200 baris pertama.
- Trinkst du jetzt schon Pastis? - Ja.
- Na, prima. - Und es passt noch was rein.
Es geht ja schon gut los am ersten Tag.
Papa, ich habe nur eine Woche Urlaub im Jahr, hm?
Lass mich das genießen. Fang nicht wieder damit an, dass du...
Bruno, du weißt, bei der Arbeit muss man...
- Entschuldige... - Du weißt...
- Wie bitte? - Du weißt, wohin dich das führt.
Also, dann...
- Essen Sie nichts? - Nein, ich habe keinen Hunger.
Bruno, ich erwarte dich in einer halben Stunde.
Dieses Jahr will ich gewinnen.
Nicht gerade einfach dein Vater, was?
- Was machen wir? - Hm?
- Was... - Was?
Was wir machen?
- Gib mir die Karte. - Bist du sicher?
Es heißt doch nicht, nur weil mir mein Vater auf die Eier geht...
Da haben wir's.
Wir sind hier. Burgund ist da.
Okay? Na los.
Das ist mein Freund Thierry. Ich bin Bruno.
Bonjour.
- Hallo. - Hallo.
- Ich erkläre das Prinzip. - Was?
- Was? - Welches Prinzip?
Wir machen jedes Jahr eine Weinreise. Ohne die Messe zu verlassen.
- Immer andere Routen. - Diesmal beginnen wir im Osten.
- Ja. - Ich habe Glück.
- Es ist besser, uns am Anfang zu haben. - Ja.
- Sie wollen also ein Glas Wein. - Ja, aber gern doch.
Also...
- Was haben Sie? - Einen Pouilly-Fuissé 2011.
Oh.
Sehr mineralisch.
Da sollte man sich Zeit lassen beim Degustieren.
- Er hat einen langen Abgang. - Ich koste auch seinen Nachbarn.
Sicher? Die Weinstraße ist lang.
- Wir schafften es nie bis zum Ende. - Da ist was dran.
- Gute Reise. - Haben Sie eine... Wie soll ich sagen?
Eine Karte? Visitenkarte?
- Ja. - Genau was wir brauchen.
- Hier. - Sehr praktisch.
- Wo sind Sie? - Am Anfang von Burgunds Weinstraße.
- In der Jovinien. - Wir sind Nachbarn. Wir sind aus Luzy.
Oh, ziemlich nah.
- Jetzt geht's ins Elsass. - Wir sind tatsächlich Nachbarn.
- Das Elsass? - Es ist da drüben.
- Da drüben. Das Land der Störche. - Ja.
- Gute Reise. - Störche sind dämlich.
- Die haben sie nicht alle. - Reiher auch.
Nicht so wie Störche.
Die Störche. Wir sind im Elsass.
- Bonjour, Madame. - Bonjour.
Bonjour.
Hier haben wir einen... Pinot Noir, ein Grand Cru.
- Oh, schön. - Gute Lage. Barrique gereift. 2011.
Wir ärgern uns mit der Viehzucht rum. Wir machen in Kühen.
- Aha. - Und wenn wir...
Wenn wir Wein machen würden, wären wir reich.
- Man würde uns respektieren. - Verstehe.
Wir sind die Gehörnten der Landwirtschaft.
Ist Familientradition.
- Darf ich Sie was fragen? - Ja.
Wir fragen uns, ob Störche wirklich dämlich sind?
Ja, wir sind weniger dämlich als die Kühe.
Die Elsässer haben Humor.
Ich darf doch meine Meinung äußern, oder?
Kann mir keiner verbieten.
- Flammkuchen für alle! - Haben Sie eine Visitenkarte?
Sekunde. Gleich.
Die muss hier irgendwo sein.
- Nett hier im Elsass. - Hier.
- Danke. - Au revoir.
Schönen Tag.
Mesdames et Messieurs, es gibt hier drei Restaurants.
Sie finden uns am Eingang Ost. Dort gibt es ein Bistro.
Und einen Verkauf von Getränken.
Dann haben wir in Halle 7 unser großes Restaurant.
Dort servieren wir bis 15 Uhr ein preisgünstiges Mittagsmenü...
Das ist ein Leckerbissen für ihn. Gib ihm ruhig was. Noch mehr. Na los.
- Er hat Hunger. - Das ist ein Poitou-Esel.
Ah ja. Hübsch sind die.
Gefällt Ihnen die Messe?
- Wir sind erst gekommen. - Gefällt's euch, Kinder?
Sie sind auch eben erst gekommen, wissen Sie?
Wir haben auch einen Stand. Dahinten.
- Ah ja? - Mit Tieren zum Streicheln.
- Das ist nett. - Nicht so nett wie Sie.
Oh... Vielen Dank.
- Sind Sie aus Paris? - Ja.
- Paris ist schön. - Ja, kann man sagen.
- Kennen Sie das Viertel Pigalle? - Nein, nicht so gut.
- Aber den Louvre? - Kommt Kinder.
- Da sind Kühe. - Mami!
- Spinnst du? Warum Pigalle? - Wieso?
Fiel mir so ein. Ich war noch nie dort.
- Du warst noch nie dort. - Ist so.
Was soll ich da? Pigalle ist mir egal.
Warum sollte ich von hier weg?
Du bist echt ein Bauer, Thierry.
- Lass uns was trinken. - Keine Zeit.
Du wirst doch fünf Minuten haben.
Ich sagte, ich habe keine Zeit. Ich suche meinen Sohn.
Na, dann. Von mir aus.
