The first 168 lines.
Wir schreiben die Mitte des 21. Jahrhunderts.
Die Unterwelt wurde von Mafiosi beherrscht, die man Dämonenkönige nannte.
Die Kopfgeldjäger, die Dämonenkönige erledigen, …
sind die Braves.
Kein Geld …
Verdammt! Wenn die Typen bloß mein letztes Hotel nicht entdeckt hätten …
Wenn ich diesen Monat keinen Job habe, kann ich die Miete hier nicht zahlen.
Vielleicht vertick ich die restlichen E3.
Illegal
Nein!
Oder ich nehm einfach ’nen Auftragsmord auf irgendeinen Dämonenkönig an …
Illegal
Auf keinen Fall!
Kommste heute in die Kneipe?
Rumhocken bringt auch nix.
Ich geh zu Eds Kneipe und such mir ’nen Job.
Besorgungen eines Braves
Besorgungen eines Braves
Oh, Meister!
AKI JŌGAMINE BRAVE IN DER AUSBILDUNG
Was machst du denn hier?
Hey, das ist aber gemein.
Nicht du! Die da!
Hä?
DIE DA
Ich hab doch gesagt, komm nie wieder!
Ich hab sie hergebeten.
Ich bring dich um!
„MUSIKER“ ISHINŌ
TODESSCHREIE AUFNEHMEN
Keine Sorge, Meister!
Ihre vielen harten Worte neulich …
Geh heim. Geh heim! Bleib sitzen und fall durch!
Ich habe sie als Prüfung verstanden!
Bis Sie mich, Jōgamine, als Schülerin anerkennen, komme ich immer wieder!
Ich ignorier sie am besten.
Heute geht’s um die Sache mit dem Bernstein-Dornenfürsten.
Ich hätte da einen Job für Jōgamine.
Hä? Du recherchierst da echt?
Ich arbeite auch, um das Schulgeld zu zahlen!
Stimmt ja, die hier kann Gedanken lesen.
Diese Sache mit der seltsamen Regeneration …
Zum Nachforschen ist sie perfekt, aber …
Interessiert dich das?
Nee, damit will ich nix zu tun haben.
Hm, Yashiro, du bist in letzter Zeit nicht gut drauf, oder?
Liegt’s daran, dass Maruta nicht mehr da ist?
Halt die Klappe, du Möchtegern.
Ähm, ist Maruta eine Frau?
Willst du gleich mit ins Dōjō kommen? Ich falte dich zusammen.
Tut mir leid, ich hab jetzt Arbeit.
Bitte beantworten Sie meine Frage, Meister!
Halt die Klappe! Geh heim!
Ich geh nicht!
Hey, Ed!
Schmeiß den Nervbolzen raus!
Du bist der Nervbolzen.
Wenn du nichts willst, geh.
Ich geh ja schon.
Nein, warte bitte, Yashiro.
Würdest du Jōgamine bei der Recherche begleiten?
Wie kommst du auf die Idee?
115.000 Yen.
Das sind deine Schulden vom Kartenspiel.
Ich brauch das Geld selbst dringend, …
also wär’s echt schlecht, wenn du nicht sofort zahlst.
Aber wenn du mir hilfst, erlass ich sie dir.
Hm!
Tut mir leid. Hab grad nichts dabei.
Dann lass doch deine Karten als Pfand da.
Vier Stück von „Gebirgsinfanterie-Angriff“ wären gut.
Gar nicht gut …
Oh! Meister.
Wie finden Sie diese Verkleidung?
Sara hat sie für mich ausgesucht!
Ach ja, das Schläger-Fräulein.
Sie ist nicht wirklich eine Schlägerin.
Äh, nein!
Wie ist die Verkleidung denn? Sagen Sie schon!
Hä? Passt doch.
Ist mir eigentlich egal.
Vielen Dank!
Ihre Verkleidung ist auch super, Meister!
Sie sehen aus wie ein total abgehalfterter Kleinganove!
Oh? Willst du Stress?
Na egal.
Wir machen das schnell und hauen ab.
Ja! Überlassen Sie das mir!
Hab keinen Bock zu arbeiten …
Heute um neun, in einem Club in Shinjuku,
erhaltet ihr eine E3-Lieferung von „Spanner“ Matsugi.
Dann stellt Jōgamine eine bestimmte Frage.
Eine Frage?
Was genau, ist eine Überraschung.
Du benutzt E3 für so ’nen Nebenjob?
Ja.
Bei Aufgaben zur öffentlichen Sicherheit dürfen Schüler das selbst entscheiden.
Verstehe.
Kein Wunder, dass es immer mehr Junkies gibt.
Ach, passt schon. Machen doch alle.
Meister, diese Leute da.
Ja, da sind welche drauf.
Der Kick von E3 macht abhängig.
Das Zeug ist teuer wie Sau, aber manche verballern’s einfach zum Spaß.
Hey … steck hier bloß nicht die Nase in unnötigen Ärger.
Vielleicht sind das Kollegen.
Ich will einfach nur ohne Probleme nach Hause.
Moment, das liest du jetzt auch?
Was ist mit dir?
Von Ginger-Ale besoffen?
Nein.
Meine Äther-Wahrnehmung nimmt Gedanken ungefiltert auf, …
aber in so einem Gedränge ist das Abstimmen schwierig.
Ach so?
Keine Sorge! Mit etwas Zeit geht das wieder.
Sorge?
Hm?
Lies ruhig meine Gedanken. Ich find’s lustig.
Das denken Sie wirklich, Sie Sadist. Das ist irgendwie pervers.
Hä?
Oh?
Hm?
Du bist’s, Yashiro!
Hab gehört, du bringst ein Mädchen mit.
Hä? Die da? Ist das deine Freundin?
Ganz sicher nicht.
Oh!
Also, so missverstanden zu werden, stört mich jetzt nicht unbedingt!
Freut mich! Ich bin Jōgamine!
Ich bin des Meisters beste …
Das ist Ishinōs Laufmädchen.
Ein totaler Trottel, deshalb muss ich aufpassen.
Oh, wie süß.
Willst du ’n Bonbon?
Hm? Ein Bonbon?
Hey. Wir haben’s eilig.
Mach’s kurz.
Schon gut, schon gut.
Hier. Sieben Stück.
Ja, stimmt so!
Ah, und noch was.
Ich versteh den Sinn nicht ganz,
aber Ishinō hat mich gebeten, Ihnen eine Frage zu stellen.
Äh? Okay?
Haben Sie auch E4?
E4? Was soll das sein?
Irgendein Codewort?
Keine Ahnung. Woher soll ich das wissen?
Ähm, dann ist es okay!
Aha.
Ich geh dann mal.
Okay.
Ach … Jōgamine, war’s?
Ja!
Gib dich lieber nicht mit dem Brillenträger ab.
Hast du seine Gedanken gerade gelesen?
Ja, ganz klar.
Zusammen mit der Frage hab ich Feindseligkeit gespürt …
oder eher Misstrauen,
eine starke Wachsamkeit.
Schwer zu erklären, aber das …
Nein, lass gut sein.
Ich bin nur der Bodyguard.
Erzähl’s später Ishinō in Ruhe.
Ja!
Dann ist der Auftrag erst mal erledigt.
Ach so?
Dann verabschiede ich mich!
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