The Woman in Cabin 10

The Woman in Cabin 10

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The Woman In Cabin 10 (2025) ger
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په خپور شو: 2025-10-11
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- -

Laura Blacklock! Kommst du oder gehst du?

Gute Frage. Mach 'nen Faktencheck und gib Bescheid.

Megaarbeit über die NGOs. Willkommen zurück.

- Toller Artikel! -Danke.

Danke.

Oh Mann.

FEIERN SIE MIT UNS

Lo, ich brauche dich noch kurz vor der Sitzung.

Ja, gleich.

DIE LYNGSTAD-STIFTUNG LÄDT EIN LAURA BLACKLOCK

Wie lief deine Rückreise?

Der zweite meiner beiden Flüge in einer 8-Sitzer-Turboprop

hatte nur einen Tag Verspätung. Jede Sekunde davon war ein Genuss.

Spüre ich da eine Art bitteren Jet-lag verursachten Sarkasmus,

oder sitzt das Ungemach tiefer?

Sie haben sie einfach ertränkt.

Ja. Ich weiß.

Die haben sie umgebracht. Nur weil sie bereit war, mit mir zu reden.

Der Mensch macht furchterregende Dinge.

Ich wünschte, wenigstens manchmal

würde der Mensch eben das nicht tun, und mich positiv überraschen.

Sprechen wir hier davon,

Hunger leidenden Kindern NGO-Gelder zu stehlen oder über dein Liebesleben?

Oh. Ja, immer schön ernst sein, danke.

Das war absolut mein Ernst.

-Ha! -

Herrgott.

-Wer… Oh, wenn man vom Teufel spricht. -Welchen Teufel meinst du?

-Den vor der letzten Katastrophe. -Oh!

-Ben Morgan? -Ben Morgan!

-Was will er? -Ich hab keine Ahnung.

Vielleicht ein paar seiner Japan-Vinyl-Pressungen abholen,

die bei mir als Staubfänger rumstehen.

- -Was?

Es war nicht nötig, gleich heute wieder hier reinzuschneien.

- -Gönn dir erst mal 'ne Auszeit.

Das mit der Auszeit ist nicht so mein Ding. Frag doch Ben.

Also gut, mal sehen.

Wir hätten einen Insider zur FIFA-Korruptionsaffäre.

-Interesse? -Ich hätte was.

Eine Sache, von der ich glaube,

dass sie vielleicht meinen Glauben an die Menschheit wiederherstellen kann.

Anne Lyngstad, schon mal gehört?

Die norwegische Reederei-Erbin.

Hat Leukämie, Stadium 4.

Und ihr Mann gründet in ihrem Namen eine Stiftung.

Da kommt ja Freude auf.

Das Beste kommt doch erst.

Er möchte die Vorstandsmitglieder auf seiner Wahnsinns-Mega-Jacht

zu einer Spendengala in Norwegen bringen. Ich soll ihn begleiten. Darüber berichten.

Verstehe ich das richtig?

Diese arme Frau wird todkrank,

also beschließen ein paar Milliardäre aus ihrem Dunstkreis,

dass Krebs furchtbar ist und sie was dagegen unternehmen sollten.

Aber nur, wenn du mitkommst und erzählst, wie toll sie sind.

Ja, das trifft es. Sie brauchen mein journalistisches Flair.

Und wo liegt die Story?

Menschlichkeit in Zeiten der Unmenschlichkeit. Was willst du mehr?

Du hast doch grad von Auszeit gesprochen.

Ich meinte ein paar Tage Urlaub. Nicht innerhalb der Arbeitszeit.

Ich bin mir sicher,

der Hardcore-Enthüllungsjournalismus kommt auch 'ne Woche ohne mich aus.

Danke sehr. Danke.

Willkommen an Bord der Aurora Borealis.

Eine wunderschöne Jacht!

Äh… Verzeihung. Ihre Schuhe, Miss Blacklock.

-Meine… -Schuhe, ja.

-Irgendwas falsch an denen? -Ah, wir bewahren die Schuhe für Sie auf.

In dem Korb dort. Wir können Ihnen Slipper geben, Socken, Schuhe fürs Gym.

Einfach Bescheid sagen. Wir kennen Ihre Größen, okay?

- Okay. Danke. -Gut.

-Geht beim ersten Mal allen so. -Ja.

Ihr erster Ritt beim Rodeo?

Ja, ist mir noch fremd, die Jacht-Etikette.

Ich nenne es gern die "Jachtikette".

Äh, ich bin Laura. Lo.

Adam Sutherland.

- Freut mich. - Champagner, Madam?

Danke.

Ach… Viel zu früh für mich, danke.

Noch mal hallo, hi. Hi, ich bin Karla, die Chefstewardess.

Sie wohnen in Kabine 8, Steuerbordseite.

Fantastische Sonnenaufgänge.

Und Dr. Mehta, Sie in Kabine 2, neben Miss Lyngstad.

-Danke. - Sehr gern.

Sie sind Miss Lyngstads Arzt?

Nun… Sagen wir, ich bin ein alter Freund von Richard.

Seit Anne so krank wurde, bin ich zur traurigen Dauer-Präsenz

in ihrem einst so strahlenden Leben geworden.

Eine unglaublich tapfere Kämpferin.

-Alle voller Schmuggelware? -Ausnahmslos alle.

Bitte entschuldigen Sie.

Thomas. Heidi.

- Robert. Du alter Schwerenöter. -

Es hat sich am Ende also gelohnt.

Du siehst gut aus. Hast du abgenommen?

Ja. Das ist der Stress. Heidi! Oh, du siehst umwerfend aus!

Von allen Superjachten, sämtlichen Kreuzfahrten,

auf der ganzen Welt…

Ben Morgan. Ich glaub's einfach nicht. Herrgott.

