The first 200 lines.
Untertitel & Übersetzung: flitze
Swift meinte es satirisch, richtig?
Und das ist etwas völlig anderes als Ironie.
Und verwechselt Satire nicht mit...
Ironie.
Kann mir jemand ein Beispiel für Letzteres geben?
Kann mir jemand ein Beispiel für Ironie geben?
Aha.
Beeindruckend.
Oh, Helen, was für eine Überraschung.
Dieser Typ von dem Motivationsprogramm, oder?
Ja?
Wie das?
Ich weiß nicht.
Ich weiß nicht.
Ich kann dir nicht wirklich folgen.
Kann jemand Helen helfen, bevor ich sie durchfallen lasse?
Und mir die Kugel gebe?
Ich denke, Helen will sagen…
Bitte?
- Hallo. - Hallo.
Weißt du, es gibt da diese wunderschöne Tradition,
die Schüler schon seit Generationen begeistert – und sieht ungefähr so aus...
Nun, hallo, Mr. Long. Hast du eine... ja?
Ich denke, Helen will sagen, das Folgende ist Ironie:
der Motivationsredner, der uns vom Glücklichsein erzählen sollte,
wirkte selber nicht gerade...
- glücklich. - Hmm.
Mal ehrlich, was hat der gekostet? Zehn Dollar und ein Kantinen-Essen?
Okay, mir war nicht bewusst, dass wir hier im Klugscheißer-Comedy-Club sind.
Also gut, mal abgesehen von deinem letzten Kommentar
meinst du, dass das Auftreten des Redners ironisch war,
und nicht die Rede selbst, richtig?
Ich will sagen, die Ironie entsteht erst, wenn beides zusammenkommt, aber...
mit der Rede selbst hab ich auch ein Problem.
Hast du das? Und warum?
Ich meine, im Leben herrscht nicht immer eitel Sonnenschein.
Es ist ein einziges Auf und Ab.
So ist nun mal der Lauf der Dinge.
Oh Gott,
du hättest in Frankreich zur Welt kommen sollen.
Bist ein kleiner Camus.
Das ist eine ziemlich düstere Sicht für einen Siebzehnjährigen, findest du nicht?
- Ich bin 18. - Ach ja?
Ich würde gern mehr von deiner Sicht aufs Leben hören –
am besten bei einer Schulveranstaltung.
Und da in diesem Semester vier Schüler für unser Motivationsprogramm gesucht werden,
schlage ich dich als Vertreter des Abschlussjahrgangs vor.
Mr. Angelo, ich wollte nur Helen helfen. Warum nehmen Sie nicht einfach sie?
Ich finde es spannend, wie du das Leben siehst und würde gern mehr hören.
Nein, ich bin der Letzte, der das tun sollte.
- Nun, du tust es. - Großartig!
Okay, und das war Sarkasmus...
dafür ist heute keine Zeit mehr, aber das nehmen wir nächste Woche durch.
Und, was gelernt?
Ich glaube, Angelo hat's auf mich abgesehen.
Der ist halt so. Ich hatte ihn letztes Jahr.
Er hat mich zu diesem Motivations-Ding verdonnert.
Okay, dann hasst er dich wohl.
Hör mal, ich bin später noch beim Theater-Team.
Heute sind die Castings, also kann ich dich erst gegen halb fünf nach Hause fahren.
Ja, okay.
Hey, weißt du was?
Du solltest mal beim Casting für das Team mitmachen.
Das Rampenlicht, Publikum, all die Aufmerksamkeit, die du dir wünschst.
- Das wird bestimmt lustig. - Nein.
Erklär mir doch nochmal, warum man für den Club zum Casting muss.
Norman, das ist kein Club. Das ist ein Team!
Wir treten bei Wettbewerben an.
Tragt ihr auch alberne Team-Jacken?
15:36 Uhr
Und was mache ich heute?
- Kann ich mitspielen? - Klar.
Wir würden uns sehr freuen, wenn du mitspielst.
Oh.
Okay. Cool.
Sorry...
das war ironisch gemeint.
Warum liest du nicht einen Comic?
- Bis morgen. - Bis morgen.
Hey, Paps.
- Wie geht's dir? - Gut.
Hat Dr. Malloy wegen der Laborergebnisse angerufen?
Nein, nein. Frühestens morgen.
Wie war die Schule?
Äh, war okay.
Ich hatte Stress mit dem Englischlehrer.
Mr. Snyder?
Was?
Oh, nein, den hatte ich letztes Jahr.
- Echt? - Ja. Dad, hast du diesen Brief gesehen?
Wahrscheinlich nicht.
Die sehen doch alle gleich aus.
Aber auf dem hier sind fette rote Buchstaben.
Die sind auf vielen.
