True Story

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다음의 해설 damaja
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게시일: 2016-11-14
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처음 200줄입니다.

GEPÄCKSTÜCK 1

"Ein großer Stock. Manchmal eine Eisenkette."

Wo?

"Auf den Rücken."

Ist es schlimm? Blutet es?

"Manchmal."

Und tut sein Vorsteher ihm das an?

Schon gut.

Sag ihm, ich bin von der New York Times.

Ich will dir helfen.

Aber das geht nur, wenn du mir hilfst.

Ich glaube, er will...

Ich weiß, was er will.

Siehst du das?

Er kriegt das. Aber erst, wenn wir fertig sind.

Also nochmal.

Schlägt der Vorsteher auf der Kakaoplantage ihn?

"Ja."

OK. Und seine Eltern sind tot?

"Nein." Er sagt, sie leben auf dem Land.

OK, dann sind seine Eltern also tot.

Ja, ich glaube.

Warte, warte, warte.

Ich will seinen Rücken sehen.

Wir brauchen ein Foto für die Zeitung.

Schon gut.

Das bin ich.

Mike Finkel von der New York Times.

Entschuldigen Sie.

Sprechen Sie Englisch?

Ein wenig.

Ich komme hier nicht klar. Muss man Münzen reinstecken?

Ich glaube schon, ja.

- Ta-da. - Sie haben es geschafft.

Wieso zündet man Lichter an?

Damit die Leute in den Himmel kommen?

Ich bin nicht katholisch.

- Sind Sie Deutsche? - Ja.

Was führt Sie nach Mexiko?

Ein bisschen Wintersonne.

Oh ja.

Und Sie?

Ich bin Journalist.

Journalist? Cool.

Ja. Wenn Sie meinen.

Es ist nur ein Job.

Wie heißen Sie, Mr. Journalist?

Ich?

Mike Finkel von der New York Times.

Lena. Freut mich.

Mich auch.

True Story - Spiel um Macht

- 10 Minuten, Mike. Beeilung. - Schon dabei.

Ich erhöhe um $250.

- Im Ernst? - Hast du doch gehört. $250.

Du Mistkerl.

Wie lange bist du noch hier?

Nur heute Abend. Damit sie mich nicht ersetzen.

Ich bin im Hilton.

Was für ein Zirkus dort.

Ich gehe mit.

In meinem Hotel waren ein Typ von Reuters,

2 von Le Monde und Kwiatowski von CNN.

Turn. Pik-Ass.

- $500. - Unsinn.

- Mike? - Ich bin dabei.

- Es muss geprüft werden. - Nein.

Die ganze Sache stinkt.

An der Küste verhungern die Menschen

und 200 Meilen landeinwärts heißt es Bon Jovi und Fritten.

Aber die wollen eine Zigarrenkiste von Gaddafi zu Weihnachten.

Wissen Sie, was ich zu Weihnachten will? 6000 Wörter.

Spielen wir Poker?

Pik-König.

Du Pussy.

- $750. - Er hat den Buben.

Ich bin draußen.

Bereit für einen Drink?

Mike, zeig her. Hast du die Buben?

Muss er nicht. Du hast zugemacht.

Komm schon, Arschloch, zeig her.

Ich?

Einen Scheiß hab ich. Ein paar Luschen.

Wirklich?

Hilft mir jemand, all das Geld aufzulesen?

Du zahlst heute Abend die Getränke.

Mom.

Das ist die 42. Straße.

Ist der Junge ein Sklave? von Michael Finkel

Verkauft sich selbst als Sklave

Hast du es gelesen?

Gelesen? Ich rahme es gerade ein.

Im Ernst. Das ist doch nicht nötig.

Ich bin dein größter Fan. Das sind 9 Titelgeschichten in 3 Jahren.

10, aber wer zählt schon noch mit?

9, 10, ist doch egal. Nimmst du dir den Tag frei?

Nein, ich gehe ins Büro. Marcus und Karen wollen mich sehen.

Wirklich? Weswegen?

Keine Ahnung, aber es reimt sich bestimmt auf Schmulitzer.

Ich wünschte, ich könnte mit dir feiern.

Das könntest du, wenn du hier wohnen würdest.

Du weißt, das geht nicht. Komm bald heim.

- Mach ich. Ich liebe dich. - Ich dich auch.

- Was geht, Mann? - Hey, Kumpel.

Ich will Sie damit nicht stören,

aber Marcus bekam einen Anruf von "Save the Children" wegen

Ihres Artikels über die Kakaoplantage.

Sie sagen, das ist nicht Youssouf Malé auf der Titelseite.

