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Sharon ist sehr witzig,
aber sie glaubt nicht an Individualismus.
- Moment, ich glaube sehr wohl... - Ich habe übrigens nie gesagt...
- ...dass Obama Sozialist ist. - Wie bitte?
- Seine Politik ist es. - Ich werde Ihre Zitate senden.
Sie haben den Präsidenten 100 Mal als Sozialisten bezeichnet.
- Ich werde Ihre Kolumnen vorlesen. - Seine Politik ist sozialistisch.
Ihrer Definition nach auch die von Ronald Reagan.
Was sind Steuern denn?
Amerikanischer Individualismus kann keine Straße bauen, ein Individuum
- Spucken Sie's aus! - Die Frage war doch an mich gerichtet.
Kein Individuum kann Schulen bauen und Armeen führen.
Keiner redet davon, die Armee aufzulösen.
Dann ist die Regierung dafür gut.
- Ja, prima. - Ja.
- Aber für staatlich geförderte Kunst? - Was ist mit der Feuerwehr?
Sie echauffieren sich so, Sie spucken ja Feuer.
Finden Sie die staatliche Feuerwehr sinnvoll?
Oder sind Sie für eine Privatfeuerwehr, die nur kommt,
wenn man die monatliche Rechnung bezahlt hat?
Ich zahle liebend gern für eine Feuerwehr,
aber nicht für Bilder oder Gedichte, die ich nicht will.
Wechseln Sie nicht das Thema.
Sie haben das Thema auf die Armee gewechselt.
Da stecken Milliarden an Kosten drin, 10.000 unnötige Gesetze...
...0,0004 % des Haushaltes,
laut Gesetz in New York für Juden, Perverse und Schwule.
- Will. - Ja, Sir.
Wollen Sie was sagen?
Wir sollten "pervers" präziser definieren.
Ok, dann zur nächsten Frage. Sie, Sir.
Ich bin Steven, studiere im dritten Jahr und habe eine Frage an Will McAvoy.
Sind Sie eher Demokrat, Republikaner oder parteilos?
Ich bin ein Fan der New York Jets, Steven.
Sie wollen sich nie zu einer politischen Richtung bekennen
oder diese auch nur andeuten.
Sehen Sie als Nachrichtensprecher die Integrität Ihrer Sendung gefährdet?
Die Antwort klingt gut.
Auf der Website von Vanity Fair gab es einen Beitrag von Marshall Westbrook.
Er nennt Sie den Jay Leno der Nachrichtensprecher.
Sie seien beliebt, weil Sie keinen verärgern.
Ja.
Was für ein Gefühl ruft das hervor?
Einen gewissen Neid auf Jays Quote.
Sagen Sie uns heute Abend, ob Sie nach rechts oder links tendieren?
Ich habe schon für Kandidaten von beiden großen Parteien gestimmt.
Dann zur nächsten Frage.
Hi, ich bin Jenny und im zweiten Jahr, und die Frage geht an Sie drei.
Können Sie in einem Satz oder weniger sagen, was...
Sie wissen, was ich meine.
Können Sie sagen, wieso Amerika das großartigste Land der Welt ist?
- Wegen der Vielfalt und Möglichkeiten. - Lewis?
Freiheit und Freiheit. Und so sollte es bleiben.
- Will. - Die New York Jets.
Nein, ich bestehe auf eine ernsthafte Antwort.
Was macht uns zum großartigsten Land der Welt?
Wie Lewis und Sharon sagten, Vielfalt, Möglichkeiten und Freiheit.
IST ES NICHT
KÖNNTE ES ABER SEIN
Ohne Antwort lasse ich Sie nicht gehen.
Unsere Verfassung ist ein Meisterwerk, James Madison war ein Genie.
Die Unabhängigkeitserklärung ist das Beste,
das je in Amerika zu Papier gebracht wurde.
Das stellt Sie noch nicht zufrieden.
Eine Gesetzessammlung und eine Kriegserklärung.
