Первые 200 строк.
SOLANO COUNTY Freitag, 20. Dezember 1968.
Lake Herman Road war eine kleine, verschlafene, 2-spurige Straße.
Eine Abkürzung von Vallejo nach Benicia.
Sie war kaum befahren.
Und sie war nicht beleuchtet. Es gab keine Straßenlaternen.
Der Parkplatz, auf dem die Verbrechen begangen wurden,
war bei Liebespaaren sehr beliebt.
Die Leute hielten da an, die Kids wussten das.
Die Kids von der Benicia Highschool wussten das.
Die Kids aus Hogan High in Vallejo
wussten, dass da viel los ist.
Auf der Straße gab es viel Hin und Her.
Aber trotzdem nicht übermäßig viel Verkehr.
Wenn da überhaupt Verkehr war, dann waren es Teenager...
Oder jemand, der spät von der Arbeit kam und nach Benicia fuhr.
Die Ortschaft hatte um die 5.000 Einwohner.
Es war ein verschlafenes, kleines Städtchen, Mittelklasse.
Die Verbrechensrate war prozentual sehr, sehr gering,
fast null.
Damals zählten in der Stadt zu größeren Verbrechen
Polizeidezernat Benicia (in Rente) 1968 noch im Dienst
eine Kneipenschlägerei oder ein gestohlenes Auto,
kleinere Diebstähle, Familienprobleme.
Es hat vorher 5 oder 6 Jahre lang keine Morde gegeben.
Ich war der erste Beamte,
der in dieser Nacht auf Streife war. Mein Partner war krank.
Solano County Sheriffdezernat (in Rente) 1968 noch im Dienst
Er konnte seinen Dienst nicht antreten.
Und Wayne Waterman war noch ein Grünschnabel.
Er hat im Zellentrakt gearbeitet. So haben wir alle angefangen.
Und er hat mich gefragt, ob er mit auf Streife kommen kann.
Und ich habe gesagt: "Klar, würde mich freuen."
Und dann kam ein Anruf von einem Sergeant,
dass ein Mann aus Benicia, der immer am Lake Berryessa angeln geht,
nicht zu Hause war. Das war gegen 19 oder 20 Uhr.
Er hat uns gebeten, zur Lake Herman Road zu fahren,
und zu sehen, ob sein Truck da war.
Es war ein blauer Truck.
Und als wir auf die Lake Herman Road abgebogen sind,
kam ein Funkspruch, dass wir zu einer Wohnung in der Warren Street sollten.
Wir waren etwa 30, 40 Minuten dort.
Als wir wieder am Streifenwagen waren,
hörten wir, dass es auf der Lake Herman Road einen Doppelmord gegeben hat.
An dem Abend hatten wir einen Suchbefehl ausgestellt...
Und zwar auf die "Hütte" am Lake Herman,
der der Stadt Benicia gehörte.
Ein Suchbefehl nach Drogen, mein Partner und ich.
Und wir haben etwa 1,5 Pfund Marihuana konfisziert,
was in den 1960ern als ein großer Fang galt.
Heute würde die Nadel auf der Richterscala nicht mehr ausschlagen.
Wir waren wieder unterwegs zurück zum Revier,
um das Marihuana in die Beweisaufnahme zu bringen.
Und als wir vorbeifuhren, sahen wir niemanden in der Umgebung,
denn dort ist eine Abbiegung,
und beim Vorbeifahren strahlen die Scheinwerfer genau hinein.
Und als wir am Parkplatz vom Polizeirevier ankamen,
hörten wir, wie der Disponent der Polizei einen Funkruf übermittelte.
Es hatte wohl an der Lake Herman Road einen Schusswechsel
mit Opfern gegeben. Wir bekamen die Angaben.
Wir machten sofort kehrt und fuhren zum Tatort.
Als wir ankamen, war bereits ein Streifenwagen aus Benicia da,
und einer unserer Sergeants war am Tatort.
Der Wagen fuhr in östliche Richtung,
in die Nähe eines Pumpwerks,
oder etwas, was unterhalb der Böschung lag.
