Pandora's Box

Pandora's Box (Die Büchse der Pandora)

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Pandoras Box 1929 1080p BluRay x265 10bit FLAC 2 0-SONYHD g
A Commentary by club706
MoC 2:14:26

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Published on: 2026-03-07
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Hearing Impaired: No
FPS: 23.976

German subtitle preview

The first 75 lines.

Die Bearbeitung des Films wurde gefördert im Rahmen der Digitalisierungsoffensive des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

DIE BÜCHSE DER PANDORA wurde am 9. Februar 1929 in Berlin uraufgeführt und war damals kein großer Erfolg. Berühmt wurde der Film erst nach der Wiederentdeckung von Louise Brooks in den 1950er Jahren, die von ihren Bewunderern Henri Langlois von der Cinémathèque Française und James Card vom George Eastman House betrieben wurde.

Soweit bekannt, ist weder das Originalnegativ noch eine Kopie aus der Entstehungszeit erhalten geblieben. Verfügbar sind heute nur noch Umkopierungen aus den 1950er und 1960er Jahren, gezogen von stark beschädigtem Material.

Die einzige Möglichkeit, Pabsts Bilder wieder annähernd in ihrer ursprünglichen Schönheit zu zeigen, war daher die digitale Bearbeitung. Hierfür wurden uns die drei Fassungen des Films, die überlebt haben – ein 1952 angefertigtes Duplikatnegativ aus der Cinémathèque Française, eine Umkopierung von 1970 von Gosfilmofond of Russia, und die 1964 entstandene Kopierung des Národní Filmový Archiv in Prag – von den genannten Archiven und der Cineteca di Bologna zugänglich gemacht.

Von der restaurierten Fassung wurden neue 35mm Sicherungsnegative und -kopien gezogen, sowie eine digitale Kinofassung erstellt.

Die Montage folgt sehr eng der Arbeitskopie, die Enno Patalas in den 1980er Jahren im Filmmuseum München erarbeitet hat. Der Text der Zwischentitel stammt von einer Liste, die Gero Gandert im schwedischen Riksarkivet auffinden konnte.

Empfohlene Vorführgeschwindigkeit: 20 B/sec

Die Büchse der Pandora Variationen auf das Thema Frank Wedekinds LULU

Erster Akt.

„Schigolch!“

„Weit hast Du es gebracht!“

„Lang’ haben wir uns nicht gesehen...!“

„Tanzt Du noch?“

„Alles hast Du verlernt – hättest bei mir bleiben sollen...“

„... in der alten Dachkammer? Ich wäre Dir doch weggelaufen...“

„Er sorgt ja ganz nett für Dich, der Herr Chefredakteur Dr. Schön... aber... ein Freund garantiert noch nicht unsere Zukunft.“

„Du musst vor das große Publikum gebracht werden! Ich habe den richtigen Mann dazu mitgebracht.“

„Es ist Rodrigo Quast. Er will mit Dir eine große Varieténummer machen.“

„Dr. Schön kommt!“

„Ich werde heiraten!“

„Und weil Du heiraten willst, küsst Du mich nicht?“

„Die ganze Stadt redet von unserem Verhältnis. Ich gefährde meine Stellung damit!“

„Begreifst Du denn nicht, dass es aus sein muss zwischen uns?“

„Totschlagen musst Du mich, wenn Du loskommen willst von mir.“

„Das ist mein erster... Mäzen!“

„Man hat getan, was man konnte...“

Ende des ersten Akts.

Zweiter Akt.

Seine Exz. der Minister für Inneres Dr. von Zarnikow gibt geziemend Nachricht von der bevorstehenden Vermählung seiner Tochter Charlotte Marie Adelaide mit Herrn Chefredakteur Dr. Ludwig Schön.

„Noch einmal warne ich Dich, Kind! Dr. Schöns Benehmen macht diese Heirat unmöglich!“

„Lass nur Vater, ich kümmere mich nicht um Gerede!“

„Hier, Alwa, die Kostüm-Entwürfe für Ihre Revue!“

„Was macht Lulu?“

„Vater muss sich von ihr trennen – seine Heirat ist nicht mehr aufzuschieben.“

„Rodrigo... der berühmte Rodrigo Quast... will eine große Varieténummer mit mir machen! Wir trainieren schon!“

„Alwa ist mein bester Freund -, er ist der Einzige, der nie etwas von mir will...“

„.... oder willst Du am Ende nichts von mir, weil Du mich nicht liebst?“

„Liebe Geschwitz, so ein Kostüm müssen Sie mir auch zeichnen!“

„Ist sie wirklich so schön?“

„Ich habe Dir doch jeden Besuch bei mir verboten!“

„Ich bin ja nicht zu Dir gekommen!“

„Alwa!“

„Bitte reiche mir das Lexikon – Band K.“

„Also, wie verabredet, Du kommst morgen zu mir.“

„Warum heiratest Du Lulu nicht, Vater?“

„Solche Frauen heiratet man nicht! Das wäre Selbstmord!“

„Was wollte sie hier?“

„Ich glaube, sie will zum Varieté. Jemand will eine Trapeznummer mit ihr machen.“

„Nicht Trapez! In Deiner Revue wird sie spielen. Etwas hopsen kann sie – Erfolg garantiere ich und meine Zeitung!“

„Aber eines noch, Junge: Hüte Dich vor dieser Frau!“

Ende des zweiten Akts.

Dritter Akt.

„Quatsch! Hättest Du lieber die Trapeznummer mit mir gemacht!“

„Ich spiele nicht mehr!“

„Sie müssen sie jetzt auch zur Vernunft bringen!“

„Wir werden doch noch unsere Varieténummer machen!“

„Ich tanze für die ganze Welt – aber nicht vor dieser Frau!“

„Lassen Sie ruhig anfangen!“

„Wo bleibt Lulu?“

„Rauchen verboten hier!“

„Zufrieden Alwa?? Jetzt heirate ich Lulu! ... Das ist meine HINRICHTUNG!“

Ende des dritten Akts.

Vierter Akt.

„Ich wäre ein ganz gemeiner Schuft, wenn ich nicht eine Rose auf das Brautbett meiner kleinen Lulu legen würde!“

„Vater... ich verreise noch heute Nacht... auf lange Zeit...“

„Er ist mein Vater!“

„Wenn Du doch mit mir kommen wolltest...!“

„Ich kann ohne Dich nicht mehr leben!“

„Du... wirst... Deinen Zug versäumen..!“

„Nimm!“

„Töte Dich!“

„Töte Dich selbst... damit Du mich nicht auch noch zum Mörder machst!“

Ende des vierten Akts.

Fünfter Akt.

„Hoher Gerichtshof! Ich habe Ihnen ein furchtbares Schicksal in rascher Bilderfolge gezeigt...“

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