Gwiazdy musza plonac

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1954 [andrzej munk] gwiazdy musz pon the stars must burn
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په خپور شو: 2008-02-10
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لومړۍ 181 کرښې.

Studio für Dokumentarfilme präsentiert den Film

UND DlE STERNE MÜSSEN LEUCHTEN

Der Film wurde hergestellt mit Hilfe polnischer Bergarbeiter

An der Filmproduktion nahmen teil:.

P. Luks, B. Malak, M. Mazur P. Pietrzyk, T. Waczkowski

Drehbuch Mitarbeit

Kommentar Produktionsleitung Sprecher

Musik

Bildschnitt, Tonschitt Laborarbeiten

Regieassistent Kameraassistent

Kameraassistent Licht

Ton

Produktionsleitung:.

Kamera

Realisierung

Hauptamt für Statistik

Der Jahresplan des Kohlenabbaus ist nicht erfüllt worden.

Es fehlten zwei Prozent.

So wenig? Ja, aber das sind fast zwei Millionen Tonnen.

Das bedeutet, dass in manchen Städten und Fabriken die Kohle fehlte.

Um zu verstehen, was das bedeutet schauen wir uns

einen von tausenden Großbetrieben Polens an.

Wir befinden uns in der großen ''Borek''- Eisenhütte in Schlesien.

Herr Direktor hier ist der Planungsleiter,

die Kohle wird nicht geliefert, weder heute, noch morgen.

Um 20.00 Uhr wird der Koksvorrat aufgebraucht sein.

Ich bitte um eine Entscheidung für das Koksdepot.

Wir können den Betrieb nicht anhalten.

Also es wird mit normaler Steinkohle weiter gearbeitet.

Anscheinend läuft die Arbeit des Koksheizraumes der Eisenhütte

Wir wissen aber

dass die heutige Koksmischung von schlechterer Qualität ist

weil ihr die gute Beimengung, die Kohle aus Wa?brzych, fehlt.

Ich weiß, ihr habt Schwierigkeiten, aber die Sache mit der Kohle bremst

unsere ganze Produktion. Wir sind nicht imstande...

Herr Direktor hier ist wieder der Planungsleiter.

Der große Ofen A hängt...

der Koks ist viel schlechter der Ofen kann nicht richtig arbeiten

- Herr Direktor... - Ich komme gleich in den Ofenbereich...

Wenn ein Stahlarbeiter sagt, dass der Ofen hängt, bedeutet das,

dass die Koksladung nicht durch den ganzen Ofen durchkommt.

Dann droht eine Havarie die den Ofen zersprengen kann.

- Wie lange hängt er schon? - Eine halbe Stunde

- Haste versucht, ihn neu zu starrten? - Schon zwei Mal.

- Und? Es geht nicht, oder? - Es geht nicht

Gib mal 'ne Patrone.

Halte den Luftzug an!

Voller Luftzug!

Nochmals. Halte den Luftzug an!

Voller Luftzug!

Den Ofen anstellen. Bei der Wartungsbesatzung anmelden.

Alles zum Abstich vorbereiten!

Die Koksladung ist nach unten gefallen. Die Gefahr ist vorbei.

Es hätte viel schlimm, er kommen können

aber die verlorenen Stunden sind nicht nachzuholen.

...um 2.20 Uhr ist die Havarie im Ofen 4 beseitigt worden.

Alle Öfen arbeiten wieder.

Das Soll für den gestrigen Tag wurd, e im Ofenbereich um 82,3 % erfüllt

im Stahlwerk um 94,2 %

und beim Walzwerk um 98 %.

Nicht selten ist es genauso gewesen, nicht nur in dieser Eisenhütte.

Die ganze Kette der Schwierigkeiten begann

als die Kohle fehlte. Genau diese 2 %.

Als man in unserem Land jede Tonne Kohle brauchte,

verlor manches Bergwerk das Recht, seinen Stern anzuleuchten.

Ein leuchtender Stern war ein Zeichen dafür, dass man in der Grube

das Soll erfüllt hatte. Es war die Zeit, als der Stern

des Bergwerks Zagórze auch nicht mehr leuchten dürfte

weil Zagórze schon jetzt zu wenig Kohle fördert

und demnächst vielleicht gar keine mehr.

- So, Herr Parolik. Sie auch? - Ja. Lieber von alleine gehen,

als warten bis ihr uns alle rausschmeißt.

Die Leute laufen uns weg... sogar solche wie Parolik,

ein Arbeitsführer ein berühmter Maschinenführer.

Die Grube stirbt aus. Es gibt keine Kohle mehr...

Bald wird man Zagórze schließen müssen.

Nicht alle stimmen mit diesem Urteil überein.

Es gibt solche, die kämpfen möchten, kämpfen um das Leben ihrer Grube...

Vor 6 Jahren arbeitete hier Bernard Kowol als Berghauer.

Heute ist er der Generaldirektor...

Pawe? Kania - er fing als Ladearbeiter an und heute ist er Grubenvorsteher.

lngenieur Mieczys?aw Mazur ist Leiter der Bergarbeiten.

Er ist Bergarbeiter seit 25 Jahren und seit 5 Jahren Ingenieur.

Mazur ist aus dem Sosnowiec-Gebiet hierher gekommen.

Kania wiederum arbeitete hier schon als Kind

so wie sein Vater und Großvater, als noch die Deutschen hier herrschten.

Muss man hingehen und es sich anschauen.

In Zagórze hat man schon vor 150 Jahren Kohle abgebaut.

Die ältesten Schächte kennt man nur von alten Karrten und Zeichnungen.