Wir haben gesehen, wie der Typ es sich jeden Abend anschaute.
Es war ein Rambler.
Ein zweifarbiger Rambler.
Wir sahen das erste Opfer,
einen Mann, der neben der Beifahrertür lag.
Er hatte eine Schusswunde über dem linken Ohr.
Er schien... Er atmete noch.
Es war eine recht kalte Nacht im Dezember,
und man konnte seinen Atem sehen.
Ich nehme an, dass
sein Atemapparat bis zu einem gewissen Grad noch intakt war
und sein Hirn noch nicht... Der Körper lebte noch.
Wir hatten nie sehr viele Morde.
Wir haben alle gelöst, aber es waren nur wenige. Aber dieser hier...
Und da war ein Mädchen, sie wohnte...
Eine Frau, sie wohnte etwa 1,6 km
in Richtung Vallejo.
Sie hat die Polizei von Benicia in Kenntnis gesetzt
und sie waren die Ersten am Tatort.
Wir haben auch den Sheriff gerufen, denn es war seine Zuständigkeit,
das Büro des Sheriffs von Solona County hat entsprechend reagiert
und die Untersuchung geleitet.
Wir sind den Hilfssheriffs zur Hand gegangen
und haben die Presse und die Neugierigen ferngehalten,
während sie den Tatort untersuchten.
Wir haben im Büro angerufen,
und gebeten, Sergeant Les Lundblad zu schicken.
Er war der Einsatzleiter. Ich war damals nur Streifenpolizist.
Der Junge war Pfadfinder. Das Mädchen hatte ihr erstes Date.
Büro des Sheriffs, Solano County ca. Dezember 1963
Es lagen uns keinerlei Fehlverhalten von ihnen vor.
Warum ist es geschehen?
Es war ein sinnloser Mord, denke ich.
Er hat mir gesagt: "Folge dem Krankenwagen,
und sieh zu, ob du was rausfindest."
So habe ich das mit dem Ring erfahren.
Mir fiel auf, dass er...
Seine Hand war verkrallt. Etwa so.
Als ob jemand versucht hätte, ihm ihn abzunehmen.
Die Krankenschwester hat gesagt, er sei auf dem Weg ins Krankenhaus gestorben.
Wir haben hinter den Wagen geschaut und das weibliche Opfer gesehen.
Etwa 9 m entfernt,
mit dem Gesicht nach unten und verschiedenen Einschusswunden.
Sie hatte viele Schusswunden, ich weiß nicht mehr, wie viele.
Wir haben Patronenhülsen gefunden, um ihren Rücken herum.
Das weibliche Opfer ist verblutet,
und es war offensichtlich, auch ohne den Puls zu fühlen,
dass sie am Tatort gestorben ist.
Ich meine, sie ist vollkommen... Da war sehr viel Blut,
und sie ist scheinbar komplett ausgeblutet.
Um das weibliche Opfer herum lagen verschiedene 22er-Hüllen.
Und auf der rechten Seite des Wagens lagen Patronenhülsen.
Eine Kugel wurde durch das rechte Hinterfenster geschossen,
und wir wollten wissen,
ob das ein Warnschuss war, um die Opfer aus dem Auto zu treiben?
Das wurde nie endgültig geklärt.
Obwohl diese Kugel nicht...
Soweit ich weiß, wurde das männliche Opfer nicht getroffen,
und ist in den vorderen Teil des Wagens eingeschlagen.
Vielleicht wurde ihnen befohlen, den Wagen zu verlassen.
Der Junge wurde auf der rechten Seite des Wagens erschossen.
Das Mädchen wollte offensichtlich fliehen,
und wurde etwa 9 m weiter entfernt erschossen.
Eine Kugel ist durch die Wagenfenster eingeschlagen.
Ob es ein verirrtes Geschoss war
oder eine der Kugeln war, die die Opfer getroffen haben?
Es hätte eine verirrte Kugel sein können, oder ein Warnschuss.
