200 baris pertama.
Señor Santos, schön, Sie zu sehen.
Ihr üblicher Tisch ist bereit.
- Danke. - Gern geschehen.
5 Monate in Brasilien...
Sie sind schwer zu finden.
Ich spreche kein Englisch.
Sogar der Akzent stimmt.
Wenn du meinst.
Ja, das meine ich.
Mein Auftraggeber hat ein Angebot für Sie.
Er möchte den Tod dreier Männer. Jeder muss wie ein Unfall aussehen.
Ihre Spezialität, oder?
Die Berichte über Ihr Ableben sind offensichtlich übertrieben.
Mein Auftraggeber könnte dies interessierten Kreisen mitteilen.
Das würde bedeuten, dass
Ihr neues Leben hier ein jähes Ende nähme.
Oder Sie können den Auftrag ausführen und dann wieder tot spielen.
Was bevorzugen Sie, "Señor Otto Santos"?
Ich muss kurz telefonieren.
Was soll das?
Ihre Freunde können mich mal kreuzweise!
Auf den Boden, verdammt!
Runter, verdammt! Seht mich nicht an!
Bishop.
Hallo Mei.
Du wirkst anders.
Älter.
Nicht nur...
Ich muss jemanden finden, bevor er mich findet.
Dann geh ich wieder.
Wer ist noch hier?
Niemand. Die Tauchsaison ist zu Ende.
Komm. Deine Hütte wartet auf dich.
- Wie war die Reise? - Ganz okay.
Es war viel los diese Saison. Aber keine Sorge,
niemand kann wissen, dass du hier bist.
- Es hat sich nichts verändert. - Ruh dich aus.
BEKANNTE PARTNER
WAFFENSCHMUGGLER
Kann ich Ihnen helfen?
Sie sprechen Englisch, super.
Meine Reiseapotheke ist leer.
Ich wohne auf einem Boot.
Kein Problem.
Mehr habe ich nicht.
Danke.
Wenn Sie nicht finden, was Sie brauchen,
kann ich das Boot rufen.
Es kann Sie nach Phuket bringen.
Nein, das ist super.
Vielen Dank.
Gern geschehen.
Frank, lass mich los!
Bishop!
Bishop!
Sie streiten sich. Sehr heftig.
Bleib unten.
Sie war bei mir. Sie hat Rückgrat.
Für solche Frauen enden diese Situationen schnell tödlich.
Häusliche Streitigkeiten.
Das geht mich nichts an.
Du hast mir geholfen.
Hilf ihr auch.
Sonst tu ich es.
Halt die mal.
Du Miststück. Hast du gehört?
Frank, lass mich los, verdammt!
- Frank! - Es lohnt sich nicht.
Lass sie los.
Wer zum Teufel bist du?
Bitte helfen Sie mir.
Du sollst sie loslassen. Deine letzte Chance.
- Lass mich los, Frank. - Das würde ich nicht tun.
Fick dich!
Ist er tot?
Bishop...
Scheiße.
Bring sie an Land. Ich kümmere mich ums Boot.
- Bishop. - Wo ist sie?
Sie schläft in deinem Bungalow.
Was geht hier vor?
Gina Thorn.
Amerikanerin.
- Das sind Sie, oder? - Ja.
Sie sind die Zweite, die ein Foto von mir auf ihrem Handy hat.
Die Erste arbeitete für einen gewissen Crain. Schon gehört?
Richtig an all dem war nur mein Name.
Die erste Frau war eine Botin.
Sind Sie das auch?
Wie lautet die Botschaft?
- Ich sagte doch... - Erzählen Sie von Crain!
Was sollten Sie für ihn tun? Wo ist er?
Ist ja gut, ich rede!
Hören Sie, ich arbeite nicht für Crain.
Das ist wahr. Aber er hat mich geschickt.
Wo ist er?
- Ich weiß es nicht. - Warum sind Sie hier?
Er hat was gegen mich in der Hand.
Ich hatte keine Wahl.
Verstehe.
Sind seine Männer in der Nähe?
Ich habe ihn nicht gefragt.
Was ist mit Frank?
- Gehört zum abgekarteten Spiel. - Ach ja?
