200 baris pertama.
Ein Bürgerkrieg tobt um die Herrschaft über die Diamanten-Felder.
Tausende sind gestorben und Millionen sind auf der Flucht.
Keiner von ihnen hat jemals einen Diamanten gesehen.
Dia.
Du willst doch nicht zu spät kommen.
Die englischen Jungs gehen auch nicht jeden Tag in die Schule.
Jeden Tag. So wie du.
Damit du Arzt werden kannst und nicht Netze flicken musst wie dein Vater.
Und jetzt raus aus dem Bett, bevor ich dir den Hintern mit meiner Angelrute verhaue.
Hör auf deinen Vater.
Und sei vorsichtig auf der Straße.
Die Lehrerin sagt, das Land hier wurde als Utopia gegründet.
- Weißt du, was das Wort bedeutet, Papa? - Ja.
Na ja, sie sagt, wenn irgendwann der Krieg vorbei ist,
wird unsere Welt ein Paradies sein.
- Das hast du alles an einem Tag gelernt? - Ja.
Und Mathe und Geschichte.
Ach, das ist zu viel Lernerei.
Morgen bleibst du zu Hause und flickst die Netze, ja?
Nein, Papa.
Was? Hast du nicht gesagt, dass du nicht jeden Tag in die Schule gehen willst?
Ja?
- Bleib hier! - Papa!
- Bleib hier! - Papa!
Jassie!
Solomon.
Kommt schon! Kommt schon!
Weiter! Weiter!
Papa! Papa! - Jassie.
- Dia, lauf! - Papa!
- Papa! Papa! - Dia, lauf!
Papa!
Los, bringt mir den nächsten Bastard!
Bringt mir den Nächsten, los!
- Lange Ärmel oder kurze Ärmel? - Nein.
Junger Mann, junger Mann. Du musst das verstehen.
Die Regierung will, dass du wählst. Ok?
Die Leute da sagen zu euch: "Die Zukunft liegt in euren Händen."
Wir sind jetzt eure Zukunft.
Wir nehmen jetzt eure Hände.
- Nein. - Wer keine Hände hat,
kann nicht wählen gehen.
Abhacken.
Die "Revolutionary United Front" kommt.
- R.U.F.! - R.U.F.! R.U.F.!
Bringt mir den Nächsten! Bringt ihn her! Bringt ihn her!
Lange Ärmel oder kurze Ärmel?
- Kurze Ärmel. - Los, abhacken.
Nein, lass, lass. Warte, warte. Warte, warte.
Den lieber nicht. Seht ihn euch mal an.
- Ab mit ihm auf den Laster! - Los geht's.
Bringt ihn in die Minen!
Er kann arbeiten. Er kann arbeiten. Vorwärts. Vorwärts.
Weiter. Weiter. Der Nächste. Der Nächste.
In der gesamten Geschichte Afrikas
mussten, wann immer etwas von Wert gefunden wurde...
G8-Konferenz, Thema: Diamanten Antwerpen, Belgien
...Einheimische sterben. In großer Zahl und großem Elend.
Das traf zu, als es um Elfenbein, Kautschuk, Gold und ÖI ging.
Und es trifft jetzt bei den Diamanten zu.
Einem erschütternden Bericht von Global Witness zufolge
werden die Steine dazu benutzt, Waffen zu kaufen
und den Bürgerkrieg zu finanzieren.
Wir müssen handeln.
Wir müssen den direkten oder indirekten lmport
sämtlicher Rohdiamanten aus Konfliktgebieten unterbinden.
Ich darf Sie daran erinnern,
dass die USA
für 2 Drittel aller Diamanten-Käufe weltweit verantwortlich ist.
Und ich gehe nicht davon aus,
dass die Nachfrage sich verringert.
Wir dürfen nicht vergessen, dass diese Steine
nur einen geringen Prozentsatz der legitimen Diamanten-Industrie ausmachen,
deren Handel für die Wirtschaft vieler Entwicklungsländer äußerst wichtig ist.
Die Regierung von Freetown und ihre weißen Master
haben euer Land ausgebeutet, um ihre Gier zu befriedigen.
Die R.U.F. hat euch befreit.
- Hier gibt's keine Sklaven und Master. - Das stimmt.
Nach aktuellen Schätzungen machen die Konfliktsteine
nur 15% des Marktes aus.
Aber bei mehreren Milliarden Dollar jährlich
bedeutet das zusätzliche Millionen Dollar, die für Waffenkäufe
für die Konfliktgebiete zur Verfügung stehen.
Die R.U.F. kämpft für die Menschen.
Die R.U.F. kämpft für Sierra Leone.
Wenn irgendeins von euch Schweinen mir meine Diamanten klaut,
schneide ich ihm die Kehle durch.
Stopp!
Unter uns sind heute mehrere Mitglieder der Diamanten-lndustrie,
die lhre sämtlichen Vorschläge voll und ganz unterstützen.
Ich freue mich, sie gemeinsam mit Ihnen empfangen zu können.
Mr. Van De Kaap und Mr. Simmons.
Na, komm, gib her.
Keine Angst. Das machen wir schon.
Hör zu, du hebst ab, sobald ich hier raus bin,
und du landest erst, wenn ich dich über Funk gerufen hab,
Pass bloß auf, Danny.
Keine Angst. Die sind so scharf auf die Waffen,
die machen schon keinen Blödsinn.