Vielleicht gibt es dorrt noch Kohle.

Am besten prüft man es im alten Stollen nach. Würde das aber gehen?

Es kann gefährlich sein.

Dürfen wir überhaupt das Leben unserer Leute aufs Spiel setzen?

Ich werde ein paar Grubenwehrmänner mitnehmen und hingehen.

Die ältesten Steinkohleflöze sind seit mehreren Jahrzehnten

abgeschlossen und zugemauert.

Mazur und Kania sind überzeugt, dass sich dorrt noch Kohle befindet

weil ihre Großväter diese damals aus technischen Gründen

gar nicht ausschöpfen konnten.

Es gibt jedoch nur einen Weg, um sich zu vergewissern, ob es stimmt

Hier ist der Eingang zu einem alten Stollen.

Es ist hier überall verboten einzutreten...

Der Tod lauert hier überall...

Alte Strebbrüche versperren die Flure, Steinkohlenbrocken

können bei jedem stärkeren Schritt herunterfallen...

... alte Brände können dort schwelgen, sogar Gas...

Ein Damm... aus Ton und Steinen... Irgendwelche Hände haben ihn

errichtet, als irgendwann, vor Jahrzehnten im Flöz ein Brand wütete...

Was wartet hinter diesem Damm?

Wenn eine Lampenflamme gleichmäßig brennt, bedeutet es

dass sich dorrt kein Gas angesammelt hat.

In der ganzen Grube ging die Kunde über diese ungewöhnliche Expedition

von Kowal und seinen Grubenwehrmänner um...

Es ist eine Sensation.

Parolik arbeitet an seiner Maschine. Das ist doch derselbe Parolik, der

vor kurzem noch weg wollte, weil die Kohle zur Neige ging.

Und jetzt sucht Kowol Kohle!

Kowol sucht Kohle. Sie sind gerade wieder bei einem Strebbruch.

Der Strebbruch reicht bis zur Decke. Wenn man an ihm rüttelt

kann er sich ganz auflösen.

Aber wie kann man sonst weitergehen?

Ich bitte darum, auf seine Stelle eingesetzt zu werden.

Was denkt ihr euch denn dass ich es nicht schaffe?!

Klar, schaffst Du es, Kumpel. Wir gehen aber nie wieder hin.

Ich werde keine vergessene Kohle mehr suchen.

Zagórze wird allmählich sterben. Dieser Stern wird nie wieder leuchten.

In ganz Schlesien wird Tag und Nacht stur und verbissen

um die Steinkohle gekämpft.

Jede Kohlegrube hat ihre Probleme, ihre Siege und ihre Niederlagen.

Lernen wir jetzt das kleine Bergwerk Milkowice kennen,

und dorrt einen alten Kumpel, Herrn Górecki.

Heuernte! Eine Beschäftigung, die zu einem Kumpel gar nicht passt.

Für Górecki ist das aber seit Jahren Normalität.

Die Grube Milkowice ist die letzte in Polen

in der untertage noch vier Pferde arbeiten.

Der alte Górecki arbeitet seit 40 Jahren untertage,

und seit 40 Jahren mit Pferden...

Er ist mal Transportsteiger gewesen.

Heute kümmert er sich um die vier letzten Veteranen.

Tuleja, der junge Helfer von Górecki,

war oft zu Gast bei den Kohlehauern direkt vor Ort.

Er ist noch ein Grünschnabel in der Grube.

Immer wieder stiehlt er sich von den Pferden weg,

zu den Maschinen und zu den Leuten.

Die Bergmänner kannten schon diese Schwäche von ihm.

Heda du! Wieder hier?

Hallo, Kumpel! Der Zigaretten-Kiosk ist wieder da.

Darf ich?

Kannste?

He, Tuleja, wie steht's?

Weinen die Pferde nicht wenn du nicht bei ihnen bist?

Tuleja mochte seine Pferde. Auch die weiße Stute, Andalusia.

Als er sein Dorf verlassen hatte um in einem Bergwerk zu arbeiten,

dachte er nicht daran wieder bei den Pferden zu sein.

Was ist denn? Weshalb plagst du dich so, mein Sohn?

Seht ihr es nicht?

- Lass ihn. - Eee, nee. Halt! Halt!

... fünf, sechs

sieben, acht.

Acht Fuhren für die Andalusia?

Möchtest du wissen, wie spät es ist? Dann schaue dir ihre Vorderläufe an.

Na, Andalusia, wie spät ist es?

...vier, fünf

sechs, sieben...

Siehste? Andalusia verspätet sich nur um 15 Minuten.

Das Pferd untertage ist immer etwas Besonderes.

Seit 15 Jahren zieht Andalusia nur sechs Fuhren...

- Los! - Hü!

Wissen Sie, Herr Górecki, wir werden uns jetzt aller Pferde entledigen.

Wir haben neue Maschinen bekommen.

Sie sind einer von unseren ältesten Mitarbeitern

daher bekommen sie eine freie Wahl.

Sie können sich nun eine Arbeit aussuchen, wie es Ihnen passt.

Eine Arbeit, die mir passt? Eine neue? Ohne Pferde?

Ich bin schon alt mir steht eine Rente zu.

In meinem Alter wäre mir eine neue Aufgabe zu schwierig.

Wenn die Pferde weggehen, dann gehe ich eben auch.''

Aber, hallo. Was noch eine neue Elektrolokomotive?

Gleich aufladen und nach unten befördern...

In dem langen Leben des Bergmanns Górecki gab es noch nie Tage,

die so lang waren.

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