ja etwas, aber tanzt du vielleicht?
Ob ich tanze? Klar tanze ich, ich bin der Hammer!
Komm, ich zeige dir das Feuer von uns Rothaarigen!
Oh, das klingt toll. Ciao, ciao!
Ich habe dich von da beobachtet, du hast etwas unglücklich ausgesehen.
Und da dachte ich, ich muss dich mal aufmuntern.
Vielleicht bringe ich dich sogar zum Lachen!
Da, ein Lächeln! Warte, das kann ich noch besser...
Hey! Pardon... tut mir leid. Entschuldige bitte.
Nein, nein, mir tut es leid. - Schon gut, ich habe mich nur erschrocken.
Nein, ich war wohl ein wenig forsch. Ich bin wie ein Elefant im Porzellanladen.
Ich kann sowas auch nicht. Echt bescheuert,
dass man sich dabei verhält, als ob man...
Hey, endlich rufst du an.
Was gibt's für ein Problem? Leg auf, leg auf!
Ist das Klo kaputt? Hast du Termiten? - Nein. Nein, nein, alles bestens.
Ich... ich wollte mich nur für die Hilfe bedanken. Das ist alles.
Danke, Charlotte. - Was hast du gerade gesagt?
Sie hat aufgelegt. - Echt? Super!
Das hat ja gerade mal einen Tag gedauert. - Es ist nicht wie du denkst.
Ich habe mich ausgesperrt und der Schlosser kann erst morgen kommen.
Es ist nicht einfach in der Welt da draußen.
Ja... ja, ich weiß.
Gut, dass du hier bist.
Dann können wir gleich morgen früh beginnen, ja?
Aber ich würde mich gerne alleine auf das Vorspielen vorbereiten.
Wie du willst. - Ich gehe gleich morgen früh.
Und wie sieht dein neues Leben so aus?
Es ist toll, ich gebe Klavierstunden. - Klavierstunden?
Darauf hast du 20 Jahre hingearbeitet?
Mach... mach dir keine Sorgen, ich werde auf dem Sofa schlafen.
Ich bin weg, bevor du aufwachst.
Tu was du willst, mein kleiner Schatz.
Du weißt ja, wo dein Zimmer ist.
Ich habe die Pink Ladys gefunden!
Aber Cracottes mit Quinoa gab es nicht, also habe ich Buchweizen geholt.
Okay, oder? Ist doch das Gleiche... - Nein, das ist nicht das Gleiche.
Du nervst langsam mit deinem Tussi-Fraß.
Wenigstens sehe ich noch meinen Schwanz beim Pinkeln.
Ja, immerhin. Mehr Freunde hast du ja auch nicht.
Arbeitest du immer noch an diesem Ultimum? - Ultimax, du Bartaffe.
Mann, du bist total besessen davon.
Im Ernst, das Spiel spielt kein Mensch, das ist doch viel zu kompliziert.
Niemand begreift den Sinn dahinter. - Das ist ja das Schöne, das Geniale daran.
Man kann es nur lösen, wenn man es wirklich begreift.
Du merkst schon, wie idiotisch das klingt?
Leute wie du, die auf diese Handy-Spiele stehen, sind idiotisch.
Lass das, leg's zurück!
Leg es zurück, bitte.
Los, bist du taub oder was?
Lass mich arbeiten.
Du bist dran.
Was hast du die Woche so getrieben?
Hattest du irgendwelche Verabredungen, vielleicht mit einer Frau?
Donnerstag hat jemand angerufen.
Hatte die falsche Nummer gewählt. Ansonsten hatte ich meine Ruhe.
Ach ja, es war wieder jemand für die Wohnung nebenan da.
Ja und? - Strike, beim ersten Mal.
Sind wieder weg.
Wird also nicht besser, hm? - Im Gegenteil, alles ist bestens.
Das erzählst du mir schon seit sieben Jahren.
Hör auf, mir geht es gut. Pass lieber auf deine Königin auf!
Hör mal, ich bin der einzige Mensch, der sich für dich interessiert,
aber sogar ich gehe dir auf die Nerven.
Was machst du eigentlich, wenn keine Tantiemen mehr kommen?
Verkaufst du dann deinen Körper oder...? - Buzzle wird es immer geben, keine Sorge.
Ach, wirklich? Wirf mal einen Blick hier drauf!
Willst du mich verarschen? Diese verdammten Geier.
Keinen Cent siehst du dafür, niemals. Du solltest jetzt langsam mal nachdenken.
Willst du so dein Leben verbringen, ganz allein mit deiner stinkenden Taube?
Und du kratzt für den Rest deines Lebens an der Tür deiner Ex-Frau
und hoffst, sie lässt dich nochmal ran?
Triple-Schachmatt. Los, geh zu Mama!
Du bist nur am Quatschen. Hast du gedacht, so kannst du gegen mich gewinnen?
Los, ab nach Hause!
Guten Morgen, Monsieur.
Ich wohne in der Wohnung über Ihnen und würde gerne wissen,
ob Sie letzte Nacht vielleicht irgendetwas Komisches gehört haben.
Wie bitte? - Haben Sie komische Geräusche gehört?
Ist... ist nicht so wichtig, nicht so wichtig.
Ich brauche nichts.
Danke.
Sie brechen mir die Finger!
Hey, da ist wer!
Das ist ja irre!
