1922

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1922 2017 1080p NF WEB-DL DD5 1 x264-NTG
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公開日: 2017-10-21
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NETFLIX PRÄSENTIERT

EIN NETFLIX ORIGINAL FILM

An die zuständige Stelle:

Mein Name ist Wilfred Leland James, und das ist mein Geständnis.

Die Sache, die zu meinem Verbrechen und meiner Verdammnis führte,

waren 100 Morgen gutes Land in Hemingford Home, Nebraska,

das meine Frau Arlette Christina Winters James geerbt hatte.

Nach dem Tod ihres Vaters.

Ich wollte ihre 100 Morgen zu unserer 80-Morgen-Farm hinzufügen,

da ich beabsichtigte, alles meinem Sohn,

Henry Freeman Jones, zu hinterlassen.

Und seinen Nachkommen.

-Na, findest du den Rückwärtsgang noch? -Ja, Sir.

Zeig's mir.

-Der in der Mitte. -In Ordnung. Du bist so weit.

Vielleicht noch nicht für Omaha oder...

Auch nicht für Lincoln, aber... Fahr ganz langsam nach Hemingford Home,

das schaffst du bestimmt.

Klar? Was sagte ich?

-Langsam. -Langsam.

1922 war der Stolz eines Mannes sein Land.

Und sein Sohn ebenfalls.

Die ist nicht zu sauer.

Und nicht zu süß.

Nein.

Genau richtig.

Meine Frau,

die sich nie an das Leben auf der Farm gewöhnte,

wollte das neue Land verkaufen.

Sie wollte, dass wir all das hinter uns lassen.

Was schlägst du vor, was wir mit all dem Geld ohne Land tun?

Ziehen wir um.

Nach Omaha.

Oder sogar nach St. Louis.

Städte sind was für Narren.

Ma, da hat Pa recht.

Ich will nicht in einer Stadt leben.

Darüber können wir nach dem Essen reden.

Können wir uns nicht einigen, solltest du zu deiner Mutter ziehen.

Und dir mein Land überlassen, nehme ich an?

Das kannst du vergessen, Wilf.

Tja...

...dann...

...lass mich dir das Land abkaufen.

Wie willst du das anstellen?

Ich bräuchte schon etwas Zeit dafür.

Acht Jahre.

Vielleicht zehn, aber ich werde zahlen, Arlette. Jeden Cent.

Kleine Raten sind schlimmer als gar kein Geld.

Die Farringtons kaufen es sofort.

Ihre Preisvorstellung ist viel höher und großzügiger als deine.

Egal, ich hatte selbst eine Idee.

Wir verkaufen die 100 Morgen und die Farm an den Farrington-Konzern.

Die würden alles kaufen, um so nah an der Bahnlinie zu sein.

Und dann...

...teilen wir das Geld.

Und lassen uns scheiden.

Wir wissen beide, dass du das willst.

Und...

...wer...?

Und bei wem von uns bliebe der Junge?

Bei mir.

Natürlich. Ein 14-Jähriger braucht seine Mutter.

Das ist ihm gegenüber nicht fair, Arlette.

Du reißt ihn aus allem heraus, was er kennt.

-Das würdest du tun? -Fair?

Das Leben ist selten fair, Wilf.

Besonders hier draußen.

Na schön, ich brauche ein bisschen...

Gib mir ein bisschen Zeit, um über alles nachzudenken.

Als Ehemann dachte ich daran, mich in dieser Sache an das Gericht zu wenden.

Und doch hielt mich etwas zurück.

Es war nicht die Angst vor dem Gerede der Nachbarn oder dem Gemunkel.

Nein, es war etwas anderes.

Ich hatte begonnen, sie zu hassen.

Das war es, was mich zurückhielt.

Verdammt, Wilf. Du hast mich zu Tode erschreckt.

Was ist?

Ich habe beschlossen, dass du die 100 Morgen nicht verkaufen wirst.

Ach, hast du das?

Nicht kampflos.

Die Farringtons werden mit dir kämpfen, Wilf.

Geschieht dir recht! Und ich werde froh...

FUTTERMITTEL & SAATGUT TELEFON 476

Und ich glaube, in jedem Mann

steckt noch ein anderer Mann.

Ein Fremder.

Ein hinterhältiger Mann.

Henry?

Was tust du hier unten, Ju...?

Shannon.

Mr. James.

Geh jetzt nach Hause, Mädchen, ja? Ich muss mit Henry reden.

Ja, Sir.

Dann bis morgen.

Dann bis morgen.

Was willst du, Pa?

Im Frühling hatte Henry sich verknallt in das Cotterie-Mädchen von nebenan.

Die wollte ich schon lange pflücken.

Henry, die sind...

