The first 200 lines.
Oh, verdammt.
Was ist mit Abendessen?
Ich dachte, ich mach mir einfach ein Fertiggericht.
Wir haben aber noch Fleisch, Zwiebeln und Paprika …
Mist, ich komm zu spät!
Ich schick dir das Rezept!
Bis später!
Neue Frisur, Kotoko?
Hab mich mal was getraut.
Sind meine Stäbchen runtergefallen?
Jetzt schon?
Ein Gruß aus der Küche.
Es fließt über …
Doch nicht.
Was machst du da?
Motsu, du trägst ja mörderische Absätze.
Mobbst du mich?
Jetzt haben alle was.
Also dann, das haben wir uns verdient!
Prost!
Was, du hast sie schon kennengelernt, Daigo?
Hab ich, ist ’ne Süße. Fünfzehn Jahre alt!
Nächste Woche geht die Oberschule los.
Deswegen bist du so fertig.
Vor allem, weil jetzt ständig jemand um mich ist.
Was bist du dann für sie? Ihre Pflegemutter?
Oh, Pflegemutter!
Nein, Vormund einer Minderjährigen? Weiß nicht so genau.
Also hast du sie nicht adoptiert.
Zu viel Verantwortung … besser gesagt, unsere Beziehung ist nicht …
Was macht sie jetzt?
Gerade isst sie was.
Asa
Was ich vorhin noch sagen wollte Benutz die Currywürfel im Kühlschrank. Brat Fleisch, Zwiebeln und Paprika an, dann fügst du Brühe und die Currywürfel hinzu und lässt es aufkochen. Dazu passt Reis oder Udonnudeln.
Danke!
Ich dachte, Tomaten könnten dazu lecker sein ♥ Aber jetzt schmeckt’s eher wie Gulasch.
Lecker
Wie süß!
Total!
Sie ist lieb und brav, manchmal auch kindisch …
Aber dass sie ihre Tochter ist, macht mir zu schaffen.
Heißt das, du kannst sie nicht liebhaben?
Makio. Ich sage das nur, weil du so ein hoffnungsloser Fall bist.
Sie kann nichts dafür, also sollte ich ihr gegenüber fair bleiben.
Journal with Witch
Episode 4: Erstarren
Gruselig!
Hast alles angezündet!
Das nicht, ich war nur echt sauer.
Trotzdem gruselig!
Aber wenn ich an uns mit fünfzehn denke,
ist doch noch was Anständiges aus uns geworden, meint ihr nicht?
Wir haben sogar schon Hochzeiten und Scheidungen erlebt.
Genau! Könnt ihr euch selbst so vorstellen?
Ich muss euch noch erzählen, was mir für ein Riesenfehler passiert ist.
Schon wieder?
Erzähl!
Ich hab’s echt verbockt.
Prost!
Freut mich, ich bin Shingo Kasamachi.
Das fühlt sich so erwachsen an!
Hier, ein Mitbringsel für euch.
Oh, Fleisch?
Wow, sogar in Papier eingeschlagen.
Das ist für Sukiyaki. Lasst es euch schmecken.
Wie? Willst du nicht mitessen?
Bis zum Abend kann ich doch nicht bleiben.
Na gut. Willst du was trinken?
Gern.
Möchtest du einen Kaffee?
Sie sind gute Freunde. Oder sogar …
Ich helfe dir.
Ach, sieh an.
Die Marke ist gut, oder?
Ganz klar, ein Paar!
Huch?
Wir haben keine Milch!
Oh, entschuldige.
Ein Liter an einem Tag …?
Die Jugend!
Schon okay, ich hol welche.
Mir ist jetzt nach Milchkaffee. Sagt Bescheid, wenn ihr noch was wollt.
Erste Begegnung
Sie ist schon seltsam, was?
Ja! Ähm …
Sind Sie Makios Freund?
Erste Begegnung
Oh, verstehe.
Du und Makio seid sehr verschieden.
Bin ich nicht. Nicht mehr.
Nicht mehr?
Davor und danach waren wir Freunde.
Aber wer weiß schon, wie sich Gefühle heute oder morgen ändern können.
Warum habt ihr euch dann getrennt?
Autsch!
Erste Begegnung
Alles okay?!
Geht schon.
Nur verbrannt.
