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ᴜɴᴛᴇʀsᴛᴜᴇᴛᴢᴛ ᴅᴜʀᴄʜ
ᴜɴᴛᴇʀsᴛᴜᴇᴛᴢᴛ ᴅᴜʀᴄʜ Protocol Labs
ᴜɴᴛᴇʀsᴛᴜᴇᴛᴢᴛ ᴅᴜʀᴄʜ Protocol Labs Folge deiner Bestimmung.
ᴜɴᴛᴇʀsᴛᴜᴇᴛᴢᴛ ᴅᴜʀᴄʜ Protocol Labs Folge deiner Bestimmung. Führe die Menschheit voran.
Seit 1990
hat die Menschheit über 5000 Planeten außerhalb unseres Sonnensystems entdeckt.
Eines Tages werden diese verlockenden Lichtpunkte zu etwas Größerem werden:
Destinationen.
Dies ist die NAVUS III.
Ein imaginäres Raumschiff, das dich überall in der Milchstraße befördern kann.
Ihre Hauptreise führt dich auf eine Tour
zu den wildesten Planeten, die wir bisher entdeckt haben.
Welten aus feurigem Eis,
Planeten heißer als Sterne
mit Wolken aus Metall,
Zombie-Planeten, geboren aus der Asche von Toten
und Hunderte von Milliarden weitere warten allein in unserer Galaxie auf uns.
Diese Welten werden uns einen Blick darauf geben,
wie weit die Phantasie der Natur reicht
und eine Karte für zukünftige Pioniere erschaffen,
die vielleicht eines Tages ihre Fahnen
in Landschaften aufstellen, die wir uns kaum vorstellen können.
DIE SEHENSWÜRDIGKEITEN DES WELTRAUMS
DIE SEHENSWÜRDIGKEITEN DES WELTRAUMS Eine Reise zu den verrücktesten Orten der Milchstraße
Zu Beginn unserer Reise zu neuen Welten
setzen wir Kurs auf den nächstgelegenen Fremdplaneten,
der 40 Billionen Kilometer entfernt ist.
Jedoch ist die lange Reise zu unserem kosmischem Nachbarn
mit vielen seltsamen Ansichten geprägt.
Jenseits der fernen Umlaufbahn des Neptun,
geraten wir in ein Niemandsland aus eisigen kosmischen Trümmern,
die unser Sonnensystem umkreisen -
der Kuiper-Gürtel.
Diese massive Scheibe aus gefrorenem Material
enthält Hunderte von Millionen von Eisbrocken -
Überreste von der Entstehung unseres Sonnensystems.
Hier draußen,
zwischen den verteilten Fels- und Eisbrocken,
lebt etwas Seltsames:
Haumea.
Ein taumelnder Zwergplanet geformt wie ein Ei.
Mit 2 Monden und einem eisigen Ring
ist diese bizarre Welt mit der Größe von Pluto
das sich am schnellsten drehende Objekt in unserem Sonnensystem.
Auf seiner Oberfläche ist ein mysteriöser roter Fleck zu sehen,
möglicherweise eine Narbe von einer kürzlichen Kollision.
Und Haumea ist nicht allein.
Hier draußen lauert eine komplette skurrile Familie von Mini-Welten.
Zwergplaneten wie Makemake
und Gonggong,
ein rot gefärbter Mini-Pluto
mit einer dünnen Atmosphäre aus Methan.
Der Kuipergürtel könnte bis zu 200 Zwergplaneten beherbergen
und Tausende weitere könnten im Weltraum darüber hinaus existieren.
Eines Tages könnten diese winzigen Welten
als kosmisches Basislager für interstellare Reisende dienen.
Ein letzter Außenposten,
der noch an unsere Sonne gebunden ist.
Und wenn wir schließlich
aus unserem Sonnensystem herausgewachsen sind,
wird das der Erde am nächsten gelegene System auf uns warten:
ALPHA CENTAURI
In diesem Dreifach-Sternsystem
ist ein winziger roter Zwergstern
bekannt als Proxima Centauri,
welcher ein Paar sonnenähnlicher Sterne umkreist:
Alpha Centauri A und B.
Bei der Annäherung an Proxima,
dem nächstgelegenen Stern des Trios,
werden wir von zwei mächtigen Staubgürteln begrüßt,
die um den Stern kreisen.
Doch weiter hinein kommen wir zu dem wahren Juwel dieses Systems:
Willkommen bei Proxima Centauri B,
dem Exoplaneten, der unserer Heimat am nächsten ist.