Die sind wunderschön.

Suchen wir eine Vase.

Und der hinterhältige Mann dachte, er könnte das zu seinem Vorteil ausnutzen.

Shannon durfte nicht mehr in deinem Leben sein,

natürlich ebenso wenig wie ich.

Papa, was machen wir jetzt?

Tja...

Manchmal ist das Einzige, was man tun kann,

sich das zu nehmen, was man haben muss.

Nein!

Selbst wenn jemand zu Schaden kommt.

Selbst wenn jemand stirbt.

Papa.

Tja...

Wenn sie weg wäre,

tja, dann wäre alles so, wie es war.

All die Streitereien würden aufhören.

Wir könnten in Frieden hier leben.

Ich bot ihr alles an, was ich kann, damit sie geht, aber sie will nicht.

Es gibt nur eines, was ich tun kann.

Was wir tun können.

Henry!

Gib deiner Mama einen Kuss.

Was hast du denn?

Nichts, Ma.

Mir geht's gut.

Kriege ich ein Bier?

Du kannst das austrinken.

Aber morgen nichts mehr davon.

Übermorgen auch nicht, vergiss nicht.

Tja, ein ermordeter Mensch stirbt nicht nach Gottes Zeit,

sondern nach der von einem Menschen bestimmten.

Wird sie aus dem Leben gerissen, bevor sie ihre Sünden beichten konnte,

dann

müssen alle Irrtümer vergeben werden.

Aber was ist mit uns, Pa?

Kämen wir nicht in die Hölle?

Wie kannst du das sagen, wenn du das Paradies um uns herum siehst?

Und doch will sie uns daraus vertreiben.

Und überleg mal.

Wenn sie wirklich nach Omaha zieht...

...wird sie sich im Totenreich eine noch viel größere Grube graben.

Wenn sie dich mitnimmt...

...wirst du ein Stadtjunge.

Ja. Dann vergiss all das einfach...

...und lerne, ein Städter zu sein.

Grab dir deine eigene Grube.

Iss oder verhungere, Henry.

Du hast die Wahl.

Und du sitzt einfach nur da.

Geh endlich.

-Wie war das? -Ich sagte,

geh endlich, damit wir wieder eine Familie sein können.

Der Anwalt versichert mir, dass das Land mir gehört...

...ich kann damit tun, was ich will.

Und ich verkaufe es.

Jetzt kannst du hier sitzen und riechen, wie sie Schweine rösten,

dein Essen und dein Bett selbst machen.

Aber du, mein Sohn, kommst mit mir nach Omaha.

Ich eröffne ein Bekleidungsgeschäft.

Das finde ich fair.

Halt mich nicht zum Narren, Wilf.

Tu ich doch nicht. Henry und ich haben oft darüber gesprochen.

Er möchte mitkommen.

Es wenigstens mal ausprobieren.

Und ich dachte, ich könnte mir Arbeit als Mechaniker suchen.

Autos und Lastwagen, aber

hauptsächlich landwirtschaftliche Maschinen. Weißt du?

Wenn ich den alten Farmall am Laufen halten kann,

kann ich wohl alles am Laufen halten.

Du meinst das ernst?

Und Henry überredete dich dazu?

Ja. Er überzeugte mich,

dass es besser wäre,

zu versuchen, in der Stadt glücklich zu werden,

als alleine hierzubleiben, wo das Leben mit Sicherheit...

...elend wäre.

Der Junge sagt was Vernünftiges, und der Mann hört zu?

Lange hat es gedauert.

Halleluja!

Das oder ein Schlag auf den Kopf.

So schlimm ist das nicht. Nein.

Henry, komm raus! Lass uns feiern.

-Henry. -Hör auf.

Endlich sind wir alle zusammen.

-Meine Männer kamen zur Vernunft. -Hör auf.

Verflixt!

Wenn du gut bist, Wilf, kannst du's später aus dem Stoff saugen.

Sei nicht so prüde. Ich habe dich mit Shannon Cotterie gesehen.

Ein hübsches Gesicht und eine recht gute Figur.

Wenn du da nicht mal hinfasst, bist du ein Narr.

Aber pass auf. In dieser Gegend ist man mit 14 nicht zu jung zum Heiraten.

Ja, Ma'am.

Auf Shannon Cotterie und ihre zukünftigen Titten,

und wenn mein Sohn die Farbe ihrer Nippel nicht kennt, ist er eine Trantüte.

Wenn du dich mit ihr ins Maisfeld legst

oder hinter die Scheune, dann steck ihn bloß nicht rein.

Erforsche alles, was du willst, und reib deinen Schniedel daran,

bis er sich gut fühlt und abspritzt.

Aber steck ihn ja nicht rein,

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