لومړۍ 200 کرښې.
Das ist wie Fliegen. - Das war schön!
Und ich möchte jetzt irgendwas essen.
Dann schlemmen wirjetzt die Torten. Und trinken Riesenmengen heißer Schokolade.
lch liebe Süßigkeiten.
Kristine, ich bin der glücklichste Mensch.
Morgen fahre ich mit Papa zu Torvald.
Und nächste Woche werde ich schon Frau Helmer sein.
Und Papa will in unsere Nähe ziehen.
Und du wirst dich ewig glücklich fühlen.
Ewig, ich weiß es.
Hoffentlich lerne ich ihn bald kennen, deinen Torvald.
Natürlich, Kristine. Wir werden uns jederzeit über deinen Besuch freuen.
lrgendwann vielleicht.
Kristine!
Kristine, wir schreiben uns. Wir schreiben uns, ja?
Jede Woche! - Ja.
lch liebe Torvald über alles.
lch hab dirja erzählt, wie er Papa geschäftlich so gut beraten hat.
Glaub mir, Kristine, er ist ein wunderbarer Mann.
Du verstehst mich sofort, wenn du ihn kennst.
Davon bin ich überzeugt. Ein Mann, den du liebst, muss ein guter Mensch sein.
Oh, ich hab...
Oh, Kristine, ich muss sofort nach Hause.
lch muss, Papa wartet.
Aber dieser Nachmittag sollte dir gehören, Kristine.
Ach, Kristine.
Wir setzen uns vielleicht. lch muss mit dir reden.
Ja, gut.
Es war also deine Nora, die da gerade weg gegangen ist.
Ja. Sie wird morgen weit fort reisen.
Sie wird heiraten. - Ja, ich hörte so was.
Torvald Helmer. lch kenne ihn von der Schule her.
Na ja, sie werden heiraten. Aus Liebe? Oder wegen Geld?
Oder weshalb sonst? - Aus Liebe.
Leider hältst du, wie ich deinem Brief an mich entnehmen muss, Ehe für ein Geschäft.
lch habe versucht, dir meine Lage zu schildern.
lch wünsche verzweifelt, dass du meine Lage begreifst.
Das tue ich längst.
Nun habe ich es auch noch schriftlich.
Eine verwitwete Mutter und zwei junge Brüder zu versorgen.
Daher käme für dich nur ein wohlhabender Mann infrage.
Und ich...?
Was bin ich nun? Ein Anwalt ohne Aussichten im Beruf? Und habe kein Geld.
Was soll es? Am besten gibt man ihm einen Tritt.
Es ist zwar grausam, aber sicher logisch.
Lieben darf ich dich. Und angeblich liebst du mich.
Aber was könnte beruhigender sein als Sicherheit?
Muss dieser Ton unbedingt sein?
Du erwartest wohl, dass ich vor Wut rase, oder nicht?
lch hoffte, du würdest alles verstehen. Oder deine Gefühle für mich verlieren.
Bereit alles zu opfern.
ln meiner Situation habe ich gar keine andere Wahl!
Wodurch mir ebenfalls keine andere Wahl bleibt.
Kristine, deine Handlung ist mehr als herzlos.
Und trotzdem,
du liebst mich immer noch, ja? - Ja. Das tue ich.
Aber ich muss... - Kristine!
Liebst du mich noch so wie früher? - Das weißt du genau.
Und du weißt auch, wie sehr ich dich liebe.
Und du könntest deinen Entschluss nicht ändern? lst das so unmöglich?
Kristine! Bitte, denke ich aller Ruhe nach.
lch kann an gar nichts anderes denken.
Aber ich kann auch meinen Vorsatz nicht ändern.
Na gut, wenn ich also von dir nichts mehr höre,
was habe ich dann noch zu suchen in diesem verdammten Nest hier?
Vielleicht
sollte ich es Fräulein Nora nachtun. Auf in die Großstadt.
Vielleicht ist doch ein Vorwärtskommen möglich.
Ohne dich.
Leb wohl, Nils!
lch hätte ihn öfter besuchen müssen.
Sie sind kurz vor der Geburt lhres ersten Kindes, Nora. Dafür hatte er Verständnis.
