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Dahlia, komm wieder rein.
Sie kommt sicher gleich, aber lass uns drinnen warten.
Was sollen wir bloß tun, Dahlia?
Deine Mutter ist immer zu spät.
Hi.
Hast du geklingelt?
Es ist noch nicht elf.
Du hast nicht geklingelt.
Gut. Sie sind früh dran. Kommen Sie ruhig schon rein.
- Sie vermieten unter? - Ja.
Als meine Firma nach N.Y. zog, waren die Mieten horrend,
und wir mieteten nur für ein Jahr.
Als meine Frau mich bat auszuziehen, nahm ich ein Zimmer in Jersey City.
- Für wie viel? - 800.
- Wo wird Cecilia schlafen? - Ich habe ein Sofa.
Wenn sie kommt, kann ich da schlafen. Zwei Zimmer kann ich mir nicht leisten.
Wie sieht es bei Ihnen aus, Dahlia?
Haben Sie schon was für sich und Cecilia gefunden?
- Ich gucke mir heute Wohnungen an. - Wo?
Ich sagte, ich ziehe nach Jersey City.
Die Schule dort ist sehr gut und die Mieten sind niedrig.
Wenn wir in der Nähe wohnen, wird das Ganze einfacher.
- Warum willst du sie, Kyle? - Was?
- Du hast dich nie für sie interessiert. - Was?
- Er vergaß ihren fünften Geburtstag. - Das stimmt nicht.
Das Flugzeug saß auf der Rollbahn fest, wir hatten keine Brücke,
und man konnte nicht telefonieren.
Keiner glaubt dir. Alle wissen, was du getan hast.
Nein, nur du. Sie ist verrückt.
Du träumst doch. Deshalb soll Ceci mir egal sein?
- Du spielst nicht mit ihr. - Du bist irre.
Sei ehrlich. Du kannst Ceci nicht allein großziehen.
Sei ehrlich mit dir selbst.
Witzig, wie klein die Autos von hier oben aussehen, nicht wahr?
Sie passen sogar zwischen zwei Finger.
Ja.
Guck. Da ist eine Gondel.
Und da wollen wir hin, Roosevelt Island.
DARK WATER - DUNKLE WASSER
Mommy, das ist nicht die Stadt.
Es ist nur ein anderer Teil der Stadt.
Nein, da ist die Stadt. Das ist nicht die Stadt.
Sie hat Recht.
Da wären wir.
- Es ist recht kühl hier. Ist dir kalt? - Ein bisschen.
Hier würdest du zur Schule gehen.
Ich will hier nicht zur Schule gehen.
- Warum nicht? - Sie ist zu klein.
Ich verstehe.
- Ich habe etwas zu essen für dich. - Wirklich?
Ja. Bist du hungrig?
Ich warte noch ein wenig.
Ich muss kurz nachschauen.
Mal sehen.
540...
Da lang.
- Nett hier. Wie in einer kleinen Stadt. - Ich mag die große Stadt lieber.
Was ist mit der anderen Wohnung? Die war schön.
Die war zu teuer. Wir brauchen etwas Billigeres.
Aber ich möchte hier nicht wohnen, Mommy.
Warum nicht, Ceci?
Alles sieht gleich aus. Und es ist klein. Zu klein.
- Ich finde, du bist zu klein. - Bin ich nicht. Ich bin groß.
OK. Kannst du groß sein, und es probieren?
- Weißt du, was sonst passiert? - Was?
Mein klitzekleiner Muffin. Ich beschmiere dich mich Marmelade und...
Und dann esse ich dich auf.
Hier wären wir. Wir sind etwas zu früh dran.
Hi.
- Sind Sie Mrs. Bernstein? - Nein, ich bin Ms. Williams.
Sie sind früh dran. Mr. Murray. Wir haben telefoniert.
Ich kann Ihnen die Wohnung jetzt schon zeigen,
- wo die Bernsteins zu spät sind. - Toll.
- Wir gehen hoch. Hallo. - Hi.
Die Wohnungen sind schnell weg.
Manhattan ist so teuer, und von hier ist es nicht weit.
- Nur fünf Minuten. - Hier ist es ekelig.
Hier unten ist es ekelig, aber im Sommer wird alles gestrichen.
Und wir kriegen neue Türen. Dann wird es viel heller sein.
Das ist Mr. Veeck, der Hausmeister für Haus C.
Hallo.
Mr. Veeck, können Sie hallo sagen?
- Hallo. - Wie war Ihr Name noch mal? Verzeihung.
Mr. Veeck wohnt seit 20 Jahren in 1 A. Er repariert alles.
- Das ist gut. - Und er macht es umsonst.
Von 16.00 bis 24.00 Uhr gibt es einen Pförtner.
Sie sind also auch nachts sicher. So viel zur Eingangshalle.
Mr. Veeck, schicken Sie die Bernsteins rauf zu 9F, wenn sie kommen.
Wir fahren direkt hoch.
Sind Sie mit der Seilbahn gekommen?
Hat dir das gefallen?
Das kannst du jeden Tag machen, wenn ihr hier wohnt.
Da ist die Kamera. Sag hallo. Mr. Veeck beobachtet uns.
Ich bring Sie in den neunten Stock. Ich nenne es das untere Penthouse.
Man kann von dort die Stadt sehen,
zumindest nachts die Lichter.
Und eine der besten Schulen der Stadt ist ganz in der Nähe.
Das habe ich kürzlich gelesen.
- Ist das nicht toll? - Nein.
- Mir gefällt es hier nicht. - Ceci, bitte.
- Entschuldige, Mommy. - Schon gut.
Dir wird es gefallen. Hier wurde gerade eine Pizzeria eröffnet.
Magst du Pizza? Bestimmt.