Du verstehst das nicht.
Du kapierst das einfach nicht!
Es war meine Schuld.
Ich war anmaßend …
Aber lassen wir das!
Erwachsene sind viel empfindsamer, als du denkst.
Ich wollte dich heute kennenlernen, aber dabei auch nach ihr sehen.
Aber das bleibt unter uns.
So erwachsen.
In der Oberschule muss man also ein Bento mitbringen.
2017 Informationen zum Schulbeginn Glückwunsch zum bestandenen Abschluss! Bitte die Informationen zum Ablauf gut lesen und bis morgen die Formalitäten erledigen.
Das macht’s komplizierter.
Hast du zu viel Eis gegessen?
Das ist es nicht.
Jeden Tag ein Bento zu kaufen, würde auch ins Geld gehen.
Ich mache mir manchmal selbst ein Bento.
Irgendein Fleisch (Yakiniku-Soße)
Gekochter Brokkoli
Mikrowellenreis
Eingelegtes Gemüse
Tupperdose
Im Pyjama zubereitet
Kasamachis simples Bento
Ich werfe nur Reis, Fleisch und
Brokkoli in eine Tupperdose.
Also ein ganz simples Bento.
Ist doch trotzdem toll!
Tupperdosen jetzt nicht so …
Da hast du recht.
Was packt man denn noch mal so in Bentos?
Meine Mutter hat mir immer einfache Bentos ohne Deko gemacht.
Aber lecker waren sie.
Sie meinte, einfache Bentos seien vollkommen in Ordnung.
Bei uns waren Cherrytomaten verpönt.
Aber sie war stolz auf ihre Werke.
Stimmt. Meine Mutter hatte sogar ein Bento-Tagebuch.
Sicher hat sie mir immer das Beste gegeben.
Ich schätze, Erziehung und Liebe waren für sie
wohl zwei Paar Schuhe.
Na, was ich damit sagen will:
Mach dich nicht so verrückt.
Danke, ist notiert.
Bento-Box
Hast du Bento-Boxen, Tante Makio?
Nein, müssen wir kaufen.
Tante Makio? Das ist mal was Neues.
So darf dich doch sonst niemand nennen.
Stimmt wohl.
Echt?
Meine Mama hat sie immer so genannt.
„Tante Makio ist Schriftstellerin“, hat sie oft gesagt.
Schämst du dich gar nicht,
so in Fantasiewelten zu versinken?
Statt Romane zu schreiben, …
solltest du lieber etwas realistischer werden.
Was ist?
Willst du dich nicht dazu äußern?
Makio?
Alles okay?
Ich mach mich mal auf den Weg.
Okay …
Ich komm wieder vorbei. Also, wenn ich darf.
Natürlich.
Das ist immer noch meine Wohnung.
Kasamachi, können wir Line austauschen?
Hm? In Ordnung.
Kōdai, Makio Tante
Schriftliche Erklärung zum Schuleintritt
Ratgeber
Hühnchensalat-Sandwiches
7. April Ab heute bin ich Oberschülerin. Ich freu mich schon auf die Eintrittsfeier! Treffen mit Emiri um 8:20 Uhr am Eingang
Fertig!
Bis später!
Hey.
Ich hab’s schon mal erwähnt,
wenn’s so rumliegt, les ich’s versehentlich.
Klapp dein Tagebuch zu.
Wie gesagt, du kannst das ruhig sehen.
Ich versteh dich nicht.
Ich geh dann!
Ist es wirklich okay für dich,
wenn ich nicht mitkomme?
Ja, klar!
Asa!
Emiri!
Guten Morgen!
Asa, auf drei weitere Jahre!
Ja!
Und bitte entschuldige die Sache bei deiner Abschlussfeier.
Du solltest dich richtig entschuldigen, Mama!
Ich wollte deine Tante auch gern kennenlernen. Wo ist sie denn?
Sie kommt nicht.
Wie bitte?
Schul- eintrittsfeier
Sie kommt nicht zur Feier?
Genau.
Hör mal, Asa …
Ich rede auch gern mit deiner Tante, falls es mal Schwierigkeiten gibt.
Dich an diesem Tag allein zu lassen, ist doch merkwürdig.
Aber sie ist eben nicht meine Mutter.
Gehen wir, Asa.
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