The first 123 lines.
Nach dem Ende der Reise
Episode 36 Ehrenhafter Tod
Den können wir tatsächlich nicht mit normalen Mitteln bezwingen.
Seine Bewegungen fühlen sich an, als würde ich gegen mehrere Schwertmeister kämpfen.
Nicht nur die Anzahl seiner Bewegungen,
sondern auch seine Reflexe und Körperkraft sind auf einem ganz anderen Level.
Auch Stark wird zurückgedrängt.
Wenn sich der Kampf noch länger hinauszögert, werden wir definitiv verlieren.
Wir sollten uns zurückziehen und neu formieren …
Nein.
Unser Feind ist schneller. Er würde uns einholen und das wäre es mit uns.
Das sieht gar nicht gut aus. Es ist genau, wie Frieren gesagt hat.
Ich kann seine Schwerthiebe kaum sehen.
Wenn das so ist, …
Idiot! Ich habe doch gesagt, dass er sich nicht treffen lassen soll.
Hab ich dich.
Hat er sich etwa absichtlich …?
Er ist echt hart im Nehmen.
Stark, du bist ein hervorragender Krieger.
Dank dir war er kurz abgelenkt.
Das ist dein Ende, Revolte.
Warte, ich erinnere mich.
Du warst der Partner dieses Magiers vom ersten Rang, den ich zuvor getötet habe.
Er befand sich in einer ähnlichen Lage.
Du warst losgegangen, um weitere Dämonen zu besiegen,
während dein Partner das Dorf beschützt hat.
Aber als du ins Dorf zurückgekehrt bist, was es bereits zu spät, um ihm zu helfen.
Willst du wissen, wie dein Partner gestorben ist?
Schweig.
In jenem Kampf habe ich etwas wirklich Interessantes gelernt.
Es reicht. Ich bringe dich zum Schweigen.
Dann
lass mich dir zum Schluss einen Rat geben.
Du solltest bei der Suche nach Überlebenden gründlicher sein.
Ein Kind?
Spar dir die Tricks …
Geschafft!
Es hat geklappt, Meister Revolte! Lob mi…
Gut gemacht. Du warst hilfreich.
Mein Urteilsvermögen war getrübt.
Für einen Moment musste ich an ihn denken.
Dabei würde sich ein Kind nicht an so einem Ort aufhalten.
Meine Einschätzung war richtig.
Menschen haben die Eigenschaft, Kinder zu beschützen.
Eigenschaft …?
Wenn Menschen wirklich diese Eigenschaft hätten,
dann wäre die Welt bestimmt friedlicher.
Doch meines Wissens gibt es nur einen, der dumm genug wäre, ein fremdes Kind …
mit seinem Leben zu beschützen.
Er war womöglich etwas zu gutherzig.
Das war in jedem Zeitalter so.
Gutherzige Menschen leben nicht lange.
Er ist einen ehrenhaften Tod gestorben.
Deine Worte kommen nicht vom Herzen.
Genau, …
du bist ein unsympathischer Kerl.
Du hast keinen Funken Empathie.
Bleib weiter so.
Wie Sie wünschen.
Ich töte nicht zum Vergnügen.
Ich werde dich jetzt erlösen.
Ich hätte tatsächlich nicht entgegen meiner Natur handeln sollen.
Ich bin überrascht.
Wer hätte gedacht, dass es auf der Welt einen Krieger gibt,
der einen direkten Schwertstreich von mir überleben kann.
Du konntest dich noch bewegen?
Du hättest dich lieber tot stellen sollen.
Aber dann würden wir verlieren.
Es gewinnt derjenige, der am Ende noch auf den Beinen steht.
Ich habe dich für einen guten Kerl gehalten, aber du bist bloß ein Dummkopf.
Allerdings gefällt mir deine Denkweise.
Ich werde mit dir bis zum bitteren Ende kämpfen, Stark.
Je aussichtsloser ein Kampf,
desto größer ist die Freude, wenn man überlebt.
Darauf freue ich mich schon.
So sehr, dass ich nicht aufhöre zu zittern.
Was soll ich tun?
Frieren ist plötzlich verschwunden.
Ab und zu mal aus der Ferne zuzuschauen, ist auch nicht schlecht.
Selbst mit unterdrückter Magie kannst du dich nicht verstecken.
Diesen Nebel habe ich mit Magie erschaffen.
Er reagiert selbst auf kleinste magische Energien und zeigt mir das Ziel.
Und es gibt kein Lebewesen, dass seine magische Energie vollkommen verbergen kann.
Der Nebel verschlechtert meine Sicht und beschützt ihn auch noch.
Ich bin im Nachteil.
Diese Aura … Fern steckt ebenfalls in einem erbitterten Kampf.
Aber das ist nicht überraschend.
Ihr Gegner scheint nämlich ein Dämon mit ziemlich ungewöhnlicher Magie zu sein.
Medorjbalt.
Warum schaust du weg? Dein Gegner bin ich.
Das weiß ich.
Meine Gegnerin hingegen ist das absolute Gegenteil.
Ihre Kampfweise ist sehr gewöhnlich und zuverlässig.
Angriff und Verteidigung sind eins. Sie beherrscht die Grundlagen überaus gut.
Ich habe keine Angriffschance.
Gegen einen Feind wie sie darf ich nicht geradlinig angreifen.
Ich halte es für die beste Lösung, sie zusammen mit Fern zu besiegen, …
aber dieser Nebel hat wahrscheinlich einen mächtigen Effekt zur Magiewahrnehmung.
Dadurch kann Fern
ihre Stärke, Gegner aus einem Versteck heraus anzugreifen, nicht nutzen.
In dem Fall …
sollte sich die Kampflage dramatisch ändern,
wenn ich den magischen Nebel lichten könnte.
Soll ich etwas auf den Putz hauen?
Ein Angriffsschwall?
Ihr Angriffsmuster hat sich verändert.
An diesen Kampfstil …
kann ich mich erinnern.
Er ähnelt einer Sippe, die in der Nördlichen Hochebene Dämonen gejagt hat.
Sie waren verrückt, als hätten sie ihre Leben dem Töten von Dämonen gewidmet.
Das ist interessant.
Sieht so aus, als hätte ich eine würdige Gegnerin.
Auf ein faires Duell.
Er ist schnell. Meine Magie trifft ihn gar nicht.
Er bewegt sich überhaupt nicht mehr
wie ein Schwertmeister, sondern wie eine wilde, fleischfressende Bestie.
Obwohl er so viele fatale Wunden erlitten hat, kämpft er weiter.
Seine Zähigkeit und Ausdauer sind auf einem für Menschen unerreichbaren Level.
Wenn das so weitergeht, wird er uns tatsächlich in Stücke schneiden.
Genau! Seine Schwerter! Sie sind brüchig. Wir können sie zerstören.
Er ist nicht mehr konzentriert genug,
um die magische Energie seiner Schwerter aufrechtzuerhalten.
Nur noch drei!
No comments yet. Be the first to leave one.