The first 188 lines.
Eure Hoheit, die Schwarzsegel ist zurück.
Sie hat den Konvoi von Silberstadt auf dem Weg nach Wolfsherz abgefangen.
Der Gewinn war beachtlich, genug, um einen Trupp auszurüsten.
Nicht schlecht.
Wie heißt der Kapitän der Schwarzsegel?
Kapitän Drake, Eure Hoheit.
Ernennt ihn zum Ritter.
Gebt seiner Flotte die Beute als Belohnung.
Ich bin mir sicher, dass Sir Drake und die Matrosen der Flotte
Eure Großzügigkeit zu schätzen wissen werden.
Außerdem ist eine Nachricht von Eisvogel eingetroffen: Die Mission ist gescheitert.
Man hat die Pille in seinen Wein gemischt und er hat sie eingenommen.
Aber Roland hat nur kurz geschlafen. Und …
Es ist wie es ist. Ich will keine Erklärungen hören.
Jawohl, Eure Hoheit.
Gebt ihr eine letzte Chance.
Schickt ihr ein paar Dinge von ihrer Schwester, den Rest entscheidet sie.
Du kannst gehen.
Jawohl, Eure Hoheit.
Ach, richtig!
Die Pille stammt von Embis, dem großen Alchemisten?
Was hat er damals gesagt?
Wasser und Wein löst sie auf, wer sie einnimmt, dem ist der Tod gewiss.
Hängt ihn.
Rot fließt der Strom im Osten weit, Wellen rauschen, blau und breit.
Lächelnd seh ich Rauch so sacht, am schrägen Abend voller Pracht.
Grün die Berge, stolz und schön. Über die Felder rollen Wellen so kühn.
Die Wege und Felder voller Pracht, sie strahlen im gleichen Licht erwacht.
Helden formen, Hand in Hand, großen Mut in diesem Land.
Aus lodernden Flammen steigt Gold wie Sand.
Ein Funke, der die Steppe weckt, lebendig und unaufhörlich.
Tausend Meilen zieht er, stark und herrlich.
Die steilen Berge erschüttert von der Zeit.
Mein Herz ist weit wie die offene See, ein Spiegel der Ewigkeit.
Wo die Lieder erklingen, da segeln wir.
Wege öffnen sich hier.
Ein neues Kapitel beginnt.
Weite Hallen bedecken die Felder.
Der eine geht vor dem Sturm geschwind.
Der Wandel birgt die neue Welt.
Mächtige Stimmen ertönen.
Während Welten sich verschönen.
Brechen, bauen, ach so weit.
Die Gnade strahlt durch Einsamkeit.
Hier drüben!
Bring es hierher!
Vorsicht dort drüben!
Hast du es?
Fertig!
Das wars!
Gute Arbeit Jungs!
Los, wir brechen auf!
Okay, kann losgehen!
Der Bau der Mauer läuft ausgezeichnet.
Herr Vanbert sagt, dass sie pünktlich fertig wird.
Hm. Wie steht es um den Handel?
Sehr gut. Das Getreide, das wir in Weidenblatt gekauft haben, wird heute verladen.
Hier ist die genau Menge.
Schaut, Eure Hoheit, das reicht um, uns durch den Winter zu bringen.
Abgesehen von diesen Ausgaben, haben wir noch einen kleinen Überschuss.
Also, Eure Hoheit, trotz dieser Einnahmen,
ist unser Defizit noch immer beachtlich.
Das ist wohl keine langfristige Lösung.
Die Hauptausgaben entnehmen wir noch immer Euren Schatzkammern.
Wenn das so weitergeht, reicht es höchstens bis zum Frühling.
Das ist in Ordnung.
Bis dahin durchzuhalten ist schon sehr gut.
Außerdem haben wir noch den Erzhandel.
Solange die Mauer steht und wir hier dauerhaft Fuß fassen können,
ist die Erzproduktion gesichert.
Das bereitet mir keine Sorgen.
Eure Hoheit, wenn wir die Erzversorgung der Festung stoppen,
wird Herzog Lyon nicht stillhalten, falls …
Herein.
Eure Hoheit, ein Gesandter der Langlied-Festung ist eingetroffen.
Palov,
du hast gesagt, das Essen aus Weidenblatt sei angekommen?
So ist es, Eure Hoheit.
Sag der Küche, man soll die frischen Zutaten verwenden und ein üppiges Mahl kochen.
Lasst den Sitzungssaal herrichten. Ich habe einen Gast zu bewirten.
Herr Helmon, fühlt Euch wie zu Hause.
Ich danke Euch, Eure Hoheit.
Eure Hoheit, was genau haltet Ihr da?
Oh? Das hier? Das sind Essstäbchen.
Meine Untertanen können sich kein Besteck leisten.
Diese Stäbchen sind günstig und hygienisch. Das Material ist einfach zu bekommen.
Ich plane sie in Grenzstadt einzuführen.
Nun ja, …
In Grenzstadt gibt es ohnehin nichts Gutes zu essen. Bitte entschuldigt das bescheidene Mahl.
Nein, nein. Eure Hoheit, Ihr seid zu freundlich.
Solch ein Festmahl bekommt man auch in der Festung nicht oft.
Ich wollte Euch gebührend in Empfang nehmen!
Diese Zutaten wurden erst heute aus Weidenblatt geliefert.
Oh?
Aus Weidenblatt?
So ist es.
Bitte greift zu, Helmon.
Wir können nach dem Essen reden.
