A Child of My Own

A Child of My Own (Un hijo propio)

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NETFLIX PRÄSENTIERT

29. JULI 2000 17:37:17 UHR

EINE PRODUKTION VON GATO GRANDE

Ich wollte immer Mutter werden.

Ich heiratete voller Hoffnung. Ich war 17 und schwanger.

Das war einer der Gründe für die Heirat, aber auch…

Ich habe Arturo schon immer geliebt.

Ich mochte Kinder schon immer.

Ich habe immer Spaß mit Kindern gehabt.

Und Kinder,

zum Beispiel alle Kinder meiner Verwandten…

…empfanden schon immer eine gewisse Zuneigung für mich.

Ich habe eine große Familie.

In meiner Familie hat jeder Kinder.

Alle meine Cousinen sind Mütter.

Also…

Ich hörte gern: "Sie wird Mutter!"

Und…

Es war, als erfüllte ich mir meinen Traum, eine Familie zu haben.

Seit ich schwanger wurde und wir heirateten,

war das immer unser Plan.

-Ich sah mich immer als Mutter. -Schnitt!

Super. Sehr gut.

Können wir eine fließendere Version probieren?

Es ist Teil eines Interviews, das wir nachahmen.

Und die Rolle, die du spielen würdest,

ist Ale von vor 15 Jahren.

Es ist wie eine Rückblende einer Schauspielerin,

die die echte Ale spielt, ja?

EIN DOKUMENTARFILM VON MAITE ALBERDI

-Casting. F1. Take 1. -Action.

Es war so ein starkes Verlangen…

…sodass ich in Probleme hineingezogen wurde,

die immer größer wurden.

Und ich traf,

wisst ihr,

Entscheidungen und tat Dinge, die immer komplizierter wurden.

Bis es keinen Ausweg mehr gab,

es gab kein Zurück mehr.

A CHILD OF MY OWN

Sehr schön.

Sehr gut.

Noch mal.

Sehr gut. Rückt zusammen, bitte.

Genau so. Sehr schön. Seht in die Kamera.

Perfekt. Lächeln.

Zeigt eure Freude für Ale und Arturo.

ALEJANDRA UND ARTURO

Bravo!

UNSERE HOCHZEIT

Bravo!

Sehr gut, Arturo!

Kuss!

Als ich geheiratet habe,

stand ich unter dem Druck, seiner Familie zu gefallen.

Meine Familie hat mich immer geliebt und wertgeschätzt.

Als ich seine Familie kennenlernte,

fühlte ich mich nicht von seiner Mutter akzeptiert.

Ich fühlte mich, als müsste ich alles tun, um sie für mich zu gewinnen.

Hurra! Ein Hoch auf das Brautpaar!

Für die Braut und den Bräutigam!

Ich verlor das Baby, als wir bei meiner Schwiegermutter lebten.

Ich wollte niemanden sehen.

Aber sie kamen in mein Zimmer, und eine von Arturos Tanten sagte:

"Warum weinst du? Hey, nicht weinen. Das machen wir alle durch."

Ja, traurig.

Seine Mutter sagte: "Du hättest aufpassen sollen."

"Führ dich nicht so auf."

Wie fühlst du dich, Ale?

Ich musste dort liegen und ihnen zuhören,

bis meine Mutter endlich kam.

Ich bin hier, Schatz.

Warum habe ich es verloren?

Ich bin schuld.

Ich bin schuld.

Ich war nicht vorsichtig. Ich joggte. Ich ging arbeiten.

Ich gab mir die Schuld.

Es ist nicht deine Schuld, alles ist gut.

Ruh dich aus.

Wir haben mehr als genug Platz für Partys.

Prost!

-Das Haus ist wirklich groß. -Sehr geräumig.

Supergroß.

Hast du die Küche gesehen?

Das Essen ist köstlich.

Das Haus ist sehr schön.

Aber es ist zu groß.

-Sie haben nicht mal Kinder. -Mama.

-Oder füllt ihr es mit Hunden? -Mama, genug.

Ihr solltet einen Raum mit einem Baby füllen.

Du auch, Onkel?

Wir wollen nur, dass ihr mit einem Baby glücklich werdet.

Dass Kinder rumrennen.

Ich möchte einen Urenkel kennenlernen.

Ich weiß, Oma, aber ich bin erst 25…

Je früher, desto besser.

Oder sie sehen aus wie Enkel statt wie Kinder.

Warum nicht adoptieren?

Nein, es ist nicht dasselbe. Oder?

Wir kriegen unsere eigenen Kinder, ja?

Ale hatte zu tun. Die Arbeit im Krankenhaus ist anstrengend.

-Aber bald. -Ich sage, es gibt Prioritäten.

Das dauert.

