لومړۍ 200 کرښې.
Ich will endlich die hubsche Unbekannte erobern
- Die Ihr in der Kirche seht? - Jeden Sonntag, seit drei Monaten
- Wo wohnt sie? - In einer abgelegnen Gasse
Jeden Abend schleicht sich ein Mann dort hinein
- Wei? sie, wer ihr Anbeter ist? - Nein
Seht doch, die schonen Frauen
- Cepranos Gattin besiegt sie alle - Das darf der Graf nicht horen
- Warum denn nicht? - Er konnte es weitersagen
Das stort mich nicht
In meinen Augen ist ein Madchen so schon wie das nachste
Welcher ich mein Herz schenke, ist mir gleich
Ihre Anmut versu?t das Leben
Heute gefallt mir eine, morgen vielleicht schon eine andere
Die Treue ist mir verhasst, sie ist ein Gebrechen
Wer treu sein will, der sei es
Ohne Freiheit gibt es keine Liebe
Eifersuchtige Gatten und wutende Liebhaber verlache ich
Gefallt mir eine, so trotze ich dem hundertaugigen Argus
Ihr geht fort? Grausame!
Ich muss mit meinem Gatten nach Ceprano reisen
Eure Schonheit sollte doch nur hier am Hofe funkeln
Hier schlagen alle Herzen fur Euch
Ich fuhle, wie die Flamme der Liebe in mir brennt
Sie verzehrt mein Herz
- Ma?igt Euch - Sie verzehrt mein Herz
Was wachst auf Eurem Kopf, Graf Ceprano?
Er schaumt vor Wut
Der Herzog amusiert sich
Wie immer, das ist nichts Neues
Trinken, Tanzen, Raufen, Gelage
Jetzt belagert er die Grafin, und im Gatten schwelt der Zorn
Hort meine Neuigkeiten!
Was gibt's?
- Ihr werdet euch wundern - Sprecht doch!
Rigoletto... abscheulich
- Hat er den Buckel verloren? - Noch unglaublicher
Der Narr hat... eine Geliebte...
Unmoglich!
Der Bucklige ist zum Cupido geworden
Dieses Scheusal? Ein frohlicher Cupido!
Ceprano is unertraglich
- Seine schone Frau ist ein Engel - Entfuhrt sie
- Leichter gesagt als getan - Noch heute abend
Und den Grafen vergisst du?
- Gibt es keinen Kerker? - Das geht nicht
- Also verbannt ihn - Auch das nicht
Also... Kopf ab!
Der Schurke!
Was meint Ihr? Dieser Kopf?
Wozu dient dieser Kopf? Was taugt er?
- Schuft! - Genug!
Er ist lacherlich
Er gerat in Wut
Du treibst es wieder zu weit
Wer unter uns hat nicht Grund, den Narren zu hassen?
Vielleicht kuhlt er sein Mutchen an dir
Kommt morgen zu mir
So sei es
Rache!
Hier herrscht nur Freude
Ich muss mit ihm sprechen
Monterone!
Jawohl, Monterone. Meine Stimme schreckt Euch, wo Ihr auch seid
Ich muss mit ihm sprechen
Ihr habt gegen uns Ranke geschmiedet
Und wir waren wirklich gnadig, wir haben Euch verziehen
Was jammert Ihr dauernd wegen der Ehre Eurer Tochter?
Ein neuer Schimpf!
Eure Gelage will ich storen...
...so lange die Schmach meiner Familie nicht geracht ist
Wenn Ihr mich hinrichten lasst, kehre ich als Gespenst zuruck...
...meinen Schadel im Arm...
...und schreie zum Himmel und zur Erde um Rache
Nehmt ihn fest
Ich verfluche euch beide
Herzog, einen sterbenden Lowen mit Hunden zu hetzen...
...ist schandlich
Und du, Schlange, der du des Vaters Gram verlachst...
...mein Fluch komme uber dich!
Was hor ich? Entsetzlich!
Ein Teufel hat dich hergefuhrt, unser Fest zu storen
Fort mit dir, Alter, dein Schicksal ist besiegelt
Der Alte hat mich verflucht
- Mein Herr? - Ich habe nichts
Ich verlange nichts. Mich versorgt mein Schwert
Ein Dieb?
Ein Mann, der Rivalen beseitigt
- Und die habt Ihr doch - Was?
Hier lebt Eure Dame
- Was kostet ein Edelmann? - Da verlange ich mehr
- Und wie wird bezahlt? - Die Halfte im voraus, den Rest danach
Teuflisch!
Wie kannst du so ungestort deinem Beruf nachgehen?
Ich morde in der Stadt oder in meinem Haus
Ich laure dem Mann bei Nacht auf, ein Sto? und er ist tot
- Wie, in deinem Haus? - Meine Schwester hilft mir
Sie ist hubsch, sie lockt den Mann, auf den ich warte, dann...
