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Warum können wir nicht Friedlich zusammenleben
Und zusammen sein?
Hunger, Messer Mord an Schwarzen, Menschen sterben
Was ist der Grund?
Oh mein Gott
Nichts.
Manchmal legen sie hier
was vor die Tür, was ich dann mitnehmen kann.
Nicht nur in die Mülltonnen.
Man findet überall was.
Ich heiße Mou.
Hier.
Ich bin seit fast zehn Jahren hier.
Ich bin schon verheiratet.
Ich bin verheiratet,
das hier mache ich also nur noch für kurze Zeit.
Wenn ich meine Papiere habe, sehe ich mich weiter um.
Dann mache ich Musik.
Ich will Töchter haben. Ich will meine Frau.
Ich will ein Haus haben.
Aber ich warte auf meine Papiere, und ich kann nicht viel tun.
Ok, ich bin so weit,
WEGE
- Wie geht's, mein Freund? - Gut.
- Es ist schwierig, was? - Ja, na klar.
- Ich hab keine Zigaretten. - Kein Problem.
- Danke. - Danke.
Wow, die ist toll.
Das war ein Soldat. Ich bin Soldat.
Ein Soldat des Lebens. Ein Soldat des Friedens.
Das war ein echt guter Fund.
Als ich Gambia verließ, war ich 13 oder 14.
Ich kam nicht nur her, weil ich Geld brauchte.
Man sucht sich seine Wege.
50€ STRAFE FÜR DEN KAUF VON WAREN BEI STRASSENVERKÄUFERN MIT DECKEN
Ich glaube, wir müssen…
Die Polizei ist unterwegs. Wir müssen…
Der Mann dort im Park ist ein Zivilpolizist.
Da sind noch mehr von ihnen.
Ich sage meinen Kollegen Bescheid, dass Polizisten unterwegs sind.
Muhamete!
Ich bring den meinem Kollegen.
Eins, zwei, drei, Bass
Africlando jeden Tag
Africlando jeden Tag
Africlando, Africlando Im Getto
- Africlando im Getto - Eins, zwei, drei, Bass
Wir haben nichts zu essen Keinen Schlafplatz
- Keine Arbeit - Los, Boom. Rappe.
Hier kommt der Bass
Los, Boom. Mach schon, mein Bruder.
Na los. Rap was vor.
Eins, zwei, drei, Bass
Hier sind wir.
- Eins, zwei, drei, Bass - Espacio Inmigrante, das ist der Ort.
EINWANDERERZENTRUM
Da drin leben wir. Das ist mein Zuhause. Respekt.
Danke, Freunde.
- Vielen Dank. - Eins, zwei, drei, Bass
Danke.
Sag, was die Leute sagen…
Sklaverei!
Hey, Mann, was hast du gesagt?
Ich zeige das Schlechte auf, was hier passiert.
Das eigentliche Problem.
- Alles klar? - Ich meine nicht dich.
- Nicht dich. - Oh, tut mir leid.
Das ist doch gut, oder? Sie sollen sehen, wie wir leben.
Ich spreche Spanisch.
Ich zeige ihnen, wie wir hier überleben,
indem wir Metallschrott sammeln. Mehr nicht.
- Find ich toll. Echt. - Danke, Mann.
Vielen Dank.
Gehen wir.
So ist unser Leben hier nun mal.
Das mache ich jeden Tag.
Er sagt, es ist Sklaverei, und er hat recht.
Wir sind die Sklaven der Menschen.
Er hat recht. Ich hab ihn erst nicht verstanden.
Ich dachte, er redet schlecht über mich, aber nein.
Wir sind Sklaven,
weil wir Metallschrott sammeln, obwohl es so viel zu tun gibt.
Aber man gibt uns keine Chance.
Wir zeigen euch nur unseren Tagesablauf.
Metall passt sich dem Markt an.
Die Preise fallen und steigen.
Kupfer kostet heute vielleicht einen Euro und morgen schon drei.
So ist das eben.
Sie fahren mit ihren Einkaufswagen umher, um Geld zu verdienen,
während sie Barcelona von diesem Müll befreien.
Wenn ein Lkw kommt, beladen wir ihn und verkaufen das Metall an Schrottfabriken.
Es gibt viele Arten Metall: Kupfer, Bleie, Messing…
Wenn ich alle aufzähle, kommen wir nie zum Ende.
- Wir müssen jedes Teil… - Hört auf zu filmen!
Hoch! Weiter!
Wir bekommen jeden Tag etwa acht bis zehn Tonnen.
Wenn ich fertig bin mit dem Sammeln,
muss ich zur Tür auf der anderen Seite.