Kommen Sie, Sie müssen wieder nach Haus.
lch warte hier, bis die Schwester zurück ist.
Stirbt er?
Ja, Nora, ja. lch fürchte, es wird nicht mehr lange...
Verzeihen Sie mir.
lch finde keine Trostworte. Eins kann ich lhnen aber versichern:
Die Krankheit lhres Mannes ist heilbar. Das steht fest.
Wesentlich dabei ist, dass er das kommende Jahr in einem warmen Klima verbringt.
Glücklicherweise können Sie es sich ja leisten.
Und Sie versprechen mir, sofort heimzugehen und sich zu schonen.
Vermeiden Sie Aufregungen.
Und reden Sie Helmer ein, Sie müssten nach der Geburt in den Süden.
So, und jetzt den großen Koffer!
Er hat die ganze Nacht gehustet. Und er hat so schlechte Stimmung,
dass ich fürchte, wir fahren gar nicht.
Er muss, Nora! Vielleicht sollte ich ihm sagen, wie krank er ist.
Nein, das wäre gar nicht gut. Das sind doch lhre eigenen Worte?
lhr beide seht aus, als wenn ihr eine Verschwörung ausheckt.
Dachten Sie vielleicht, ich würde Sie sang- und klanglos abreisen lassen?
lch habe dem Doktor erzählt, wie nett und freundlich du die ganze Zeit über warst.
Und, Torvald, ich verspreche dir, wenn wir zurück kommen
werde ich nie wieder eine Bitte äußern.
Das Ganze ist purer Wahnsinn.
Oh, ich sehe mal schnell nach Anne-Marie und dem Baby.
Achtung, mein lieber Freund. Schön vorsichtig, nicht ausrutschen.
So, hier.
lch komme sofort nach, Anne-Marie.
lch denke, dass auch Sie den Aufenthalt in ltalien genießen werden.
Spotten Sie nur! Mir kommt es vor wie eine Verurteilung.
lch wünschte, ich könnte reisen!
lch würde nicht fahren, wenn Nora nicht das verdammte Geld geerbt hätte.
Nun ja, sie ist bisher im Leben verwöhnt worden. Und warum auch nicht?
Das ist ihr letzter Ausbruch,
bevor sie endgültig sesshaft wird und Heim und Familie gründet.
Übrigens, nach dem ersten Kind tut die Reise ihrer Gesundheit gut.
Ja, das ist immerhin ein Gesichtspunkt. - Genau!
Auf Wiedersehen, Doktor! Und vielen Dank!
Eine wunderschöne Reise und einen herrlichen Aufenthalt!
Die arme Kuh saß ganz schön in der Patsche. Da nahm die Bauersfrau von einem Holzklotz
in der Nähe ein Beil und schlug das Seil durch.
Die Kuh fiel vom Dach, und mit einem lauten ''Muh'' rappelte sie sich auf
und rannte davon. Und jetzt ging die Bauersfrau in die Küche,
und was sah sie da? lhren Mann, der hing im Kamin mit den Beinen nach oben
und sein Kopf steckte im Suppentopf.
Muh!
Was hatte denn Rechtsanwalt Helmer für geheimnisvolle Gespräche mit dem Alten?
Tja, da gibt es so Gerüchte... - Gerüchte sind für Schweine!
Die leben davon!
Diese Tür da, Krogstad, hat eben vielleicht unser neuer Herr und Meister verlassen.
Torvald Helmer ist der Mann, mit dem man rechnen muss.
Ja, ja, ist mir alles bekannt.
Und ich? lch war auch einmal Anwalt, Sie wissen es.
Ja. Bis zu dieser kleinen Affäre da. - Hören Sie auf!
Es wird mir zeitlebens aufs Brot geschmiert.
Weshalb wäre ich sonst seit so vielen Jahren in dieser elenden Position?
Ach Gott, so viele Jahre.
Wie viele eigentlich?
Na, so sechs, sieben Jahre ist es her, dass die Helmers nach ltalien gingen.
Ungefähr um diese Zeit kamen Sie hierher.
Sie hätten lieber viel Geld heiraten sollen, um Erfolg zu haben, anstatt... ja.
Olssen, ich muss mich mit lhrem dummen Geschwätz Tag für Tag abfinden.
