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In einem Land das es nicht mehr gibt 2022 German 1080p BluRay x264-DETAiLS
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BluRay
x264
1080
په خپور شو: 2023-03-18
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د German سرليکونو مخکتنه

لومړۍ 200 کرښې.

Macht mal die Musik leiser!

Tag.

Karin, haste noch?

Wenn da steht "Cola ist alle", ist sie alle.

- Fragst du? - Nächste Woche.

- Tag, Frau Heinemann. - Tag.

Was macht denn dein Abi?

Noch ein paar Wochen, dann ist die schreckliche Schule vorbei.

- Und? - Ähm... Am besten fand ich, wo sie meinte:

"Jeder will den richtigen Mann finden, dann wird alles gut.

Aber ich will mich finden und nicht irgendeinen anderen."

Ich schreibe auch mal so was.

Ach, ab und zu 'nen Mann im Bett ist ganz nett.

Hier, was Besonderes. Pass gut drauf auf.

Danke.

Wenn dein Vater Zeit hat, soll er rumkommen.

- Der Vergaser. - Sage ich ihm.

Meinst du, die will Sex von Papa?

Na, hoffentlich nicht.

Liebe Mama, jetzt dauert's nicht mehr lange, dann bin ich eine Studentin.

Dann schlafe ich bis mittags, schreibe Bücher

und mache nur noch, was ich will.

- Was haben wir falsch gemacht? - Was wollen Sie?

- Ausweis. - Ich muss zur Schule.

- Auf die FDJ-Versammlung. - Aber nicht mit dem Ding.

Na dann kommen Sie mal, Fräulein.

Immer rein.

Wer geht so mit der Kleidung unserer Freien Deutschen Jugend um?

Susanne Schulz.

"1984" von George Orwell.

Ullstein Verlag.

Von wem hast denn du das?

Danke.

Versuch mal die 22.

Kleene, freiwillig bist du nicht hier, wa?

Nee.

- Jetzt pieps mal nicht so rum. Was? - Nee. Nein.

- Was hat sie angestellt? - Weeß ick nicht.

So eine hat noch gefehlt.

Sieht nicht so aus, als ob die irgendwas kann.

Die Wahrheit ist konkret, das sagte Lenin schon.

Lasst uns kieken, was sie drauf hat.

Drei Minuten noch, wa?

Ich stand gestern eine Stunde an 'ner Telefonzelle und habe gewartet.

- Morgen. - Morgen.

Guten Morgen.

Ich möchte, dass ihr sie unterstützt.

Ihr seid Kandidaten für die Prämie. Strengt euch an.

Helft, wenn sie nicht zurechtkommt.

Ja.

Komm mal.

Wir... geben dir hier die Chance, dich zu bewähren

und zum Mitglied der sozialistischen Gesellschaft zu reifen.

Was willst du dazu beitragen?

Mein Arbeitsplatz, Kampfplatz für den Frieden?

Hier steht, du wolltest studieren.

Literatur.

So schwer ist die Frage nicht.

Lass sie doch erst 'n paar Löcher in die Bleche bohren.

Da hat sie genug Zeit, darüber nachzudenken.

Vielleicht lernt sie ja was bei uns.

Ja, hallo, Rainer. Hier ist Klaus.

Du, pass mal auf, meine Große, die Susanne, die hat einen Schulverweis

und eine Einweisung in die sozialistische Produktion gekriegt.

Du hast doch Verbindungen ins Ministerium?

Die haben was bei ihr gefunden.

"1984" von Orwell.

Was?

Ach du Scheiße.

Äh, ja, klar. Kann ich machen.

Geht's um den Wartburg? Ja, bring den Wagen einfach her.

Dank dir erst mal, ne? Tschüss.

Rainer sagt, wir können froh sein, dass es nicht schlimmer kam.

Ich wollte doch studieren.

In Karl-Marx-Stadt ist jemand wegen dem Buch ins Gefängnis gegangen.

Sveni! Bring mir den Astler für die 110!

Aber ein bisschen zacki.

Äh, nee, mach mal aus. Mach mal aus.

Spann mal auf.

Was soll denn das werden? Kunst, oder was?

Kiek mal, du sollst hier in die Ecken Löcher bohren.

Klar?

So, machst du gleich noch mal.

Hier kommt keine Kühlflüssigkeit an.

Schon ganz heiß gelaufen. Das ist gefährlich, also aufpassen.

Mach mal noch mal.

Nee, nee, nee, nicht so dolle. Das muss ganz langsam gehen. Warte.

So. Merkst du?

Gut, mach.

Was soll das?

- Das bin ja ich. - Hände abtrocknen.

- Wie kommst du in die Sibylle? - Zeig mal.

Zeig mal her jetzt.

- An der Straßenbahn war ein Mann... - Ja, genau.

Du saßt in der Straßenbahn rum und kommst in die Sibylle.

Außerdem bin ich viel hübscher als du.

Liebe Sibylle, mein Name ist Kerstin Schulz.

Ich bin zwölf Jahre alt.

Ich gehe in die Schule der Deutsch-Sowjetischen Freundschaft.

Ich möchte ein Mannequin werden

und wollte fragen, ob du ein Foto von mir in deiner Zeitschrift druckst.