Er sollte fies werden
und ich auf diese Insel flüchten.
Es sollte nicht echt sein. Aber dann trank er zu viel und ging auf mich los.
Crain wollte, dass ich das Opfer spiele.
Um an mich ranzukommen?
Ja.
Aber Frank schoss übers Ziel hinaus...
Wir begegnen uns. Und dann?
Ich rufe mit diesem Handy
die gespeicherte Nr. an, lasse es einmal klingeln.
Dann weiß ich auch nicht.
- Dann wird meine "Neue" gekidnappt. - Was?
Auf diese Idee kamen Sie nicht?
Sie verlieben sich in mich.
Crain glaubt, er hat ein Druckmittel. Warum?
Um mich zu zwingen, etwas zu tun.
Was machen Sie denn?
Ich rufe an, nicht Sie. Ich bestimme, wann sie kommen.
Dann eliminiere ich Crain.
Nein, ich helfe Ihnen nicht, jemanden zu töten!
Glauben Sie wirklich, Crain lässt Leute, die er erpresst, ihm zu helfen, am Leben?
Ich habe schon viele Leben beendet.
Ihnen kann ich Leben geben.
Mein Vater war Doktor
der fernöstlichen Medizin. Er war Heiler.
Bishop hat viel vom ihm gelernt.
Um Heiler zu werden?
Ein Mann wie er?
Das dachte ich auch.
Mein Vater hatte erkannt,
dass jene, die am meisten leiden mussten,
oftmals die besten Heiler-Fähigkeiten haben.
HOFFNUNG ZUFLUCHT
Vor 18 Monaten verließ die Sonderagentin Gina Thorn
ein Kriegsgebiet in Afghanistan, um humanitäre Hilfe
in Kambodscha zu leisten.
Nach dem letzten Einsatz wollte ich was anderes.
Zu viele unschuldige Menschen waren ums Leben gekommen.
Mit den Einsatzregeln war es unvermeidlich.
Und als ich nach Phnom Penh kam...
Ich weiß nicht, es fühlte sich richtig an.
Und...
ich wollte etwas Gutes für den Planeten tun.
Überraschungen sind nicht drin.
Was hat Crain gegen dich in der Hand?
Ich leite ein Heim für Opfer von Menschenhandel in Kambodscha.
Es gab immer ein paar Probleme, aber
ich kam damit klar.
Vor ein paar Wochen
wurde eine Mitarbeiterin entführt.
2 Tage später wurde sie
vor meiner Haustür von einem Laster geworfen.
Übel zugerichtet.
Keine Stunde später war sie tot.
Crain schickte ein Arschloch namens Jeremy.
Er sagte, das sei ein Vorgeschmack dessen, was er allen im Heim antun werde,
auch den Kindern.
Sie sind mein Schwachpunkt.
Das Druckmittel, das Crain brauchte.
Du siehst, ich hatte keine andere Wahl.
Ich musste tun, was Crain mir befahl.
- Was soll das? - Nimm meine Hand.
Für Crains Leute.
- Sie beobachten uns. - Wo?
Zwei Männer in einem Schlauchboot.
Auf dem Meer.
Da seid ihr ja. Kommt, ihr zwei.
Das ist der schönste Teil.
Hier.
Haltet das fest.
- Wir trinken etwas... - Nein.
Ihr bleibt brav hier. Vielen Dank.
Was soll das?
Alle Paare müssen zusammen gebunden werden.
Wir sind kein Paar.
Sah aber ganz danach aus am Strand.
Und, gehst du oft zu Hochzeiten?
Ist nicht meine Art von Spaß.
Meine auch nicht.
Hier.
Das sollen wir trinken?
Nein. Tunkt die Finger hinein und
malt euch 3 Punkte auf die Stirn.
Das bringt Glück.
- Viel Spaß. - Glück kann ich brauchen.
"Viel Spaß"?
Jetzt bin ich dran.
Wir trinken was. Vergiss das.
Na gut, eine Sekunde.
Das steht dir super.
Da ist noch was.
Es klebt richtig fest.
Ist ja gut.
Nimm's nächste Mal deinen Schuh.
Ich liebe diesen Song.
- Ist das ein thailändischer Song? - Ja.
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