Ich mag Pizza auch gern. Vielleicht sogar etwas zu gern.
Warte, Kleine. Nicht weglaufen.
Was zum...
Stecken geblieben, was?
- Mommy, was ist passiert? - Entschuldigung. Schon gut.
Verdammt. Schon wieder Wasser auf dem Boden.
Ich sage Mr. Veeck andauernd, dass er wischen soll.
Bei dem Regen kommt immer was durch den Aufzugsschacht.
Hier ist 9F.
Das Haus wurde 1976 von Stern-Jackson im Stil des Brutalismus erbaut.
Wie man sieht, wollten sie eine Art kleine Stadt erbauen,
sie hingen einer Art Utopie nach.
Einige der Ideen wurden verwirklicht.
Einige der ursprünglichen Pläne sind etwas verrückt für meinen Geschmack.
Hallo.
- Sie ist leer, aber ich mach das trotzdem. - Soll ich die Tür zumachen?
Ja. Ich muss mich für die Unordnung entschuldigen.
Der Vormieter war nicht sehr sauber, aber alles wird gestrichen
und wie neu aussehen. Hier ist dein Zimmer, Kleine.
Das könnte bald dein Zimmer sein.
- Was meinst du? Ist das nicht toll? - Hier ist keine Luft.
Doch natürlich, sonst könnten wir gar nicht atmen.
Das Fenster kann man nicht öffnen, aber es lässt Licht rein.
- Es ist großartig. - Seltsam.
Ich mag es. Dadurch kommt nachmittags Licht rein.
Hier ist der Schrank.
Hier können deine Puppen rein oder deine Mom kann Sachen darin verstauen.
Ich zeige Ihnen das Badezimmer.
Komm, Liebling. Ist das auch ein Schrank?
Ja, das ist der Flurschrank.
Das Bad muss ich nicht erklären. Wir müssen es nur noch säubern.
Toilette, Spülbecken, Badewanne.
Das ist Sicherheitsglas.
Es geht nie kaputt, so fest man auch dagegen haut.
So können Sie Ceci ohne Bedenken baden lassen.
Ceci, komm und schau dir das an.
Das ist viel besser. Können Sie den Fluss riechen?
Ich zeige Ihnen das andere Zimmer. In Manhattan zwei Zimmer
für unter tausend Dollar zu finden ist nicht leicht.
OK, das ist ein Schrank. Entschuldigung.
Die Küche. Kühlschrank, Waschbecken, Ofen
und ein rustikales, eingebautes Esszimmer.
Sehen Sie. Das ist echt clever gemacht.
Sehen Sie das kleine Ding da? Zack - Esszimmer.
Man kann Stühle drum herum stellen, und wenn Sie fertig sind - weg damit.
Geschirrspüler, sehr praktisch, wenn Sie Gäste haben.
Die Küche.
Und hier ist das andere Schlafzimmer.
- Und wo ist das Wohnzimmer? - Es ist Wohn-und Schlafzimmer in einem.
Es ist ein Zimmer mit Doppelfunktion. Es ist so groß wie zwei Zimmer.
Haben Sie die Aussicht gesehen?
Sie ist Millionen wert und hier für 900 im Monat zu haben.
So eine Aussicht hab ich nicht.
Sie werden nichts Besseres finden, glauben Sie mir.
Ich will es kurz machen.
Wir streichen am Wochenende und Sie können Montag einziehen.
Wir können es jetzt besiegeln.
Ich verstehe es, wenn Sie noch Zeit brauchen.
- Ich muss nach Ceci sehen. - Sicher.
Sie sieht sich nur um. Das ist OK, Mom.
So sind Kinder eben. Sie erkundet alles.
- Mr. Veeck. - Ist meine Tochter hier gewesen?
- Was? - Das Mädchen, das bei mir war.
- War das Mädchen im Lift? - Nein. Keiner. Nur er.
Da war ein kleines Mädchen im Treppenhaus.
Ceci.
Bist du hier drin?
- Hallo. Was machen Sie hier? - Hier ist jemand reingegangen.
Haben Sie auf dem Dach nachgesehen?
Guck mal. Ich habe eine Hello Kitty-Tasche gefunden.
Mach das nie wieder. Hast du das verstanden?
Lauf nie wieder davon und geh nie wieder aufs Dach.
- Tut mir Leid. - Hast du mich verstanden?
Du hättest runterfallen können.
- Es tut mir Leid. - Warum war die Tür auf?
Das Dach ist nicht abgesichert.
- Sie ist sonst abgeschlossen. - War sie aber nicht.
- Entschuldigung. Alles OK, Kleine? - Ja.
Da hast du aber Glück gehabt.
Meine Nichte liebt Hello Kitty. Weißt du, was drin ist?
- Nein. Darf ich gucken? - Es ist nicht deine.
Sie kann sie behalten. Es gibt keine Kinder im Haus.
Keine Kinder? Wieso nicht, wenn die Schule so nah ist?
Sie sind mittlerweile alle schon groß.
Hier zieht kaum jemand aus, wegen Mieterschutz.
Es gibt Kinder in den anderen Häusern.
Du wirst viele Freunde finden.
Niedlich.
Mr. Veeck, warum war die Tür zum Dach offen?
- Was? - Meine Tochter hat die hier gefunden.
- Wo? - Sie war dort oben.
- Warum war die Tür nicht abgeschlossen? - War sie doch.
Nein. Sie war auf dem Dach. Was, wenn sie sich verletzt hätte?
Das ist Fahrlässigkeit. Ich beschwere mich.
Sie werden gefeuert und kriegen keine Rente.
Wovon reden Sie? Vor einer Stunde war sie noch zu.
- Ich war es nicht. - Und die Tasche?
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