Das ist die dritte Mahnung von der Telefongesellschaft.
Stellen die uns das Telefon ab?
- Sieht so aus. - Und wann?
Vermutlich...
gestern.
Oh.
Wer braucht schon ein Telefon?
Ach, komm schon, ich kümmere mich drum.
- Wirklich. - Mm-hmm.
Mach dir bloß keine Sorgen.
Einwohnerin stirbt bei tragischem Autounfall
15:36 Uhr
Irgendetwas fehlte.
John?
Okay,
es ist gleich fertig.
Hey, Dad, war das wirklich so...
dass Männer und Frauen früher...
in getrennten Betten geschlafen haben, also, auch verheiratete?
Tja, Norman, die Wahrheit ist:
Früher hatten Männer extrem lange Penisse,
und deshalb musste man in getrennten Betten schlafen.
Trotz all unserer Technik und all unseres Wissens
haben wir die Antwort auf ein wahrhaft besseres Leben immer noch nicht gefunden.
Hi, Norman.
Hey, kann ich kurz mit Ihnen sprechen?
- Klar. - Also ich, äh...
Ich wollte mich nur, äh...
entschuldigen, falls ich neulich im Unterricht vorlaut war und, äh...
Nun, das war's eigentlich.
Also, ich weiß das zu schätzen. Wirklich.
Oh, hey, gute Nachrichten.
Du bist, äh...
du bist der Redner des Abschlussjahrgangs beim Motivationsprogramm.
Nun, ich hatte irgendwie gehofft, dass ich das nicht tun müsste, verstehen Sie?
- Klar musst du. - Aber ich hab mich doch entschuldigt.
Norman, ich hab dich nicht zur Strafe für die Rede vorgeschlagen.
Das hatte nichts damit zu tun, dass du vorlaut warst.
Ich meine, ich fand deinen Standpunkt wirklich gut.
Okay, Sie haben ihn gehört. Das war's.
Besser wird's nicht.
Mehr hab ich nicht zu bieten.
Naja, ich weiß nicht.
Es fällt mir schwer, das zu glauben.
Okay?
Wird schon schiefgehen.
Danke, Norman.
- Oh! - Oh!
- Oh! - Shit!
Sorry.
Warte.
Ähm... Hier.
- Hier. Das... - Ich bin spät dran.
- Sorry. - Ja.
Alles okay.
Okay.
Danke für deine Hilfe mit den Büchern.
Keine Ursache, meine Unbekannte.
Hey, du bist heiß. Wir sollten mal ausgehen.
Ja, ich will dich küssen, Babe.
Hey!
Ich hab vergessen, mich zu bedanken.
Ich schneide mir lieber die Pulsadern auf, als da reinzugehen, James.
Also sitzt du hier draußen rum und wartest, bis ich dich heimfahre?
- Ich hoffe, du überlegst es dir nochmal. - Mm-hmm.
Na dann, amüsier dich.
15:36 Uhr Sei ruhig.
Ich bin James.
Ich leite dieses Jahr das Theater-Team der Abschlussklasse.
Wenn ihr nicht hier seid, um unter Schauspielern zu sein, seid ihr hier falsch.
Wenn ihr hier seid, um unter Schwulen zu sein:
Der Buchclub meiner Mutter trifft sich immer dienstags.
Den Anfang macht...
ein neues Gesicht in unserer Mitte,
die wunderbare Emily Harris.
Gibt's ja nicht!
Der Titel ist: "Darum mag ich die Schauspielerei so sehr", ähm…
für "Acting America"...
von Gilda von Trapp, acht Jahre alt.
Acht?
Schauspielen macht Spaß.
Und ist cool.
Unter den Scheinwerfern ist es ziemlich heiß, aber das ist okay, ähm...
Man soll ja viel schwitzen.
Meine Mom sagt immer, dass sie daran merkt, dass Dad seine Sache richtig gut macht.
Manchmal, wenn es ganz dunkel und still ist und ich ganz allein bin,
nur ich und meine imaginäre Freundin Rita, ihr imaginärer Hund Woofness
und sein magischer Elefant Nippy,
dann tue ich so, als ob ich jemand anderes wäre.
Und darum liebe ich die Schauspielerei – weil ich mich dabei frei fühle!
Und darum geht's doch in Amerika – um die Freiheit!
Und darum bewerbe ich mich auch bei "Acting America" –
denn beides steht für Freiheit!
Sozusagen eine doppelte Portion Freiheit!
Ja!
Großartig!
Äh, ja, äh, nein, danke.
Danke, Emily.
Gut, als Nächstes kommt Kalmin Zmoski.
Ist das Polnisch?
Hey.
Ähm...
Ähm...
Danke.
Gut, äh, als Nächstes kommt Helen Black.
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