The first 159 lines.
Es ist zu ruhig hier.
Und auch zu dunkel.
Was macht ihr denn?! Es ist nicht ein Wachmann im Museum!
Over!
Aber Sie haben doch selbst gesagt, wir sollen die Suche nach Yelle vorziehen, Herr Direktor!
Over.
Trotzdem braucht es hier Wachen, Sie Vollidiot!
Over!
Hab verstanden.
Ich komme dann jetzt zurück. Bewachen Sie es selbst, bis ich da bin.
Over.
Das werd ich wohl! Meine Güte …
Verflucht!
Ich, die Eleganteste von allen auf der Welt, betrete die Bühne.
Auch heute Nacht wieder eleganter denn je!
D-Das diebische Rotkäppchen!
Was denn? Sind Sie etwa ganz allein, Herr Museumsdirektor?
Erwarten Sie mich gefälligst mit einer Schar von Wachen, auch wenn sie Nichtsnutze sind.
S-Spar dir die Sprüche! Was willst du heute stehlen?
So etwas Unelegantes wie unverhoffte Diebstähle wäre unter meiner Würde!
Ich bin nur hier, um meine Ankündigung zu überbringen!
Bei Vollmond hole ich mir elegant das neue Werk „Blue Heart“ des Juweliers Yelle.
Wa-Wa-Wa-Wa-Waaas?!
Alles Elegante sollte in den Besitz der Elegantesten der ganzen Welt übergehen!
Also dann, bis zur Vollmondnacht!
Der Fall des diebischen Rotkäppchens und Blue Hearts
The Case Book of Arne
Das … ist von ihr.
Die Ankündigung passt zum diebischen Rotkäppchen.
Arne, wir nehmen das doch selbstverständlich an, oder?
Nein.
Nicht?!
Hast du die Sache im Hotel Pithos schon vergessen?
„Der Diebstahl im Hotel Pithos“! Klar erinnere ich mich an den!
Damals hat das diebische Rotkäppchen sich als du verkleidet, Arne.
Das Herz, das beschützt werden sollte, wurde gestohlen,
wir wurden von Werwölfen angegriffen …
Seid lieber dankbar!
Ohne meine Großartigkeit wärt ihr alle in der Hölle gelandet!
Ich hab doch gesagt, ich hatte all das einkalkuliert.
Trotzdem … Eins ist sicher: Dieses Rotkäppchen bringt nichts als Ärger.
Bitte, ich flehe Sie an!
Mir ist zu Ohren gekommen, Sie seien der Einzige, der in der Lage sei,
„Blue Heart“ vor dem diebischen Rotkäppchen zu beschützen!
Deswegen bin ich ja hergekommen!
Es gibt schon Gerüchte über dich, Arne! Als deine Assistentin bin ich stolz auf dich!
Ah, allerdings ist das kein Gerücht. Das kam nur vom neuen Wachmann …
Ich habe wieder eine Auftraggeberin mitgebracht, Zicklein.
Herr Detektiv! Herr Detektiv! Herr Detektiv! Herr Detektiiiv!
Er ist verschwunden! Mein Geliebter ist einfach verschwunden!
Bitte, Sie müssen ihn finden!
Ich … Ohne ihn … hat mein Leben keinen Sinn meeehr!
Vielleicht ist er nicht verschwunden, sondern abgehauen?
Liebe ist nun mal vergänglich.
Hör schon auf.
Niemals!
Er und ich, wie haben uns innig geliebt!
Wir haben uns sogar das Heiratsversprechen gegeben!
Was stimmt mit der nicht?!
Auf geht’s. Zum Museum.
Oh, vielen Dank!
Aber Arne, was ist mit ihr?
Ihren Fall überlasse ich dir, Lynn Reinweiß.
So langsam solltest du auch alleine mit Fällen fertig werden.
Dieser Zwei … Er schubst Lynn rum, wie es ihm gerade passt.
Arne …
Du traust mir das wirklich zu?
Ich gebe mein Allerbestes!
Oh, mein Gott. Ist. Die. Süß.
So, wir machen uns auch auf.
Äh? Wieso?
Lynn will das alleine schaffen.
Wir wollen sie nicht stören.
Also, ähm …
In so einem Moment, Lynnchen, kann Kamillentee wahre Wunder bewirken.
Er besänftigt Trauer und Verwirrung.
Danke für den Tipp, Zisye.
Noch ein paar Leckereien und es ist perfekt.
Es tut mir leid, dass ich so außer mir war.
Ich verstehe das. Immerhin wird Ihr Geliebter vermisst.
Er würde niemals fortgehen, ohne mir ein Wort zu sagen.
Machen Sie sich keine Sorgen! Die Detektei Arne wird sich darum kümmern!