Jetzt reicht es mir!
Bei lhrer Frau mussten Sie sich mit Schlimmerem abfinden.
Jedenfalls habe ich keine Vergangenheit, die ich vertuschen muss.
Tja, Torvald, diese Untersuchungen sind eigentlich schon seit Jahren überflüssig.
Gott sei Dank. - Danken Sie, wem Sie wollen.
lch glaube, dass Sie den rechten Rat zur rechten Zeit befolgt haben.
Jedenfalls, lhre Konstitution war nie besser.
Und Sie, Gunnar, wie sieht es mit lhnen aus?
Ach, mit mir. lch zeige lhnen mal was.
Hier, sehen Sie rein.
Das sagt mir überhaupt nichts.
Es ist immerhin möglich, dass diese kleinen Biester meinen schönen Leib zerknabbern.
lch ahnte, dass Sie...
Nun, nicht gleich so einen Trauerton, Torvald. Es istja möglich, dass ich mich irre.
Es müssen viele Tests gemacht werden. - Und wenn Sie sich nicht irren?
Dann sparen Sie für einen Kranz. - Das kann ich leider nicht komisch finden.
Wenn Sie weiter so ein Gesicht machen, teile ich der Bank mit,
dass Sie ein todkranker Mann sind. Kommen Sie, Torvald.
lch schlage vor, Sie gehen nach Hause und untersuchen lhre Frau nach Makronen.
Na, gehen Sie schon!
Bitte lass den Baum vor der Tür und bring nur die Pakete herein.
Oh, lvar, da! - Das ist doch zu viel?
Das stimmt schon.
Fröhliche Weihnachten! - Danke.
Helene! - Ja?
Bitte versteck den Baum. Die Kinder sollen ihn erst zur Bescherung sehen.
Ja, gnädige Frau!
Du störst mich!
lch will dir zeigen, was ich gekauft habe. - Muss das sein? Wieder Geld verschleudert!
Ach du! Du hast doch einen hoch bezahlten Posten in der Bank!
Ja, mit dem ersten Gehalt im April. - Bis dahin kaufen wir eben auf Kredit.
Ja, das wäre eine Möglichkeit.
Aber wenn ich nach dem Weihnachtsfest auf die Straße gehe
und mir ein Dachziegel auf den Kopf fällt?
Wenn so etwas schreckliches passieren würde, wären mir Schulden gleichgültig.
Und die Leute, die uns was geborgt haben?
Das sind Fremde, was gehen die mich an? - Typisch Frau!
Wenn wir wirklich Geld haben, kannst du ausgeben, was du willst,
und ich schimpfe nicht.
Wie du meinst, Torvald.
Beleidigt?
Du siehst aus wie ein Vogel, der die Flügel hängen lässt.
Hier! Hier habe ich etwas für meine kleine Frau.
Geld?
lch weiß, wie das Weihnachtsfest einen Haushalt schmälern kann.
Oh Torvald, ich danke dir! Damit komme ich herrlich aus.
Das musst du auch.
Und jetzt sieh dir bitte die Geschenke an.
lch will dir alles genau zeigen.
Das sind Anziehsachen für lvar. Und das, das ist Spielzeug.
Und, oh, eine Trompete für Bob.
Und ein Pferd.
Und das, das kann ich dir nicht sagen. Und das ist ein kleines Teegeschirr für Emmy.
Das ist keine Kostbarkeit.
Sie würde es ja sowieso bald kaputtwerfen.
Und da sind ein paar Tücher für die Mädchen.
Och, Torvald, das war alles wahnsinnig billig.
Und...
Und das da? - Nein!
Das darfst du erst heute Abend sehen!
Aha. Und jetzt sag mir, was du dir, im Rahmen des Möglichen, am liebsten wünschst.
Aber ich wünsche mir überhaupt nichts. - Kommt nicht in Frage. Sag es mir.
lch habe nie darüber nachgedacht. Wirklich.
Das heißt... Ach Torvald,... - Ja?
Wenn du mir wirklich was schenken willst, dann könntest du...
Ja, ja, komm raus damit. - Du schenkst mir einfach Geld.
Oh, natürlich im Rahmen des Möglichen.
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