Wo ist Commander Zero?
Ich bin Captain Rambo.
Klar. Ich hab lhre Filme gesehen.
Ich möcht aber zu Commander Zero.
Er ist da drinnen. Du redest mit mir.
Du willst uns in unserm Kampf gegen die Regierung helfen.
Ich will Geschäfte machen mit Commander Zero. Alles klar?
Na, schön.
Sie sind der Boss, was?
Ah-ah-ah.
Hier. Ja?
Hey, ich rede mit dir. Stehen bleiben!
- Commander Zero. - Hey.
- Ich bring dich um! - Alles bestens. Alles bestens.
Commander Zero. Commander Zero.
Mr. Archer, kommen Sie her.
Ja?
Haben Sie was für mich?
Und Sie, haben Sie was für mich?
Erst holen Sie das Flugzeug wieder zurück.
Sind Sie verrückt? Erst, wenn Sie mich bezahlt haben.
Das reicht mir nicht.
- Das reicht mir nicht. - Aha.
Mehr bekommen Sie aber nicht. Kapiert?
Dann müssen lhre Männer mit ihren schrottreifen AKs
gegen die Regierungstruppen kämpfen.
Und die wehren sich mit ihren neuen Waffen?
Aber ich kann Sie auch einfach erschießen und mir nehmen, was ich haben will.
Dann haben Sie bloß 'ne Leiche mehr.
Und kein Flugzeug, das voller Granatwerfer ist.
Oder ich geh zur Regierung.
Ja, das mache ich. Die Regierung bezahlt mich wenigstens.
Warten Sie, warten Sie. Warten Sie, mein Freund.
Das hier, wollen Sie das? Hier.
Ich hab so viele davon, ich weiß gar nicht, wohin damit.
Hey, Archer, nächstes Mal bringen Sie Satelliten-Fernsehen.
Ich will Baywatch sehen.
Ja. Ja, ja.
Hallo, hallo, hallo.
Papiere, bitte.
Danny Archer, National Geographic .
Sie überqueren die Grenze nach Liberia.
Ich hab 'n Brief vom Innenminister. Und ich hab ein liberianisches Visum,
ich mach 'ne Geschichte über die Marrakaz, die haben die Erlaubnis,
die Grenze zu überqueren, um Weideland zu suchen.
Kennen Sie das National Geographic eigentlich?
Sie sind wegen Schmuggel festgenommen.
Hören Sie zu, mein Freund. Hören Sie gut zu, ja?
Ich bin ein guter Freund von Colonel Coetzee.
Colonel Coetzee wird sich nicht freuen, wenn Sie seine Geschäfte durchkreuzen.
Sie wissen jetzt, wer ich bin, oder?
Sie machen mir und meinen Freunden keine Schwierigkeiten, oder?
Und jetzt können Sie doch mal kurz in die andere Richtung sehen, oder?
Sie nehmen einen oder 2 von den Steinen
und kaufen was richtig Schickes für lhre Frau
oder vielleicht für lhre Geliebte. Oder? Wir lösen das Problem gleich hier.
Wir fahren zurück nach Freetown und fragen Colonel Coetzee,
wie er seinem Geschäftspartner danken möchte, oder?
Los, festnehmen!
Hey, verdammt! Was ist das? Was soll die Scheiße?
Los, macht! Bringt die Scheiße in Ordnung!
Ich sag das nicht noch mal! Was soll das? Scheiße noch mal!
Das darf doch nicht wahr sein! lhr bringt das in Ordnung, verstanden?
- Was ist denn mit euch los? - Boss.
- Was willst du? - Ich muss mal. Ganz schnell.
- Ich kann's nicht halten, Boss. - Geh. Geh.
lhr macht weiter. Macht weiter! Macht weiter!
Wegen euch bleibe ich doch nicht länger wie nötig in dem Drecksloch hier.
Halt!
Finger auseinander!
Auf!
Beeil dich aber.
Gib ihn mir.
Was ist!
Gib ihn mir.
Die Regierungstruppen kommen!
Los, los, los, los.
Nein! Nein! Nein!
Nein! Ich bin kein Rebell!
Ich bin kein Rebell! Ich bin nicht von der R.U.F.!
Die R.U.F. wird kommen! Die R.U.F. wird kommen!
Die R.U.F. wird kommen! Die R.U.F. wird kommen!
Die R.U.F. wird kommen! Die R.U.F. wird kommen!
Die R.U.F. wird kommen! Die R.U.F. wird kommen!
R.U.F.! R.U.F.! R.U.F.!
R.U.F.! R.U.F.! R.U.F.!
R.U.F.! R.U.F.! R.U.F.!
R.U.F.! R.U.F.! R.U.F.!
Hey.
Was hast du damit gemacht?
Ich mein dich, ich rede mit dir.
Wo ist der Diamant? Er war rosa.
- Ich hab dich damit gesehen. - Du bist verrückt, ich kenn dich nicht.
Lügner! Ich hab's mit meinen Augen gesehen.
Er war so groß. Der größte, den ich je gesehen hab.
Hey. Meine Brüder, der, der den Diamant
aus dem Schweinehund da rausschneidet, kriegt als Belohnung $ 1.000.
Sieh mal genau hin. Du sollst genau hinsehen.
Wo ist der Diamant?
Wo ist der Diamant? Siehst du hier 'n Diamanten?
lhr Teufel habt mir mein Zuhause genommen.
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