Ich verstehe nicht ganz,
sind Sie es, die das Bild bewegen?
Hey, hören Sie mich?
Wieso haben Sie das gemacht? Wollten Sie mir Angst machen?
Hey, ich rede mit Ihnen, antworten Sie gefälligst!
Sie sind doch da, ich habe Sie gehört. - Könnten Sie vielleicht
das Bild wieder an seinen Platz schieben? Bitte!
Gott, meine Finger... Blöde Kuh.
Das müssen Sie mir jetzt erklären. - Also es ist so,
die Wohnungen hier sind nur ganz schlecht schallisoliert.
Die Wand ist total hohl und man hört einfach jedes Geräusch der Nachbarn.
Die Hausverwaltung können Sie vergessen.
Die Wohnungen sind nicht im gleichen Gebäude, ja nicht mal im gleichen Bezirk.
Wir sind hier gefangen in einer architektonischen Anomalie.
Irgendwann konnte ich nicht mehr und habe mir dann dieses System ausgedacht.
Das ist absurd. - Ja, aber es hat immer super funktioniert,
zumindest bis jetzt. - Sie haben ein ernsthaftes Problem.
Ich... Die Miete ist unschlagbar, die Aussicht ist superb,
ich habe einen kreativen Job und dieser Ort inspiriert mich ungemein.
Das heißt, ich kann nur hier arbeiten.
Außerdem war ich vor Ihnen da. Also...
Sie ziehen hier besser nicht ein, klar?
Sie werden es bereuen, noch bevor Sie alle Kartons ausgepackt haben.
Ja, aber... Ich... ich verstehe Ihre Sorgen,
aber wir müssen uns irgendwie arrangieren.
Ich weiß nicht, aber wir müssen uns irgendetwas einfallen lassen -
ein Arrangement, um zu vermeiden, dass wir uns gegenseitig stören.
Wann arbeiten Sie denn immer so, morgens oder abends?
Wir... wir könnten vielleicht in Schichten arbeiten.
Genau, und auf's Klo gehen. Wollen Sie morgens oder abends?
Also?
Oh nein, bitte kein Klavier! - Ich kann Ihr Leben ruinieren,
aber das wäre doch schade. Wir können uns bestimmt einigen, oder?
Das darf alles nicht wahr sein, ich drehe durch...
Das ist aber nicht nett.
Ja, ja, das stimmt, ich habe eine klassische Ausbildung als Pianistin
und eine Auszeichnung vom Konservatorium.
Und... ja, ja ja,
natürlich kann ich Ihrem Sohn Stunden geben, kein Problem...
Genau, wie ich Ihnen gesagt habe, ich habe 10 Jahre Erfahrung und...
Äh, das... das liegt an der schlechten Verbindung, die ich hier habe.
Wie ich Ihnen sagte, 30 Euro die Stunde. Hallo, hallo, Madame?
Hören Sie endlich auf, verdammte Scheiße!
Oh Scheiße.
Oh nein, verdammt! - Mann, ist der bescheuert?
Nein, nein!
Ja, das tut weh!
Ist das alles, was Sie draufhaben?
Ist ja lächerlich.
Glauben Sie, damit schaffen Sie mich? Da lache ich doch!
X zum Quadrat minus Wurzel aus...
Okay, es reicht jetzt.
Halten Sie dieses höllische Metronom an!
Ho, hey, Madame!
Ist gut, Sie haben gewonnen. Ich gebe auf, okay? Was soll ich noch sagen?
Sehr schön, dann können wir uns ja jetzt wie Erwachsene benehmen.
Wir machen einfach einen Plan. "Sie -"
"ich."
Nein, bitte, ich brauche nur...
Nein, ich... ich brauche wirklich nur...
Nur noch drei Minuten, nur noch drei Minuten!
Plus die Wurzel...
Das war's.
Was denn?
Nein!
Und hiermit beenden wir unsere Sendung
"Die Strömungslehre und die Quantenmechanik".
Jetzt folgt Jean-Francois Elie mit den 20-Uhr-Nachrichten.
Wir hören uns nächste Woche wieder, gleiche Zeit, gleiche Welle.
Entschuldigen Sie bitte, aber ich...
Ja, ich weiß, ich breche unsere...
Aber so spielt man Chopin einfach nicht!
Bitte? Ist Monsieur ein Fachmann? - Nein, überhaupt nicht.
Aber mein Vater war Concierge an der Oper,
da bin ich mit klassischer Musik aufgewachsen.
Ich war immer hinter den Kulissen und habe zugehört.
Ich höre mir das jetzt schon seit Tagen an. Sie spielen wirklich ausgezeichnet,
Ihre Technik ist perfekt, aber darauf kommt es nicht an.
Sie haben Chopin überhaupt nicht verstanden.
Nehmen wir mal das "Notturno".
Wissen Sie, wie man es noch nennt?
"Das Gemurmel der Seine".
Aber Sie murmeln nicht, Sie flüstern.
Sie nehmen es nicht an, Sie spielen ohne Gefühl,
ohne Wärme, ohne... ohne Seele.
Um Chopin zu spielen, braucht man sehr viel Seele.
Und das, das ist nicht vielen gegeben.
Es tut mir leid, aber...
das musste gesagt werden.
Lassen Sie ruhig die Samthandschuhe weg. - Spielen Sie weiter, ich höre Ihnen zu.
Stärker!
No comments yet. Be the first to leave one.