Verdi: Rigoletto

Verdi: Rigoletto (Rigoletto)

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Rigoletto - Giuseppe Verdi (1981) Luciano Pavarotti
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په خپور شو: 2016-08-11
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Ich will endlich die hubsche Unbekannte erobern

- Die Ihr in der Kirche seht? - Jeden Sonntag, seit drei Monaten

- Wo wohnt sie? - In einer abgelegnen Gasse

Jeden Abend schleicht sich ein Mann dort hinein

- Wei? sie, wer ihr Anbeter ist? - Nein

Seht doch, die schonen Frauen

- Cepranos Gattin besiegt sie alle - Das darf der Graf nicht horen

- Warum denn nicht? - Er konnte es weitersagen

Das stort mich nicht

In meinen Augen ist ein Madchen so schon wie das nachste

Welcher ich mein Herz schenke, ist mir gleich

Ihre Anmut versu?t das Leben

Heute gefallt mir eine, morgen vielleicht schon eine andere

Die Treue ist mir verhasst, sie ist ein Gebrechen

Wer treu sein will, der sei es

Ohne Freiheit gibt es keine Liebe

Eifersuchtige Gatten und wutende Liebhaber verlache ich

Gefallt mir eine, so trotze ich dem hundertaugigen Argus

Ihr geht fort? Grausame!

Ich muss mit meinem Gatten nach Ceprano reisen

Eure Schonheit sollte doch nur hier am Hofe funkeln

Hier schlagen alle Herzen fur Euch

Ich fuhle, wie die Flamme der Liebe in mir brennt

Sie verzehrt mein Herz

- Ma?igt Euch - Sie verzehrt mein Herz

Was wachst auf Eurem Kopf, Graf Ceprano?

Er schaumt vor Wut

Der Herzog amusiert sich

Wie immer, das ist nichts Neues

Trinken, Tanzen, Raufen, Gelage

Jetzt belagert er die Grafin, und im Gatten schwelt der Zorn

Hort meine Neuigkeiten!

Was gibt's?

- Ihr werdet euch wundern - Sprecht doch!

Rigoletto... abscheulich

- Hat er den Buckel verloren? - Noch unglaublicher

Der Narr hat... eine Geliebte...

Unmoglich!

Der Bucklige ist zum Cupido geworden

Dieses Scheusal? Ein frohlicher Cupido!

Ceprano is unertraglich

- Seine schone Frau ist ein Engel - Entfuhrt sie

- Leichter gesagt als getan - Noch heute abend

Und den Grafen vergisst du?

- Gibt es keinen Kerker? - Das geht nicht

- Also verbannt ihn - Auch das nicht

Also... Kopf ab!

Der Schurke!

Was meint Ihr? Dieser Kopf?

Wozu dient dieser Kopf? Was taugt er?

- Schuft! - Genug!

Er ist lacherlich

Er gerat in Wut

Du treibst es wieder zu weit

Wer unter uns hat nicht Grund, den Narren zu hassen?

Vielleicht kuhlt er sein Mutchen an dir

Kommt morgen zu mir

So sei es

Rache!

Hier herrscht nur Freude

Ich muss mit ihm sprechen

Monterone!

Jawohl, Monterone. Meine Stimme schreckt Euch, wo Ihr auch seid

Ich muss mit ihm sprechen

Ihr habt gegen uns Ranke geschmiedet

Und wir waren wirklich gnadig, wir haben Euch verziehen

Was jammert Ihr dauernd wegen der Ehre Eurer Tochter?

Ein neuer Schimpf!

Eure Gelage will ich storen...

...so lange die Schmach meiner Familie nicht geracht ist

Wenn Ihr mich hinrichten lasst, kehre ich als Gespenst zuruck...

...meinen Schadel im Arm...

...und schreie zum Himmel und zur Erde um Rache

Nehmt ihn fest

Ich verfluche euch beide

Herzog, einen sterbenden Lowen mit Hunden zu hetzen...

...ist schandlich

Und du, Schlange, der du des Vaters Gram verlachst...

...mein Fluch komme uber dich!

Was hor ich? Entsetzlich!

Ein Teufel hat dich hergefuhrt, unser Fest zu storen

Fort mit dir, Alter, dein Schicksal ist besiegelt

Der Alte hat mich verflucht

- Mein Herr? - Ich habe nichts

Ich verlange nichts. Mich versorgt mein Schwert

Ein Dieb?

Ein Mann, der Rivalen beseitigt

- Und die habt Ihr doch - Was?

Hier lebt Eure Dame

- Was kostet ein Edelmann? - Da verlange ich mehr

- Und wie wird bezahlt? - Die Halfte im voraus, den Rest danach

Teuflisch!

Wie kannst du so ungestort deinem Beruf nachgehen?

Ich morde in der Stadt oder in meinem Haus

Ich laure dem Mann bei Nacht auf, ein Sto? und er ist tot

- Wie, in deinem Haus? - Meine Schwester hilft mir

Sie ist hubsch, sie lockt den Mann, auf den ich warte, dann...

