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Die Aufgabe von Bertia, meiner Verlobten und selbsternannten Widersacherin:
Ich werde auf der Abschlussfeier abgelehnt!
So scheint es.
Cecil Glo Alphaster
So scheint es. In ihrem früheren Leben gab es ein Otome-Spiel, auf dem diese Welt basiert.
In ihrem früheren Leben gab es ein Otome-Spiel, auf dem diese Welt basiert.
Sie glaubt wohl, dass ich glücklich werde, wenn ich wie in diesem Szenario
mit der sogenannten Heldin zusammenkomme.
Ich vermeide ständig ihre Ränkespiele,
verhindere, dass sie sich von mir entfernt
und verbringe dabei ein lebendiges Schulleben.
Und nun ist endlich der Tag der Abschlussfeier gekommen.
Laut ihr werde ich heute
vor allen Versammelten ihre üblen Machenschaften aufdecken
und sie ablehnen.
Danach werde ich auf ewig mit der Heldin zusammen sein.
Wir führen nun die Abschlusszeremonie der Harm-Akademie durch.
Zunächst ein paar Worte von Seiner Majestät, unserem König.
Verehrte Herren und Damen,
herzlichen Glückwunsch zum Schulabschluss.
Nutzt euer Gelerntes gut dort draußen in der Welt.
Ich erwarte in der Zukunft viel von euch.
Als Nächstes, als Repräsentant der Absolventen,
begrüßen wir Hoheit Cecil Glo Alphasta.
Bitte sehr.
Vielen Dank, dass ihr alle heute für uns Absolventen hier versammelt seid.
Wir stehen heute hier dank Seiner Hoheit dem König,
unseren vielen Lehrern sowie unseren Familien,
die uns bislang geleitet haben.
Wir werden alles für das Land einsetzen
und auch ich als Kronprinz
werde mein Bestes tun, um dieses Land führen zu können.
Ein Hoch auf die Harm-Akademie.
Ein Hoch auf das Königreich Alphasta!
Ein Hoch auf die Harm-Akademie!
Ein Hoch auf das Königreich Alphasta!
An Observation Log of My Fiancée Who Calls Herself a Villainess
8. Kapitel Mein Beobachtungsbericht zur selbsternannten Widersacherin und der Ablehnung.
Unser Sohn ist prächtig aufgewachsen.
Ja, und wie.
Ich hätte mir nur einen aufrichtigeren Sohn gewünscht.
Ich hätte nicht gedacht,
dass ich bei seinem Abschluss so nervös werden würde.
Na ja, Cecils Ränkespiele überraschen mich auch,
aber er wird sicher alles zurechtbiegen.
Das mag schon sein,
aber ich mache mir Sorgen um die arme Bertia.
Das könnt Ihr laut sagen, Hoheit!
Unsere kleine Bertia ist überraschend sensibel.
Hach, ich mache mir solche Sorgen.
Beruhige dich doch.
Du hast all dem doch zugestimmt.
Aber das Fräulein, um das sich alles dreht, …
ist diese Kleine dort, was?
Warum begleitet mich niemand?
Deshalb muss ich das von den Statisten machen lassen.
Und nun die Zeremonie zur Übertragung des Schülerratsvorsitzes.
Der derzeitige Vorsitzende, Hoheit Cecil Glo Alphasta …
und der nächste Vorsitzende Courtgain Deres Mardan. Tretet vor.
Jawohl.
Als Vorsitzender des Schülerrats ernenne ich, Cecil Glo Alphasta,
Courtgain Deres Mardan zum nächsten Vorsitzenden des Schülerrats.
Ich nehme demütig an.
Hoheit Cecil, danke für Eure Arbeit.
Wir werden Eure Arbeit im Schülerrat fortführen.
Danke.
Läuft alles?
Ohne Verzögerung.
Nun denn, ich habe euch allen noch etwas zu sagen.
Du scheinst das vollkommen falsch zu verstehen, so wie deine Augen funkeln.
Fräulein Bertia Ibil Noches. Könntest du vortreten?
Fräulein Bertia?!
A-Alles gut.
Sie hat sich zu sehr darauf konzentriert, sich zu beruhigen,
dass sie auf den Saum ihres Kleids getreten ist.
Ich, Bertia Ibil Noches, bin da.
Wenn du es schon tust, dann mach es auch richtig!