Ich verstehe
- Ganz ohne Aufsehen - Ich verstehe
Das ist mein Werkzeug. Kann ich Euch dienen?
Jetzt nicht
Schade
Wer wei??
Ich hei?e Sparafucile
- Auslander? - Aus Burgund
Wenn ich aber doch, wo...?
- Hier, jeden Abend - Fort mit dir
Wie wir uns gleichen! Ich mit der Zunge, er mit dem Dolch
Ich bin der Mann, der lacht, er ist der Mann, der mordet
Der Alte hat mich verflucht
O Menschen! O Natur! Ihr habt ein Scheusal aus mir gemacht
Grauenhaft, so verunstaltet sein!
Grauenhaft, ein Narr zu sein
Ich darf nichts anderes tun als lachen
Was jedes Menschen Erbe ist, fehlt mir... die Trane
Mein gnadiger Herr...
...jung, heiter, machtig
Beim Schlafengehen befiehlt er:
"Narr, amusiere mich"
Ich bezwinge mich, gehorche
Verdammt!
Ich hasse euch, ihr hohnischen Hoflinge
Wie freut es mich, euch zu argern
Wenn ich schlecht bin, ist es allein eure Schuld
Doch hier bin ich ein anderer Mensch
Der Alte hat mich verflucht
Warum bedruckt mich das noch immer?
Erwartet mich ein Unheil?
Nein, das ist Unsinn
- Tochter - Mein Vater
Nur wenn ich bei dir bin...
...wird mir leicht ums Herz
Ihr seid so gut
Du bist mein ganzes Leben. Was hatte ich ohne dich?
Ihr seufzt?
Sagt Eurer Tochter, was Euch bedruckt
Wenn es ein Geheimnis ist, verratet es ihr
Lasst sie etwas von ihrer Familie erfahren
Du hast keine
So sagt mir Euren Namen
Ist das so wichtig?
Wenn Ihr nicht von Euch sprechen wollt...
- Verlass das Haus nicht - Ich gehe nur in die Kirche
Das darfst du
...dann erzahlt mir wenigstens...
...von meiner Mutter
Ach, erinnere mich unglucklichen nicht an die verlorene Liebe
Sie war ein Engel, sie erbarmte sich meines Elends
Ich war allein, ein Kruppel, arm; sie hatte Mitleid, sie liebte mich
Sie ist tot
Die Erde werde ihrem teuren Haupt leicht
Jetzt habe ich nur noch dich
Dem Herrgott sei Dank!
Kann solches Leid so hei?e Tranen heraufbeschworen?
Vater, haltet ein, Ihr brecht mir das Herz
Nennt mir Euren Namen, sagt mir, was Euch bedruckt
Wozu mein Name? Ich bin dein Vater, das genugt
Vielleicht furchtet man mich, vielleicht grollt man mir
Manche verfluchen mich
Habt Ihr keine Heimat, keine Familie, keine Freunde?
Heimat, Familie, Freunde...
...mein Glaube, meine Familie, meine Heimat...
...meine ganze Welt bist du
Wenn ich Euch froh machen kann, macht mich mein Leben glucklich
Seit drei Monaten bin ich hier
Noch habe ich die Stadt nicht gesehen
Wenn Ihr es erlaubt, konnte ich noch heute...
Niemals! Bist du je ausgegangen?
- Nein - Hute dich!
- Was habe ich gesagt? - Sieh dich vor!
Man konnte ihr folgen, sie entfuhren...
...des Narren Tochter entehren und daruber lachen
Sah mich jemand kommen? Luge nicht
- Niemand - Gut so
Ist das Gatter stets geschlossen?
- Standig - Luge nicht
Behute diese Blume, die ich dir anvertraut habe
Sorge dafur, dass ihre Unschuld nie befleckt wird
Schutze sie vor dem Sturm, der andere Blumen geknickt hat
Erhalte sie unbescholten fur ihren Vater
So viel Liebe, so viel Sorge
Vater, was befurchtet Ihr?
Im Himmel wacht ein Schutzengel uber uns
Der Mutter Gebet bewahrt uns vor Missgeschick
Eure geliebte Blume soll nie gepfluckt oder zertreten werden
Behute diese Blume, die ich dir...
Drau?en ist jemand
Immer dieser Verdacht
Ist man dirje in die Kirche gefolgt?
Wenn jemand an der Tur klopft, hute dich, sie zu offnen
Nicht einmal dem Herzog?
Ihm am allerwenigsten
Tochter, lebe wohl
Seine Tochter!
Lebe wohl, Vater
- Giovanna, ich bereue... - Was denn?
Ich verschwieg, dass mir ein junger Mann in die Kirche gefolgt ist
Wozu es ihm sagen? Mogt Ihr den jungen Mann nicht?
Doch, er sieht so gut aus...
...und er spricht von Liebe
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