Das ist er.

Ich weiß nicht mehr. Ich habe beide interviewt.

Irren die sich?

Müssen sie wohl.

So was passiert ständig. Sagen wir es ihm.

Klar.

Bringen Sie Ihre alten Notizen mit.

Die haben sich auch über den Inhalt beschwert.

Das kann alles überprüft werden.

Sollte kein Problem sein.

15 Minuten?

Klar.

Ist er es oder ist er es nicht?

Was ich über Malé schrieb, ist mindestens einem der Jungs passiert.

Ist das Youssouf Malé oder nicht?

Der Junge mit den Narben wie eine Bergkette.

Ja, er ist es.

- Sind Sie sicher? - Ja.

Gut. Dann zeigen Sie uns Ihre Notizen.

Das kann ich nicht.

Wieso nicht?

Weil ich an jenem Tag keine machte.

Er ist es also vielleicht nicht?

Im Artikel ging es darum, das Leben junger Menschen zu retten.

Ich wollte über alle befragten Kinder schreiben. Ich hatte einen Plan.

Eine aggressivere Story über Korruption innerhalb der Hilfsorganisationen.

Aber wir fanden das zu breitgefächert.

Das hier ist allein Ihr Problem.

Sie sagten, ein Junge.

Ich sollte die Probleme an einem Jungen aufzeigen.

Und Sie hatten völlig Recht.

Ich dachte, Sie hätten recherchiert.

Hatte ich, aber nicht nur an einem Ort.

Dann ist es keine Recherche.

Mike, ist Ihnen bewusst, wie sehr das den Stiftungen

schaden kann, die für diese Kinder arbeiten?

Ganz zu schweigen von der Zeitung.

Sie sagten, schreiben Sie es auf. Ich wollte es komplexer machen.

Ich sagte, aufschreiben, nicht erfinden.

Sie sollten die Wahrheit erzählen.

Sie hatten nicht die nötige Recherche, nur das zählt.

Glauben Sie, das schreibt sich von selbst?

Sie engagieren Leute wie mich, die vor Ort auf die Jagd gehen.

Nur so ist diese Zeitung konkurrenzfähig.

Ich habe mein Bestes gegeben.

Sie haben gelogen.

Ich verstehe nicht, warum.

Sie mussten ja nichts beweisen. Sie sind ein hervorragender Journalist.

Das verblüfft mich.

Wir müssen ehrlich zu unseren Lesern sein,

was sehr peinlich wird.

Wissen Sie, was das für die Kids bedeutet?

Für die Hilfe, die Ihr Artikel geben sollte, für ihre Zukunft?

Für Ihre Zukunft? Was haben Sie sich dabei gedacht?

Das reicht, Karen.

Also gut.

Ich kann einen Widerruf schreiben, wenn Sie das wollen.

Ich mache es jetzt gleich.

Ich schreibe einen Widerruf, wenn Sie das wollen, OK?

Aber bitte drucken Sie die Entschuldigung nicht.

Sonst stellt mich niemand mehr ein. Können Sie das tun?

Bitte drucken Sie nicht die Entschuldigung.

Nur das, bitte?

Sie haben eine tolle Zukunft, Mike.

Aber nicht hier.

KREISGEFÄNGNIS

Meine Damen und Herren, hier spricht der Captain.

Wir setzen zur Landung in Bozeman, Montana an.

Alle Heimkehrenden werden herzlich willkommen geheißen.

Alle Besucher, die zum ersten Mal in Montana...

Bis zum Sommer finde ich bestimmt was.

Ich kann einen guten Job finden.

Ich kann an der Uni um eine Lohnerhöhung bitten

oder nebenher unterrichten.

Nein, ich erledige ein paar Anrufe.

Es wird schön sein, dich eine Weile hierzuhaben.

Anmerkung der Redaktion:

Korrektur von Michael Finkels Story "Ist der Junge ein Sklave?"

Tonya, hier ist Mike.

Finkel. Ja.

Ja, es ist eine Weile her.

Ich habe eine tolle Idee. Ein Artikel über Snowboarding.

Ich will meinen Kriegsfotografen Chris dabei haben, damit es...

Aber es ist ein Wintersport.

Das hat nichts mit dem Geschehenen zu tun.

Ed, Mike Finkel.

Seit der Gala, ja.

Ed, ich arbeite an einem Artikel über Geheimoperationen bei den Marines.

Das könnte gut zu GQ passen.

Aber meine anderen Arbeiten sind einwandfrei.

Wie lange kennen wir uns schon? Muss ich betteln?

Ja, aber es ist 11:30 Uhr.

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