So wie von meiner Schwester Suzi.

Eigentlich heißt sie Susanne, aber Mama nannte sie Suzi, wegen Suzi Quatro.

Mama ist letztes Jahr gestorben.

Bitte antworte mir.

Meine Adresse ist: 1187 Berlin, Lübbenauer Weg 13.

Immer bereit, Kerstin.

Ach, Kleene.

Jetzt hör mal uff, so trübe zu kieken.

Auf die Finger schmierst du Florena, dann sind sie wie neu.

Was hast du dir überlegt?

Backen für den Solibasar? Auf dem Betriebsfest spielen?

Du musst dich hier bewähren.

Ich kann nicht backen.

Irgendwas musst du machen,

sonst kriegen wir die Prämie nicht, und die Frauen machen Stunk.

Was ist denn mit schreiben für die Betriebszeitung?

Was soll ich denn da schreiben?

Ich habe auch mal von einem anderen Leben geträumt.

Stewardess wollte ich werden.

Um die Welt fliegen.

Aber na ja.

Das bisschen sozialistische Produktion schaffst du.

Und wenn ich das gar nicht will?

Ob du willst oder nicht. Gewöhn dich dran.

Ich weiß, was du denkst, aber so ist es nicht.

Wir lassen uns Dit Singen nicht verbieten

Dit Singen nicht Und auch die Fröhlichkeit

Die jute Laune Muss der Mensch behüten

Die jute Laune Und ein bisschen Freud'

Suzi. Stell dir vor, die haben mir geschrieben.

Sie haben mir wirklich geschrieben.

"Liebe Kerstin, danke für deinen Brief."

Du bist zu jung, um Mannequin zu sein.

Aber deine Schwester hat uns gut gefallen. Sie soll sich melden.

"VHB Exquisit, Brunnenstraße 1. Deine Sibylle."

- Wer hat dir geschrieben? - Kann ich mitkommen? Bitte.

- Erklärst du mir das? - Ich werde Mannequin.

Hier wird niemand Mannequin. Wir sagten, kein Ärger mehr.

Glaubst zu, ich schraube an Autos rum, damit du doch studieren kannst?

- Ich habe nichts gemacht. - Nichts?

Du ziehst auch noch deine Schwester in den Quatsch rein.

Klaus. Sag einfach mal: "Schluss, meine Liebe."

Kümmere dich um deinen Kram.

Liest du mir was vor?

Ich werde nicht in dieser Fabrik bleiben.

Da kann er machen, was er will.

Lies jetzt.

"Verschwinde, du großer schwarzer Vogel,

im Schatten deiner Flügel wächst die Angst.

Doch ich fürchte mich nicht.

"Denn ich bin stark und rechne mit dem Wunder."

Kleene. Du hast da was vergessen.

Könnt ihr liefern?

- Die Schweden. - Yes?

Super, sehr schön. Und einmal drehen bitte. Wunderbar.

- Da kriegt man keine Luft. - Auf dem Schreibtisch.

- Ändern wir die Farbe? - Das muss gerade runter laufen.

Das geht bei dem Material ja.

Zeitlos, klassisch, enganliegend, aber doch fließend.

Beige ist menschlich, lebendig in unendlichen Schattier...

Marion, was soll denn das sein?

Das ist einfallslos und bieder. Wir sind nicht bei der Brigitte.

Alt, ja, aber nicht beige. Mehr Eleganz.

- Beige ist Lebensqualität. - Lebensqualität?

Beige erzählt viel.

Na Schätzchen, was suchst du?

Das bin ich. Ich soll mich melden.

- Der Professor nimmt die Entwürfe ab. - Ja, weiß ich.

- Und wir müssen noch fotografieren. - Weiß ich.

Aber ich weiß auch, du schaffst es.

Das ist sie. Sie soll sich hier melden.

Geh mal auf und ab damit.

Na los.

Ja, hopp, hopp. Wir haben nicht den ganzen Tag Zeit.

Danke.

So. Warte mal... - Welche sind deine Favoriten? - Eins und drei.

Eins und drei...

Dich kenne ich doch.

Tag.

- Zwei finde ich auch gut, oder? - Ja, je nachdem ob...

Wo fährst denn du hin, so früh morgens?

- Ins KWO. - Was machst du im KWO?

Ähm, Zerspanungsfacharbeiterin lernen.

Wat für 'n Ding?

Zerspanungsfacharbeiterin.

Bleche bohren, Zahnräder fräsen, so was.

Das ist der Titel für dein neues Heft.

"Unsere Fr... sozialistischen Frauen bei der Produktion."

Wo: Kabelwerk.

Motiv: Werkbank. Gesicht: Das Mädchen.

Und dann hat er dich angeguckt und du hast ihn angeguckt.

- Und dann? - Ja nichts.

Habt ihr euch verliebt?

Quatsch. Ich verliebe mich doch nicht.

Männer stehen nur im Weg. Das hat Mama auch immer gesagt.

Sei froh, dass ich dich als Assistenten mitnehme.

Wann lässt du mich wieder fotografieren?

Du kennst dein Gutachten.

Ohne grünes Licht darf ich dich nicht drucken.

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