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Dr Mabuse The Gambler 1922 1080p BluRay x264-HD4U
A Commentary by club706

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Published on: 2025-12-15
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FPS: 24

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The first 94 lines.

Zweiter Teil: INFERNO. Ein Spiel von Menschen unserer Zeit.

Auftakt.

Dr. Mabuse, der große Spieler mit Menschen und Schicksalen, hat auf seinen Verfolger, den Staatsanwalt von Wenk, durch die Tänzerin Cara Carozza einen Mordanschlag verüben lassen, dem der junge Hull zum Opfer gefallen ist. Die Carozza ist verhaftet worden. Mabuse zwingt den Grafen Told kraft seines Willens zum Falschspiel und entführt die Gräfin Told, die er liebt.

Menschen, die nicht schlafen können...

Sehr geehrter Herr von Wenk! Als ich mich bereit erklärte unter Vorspiegelung falscher Tatsachen die Carozza im Gefängnis anzuhören, glaubte ich die bezahlte Schlepperin eines großen Ver- brechers zu finden - und fand eine liebende Frau, vor deren einfachen und bedingungslosen Gefühlen sich meine Berech- nung als bitter schämten.

Ich tauge nicht zu Ihrer Bundesgenossin. Verzeihen Sie mir darum, wenn ich Sie enttäuschen muß. Ihre Daisy Gräfin Told

Die Schlafende...

Ich tauge nicht zu Ihrer Bundesgenossin. Verzeihen Sie mir darum, wenn ich Sie enttäuschen muß. Ihre Daisy Gräfin Told

„Jetzt soll die Welt erst erfahren, wer ich bin, = ich! Mabuse! – Ich will ein Gigant werden, – ein Titan, der Gesetze und Götter durcheinander wirbelt wie dürres Laub!!“

„Wollen Sie mir nicht sagen, Graf Told, was Ihnen geschehen ist?“

„Ich habe falsch gespielt...!”

„Ich habe falsch gespielt...! Ja -! Aber ich wollte es doch nicht! Es ist über mich hergefallen! Irgend etwas zwang mich dazu, das stärker war als ich!”

„Ich, der ich sonst keine Kar- te anrühre, ich hatte ein Glück beim Spiel, das mir geradezu entsetzlich war! Ich schlug die Karten auf und gewann!”

„Waren Ihnen alle Ihre Gäste seit langem persönlich bekannt?”

„Alle, –bis auf einen– den meine Frau eingeladen hatte... den Psychoanalytiker Dr. Mabuse... Aber der hat nicht mitgespielt.”

„Falschspieler–!!”

„Meine Frau hat mich verlassen... Wahrscheinlich ist sie zu ihrer Mutter gefahren... weil sie mit einem Falschspieler nichts mehr zu tun haben will...”

„Wissen Sie denn gar keinen Arzt, zu dem Sie Vertrauen hätten? Einen erfahrenen Psychiater, dem Sie Ihren Fall vortragen könnten?”

„Dr. Mabuse...? Wenn ich mich an Dr. Mabuse wendete?”

„Sie bemühen sich umsonst, Gräfin. Diese Tür öffnet sich nur, wenn ich will!”

„Graf Told ist am Apparat!“

„Herr Doktor, Sie waren zugegen, als mir der – Unfall beim Spielen zustieß... Ich bedarf Ihrer ärztlichen Hilfe. Wann kann ich zu Ihnen kommen?“

„Ich behandle nur im Hause des Patienten! Erwarten Sie mich morgen vormittag um 11 Uhr!“

Ende des ersten Aktes.

Zweiter Akt.

„Machen Sie sich fertig! Sie sollen ins Frauengefängnis überführt werden!“

Die elfte Stunde...

„Ihr Fall interessiert mich, – ich werde Sie behandeln. – Aber nur unter bestimmten Bedingungen!“

„Sie werden, solange ich Sie behandle, das Haus nicht verlassen, niemand empfangen, mit niemand sprechen. Sie dürfen keinen Menschen sehen, der Sie an Ihr früheres Leben erinnert!“

„Ich bin von heute an weder persönlich noch telefonisch für irgend jemand zu sprechen. Sagen Sie jedem, der nach mir oder der Frau Gräfin fragt, wir seien auf unbestimmte Zeit verreist!“

„Verbinden Sie mich bitte mit Graf Told. Die Gräfin ist nicht bei ihrer Mutter!“

„Bedauere, die Herrschaften sind verreist!“

„Bedauere, Herr Staats- anwalt, die Herrschaften sind heute morgen abgereist!“

„Mein Bruder hat einen Kollegen hergeschickt mit der Meldung, daß die Carozza ins Frauengefängnis eingeliefert worden ist. Sie sitzt in Zelle 194, Hauptgebäude, II. Stock.“

Die Blinden...

„Sollte man mir durch einen verdammten Zufall auf die Spur kommen, so flüchte ich durch diesen Gang. – Und den möchte ich sehen, der die Falltür ohne Schlüssel öffnet!“

„Von unten her genügt ein Daumendruck, um die Tür zu heben!“

„Zieh Dich anständig an und melde Dich bei mir! Du wirst einen neuen Dienst in meinem Hau- se antreten!“

Gefangenschaft...

„Nehmen Sie sich in acht! Mein plötzliches Verschwinden kann nicht unbemerkt bleiben. Mein Mann, meine Freunde werden nach mir suchen...“

"Ihre Freunde -?! Meinen Sie vielleicht den Herrn Staatsanwalt von Wenk?"

"Wenn der Herr Staatsanwalt sich nicht sehr beeilt, dann dürfte er keine Zeit mehr haben, Sie zu befreien!"

"Und mein Mann -?"

"Ihr Mann befindet sich in meiner ärztlichen Behandlung!"