Wir konnten sie nicht mit den Leichen in Verbindung bringen, aber das Kaliber stimmt.
Ein Kleid Gehört V-- Betty Lou Jensen
Purpur mit weißem Trimm 5 Einschusslöcher im Rücken
Ich kam wieder an den Tatort. Les war da.
Wir sind alles durchgegangen
und das war es für den Tag.
Wir haben bis 4 Uhr morgens gearbeitet,
alles überprüft und alle Kugeln aufgelesen.
Am nächsten Morgen habe ich einen Anruf bekommen...
Mir wurde gesagt, dass ich an der Untersuchung teilnehmen soll.
Damals ging man noch ganz anders vor als heute.
Wir hatten damals einfach nicht die Erfahrung mit solchen Untersuchungen.
Und unsere erste Sorge galt dem männlichen Opfer.
"Lebt er noch? Wir müssen ihn ins... Wir wollten sein Leben retten."
Dann markierten sie die Leichen, parkten die Streifenwagen,
liefen rum und sammelten die Patronenhülsen auf
und so weiter und so fort.
Aber unter den heutigen Umständen,
mit der Technologie, die man heute hat,
hätte man 24 Stunden lang den Tatort untersucht.
Sie hätten Erdproben genommen,
nach Fasern gesucht,
nach Haaren.
Es wäre sehr viel exakter durchgeführt worden,
einfach wegen der Technologie, die heute existiert.
Das hatten wir damals nicht.
In der halben Stunde hatten wir...
Es waren die ganze Zeit Leute im Umkreis gewesen,
es gab nur 6 Minuten, WO niemand da war.
Und in diesen 6 Minuten muss es passiert sein.
Wir waren wahrscheinlich ganz in der Nähe des Tatorts,
als es passiert ist.
Und soweit ich weiß,
sind wir keinen anderen Fahrzeugen begegnet.
Da bin ich mir sicher,
weil ich noch weiß, dass wir das so dem Sheriff gesagt haben.
Wir haben keine Fahrzeuge gesehen.
Wir haben eine Abkürzung genommen, es kann also sein, dass
ein Wagen auf die Lake Herman Road abgebogen ist
und hinter uns war, also aus Richtung Vallejo kam und wir es nicht sahen.
Wir dachten damals, der Täter... Oder die Täter.
Er kam vermutlich aus Vallejo und nicht Benicia.
Nach dem Fall von Blue Rock Springs, im Vallejo-Fall
wurde den Anwohnern von Benicia wenigstens klar...
Und in Vallejo auch.
Dass wir es mit einem verrückten...
Und das war genau der Ausdruck, den wir damals verwendet haben.
Dass wir es mit einem verrückten Mörder zu tun haben.
Niemand konnte verstehen, was er oder sie da tat.
Worum ging es ihm? Was war sein Motiv?
Meiner Erfahrung nach, ist es bei den meisten Morden so,
dass man ein Motiv aufklären kann, den Verantwortlichen finden kann.
Und ich glaube... Ich bin schon seit einigen Jahren nicht mehr bei der Polizei,
aber ich glaube, dass laut FBI-Statistiken es eine Chance von etwa 80 % gibt,
dass ein Opfer seinen Täter kennt.
Aber wenn man es mit zufälligen Morden ohne Motiv zu tun hat,
ohne eine spezifische Vorgehensweise...
Und wenn die Vorgehensweise in beiden Fällen ganz anders ist...
Nur war es in beiden Fällen ein Paar.
Dann kommt langsam Angst auf, und man macht sich Gedanken...
Und es war eben immer die Rede von einem Wahnsinnigen,
der wahllos tötet.
Warum wurde Zodiac nicht geschnappt?
Wenn ich das wüsste.
Keine Ahnung. Es ist uns nicht gelungen, jemanden damit in Verbindung zu bringen.
Vielleicht wenn wir, wie gesagt, die Möglichkeit von heute hätten,
Vielleicht wäre er uns dann nicht erwischt.
Ich glaube wirklich, wenn wir...
No comments yet. Be the first to leave one.