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die nibelungen kriemhilds revenge 1924 1080p bluray x264-usury g
A Commentary by club706

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Published on: 2025-12-19
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The first 80 lines.

Die Nibelungen

Dem Deutschen Volke zu eigen

Kriemhilds Rache

Der erste Gesang:

Wie Kriemhild um Siegfried trauerte, und wie König Etzel durch Rüdiger von Bechlarn um sie warb.

König Gunther, Markgraf Rüdiger von Bechlarn begehrt Dich zu sprechen!

Als Bote König Etzels komme ich. Den sie den Herrn der Erde nennen-

Er wirbt um Deiner Schwester Kriemhilds Hand.

Ich fürchte, König Etzel weiß nicht, um wen er wirbt.

Im Namen Siegfrieds, der ermordet wurde- und dessen Mörder lebt!

Seid eingedent, wie Siegfried starb!

Herr Etzel schickt mich, Königin, für ihn um Deine Hand zu werben!

Ihr scheint sehr wohl zu wissen, Rüdiger, daß ich im Hause meiner Sippen jedweder Kränkung preisgegeben bin!

Bruder! Wo ist Dein Bruder Siegfried?

Gib mir den Mörder meines Gatten, König!

Er hielt mir die Treue, ich halte sie ihm. Dies, Kriemhild, ist mein letztes Wort!

Die Herrin Kriemhild, Markgraf Rüdiger, wünscht Euch zu sprechen nach dem Abeläuten!

Jetzt, Gernot, heißt es, über Burgund zu wachen!

Erzählt mir von Herrn Etzel, Rüdiger!

Ihr werbt um eine Tote, Rüdiger! Der meinen Gatten mordete, der prahlt mit dem grünfunkelnden Schwert, das er dem Toten raubte.

Wenn Euch am Hofe Etzels einer kränkte, Herrin, Herr Etzel würde Euch zu rächen wissen!

Herr Markgraf, schwört mir das in Eurem und in König Etzels Namen!

Nicht auf das Kreuz, Herr Markgraf auf die Schärfe Eures Schwertes!

Herrin! Herr Hagen hat den Hort geraubt!

Ihr habt mein Wort, Herr Markgraf Rüdiger!

Hagen Tronje, wo ist der Hort?

Da sprach der treue Hagen: Dort, Herrin, wo niemand aus seinem Golde Waffen zu schmieden vermag wider die Könige von Burgund!

So endet der erste Gesang.

Der Zweite Gesang:

Wie Kriemhild von der Heimat Abschied nahm, und wie sie von Herrn Etzel empfangen wurde.

Du hast Siegfrieds Blut getrunken, Erde! Einst will ich Dich tränken mit Hagen Tronjes Blut!

Ich komme wieder! Sei gewiß, ich komme wieder!

Meine Tochter, willst Du Deinem Bruder Gunther nicht die Hand zum Abschied reichen?

Mein, Mutter.

Ihr zieht weit fort, frau Kriemhild. Wollt Ihr Euch zuvor nicht versöhnen mit den Euren?

Mein, Priester.

Willst Du die Deinen nicht noch einmal grüßen, Herrin?

Mein, Rüdiger.

Da Kriemhild einzog, wurde es frühling im hunnenland.

Mein ist der Sack voll Gold! Die Königin kommt!

Ihr entgegen, Bruder!

Den Königsschmuck!

Herrin, der Bruder König Etzels, Bloedel, heißt Dich willkommen!

Wähle Dir ein Königreich aus meinen Landen, Rüdiger, zum Dank für diese Frau!

Fragt König Etzel, Markgraf Rüdiger, ob er bereit ist, Euren Schwur zu dem seinen zu machen!

Bei meinem Haupte, Königin: Der Mensch, der Euch beleidigt oder kränkt, der stirbt eines hundertfachen Todes!

So endet der zweite Gesang.

Der Dritte Gesang:

Wie König Etzel vor Rom lag, und wie Kriemhild ihre Brüder entbieten ließ.

Herr Etzel schwor, daß er die Kirchen Roms zu Ställen unserer Pferde machen wolle! Warum hält Herr Etzel seine Schwüre nicht mehr?

Auf Kriegsfahrt zogen wir aus! Warum reiten wir nicht? Warum steht Herrn Etzels Pferd ans Zelt gebunden?

Ein großer Reiter war König Etzel! Eine starke Stute war ihm die Welt! Herr Etzel peitschte die Welt - seine Stute! Was tut Herr Etzel nun?

Er schläft! Er schläft! Herr Etzel, Etzel schläft!

Das weiße Weib hat uns Etzel geraubt! Mit ihren Haaren zäumt sie den Reiter, den großen Reiter, Herrn Etzel, auf!

Das weiße Weib hat uns Etzel geraubt! Mit ihren Haaren zäumt sie den Reiter, den großen Reiter, Herrn Etzel, auf!

Herr-! Kriemhild...

Herr-! Kriemhild hat Dir einen Sohn geboren!

Erde... heilige Erde...

Einen Wunsch, Königin! Einen Wunsch, daß ich ihn Dir erfülle!

Wenn Du mich ehren und erfreuen willst, Herr Etzel, so lade meine Brüder zu Gast an Deinen Hof!

Nach Worms, Blödel, die königlichen Brüder meiner Frau zu Gast an unsern Hof zu bitten!

So endet der dritte Gesang.

Der Vierte Gesang.

Wie Kriemhild ihre Brüder empfing.

Länger denn einen Mond verweilten Deine Brüder als Gäste Rüdiger zu Bechlarn.

Die Spielleute singen ein neues Lied von der Liebe Giselhers, des jungen, und Rüdigers einzigem Kinde, Diethlind, der Schönen!

So binde ich in Treue Bechlarn und Burgund: Ein Herz, Ein Leben, Ein Tod!

Deine Brüder zu ehren, sandte ihnen Herr Etzel den edelsten seiner Recken entgegen: Dietrich von Bern.

Noch einmal, Nibelungen, ehe Herr Etzel kommt, Euch zu begrüßen: Vergeßt es nicht, zu wem Euch Etzel führt!

Wie sollten wir vergessen, Herr, daß wir zu unserer Schwester Kriemhild kommen?

Wer meinen Dank gewinnen will, gedenke meines Leides!

Es war der Tag vor Sonnenwende, da zogen die Nibelungen ein in Etzels Hof.

König Etzel, nun mahne ich Dich an Deinen Eid!

Der Mörder Siegfrieds ist in Deiner Hand! Gedenke meines Leides!

Du wirst Herrn Siegfried nie vergessen, Frau?

Hagen Tronje soll mit mir um sein Leben kämpfen!

Du sollst nicht mit dem Mörder kämpfen, Etzel! Du sollst den Mörder töten!

Den Gast?

Du hast mir einen Schwur geleistet, Etzel! Beim Leben Deines Kindes: Löse Deinen Schwur!

Ich stamme aus der Wüste, Königin. Heilig ist dem, dem nichts heilig ist, der Gast!

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