"Hüten Sie sich, von Ihrem Manne zu sprechen! Hüten Sie sich, auch nur an ihn zu denken! Sie sprechen sein Todesurteil aus, wenn Sie vor mir seinen Namen nennen!"

"Beeile Dich, zum Donnerwetter! Ich sollte schon längst im Frauengefängnis sein!"

"Sie haben sich Ihre Lage selbst zuzuschreiben, Fräulein Carozza. Warum leugnen Sie so hartnäckig? Wenn Sie sich entschlössen, uns endlich bei der Aufklärung des Mordes an Hull zu helfen, so könnte ich Ihnen manche Vergünstigung erwirken!"

"Sie opfern sich für einen Schurken, der Sie einfach preisgibt – und Sie opfern sich umsonst, – denn wir sind ihm bereits auf der Spur!"

"Er ist stärker als Ihr alle! Er vernichtet, wen er will! Er wird auch Sie vernichten, wenn Sie sich ihm in den Weg stellen!"

"Ich soll hier die elektrischen Leitungen nachsehen..."

„Der Mann, um dessentwillen Sie hier sind, hat Sie weggeworfen wie eine ausgepreßte Frucht! Er weiß genau, daß es sich um Ihren Kopf handelt - und rührt keinen Finger zu Ihrer Rettung..."

„... und wer bürgt Ihnen dafür, daß nicht längst eine andere Frau in seinem Herzen über Sie triumphiert?"

„Lassen Sie mir zwei Tage Zeit...!"

„Schafskopf--!!"

„Ich muß mir 'ne Leiter holen!"

„Wann kommt Wenk zurück?"

„Um fünf..."

„Wenk hat die Carozza mürbe gekriegt... Es ist kein Verlaß mehr darauf, daß sie das Maul hält..."

„Dann weg mit ihr--!"

„Das kostet Dich den Kopf, mein Junge! In wessen Auftrag hast Du gehandelt?"

„Von ihm—?!"

„Aber ---- warum denn-? Ich hab' ihm doch — nichts getan — —?!"

„Ich werde ein Experiment versuchen... Ich werde ihn mit der Carozza konfrontieren. Vielleicht verrät sich eins von ihnen — oder beide..."

„Du . . .?"

Ende des zweiten Aktes.

Dritter Akt.

Die Konfrontation...

„Er hat sie umgebracht— —!!"

„Wer —?!"

„Wer-?! den Namen —- den Namen —!!"

"Nein, nein, nein,-! Ich sage kein Wort-! Sonst geht's mir, wie der da-!"

"Der Mann ist unter doppelter Bewachung mit allen erdenklichen Vorsichtsmaßregeln im Polizeipräsidium einzuliefern! Man soll einen anderen als den üblichen Weg fahren! Belebte Straßen vermeiden! Sofortige Meldung erstatten!"

"Und wenn ich Dich 48 Stunden lang im Kreuzverhör festhalten sollte, mein Junge, - ich werde den Namen aus Dir herausbekommen! Darauf kannst Du Dich verlassen!"

"Johannes Gutter ist verhaftet worden! Man bringt ihn nach dem Polizeipräsidium!!"

"Zeit seines Lebens hat sich Johannes Gutter für unsere gerechte Sache eingesetzt! Darum hat man ihn jetzt aus unserer Mitte gerissen! Wollen wir uns das gefallen lassen ????"

"Wir werden ihn nicht im Stiche lassen! Wir werden ihn befreien!"

"Sie fahren nicht den gewöhnlichen Weg! Sie fahren durch die Millernstrasse!"

"Johannes Gutter! Johannes Gutter!"

"Ihr sollt uns Johannes Gutter herausgeben!!!"

"Seid doch vernünftig, Leute! Der Gefangene, den wir transportieren, ist ja gar nicht Johannes Gutter!"

"Ihr sollt Euch selbst überzeugen, daß der Gefangene nicht Gutter ist. Aber dann seid auch vernünftig und gebt uns den Weg frei!"

„Wo bleiben die Leute mit dem Gefangenen?!! Seit dem Vorfall mit der Carozza habe ich keine ruhige Minute mehr, bevor ich den Burschen nicht unter Ihrer besonderen Obhut weiß!“

„Die Carozza war bei ihrer Einlieferung aufs genaueste visitiert worden. Woher hat sie plötzlich das Gift?!! Sogar im Frauengefängnis muß der große Unbekannte feine Helfershelfer haben!“

„In der Millernstrasse konnten wir auf einmal nicht weiter! Der Teufel mag wissen, wer die Leute aufgewiegelt hatte...“

„Wecke die Gräfin und sage ihr, daß ich sie zu sprechen wünsche...“

„Ich habe den Menschen zum ersten Mal in meinem Leben gesehen! Von uns hat'n keiner je gekannt! Aber weil er so'ne große Schnauze hatte... -“

„Sie wünschten mich zu sprechen?!“

„Das Spiel zwischen Ihnen und mir muß zu Ende kommen... So - oder so! Ich bin nicht mehr der Mann, der ich war. Ich mache Fehler... ich verliere die Nerven...“

„Ich habe die Absicht, diese Stadt und dieses Land zu verlassen, Gräfin, und ich komme, um Sie zu fragen, ob Sie mich begleiten wollen!“

„Ich will, daß Sie mein werden! Und ich werde jedes Hindernis, das zwischen Ihnen und mir steht, erbarmungslos vernichten!“

„Zum letzten Male, Gräfin, folgen Sie mir freiwillig - oder als Gefangene -?“

„Niemals, hören Sie ?— Niemals! Jch will zu meinem Mann!“

„Jetzt haben Sie Jhrem Manne das Todesurteil gesprochen...“

Nachtgespenster...

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