So in etwa wird sie das wohl denken.
Irgendwie bin ich erstaunlich nervös.
Dies ist wohl einer der entscheidenden Momente im Leben.
Fräulein Bertia Ibil Noches. Du hast eine große Sünde be…
W-Was meint Ihr?
Tia. Könntest du mich bitte nicht unterbrechen?
I-Ich habe mir nichts zu Schulden kommen lassen!
Oh doch, du hast eine große Sünde begangen.
Und zwar, dass du zwei ganze Jahre nach mir hergekommen bist.
So muss ich ganze zwei Jahre auf deinen Abschluss warten …
und diese Zeit ohne dich leben.
Das ist eine große Sünde.
Dies musst du sühnen.
Werde also mit meinem Abschluss auch zu meiner Frau.
Dies ist der Beweis unseres Versprechens.
W-Was hat das zu bedeuten?!
Gib mir deine Hand.
Nur keine Scheu.
D-Die Ablehnung … Muss abgelehnt werden …
Die Ablehnung! Sie muss kommen!
Ich habe es ablehnend genug gesagt.
Können wir nicht einfach damit Bertias Willen als erfüllt ansehen?
Lehne mich ab! Es ist die Zeit der Ablehnung!
Ihr habt diese Jahre mit uns an der Schule verbracht
und nun verkünde ich euch dies:
In zwei Jahren werden wir ein Ehepaar
und werden dieses Land noch besser machen!
Einspruch!
Das war ja klar.
Wie naiv von dir, Heronia Inderon.
Einspruch? Wie meinst du das?
Hoheit! Ihr werdet von dieser Frau namens Bertia hinters Licht geführt.
Sie hat ihren Stand ausgenutzt
und mich und viele andere gemobbt.
Erst gestern hat sie versucht, mich die Treppen herunterzuschubsen!
Gestern?
Gestern, sagst du?
J-Ja.
Da sie die Verlobte des Kronprinzen ist,
hatte sie bis zum Mittag viele Pflichten und konnte nie allein agieren.
Danach waren wir stets beisammen
und abends habe ich sie auf ihr Zimmer gebracht, da es ihr nicht gut ging.
Ich habe die Wohnheimaufsicht gebeten, regelmäßig nach ihr zu sehen.
Diese sagte mir, dass Bertia sich die ganze Zeit über im Zimmer ausruhte.
Dann hat sie wem befohlen, mich hinunterzustoßen!
Es war also jemand anderes?
Da ihre Ehre davon abhängt, werde ich das gründlich untersuchen.
Könntest du mir sagen, wer es war?
Das weiß ich noch nicht.
Du weißt es nicht?
Warum hast du dann Bertia genannt?
Dürfte ich auch mehr über das Mobbing erfahren?
Hast du Beweise dafür?
Es gibt da andere, die durch sie gelitten haben.
Los, sprecht!
Offenbar gibt es niemanden.
Das kann nicht sein!
Ihr habt es mir doch immer wieder erzählt.
Ja, so läuft das wohl.
Greift man hier die Verlobte des Kronprinzen an,
wirkt sich das auf den eigenen Stand aus.
Es gab da einige Fräuleins, die ihr Gesicht abgewendet haben.
Die hatten wohl ohnehin nur ein wenig lästern wollen, mehr nicht.
Aber wieso?
Ihr sagtet, ihr müsstet wegen ihr viel durchmachen!
Fräulein.
Dürfte ich damit annehmen, dass du deinen Einspruch zurücknimmst?
Nein!
Ich wollte es ursprünglich nicht öffentlich berichten.
Hm?
Die hat das gerade aus ihrem Kleid geholt, oder?
Da kannst du dich nicht einfach rausreden, weil du anderswo keinen Platz hattest.
Hoheit. Hier, bitte.
Das will ich nicht anfassen.
Ich nehme es an mich.
Bitte sehr.
Verstehe.
Zeno.
Verstanden.
Wie erwartet, es ist der Bericht von Markgraf Noches.
Ich wusste bereits, dass sie jemanden angeheuert hatte, um nachzuforschen.
Vater.
Tia hatte dies stets gewollt.
Auch wenn sie vorher wusste, dass sie dadurch etwas Wichtiges verliert,
hat sie gerade dennoch fürchterliche Angst.
Und ich?
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