Oh …
Ich danke für Eure Gastfreundschaft, Eure Hoheit.
Ich bin als Vertreter der Langlied-Festung hier. Ich soll Euch ausrichten,
dass der Liefertermin für das Erz verstrichen ist.
Die Festung hat bereits die Lebensmittel für Grenzstadt vorbereitet.
Aber …
wir haben das Erz noch nicht erhalten.
So ist das also? In letzter Zeit hat sich ein Unglück ereignet.
In der Mine am Nordhang gab es einen Einsturz. Der Bergbau lag lange still.
Oh! Umgekippt!
Wie auch immer. Wir können das vereinbarte Erz nicht abbauen.
Nur die Produktion von zwei Monaten haben wir.
Ich habe von der Sache in der Mine gehört.
Dann liefert doch zunächst was Ihr habt.
Das bisschen Getreide wird nicht ausreichen, um meine Untertanen zu ernähren.
Vor zwei Jahren sind viele in Grenzstadt verhungert. Es gab nicht genug Nahrung.
Ich werde nicht zulassen, dass sich dieses Unheil wiederholt.
Diese Art von Tauschhandel zwischen uns und der Festung …
muss abgeschafft werden.
Eure Hoheit meint also …
Ich will ehrlich sein. Ich habe das Erz an Weidenblatt verkauft.
Von dem Ertrag habe ich genug Nahrung für den Winter erworben.
Sie wollten unser Erz nicht nur mit Golddrachen bezahlen,
sie waren auch bereit, uns einige Waren zum Marktpreis zu verkaufen.
Alles, was man mit Geld kaufen kann, verkaufen sie auch.
Deshalb ist der Handel mit Weidenblatt für uns ertragreicher.
Oh! Schon wieder umgekippt!
Darum …
Also waren die Schiffe aus Weidenblatt deswegen am Hafen?
Eure Hoheit, ich verstehe Euren Gedanken.
Allerdings scheint es mir einige Probleme zu geben.
Oh? Dann lasst mal hören.
Soweit ich weiß,
hat Weidenblatt noch nie mit Erz gehandelt.
Auch wenn sie einem Handel zustimmen, kann der Preis nicht hoch sein.
Ich denke,
höchstens die Hälfte des Marktpreises.
Das wäre dann doch ein Verlustgeschäft.
Das kann auf Dauer nicht funktionieren. Handel wird vom Markt bestimmt.
Die Festung betreibt seit über hundert Jahren hier Handel.
Nur eine Festung dieser Größe kann so viel Erz verbrauchen.
Egal, ob Entwicklung oder Marktgröße,
die Festung liegt vor Weidenblatt.
Daher sollte Grenzstadt die Festung als Haupthandelspartner behalten.
Das wäre für beide Seiten von Vorteil.
Dreißig Prozent.
Wenn die Festung das Erz zu dreißig Prozent vom Marktpreis kaufen kann,
dann würden wir beide gewinnen.
Ich habe schon gehört, dass Pelor Helmon aus dem Geißblatt-Clan ein fähiger Kaufmann ist.
Wohl kein bloßes Gerücht.
Ihr seid zu gütig, Eure Hoheit.
Unter diesen Bedingungen, würden in der Tat beide Seiten profitieren.
Aber, …
ist gewiss, dass diese Entscheidung auch die der sechs Familien der Festung ist?
Das …
kann ich nicht garantieren.
Aber der Außenhandel der Festung liegt in meinen Händen.
Ich werde mein Möglichstes tun, um den Herzog und die Familien
zu überzeugen, dieses Angebot zu akzeptieren.
Ich werde zurückeilen und einen Vertrag aufsetzen. Dann werde ich Euch erneut besuchen.
Also gut. Dann warte ich auf frohe Kunde, Herr Gesandter.
Eure Hoheit, da wäre noch etwas. Bis zum Wintereinbruch sind es noch zwei Monate.
Weidenblatt ist ziemlich weit entfernt.
Auf dem Weg könnte es gefährlich werden.
Ich empfehle Euch, Euch in die Lage von Herzog Lyon zu versetzen.
Diese Probleme sollten sorgfältig überdacht werden.
Es liegt wohl ein Missverständnis vor.
Ich hatte nie vor, den Winter in Weidenblatt zu verbringen.
Meint Ihr etwa …
Auch nicht in der Langlied-Festung.
Wir gehen nirgendwo hin. Diesen Winter werde ich eine Mauer erbauen und Grenzstadt verteidigen.
Dieser Ort wird zur neuen Grenze des Königreichs.
Ich verstehe. Aber Eure Hoheit, lasst mich noch eines sagen.
Diese Entscheidung bestimmt das Schicksal aller Eurer Untertanen.
Wenn etwas schiefgehen sollte, hat Eure Hoheit noch einen Ausweg
aber Euer Volk nicht.
Danke für Eure Sorge. Ich bin mir bewusst, was diese Entscheidung bedeutet.
In Ordnung, ich habe Eure Bedingungen notiert.
Palov.
Bereite bitte die Lebensmittel nach Plan vor.
Sehr wohl, Eure Hoheit.
Oho?
Hat der Bengel noch etwas gesagt?
Seine Hoheit sagte, dass er das Erz bereits gegen Geld an Weidenblatt verkauft hat.
Außerdem …
hat er dort genug Getreide gekauft, um die Stadt durch den Winter zu bringen.
Was? Unerhört!
Was soll das heißen?
Und weiter?
Außerdem
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