Ich komme hier her und spiele mit Freunden Basketball,
oder ich komme alleine, je nachdem.
Aber das hier ist mein erstes Leben.
Jetzt sind wir in den Ramblas.
Hier muss ich rüber.
Es gibt da einen Ort, an dem ich was vermute.
Aber ich kann nichts versprechen.
Ich habe zwei Jobs.
Einer davon ist Straßenverkäufer.
Wenn die Polizei mir das Leben schwer macht,
ziehe ich weiter und versuche es anderswo.
Der Straßenverkauf ist verboten,
und die Polizei geht sehr aggressiv gegen uns vor.
Sie behandeln uns wie Tiere oder wie Verbrecher.
Sie jagen und schlagen uns.
Das macht man nicht lange mit.
Haben Sie Interesse? Was möchten Sie?
Armani…
Schnell! Geben Sie mir zehn Euro weniger. Schon gut.
Was ist das für ein Buch? Was ist dieses Zeichen?
Das Zeichen der Nazis?
Diese… Schon ok, kein Problem.
Diese Leute machen uns das Leben so schwer.
Ok.
Jetzt haben die Nazis in Barcelona keine Macht mehr.
Ich kann's mit 15 Nazis aufnehmen.
War nur Spaß. Aber die Nazis… Das ist nicht schön.
Niemand mag Nazis.
Ok, genau. Da kommt jemand. Hallo.
Verzeihung. Danke.
Liebste.
Schatz.
Den lass ich hier, bis ich wiederkomme. Schön.
Baby? Alles ok?
Ja.
Ich komme wieder.
- Gib her. - Der da? Auf dem Fußboden?
Ich komme.
REBELLENSONG
Der Ball ist gut.
Hier war ich schon.
Jetzt ist wichtig, dass ich meine Papiere bekomme
und was Cooles mache. Kellner oder Sänger oder so.
Als ich 17 Jahre alt war,
bekam ich Papiere und verlor sie.
Ich war im Gefängnis.
Vier Jahre lang.
Weil ich ein Straßenjunge war.
Das ist nicht richtig.
Ich bezahle immer noch für alles in meinen Leben.
Ich bezahle für alles,
weil ich mal mit Drogendealern Gras verkauft habe.
Das ist jetzt mein Leben.
Der Knast ist unmenschlich.
Der Knast will einen umbringen, wahnsinnig machen,
einem die Zeit rauben und das Leben versauen.
Wisst ihr?
Als ich aus dem Knast kam…
SCHROTT
…lebte ich zwei Jahre lang im Getto.
Da hab ich übernachtet.
Einmal kaufte ich einem Mann in der Bar vier Bier.
Ich bat ihn um das Geld, und er sagte:
"Komm mit raus, ich hole das Geld."
Draußen fragte ich wieder danach,
und plötzlich würgte er mich.
Ich muss also sehr viel vorsichtiger sein.
Aber so ist das Leben.
Und mein Leben wäre dort fast vorbei gewesen.
Hier war ich schon.
Das Einwandererzentrum wurde vor drei Jahren gegründet,
nachdem die spanische Regierung ein Gesetz verabschiedet hatte,
laut dem Einwanderern die Gesundheitsversorgung untersagt wird.
Wir haben drei Ärzte, die einfache Untersuchungen vornehmen.
Und wir haben drei Psychologen.
Das Projekt, das wir derzeit am meisten unterstützen,
ist die Vereinigung der Straßenverkäufer Barcelonas.
Darin sind vor allem Einwanderer aus Afrika, Pakistan und Bangladesch,
die seit Jahren geschlagen und verfolgt werden.
Manche wurden sogar getötet.
Heute mischen wir
Spanien auf, Hospitalet.
Meine Brüder und ich, wir sind dabei.
Und meine Freunde. Ich bin gerade bei ihnen.
Ich sehe meine Brüder nämlich in ihrem Blut.
Das ist mein Bruder. Es ist eine große Familie.
Er weiß, wie die Dinge laufen,
ich lass mir nichts sagen.
- Und jetzt das Ladegerät. - Peace.
Liebe und Einigkeit.
Veränderte Schwingungen.
Hey, Bruder. Ich sag dir mal was.
Es gibt in diesem Leben nur zwei Typen: die Guten und die Bösen.
Glaub mir. Es ist überall dasselbe.
Das meine ich.
Stimmt es oder nicht?
- Was? - Es stimmt.
Für wen ist das?
Für uns.
Was soll dieses Gerede? "Für uns"?
Das gefällt mir nicht.
- Was? - Für dich auch, wenn du willst.
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