- Ich rief dich an. -Wieso überrascht es mich nicht,

dich hier zu sehen?

-War ja klar. Benjamin, das, das ist, ähm… - Lo und ich kennen uns bereits.

Ah, Medienkreise. Ihr habt schon zusammen gearbeitet.

Nein. Nein. Ihr habt was anderes zusammen gemacht, hä?

Lasst mich wissen, wenn ihr einen Decksmann benötigt,

um eine Neuauflage zu verhindern.

- Das wird nicht nötig sein. Danke. -Ist zu Ende. Schon lange.

Na dann hoffe ich, es ging im Guten zu Ende?

Irgendwie, ja.

Das ist ein Nein. Das ist ein "Nein". Ich…

Und Schiff versenkt. Das ist unangenehm, vielleicht sollte ich… Leute, wenn ihr…

-Dürfte ich da… -Ja, ist wohl besser so.

Wieso trägt sie Jeans? Es gab doch einen Dress-Code, oder nicht?

Zum ersten Mal bezeichnest du etwas über unsere gemeinsame Vergangenheit

als irgendwie im Guten.

Ich hab zum ersten Mal über unsere Vergangenheit nachgedacht.

Autsch. Eins zu Null?

Zwei zu Null.

Okay, der war gut, ist okay.

Mr. Tyler, Mr. Jensen.

Hier die Heatherleys und Miss Blacklock.

Unsere reizenden Stewardessen werden Sie nun zu Ihren Kabinen begleiten.

Und Mr. Bullmer empfängt Sie später zum Willkommensdrink.

- Wie in einem Raumschiff. -Laura, das ist Baronin Heatherley.

Sie hat eine Galerie für die Reichen und Berühmten, bislang in Mayfair,

nun zieht es sie Richtung Osten, auf der Suche nach…

…Zeit… Ähm… Geistigerer Gesellschaft? Oder so ähnlich.

Wie immer verzweifelt witzig, Adam.

Laura ist die Bord-Spionin auf unserer Voyage.

Oh ja, Sie, Sie sind Bullmers Journalistin?

Ja, Laura, Lo. Äh, sehr erfreut, Baronin Heatherley.

Nicht doch, was soll das?

Bitte nennen Sie mich Heidi.

Äh, meine, meine Kollegin war in Ihrer Ausstellung

und sagte, sie war fantastisch.

Das ist sie. Die Künstlerin filmt sich

bei der Einnahme von Rohypnol. Dann wie sie sich an- und auszieht.

Dann wie sie in verschiedenste Posen gebracht

und der Öffentlichkeit zur Schau gestellt wird. Atemberaubend.

-Ähm, das klingt… -Grässlich. Selbst für mich.

-Wirklich, das ist… - Tommo, mein Einfaltspinsel.

Darf ich vorstellen? Richies Schnüfflerin.

-'ne Journalistin. -Mmh.

Sind Sie gut?

Ich spiele mit dem Gedanken, meine Memoiren zu schreiben.

Oh, und die Welt hält gespannt den Atem an.

Oh! Tut mir leid, Miss Blacklock.

Ihr restliches Gepäck hätte gebracht werden sollen.

Nein, das ist alles.

Oh, soll ich das vielleicht für Sie auspacken?

So weit kommt's noch. Nein, ähm… Ich will Ihnen das Chaos nicht zumuten.

Na dann, Männer, laufen wir aus. Und los.

Freunde!

- Hört, hört! -Römer!

-Vorstandsmitglieder! - Ah, jetzt wird's spannend!

-Seid willkommen auf der Aurora Borealis. - Aurora Borealis.

Als wir sie in Auftrag gaben,

hatten Anne und ich eine andere Zukunft damit vor Augen als das, was kam.

-Ja. - Lässt sich nicht schönreden.

-Ja. -Der Kampf hat seinen Tribut gefordert.

Jedenfalls haben wir den Zweck, dem diese bescheidene Barke dient, überdacht,

und ihr seid hier, um unser Projekt einzuweihen.

-Ja. -So ist es. Ja.

Das mag ein ungewöhnlicher Ansatz für Charity sein.

Drei Tage auf einer, auf einer Luxusjacht. Aber das Geld,

das ihr gespendet habt, und wir reden hier von einer beträchtlichen Summe,

wird denen zufließen, die sich keine Privatärzte leisten können,

experimentelle Therapien. Also auf euch!

-Auf dich. -Hört, hört!

- Ein Hoch! -Auf dich, ja.

Nun, ich weiß, die meisten von euch sind hier, um Anne zu sehen.

Aber es war eine lange, anstrengende Reise für sie.

Sie, sie ruht sich aus. Also folgender Plan.

-Ja. - Aha.

Leichtes Abendessen, eine ruhige Nacht,

und morgen feiern wir dann gemeinsam mit Anne.

- So machen wir's. Perfekt! -Ja.

-Gute Idee? - Wunderbar. Wunderbar.

Hm.

Aber vorher noch eine Überraschung.

-Kommt, wir begrüßen Danny. - Nein, das glaube ich nicht.

Danny Tyler. Ein Wunder, dass er noch lebt.

-Kann man sagen. -Dafür getan hat er nichts. Danny!

- Wunderbar. - Fantastisch!

-Laura Blacklock. -Hi.

Ich bin Richard. Welch Freude, Sie bei uns zu haben.

-Haben Sie vielen Dank. - Echt nice.

Tommo, wenn du Glück hast, hat er sein Viagra dabei.

Oh, das nehm ich nicht, nie.

Hier. Danke. Bullmer, du alter Gauner. Wie geht's dir, Bruder?

-Jetzt, wo ich dich sehe, viel besser. -Und wie geht's Anne?

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