Sagen Sie was Persönliches.
IST ES NICHT
Was ist mit den Menschen? Warum...
Es ist nicht das großartigste Land der Welt.
- Sie sagen... - Ja.
- Reden wir... - Ok.
Sharon, die Kulturförderung ist ein Flop.
Sie kostet nicht viel, aber er kann Sie damit angreifen.
Sie kostet kein Geld, sondern Stimmen, Sendezeit und Zeitungsspalten.
Wieso mag keiner die Liberalen? Weil sie verlieren.
Wenn sie so schlau sind, warum verlieren sie immer?
Und Sie erklären den Studenten, dass Amerika großartig ist,
weil nur bei uns Freiheit herrscht?
In Kanada herrscht Freiheit, ebenso in Japan, England, Frankreich,
Italien, Deutschland, Spanien, Australien und Belgien.
Von 207 souveränen Staaten der Welt herrscht in 180 Freiheit.
- Gut. - Und Sie da, die Cheerleaderin.
Falls Sie mal in ein Wahllokal stolpern, sollten Sie etwas wissen.
Es gibt keinen Beweis, dass wir das großartigste Land der Welt sind.
Wir sind 7. in Lesen, 27. in Mathematik,
22. in Naturwissenschaften, 49. in Lebenserwartung,
178. in Kindersterblichkeit, 3. beim Haushaltseinkommen,
4. bei den Erwerbstätigen und im Export.
In nur drei Kategorien sind wir spitze: Anzahl der Inhaftierten pro Kopf,
Anzahl der Leute, die an Engel glauben, und Rüstungsausgaben.
Wir geben mehr aus als die nächsten 26 Länder zusammen, 25 davon Alliierte.
Das ist natürlich nicht Ihre Schuld,
aber Ihre Generation ist zweifellos die erbärmlichste aller Zeiten.
Wenn ihr also fragt, was uns so großartig macht,
weiß ich nicht, wovon ihr redet.
Yosemite?
Vielleicht waren wir es mal.
Wir standen für Gerechtigkeit.
Wir erkämpften und erließen Gesetze aus moralischen Gründen.
Wir haben Armut bekämpft, nicht arme Menschen.
Wir opferten uns auf, kümmerten uns um Nachbarn.
Wir taten Gutes und brüsteten uns nicht damit.
Wir bauten tolle Dinge, machten enorme technische Fortschritte,
erforschten das Universum und heilten Krankheiten.
Wir förderten die besten Künstler und schufen die größte Volkswirtschaft.
Wir griffen nach den Sternen.
Wir handelten wie Menschen, strebten nach Erkenntnis.
Wir taten sie nicht ab und fühlten uns unterlegen.
Wir definierten uns nicht darüber, wen wir gewählt hatten.
Wir ließen uns nicht so leicht einschüchtern.
Wir waren dazu in der Lage, weil wir gut informiert waren.
Durch tolle Menschen, die wir achteten.
Wenn man ein Problem lösen will, muss man es erst mal erkennen.
Amerika ist nicht mehr das großartigste Land der Welt.
Reicht das?
- Was sollte das? - Das war ein Kind.
Tut mir leid, ich nehme Medizin gegen Schwindelanfälle.
- So können Sie nicht mit mir reden. - Brauchen Sie einen Arzt?
- Verdammt. - Hören Sie!
Was habe ich da draußen gesagt?
Gute Nachrichten
Drei Wochen später
Ich will sie kennenlernen, aber heute noch nicht.
- Wann hast du das entschieden? - Weiß ich nicht mehr.
- Ich muss zum Meeting. - Das ist eine Party mit Pizza.
Vier Monate, das ist zu früh für Eltern.
Soweit sind wir noch nicht, oder?
Ich hatte schon befürchtet,
in was Persönliches reingezogen zu werden.
Aber wie ich sehe, war meine Sorge unbegründet.
Ich finde es zu früh, kannst du das nicht respektieren?
- Aber was soll ich ihnen sagen? - Dass ich länger arbeite.