Ich bitte von Herzen darum.
Ich habe wieder Auftraggeberinnen mitgebracht, Zicklein.
Mir gebührt Dank, Zicklein.
Bitte, Sie müssen meinen Freund finden!
Er ist spurlos verschwunden!
Wie bitte?!
Eine Schönheit.
Ein Leckerbissen.
Leanan Sídhe?
Sie sind wahrlich ein Kenner!
Leanan Sídhe war ein Feenwesen, das ihrem Geliebten,
einem Künstler, Inspiration geschenkt hat. Im Tausch dafür nahm sie ihm sein Leben.
Der erste Direktor, der das Kunstmuseum erbauen ließ, soll oft gesagt haben:
„Jeder Künstler schafft sein Werk im Austausch mit seiner Lebenskraft.
Der Glanz des Lebens, der hineinfließt, ist es, der das Herz des Betrachters rührt.“
So gesehen ist dieses Wappen das Symbol der Kunst selbst.
In unserem Museum werden zahlreiche wunderbare Kunstwerke ausgestellt.
Bitte, treten Sie ein.
Wir machen lieber ’ne Sightseeingtour.
Wo wir schon mal in der Stadt der Künste sind.
Tschüs.
Was?!
Das hier ist der beliebteste Sightseeingspot dieser Stadt!
Die vier Steinstauen dieses Zimmers
sind die Werke eines Bildhauers, der in jüngster Zeit rasch Karriere gemacht hat.
Und wie er zu sagen pflegt:
„Kunst entsteht nicht aus der Vollkommenheit.
Ihre Unvollkommenheit inspiriert die Fantasie des Betrachters,
die perfekte Schönheit darin zu erkennen.“
Auch er ist ein Maler, dem noch eine große Laufbahn bevorsteht.
Yelle hat in letzter Zeit sein Talent rasch aufblühen lassen.
Wie wunderbar sie glänzen. Das müssen Sie sich ansehen!
Menschen finden so was schön?
Kann ich nicht nachvollziehen. Dieses Rotkäppchen hat keinen Geschmack.
Was das betrifft … Um ehrlich zu sein, …
Das neueste Werk ist nicht hier?!
Yelle ist schon seit einer Woche spurlos verschwunden.
Und sein „Blue Heart“, das er herbringen sollte, gleich mit ihm.
Also ist besagtes Objekt, das das diebische Rotkäppchen stehlen will, gar nicht hier?
Nein.
Der Fall ist gelöst. Ich gehe.
Ah, das können Sie doch nicht machen!
Ich sollte den Stein beschützen, aber er ist nicht hier, also gehe ich auch.
Wenn Yelle nicht gefunden wird, ist das ein harter Schlag für das Museum!
Und morgen Nacht ist Vollmond.
Wer weiß, was das diebische Rotkäppchen anstellt, wenn sie davon erfährt …?!
Ich bitte Sie! Bitte beschützen Sie wenigstens morgen Nacht das Museum!
Wahrlich eine Stadt der Kunst.
Wie wäre es mit einer Porträtzeichnung?
Lassen Sie sich zeichnen, als Erinnerung an die Stadt der Künste!
Keine schlechte Idee.
Lassen wir uns zeichnen?
Auf keinen Fall! Wenn diese Gestalt in hunderten von Jahren gesehen wird,
ist das eine Blamage als Vampir.
Gewöhn dich dran.
Kommen Sie, schönes Mädchen!
Von Ihnen lasse ich mich malen.
Hey!
Hättest du nicht etwas freundlicher gucken können?
Halt’s Maul.
Amy! Nachi!
Lynn!
Schon drei Auftraggeberinnen?
Mann, Mann! Ist es jetzt irgendwie in, spurlos verschwunden zu sein?
Es ist wirklich mysteriös.
Alle drei Männer, die vermisst werden, haben mit dem Museum zu tun.
Einer ist Angestellter transportiert für eine Spedition Kunstgegenstände dorthin.
Der zweite ist ein Kurator, der letzten Monat aufgehört hat.
Und der dritte ist ein Dolmetscher, der bei Museumsführungen übersetzt.
Wirklich mysteriös.
Außerdem hat das diebische Rotkäppchen dem Museum einen Diebstahl angekündigt.
Die Lösung zu allen Rätseln … liegt im Museum, jawohl!
Wie du schon sagst, Lynnchen. Das Museum birgt irgendein Geheimnis.
Glaub ich auch! Arne! Morgen komme ich mit ins Museum!
Nein, Lynn Reinweiß.
Du suchst morgen nach Hinweisen auf diesen Yelle.
Aber … morgen ist doch die Vollmondnacht!
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