- Wir sehen uns noch. - Nächstes Jahr.
Nein, dieses Jahr. Mach's gut, Follin.
So ein Mist.
- Hey. - Pass auf.
- Du kennst meinen Arm. - Ich bin stärker.
- Kriegen Sie sich wieder ein. - Was soll das?
- Wir haben nur... - Gehen Sie weiter.
Geht klar.
- Da waren wir schon. - Nicht doch.
- Schon fertig mit der Reise? - Nein.
- Wir kamen vom Weg ab. - Verlaufen.
Ich spendiere euch ein Glas.
- Gute Idee. - Wir haben keine Zeit.
- Ein Pouilly-Fuissé 2010. - Wir wollen ihn nicht verärgern.
- Den 2010 werdet ihr lieben. - Ganz bestimmt.
- Schmoll nicht so. - Den trinkt man einfach so weg.
Bruno, dein Vater sucht dich überall.
Guck nicht so. Der wird dir die Fresse polieren.
- Ah ja? - Ja.
Das ist doch nur Gerede.
Mein Alter nervt. Der geht mir auf den Sack.
Wieso kommt er überhaupt her? Die Alten können nicht aufhören.
Papa ist seit fünf Jahren in Rente. Er muss nicht mehr arbeiten.
Aber er will schuften. Als ob er nichts anderes könnte.
- Er kann nur eins: schuften. - Was tust du jetzt?
Ich muss mit ihm reden. Ich sage ihm, dass ich aufhöre.
Ich höre auf, auf dem Hof zu arbeiten. Ich kann nicht mehr.
Ich habe den Job satt.
Ich sage ihm, dass ich aufhöre. Schluss. Aus.
Ich sage dir, was ich dann mache. Ich habe einen Job als Verkäufer.
Verstehst du?
- Im Gartencenter, an der Straße nach... - Avalon?
Ja. Ich kenne einen, der mich da als Verkäufer reinbringt.
- Das mache ich. Dann ist Ruhe. - Das wird deinen Vater umbringen.
Ach... Ist mir egal.
Hallo, mein Schatz. Ich bin's. Auf der Messe.
Ich denke an dich.
Na ja, bei Bruno habe ich den Eindruck, er macht wieder Dummheiten. So ist es.
Wegen dem Hof... Ich werde ihn nicht überzeugen können.
Ja, ich darf mich nicht aufregen. Ich darf mich nicht aufregen.
Du musst mir helfen, ruhig zu bleiben.
Ich rufe dich wieder an. Ja, Schatz, ich umarme dich. Ja.
Ich möchte ein Küsschen! Ein kleines Küsschen.
Na los, komm her.
Halt still, Schätzchen.
Wir haben einen Gast.
Sie kennen ihn alle. Er war letztes Jahr der Gewinner.
- Begrüßen Sie Charles Pegourier. - Hallo. Da bin ich wieder.
Auch dieses Jahr will er kräftig bei uns abräumen.
- Was treibst du? - Hm?
- Was du treibst. - Ich habe mir...
Ich habe mir die Melk-Dinger angesehen.
Ich habe auf dich gewartet.
Wir sagten, eine halbe Stunde. Willst du mich verarschen?
Ich hab was getrunken.
Ich habe was getrunken, weil ich durstig war.
Prima.
Weißt du, was wir machen?
Wir machen unsere Weinreise, und zwar hier auf der Messe.
- Die große Tour. - Hier?
- Ja, genau. Hier. - Das ist prima.
- Ich habe das Recht dazu. - Ja.
Wir schuften wie die Tiere. Das ganze Jahr.
Wir dürfen mal entspannen. Sieh dir Paris an.
Da gehen die Leute raus auf die Straße. Die amüsieren sich.
Keiner glaubt, dass sie arbeiten. Aber die tun das.
Die entspannen gleichzeitig. Ich finde das gut.
- Die sind einfach... - Gehen Sie geradeaus. Halle 3.
- Schönen Tag noch. - Danke.
- Jetzt komm. - Mademoiselle?
Sie... Sie... Sie...
Sie erinnern sich nicht, oder? Das ist ein Freund.
Komm endlich, Bruno.
Wir haben uns schon mal gesehen. Erinnern Sie sich nicht?
- Doch. - Letztes Jahr haben wir was getrunken.
- Ja, ich erinnere mich. - Sie stellten sich vor. Sie sind...
- Es tut mir leid, aber... - Marie! Aus der Picardie.
Und dann haben Sie mir gesagt, dass wir vielleicht mal was essen gehen.
Sie wollten darüber nachdenken. Und jetzt, äh...
- Ich weiß, aber ich muss gehen. - Schön. Wie wär's morgen?
Ich habe viel zu tun, ich muss los. Tut mir leid.
- Pardon. Ich muss weiter. - Warten Sie. Laufen Sie nicht weg.
Sie halten mich für einen Bauerntölpel.
- Nein. - Einen Hinterwäldler.
- Sie glauben... - Sie sind betrunken.
Ja. Trotzdem kann ich klar sehen.
- Sie halten mich für ein Stück Scheiße. - Das reicht.
Wer sind Sie, dass Sie mich dafür halten?
- Niemand. - Lass mich.
- Lass uns weitergehen. - Wer sind Sie?
- Lass uns gehen. - Sie sind nur eine Hostess.
- Sie sind nicht Cindy Crawford! - Lass uns gehen.
Ich will ihr noch was sagen.
- Sie wollen... - Sie hat nichts getan.
- Sie wollen nicht mit mir essen gehen. - Lass sie in Ruhe.
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