-Noch einen? -Nein danke.

-Bring mir zwei, bitte. -Ja.

Was war nach der ersten Fehlgeburt?

Kurz danach war ich wieder schwanger, nicht wahr?

Arturo hat gesagt:

"Du musst vorsichtig sein. Tu dies nicht, tu das nicht."

Ich sagte schon bei ihrer ersten Schwangerschaft,

sie soll auf sich achten, sich schonen.

Ich arbeite den ganzen Tag, ich kann nicht immer nach ihr sehen.

Ich sagte sogar: "Wenn nicht für dich, dann fürs Baby."

Aber sie ist stur.

Es stimmt.

Ich habe das Baby wieder verloren.

Das war meine zweite Fehlgeburt.

Nach ein paar Jahren machten wir uns Sorgen, oder?

Ich wurde nicht schwanger.

Das ist sehr schwer für mich. Ich will nur ein Kind und kriege keins.

Was ist das Problem?

Sie wurde doch schwanger. Warum nicht mehr?

Wir nehmen die Pille nicht mehr, oder?

Ich weiß es nicht, es ist, als kann ihr Körper es nicht drin halten…

Ich weiß nicht.

Keine Sorge.

Ich sehe mir an, wie die Gebärmutter nach der Ausschabung aussieht,

und analysiere das Sperma Ihres Mannes.

Wir könnten eine stimulierte intrauterine Insemination machen,

damit Sie schwanger werden.

-Verhindert das eine Fehlgeburt? -Keine Behandlung ist 100 % garantiert.

Aber die Natur ist weise.

Sie lässt nicht zu, dass ein ungesundes Baby ausgetragen wird.

Sie sind noch sehr jung. Sie haben noch Zeit.

Fast fertig.

Alles wird gut.

Danke.

Als ich endlich das dritte Mal schwanger wurde,

sagte Arturo zu mir:

"Diesmal musst du auf dich aufpassen. Du musst dies tun, du musst das tun.

Du musst zu Hause bleiben. Du solltest aufhören zu arbeiten."

Ich antwortete:

"Das ist nicht dein Ernst. Ich höre nicht auf zu arbeiten."

Er sagte: "Du bist stur."

Hallo, Ale.

-Hallo. -Wie geht's dir?

Sehr gut. Keine Übelkeit mehr.

Ist alles vorbereitet?

Hallo. Guten Morgen. Kommt rein.

-Danke. Vergiss den Kaffee nicht. -Kommt.

Ich war bei meiner Chefin.

Ich habe geweint und sagte, ich sei krank.

Ale, es tut mir sehr leid, du hattest starke Blutungen…

Du hast das Baby verloren.

Nicht schon wieder.

Es tut mir leid.

-Was soll ich Arturo sagen? -Bleib ruhig.

Entspann dich.

Rede mit deinem Mann. Besprecht die Optionen.

Es wird sehr schwierig werden, ein Baby voll auszutragen.

Du kannst dich anziehen.

Ich saß im Wartezimmer,

mit gemischten Gefühlen.

Natürlich gebe ich mir selbst die Schuld.

Ich bin seit Stunden hier. Kann mir jemand helfen?

-Sie müssen warten. -Ich brauche nur einen Termin.

Ich stellte Gott infrage.

Ich dachte: "Warum? Warum passiert das? Warum?"

Und dann lernte ich Mayra kennen.

Was ist los?

Ich will ein Kind, aber kann nicht.

Ich will keins und kriege eins.

Wie bitte?

Ich fand es gerade raus.

Mayra sagte mir…

Ich will es nicht.

…sie will eine Abtreibung.

Der Vater will nichts damit zu tun haben. Er sagt, es sei nicht sein Baby.

Und ich… kann nicht noch ein Baby kriegen.

Du kannst es alleine großziehen.

Nein, kann ich nicht. Ich studiere und arbeite nicht.

Ich helfe nur meiner Mutter zu Hause.

Du kannst eine Arbeit finden.

-Etwas verkaufen, ich weiß nicht. -Nein. Ich arbeite nicht gern.

Ich verkaufe manchmal Dinge.

Nein. Ich kann nicht noch ein Kind haben.

Ich habe schon ein Mädchen.

Wenn ich noch ein Kind kriege,

wirft mich meine Mutter raus.

-Sie wirft dich nicht raus. -Ich weiß nicht, was ich tun soll.

Ich weiß nicht.

Ich gebe es lieber weg, als abzutreiben.

Ich weiß nicht.

Sie sagte: "Ich gebe es lieber weg, als abzutreiben."

Was?

Ich gebe es lieber weg.

Meinst du das ernst?

Ja.

In dem Moment denkt man, es sei Gottes Werk,

das Schicksal, das Universum…

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