Ich verstehe

- Ganz ohne Aufsehen - Ich verstehe

Das ist mein Werkzeug. Kann ich Euch dienen?

Jetzt nicht

Schade

Wer wei??

Ich hei?e Sparafucile

- Auslander? - Aus Burgund

Wenn ich aber doch, wo...?

- Hier, jeden Abend - Fort mit dir

Wie wir uns gleichen! Ich mit der Zunge, er mit dem Dolch

Ich bin der Mann, der lacht, er ist der Mann, der mordet

Der Alte hat mich verflucht

O Menschen! O Natur! Ihr habt ein Scheusal aus mir gemacht

Grauenhaft, so verunstaltet sein!

Grauenhaft, ein Narr zu sein

Ich darf nichts anderes tun als lachen

Was jedes Menschen Erbe ist, fehlt mir... die Trane

Mein gnadiger Herr...

...jung, heiter, machtig

Beim Schlafengehen befiehlt er:

"Narr, amusiere mich"

Ich bezwinge mich, gehorche

Verdammt!

Ich hasse euch, ihr hohnischen Hoflinge

Wie freut es mich, euch zu argern

Wenn ich schlecht bin, ist es allein eure Schuld

Doch hier bin ich ein anderer Mensch

Der Alte hat mich verflucht

Warum bedruckt mich das noch immer?

Erwartet mich ein Unheil?

Nein, das ist Unsinn

- Tochter - Mein Vater

Nur wenn ich bei dir bin...

...wird mir leicht ums Herz

Ihr seid so gut

Du bist mein ganzes Leben. Was hatte ich ohne dich?

Ihr seufzt?

Sagt Eurer Tochter, was Euch bedruckt

Wenn es ein Geheimnis ist, verratet es ihr

Lasst sie etwas von ihrer Familie erfahren

Du hast keine

So sagt mir Euren Namen

Ist das so wichtig?

Wenn Ihr nicht von Euch sprechen wollt...

- Verlass das Haus nicht - Ich gehe nur in die Kirche

Das darfst du

...dann erzahlt mir wenigstens...

...von meiner Mutter

Ach, erinnere mich unglucklichen nicht an die verlorene Liebe

Sie war ein Engel, sie erbarmte sich meines Elends

Ich war allein, ein Kruppel, arm; sie hatte Mitleid, sie liebte mich

Sie ist tot

Die Erde werde ihrem teuren Haupt leicht

Jetzt habe ich nur noch dich

Dem Herrgott sei Dank!

Kann solches Leid so hei?e Tranen heraufbeschworen?

Vater, haltet ein, Ihr brecht mir das Herz

Nennt mir Euren Namen, sagt mir, was Euch bedruckt

Wozu mein Name? Ich bin dein Vater, das genugt

Vielleicht furchtet man mich, vielleicht grollt man mir

Manche verfluchen mich

Habt Ihr keine Heimat, keine Familie, keine Freunde?

Heimat, Familie, Freunde...

...mein Glaube, meine Familie, meine Heimat...

...meine ganze Welt bist du

Wenn ich Euch froh machen kann, macht mich mein Leben glucklich

Seit drei Monaten bin ich hier

Noch habe ich die Stadt nicht gesehen

Wenn Ihr es erlaubt, konnte ich noch heute...

Niemals! Bist du je ausgegangen?

- Nein - Hute dich!

- Was habe ich gesagt? - Sieh dich vor!

Man konnte ihr folgen, sie entfuhren...

...des Narren Tochter entehren und daruber lachen

Sah mich jemand kommen? Luge nicht

- Niemand - Gut so

Ist das Gatter stets geschlossen?

- Standig - Luge nicht

Behute diese Blume, die ich dir anvertraut habe

Sorge dafur, dass ihre Unschuld nie befleckt wird

Schutze sie vor dem Sturm, der andere Blumen geknickt hat

Erhalte sie unbescholten fur ihren Vater

So viel Liebe, so viel Sorge

Vater, was befurchtet Ihr?

Im Himmel wacht ein Schutzengel uber uns

Der Mutter Gebet bewahrt uns vor Missgeschick

Eure geliebte Blume soll nie gepfluckt oder zertreten werden

Behute diese Blume, die ich dir...

Drau?en ist jemand

Immer dieser Verdacht

Ist man dirje in die Kirche gefolgt?

Wenn jemand an der Tur klopft, hute dich, sie zu offnen

Nicht einmal dem Herzog?

Ihm am allerwenigsten

Tochter, lebe wohl

Seine Tochter!

Lebe wohl, Vater

- Giovanna, ich bereue... - Was denn?

Ich verschwieg, dass mir ein junger Mann in die Kirche gefolgt ist

Wozu es ihm sagen? Mogt Ihr den jungen Mann nicht?

Doch, er sieht so gut aus...

...und er spricht von Liebe

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