- Wieso? - Warum wohl?
- Das ist eine Ausrede. - Ja, aber sie funktioniert.
Aber wieso bist du so dumm...
Aus Loyalität bin ich dumm. Du dagegen bist klug und ehrgeizig.
Er merkt sich nicht mal deinen Namen, Maggie, und ich bin der Arsch.
- Er hat mich zur Assistentin befördert. - Er dachte, du wärst seine Assistentin.
Du musst zu deinem Pizzameeting. Und sprich bitte nicht vor ihm über uns.
Das interessiert doch keinen.
Wenn wir hier streiten, wird einer von uns gefeuert.
Wer wohl, der Produktionsleiter oder die versehentliche Assistentin?
- Du machst einen Fehler. - Daran bin ich gewöhnt.
- Loyalität? - Ja.
Er hat eben nicht mal sein Team vermisst.
Meld dich, wenn deine Eltern weg sind.
Wo... Wo sind denn alle?
- Willkommen zurück. - Danke. Wo sind denn alle?
- Du sollst hoch zu Charlie. - Ok.
Wo sind alle?
Ich sage nichts. Charlie will erst mit dir reden.
Ich habe ein Meeting.
Was ist los?
- Sagen Sie's einfach. - Willkommen zurück.
- Danke. - Charlie Skinner will Sie sehen.
- Jetzt? - Ja, sofort.
- Was... Sie sind Ellen? - Maggie. Margaret.
- Was ist los? - Wir wissen so wenig wie Sie.
- Wirklich? - Fast.
- Was wissen Sie? - Sprechen Sie mit Charlie.
- Wo ist Karen? - Hier ist keine Karen.
- Meine Assistentin. - Das bin ich.
- Sie sind Ellen. - Margaret.
Ok.
- Ich sage seiner Sekretärin Bescheid. - Sie heißt Karen.
Niemand hier heißt Karen.
- Ok. - Ich rufe sie an.
Angela, hi. Ich bin's, Maggie, von unten.
- Er erwartet Sie. - Danke.
Sie wollten es, also tragen Sie die Konsequenzen.
Damit das klar ist, Sie sind in der Verantwortung.
Moment, Mr. Will McAvoy ist jetzt hier. Ich erkläre ihm alles.
- Scheiße, was weiß er? - Er hört Sie.
- Ich weiß nichts. Wer ist das? - Will, wie war...
- Willkommen zurück. - Was soll das?
Die zwei Wochen auf St. Lucia haben dir wirklich gutgetan.
- Hast du Fotos? - Nein.
Egal, TMZ hat welche. Du warst mit Erin Andrews da.
- Es gibt ein Foto? - Das war eine Falle. Ich wusste es.
- Also, was ist los? - Was Aufregendes.
Fast mein ganzes Team ist weg.
Ich war in einer Bar in Da Nang.
- Eben? - 1969.
Ich war bei der 144. als Journalist für UPI.
Ich saß da mit einer warmen Cola und sah einer hübschen Vietnamesin zu,
die mitten unter den GIs einen erotischen Tanz aufführte.
Eine sehr hübsche Frau.
Ich dachte mir, dass ich nie wissen werde,
wie es ist, mit so einer Frau zusammen zu sein.
In diesem Moment drehte sie sich,
verlor das Gleichgewicht und fiel mir in den Schoß.
Das zeigt, wie einem manchmal die Dinge in den Schoß fallen.
- Wo ist mein Team? - Die Antwort hat mehrere Teile.
Erstens testen wir Elliot um 22 Uhr. Er fängt in 2 Wochen an.
Er braucht einen guten Produktionsleiter.
Ich weiß, und er ist dankbar für deine Unterstützung.
- Er bewundert dich. - Was ist mit meinem Team?
- Er übernimmt es. - Wie bitte?
Er übernimmt deinen Produktionsleiter, und der nimmt das Team mit.
- Don geht zu Elliot? - Hör zu.
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