Mit einer fast identischen Masse wie die der Erde
und einer Dichte,
die auf eine felsige Zusammensetzung schließen lässt,
kreist dieser entfernte Erdverwandte
direkt in der bewohnbaren Zone seines Sterns,
wodurch er das Potenzial hat, flüssiges Wasser zu beherbergen.
Angesichts seiner Nähe und Ähnlichkeit zur Erde,
wird dies vielleicht der erste Außenposten
für die Menschheit um einen anderen Stern sein.
Besucher können hinauf blicken
um Proxima Centauri und seine beiden Zwillingssonnen zu betrachten.
Und in einer klaren Nacht
unsere eigene Sonne,
ein entfernter Blick auf unser Zuhause.
Aber noch immer gibt es vieles,
was wir nicht über unseren kosmischen Nachbarn wissen.
Und sein Stern so unbeständig,
das dessen Eruptionen den Planeten
in einen leblosen Zustand versetzen könnten.
Der einzige Weg, um sicher zu sein,
ist selbst dorthin zu gehen.
Nun gibt es Vorschläge für Missionen,
die dieses System in nur 20 Jahren erreichen könnten.
Mit Hilfe von Nanosonden, angetrieben durch Lichtsegel.
Falls Menschen jemals auf Proxima Centauri B landen,
wird dies der Anblick des transformativsten Ereignisses
in der Geschichte der Menschheit sein:
Der Augenblick, in dem die Menschheit
zu einer interstellaren Spezies wurde.
Auf unserem Weg teifer ins All
lassen wir das Bekannte hinter uns
und stoßen auf eine Welt
jenseits jeglicher menschlicher Vorstellungskraft.
GLIESE 436-B
ist so unterschiedlich von der Erde,
wie es nur möglich ist.
Der Planet kreist extrem nah um seinen Stern,
und seine Oberfläche hat eine Temperatur von 438 Grad Celsius.
Auf einem so heißen Planeten
würde man gewaltige Meere aus Magma erwarten,
aber diese Welt von der Größe des Neptun
ist etwas gänzlich anderes.
Eine Welt aus brennendem Eis.
Durch die enorme Schwerkraft wird Wasserdampf in der Atmosphäre
zu einer exotischen Form von Eis namens Eis VII komprimiert.
Der Druck hier ist so groß,
dass das Eis glühenden Temperaturen widerstehen kann, ohne zu verdampfen.
Doch die Atmosphäre ist eine ganz andere Angelegenheit.
Durch die immense Hitze des Sterns wird es ins All katapultiert
und wie das Sternenlicht auf das entweichende Gas drückt,
hinterlässt er einen kometenähnlichen Schweif
... fast 15 Millionen Kilometer lang.
Die Mehrheit aller Planeten in unserem Sonnensystem werden uns feindlich gesinnt sein
Doch 39 Lichtjahre entfernt
beherbergt ein winziger roter Zwergstern
eine potenzielle planetarische Oase.
Dies ist das TRAPPIST-1-System.
Eine Gruppe aus sieben Gesteinsplaneten, die sich eng um ihre Sonne scharen.
Diese erdgroßen Welten kreisen so dicht beieinander
dass das gesamte System mühelos in die Umlaufbahn des Merkurs passen würde.
Die innersten beiden sind vermutlich der Venus ähnlich.
Glühend heiß und in dichte Wolken gehüllt.
Und der äußere Planet Trappist-1H,
vermutlich so kalt wie der Südpol.
Doch vier der mittleren Welten
umkreisen die bewohnbare Zone des Sterns,
was diese System zu einer möglichen Goldgrube für Leben macht.
Trappist-1E ist einer der vielversprechendsten Planeten
für Bewohnbarkeit, von dem wir wissen.
Und jede dieser Welten ist wesentlich älter als die Erde,
wodurch potenzielle Lebensformen hier einen Vorsprung von 3 Milliarden Jahren hätten.
Doch dieses System hat einen Haken:
Man geht davon aus, dass jeder dieser Planeten eine sogenannte Gezeitenkopplung hat,
bei der eine Seite der Sonne zugewandt ist,
während die andere Seite permanent der kalten Leere des Weltraums ausgesetzt ist.
Derartige Temperaturextreme
könnten es dem Leben schwer machen, Fuß zu fassen.
Aber unter den richtigen Bedingungen,
könnte eine dieser Welten riesige Ozeane auf der Sonne zugewandten Seite enthalten
wo die Hitze des Sterns gerade ausreicht, um flüssiges Wasser zu produzieren.
Eine Augapfel Erde.
Wie eine glitzernde, wässrige Iris,
die ins Weltall starrt.
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