Oscar

Oscar

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Publikuar më: 2016-04-07
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Pamje paraprake e titrave në German

193 rreshtat e parë.

Was wollen Sie? - Ich will zu M. Barnier.

Haben Sie mit ihm eine Verabredung? - Nein, aber muss ihm etwas mitteilen.

Es ist 8 Uhr morgens. Monsieur schläft. - Wecken Sie ihn auf, es ist wichtig.

Und wann soll ich meine Arbeit erledigen?

Moment! Immer diese Wendeltreppe! Bald krieg ich noch einen Drehwurm!

Flegel! Und das mir! Monsieur hat ausdrücklich angeordnet,

ihn keinesfalls vor 11 Uhr zu wecken! - Nur, weil er noch nichts von meiner...

Überraschung weiß. Wecken Sie ihn. Ich übernehme die Verantwortung dafür.

Sagen Sie, Christian Martin sei da, und zwar mit einer wichtigen Mitteilung.

Nur Mut!

Was ist denn los? - Ein Christian Martin möchte zu Ihnen.

Wer? - Monsieur Christian Martin!

Er sagt, er habe eine Mitteilung von äußerster Wichtigkeit zu machen.

Was? Zu nachtschlafender Zeit? Ich glaub, ich träume noch!

Was soll ich dem Monsieur sagen, Monsieur? - Dass er sich zum Teufel...

Na, der hat 'ne Stimmung! - Bereiten Sie jetzt Monsieurs Frühstück?

Selbstverständlich. - Ich frühstücke mit. Also für 2 Personen.

Nein, das kann ich nicht. Wird gemacht. - Ich erwarte von Ihnen,

dass Sie mich mit dem Chef allein lassen, bis nach Ihnen geläutet wird.

Nein, das geht nicht. Wird gemacht. Und womit läuten Sie, wenn's so weit ist?

Hier gibt's doch wohl 'ne Klingel. - Nein, hier gibt's keine Klingel.

Ich bringe Ihnen auf einem Tablett ein Glöckchen, damit können Sie klingeln.

Noch was! Nehmen Sie diesen Blumenstrauß und geben Sie ihn mir erst zurück,

Monsieur Barnier kommt.

Was ist geschehen, eine Katastrophe? - Oh nein, Monsieur.

Und warum holen Sie mich aus dem Bett? - Weil es die Angelegenheit erfordert.

Hätten wir das nicht in der Firma bereden können?

Nein, Monsieur. - Kommen Sie mit.

Setzen Sie sich, schießen Sie los. Ich bin ganz Ohr.

M. Barnier, ich weiß, Sie haben ein weiches Herz.

Und für Ihre Angestellten empfinden Sie wie ein Vater. Wie ein gütiger Vater...

Schon gut, das ist wahr. Aber was führt Sie zu mir? Kommen Sie bitte zur Sache!

Gut, ich bitte um Gehaltserhöhung. - Ich hab mich wohl verhört!

Ich ersuche Sie, mir mehr Geld zu geben.

Sie ersuchen mich, Ihnen mehr... Sie erlauben sich einen Spaß!

Das würde ich mir mit Ihnen nie erlauben. - Sie besitzen die ungeheure Frechheit,

mich hier morgens aus dem Bett zu holen, um mehr Geld zu verlangen?

Es geht um mein Leben! - Und wenn jeder von der Firma vorbeikäme,

bei dem es ums Leben geht, was wäre dann mit meinem Privatleben?

Eigentlich müsste ich Sie rauswerfen! - Darf ich Ihnen die Umstände erklären?

Wenn es sein muss, später im Büro! - Meine Bitte stößt nicht auf Wohlwollen?

Hören Sie gut zu, mein Freund. Bei Ihnen ist ganz sicher eine Schraube locker.

Da ich das einsehe, rate ich Ihnen: Nehmen Sie Ihren Rest vom Grips zusammen,

damit Sie heute Nachmittag eine glaubwürdige Entschuldigung haben!

Das Frühstück, Monsieur. - Warum jetzt schon?

Was soll ich denn mit 2 Tassen? - Es wurde mir von Monsieur gesagt,

dass er mit Monsieur frühstücken würde. - Welchem Monsieur?

Diesem Monsieur, Monsieur. - Ich nahm an, unsere Aussprache dauert.

Sie sind wohl völlig übergeschnappt, wie? - Ich bin verliebt!

Sie ist ein anbetungswürdiges Mädchen, um deren Hand ich heute anhalten will.

Moment! Das will ich gar nicht wissen. - Diese Angelegenheiten sind oft...

mit Geld zu regeln. - So ist es.

Unterlassen Sie bitte Ihre Kommentare! Verschwinden Sie in die Küche! Au!

Jetzt verbrüht er mich noch! Was noch?

Ich kann das Mädchen unmöglich heiraten, so lange ich ihr nicht...

das großzügige Leben bieten kann, das sie von Hause aus gewohnt ist.

Na gut, na gut! Ich bin schon ganz wild. Wie viel verdienen Sie im Monat?

Also, brutto bekomme ich 3.000 Francs.

Und wie viel wollen Sie in Zukunft haben? - Ich hab mir 6.000 gedacht.

Den Arm hochhalten!

Diese Unterbrechung gibt Ihnen Zeit, in Ruhe eine Antwort zu überlegen.

Mir bleibt die Luft weg! - Folgen Sie mal meinen Gedankengängen.

Die Luft ist weg. Setzen Sie sich. - Meine Bitte kam so plötzlich,

dass Sie sicher staunen mussten. Vor knapp 2 Jahren hatten Sie das Glück,

dass ich in Ihre Firma eintrat. Als Aushilfskraft in der Buchhaltung...

bekam ich monatlich 500 Francs. - Er ist toll!

Dürfte ich Sie um den Zucker bitten? Vielen Dank. Zwei.

Vielen Dank.

Wenn Sie glauben, mich beim Kaffee auf 6.000 Francs hochschrauben zu können,

verschwenden Sie Ihre Zeit und meine! - Danke! Ihre Geschäfte gingen gut,

dann kam die Zeit der großen Blüte. In 2 Jahren verzehnfachte sich der Umsatz.

Ist das Ihnen zu verdanken? - Zum Teil.

Sie halten sich wohl für unentbehrlich? - Ich wollte mit Ihnen eigentlich...

über meine Liebe reden. - Mit mir?

Ich sagte Ihnen doch, dass ich heute um die Hand eines Mädchens anhalten werde.

Darum will ich nicht den Geschäftsmann in Ihnen ansprechen, sondern...

den Mann mit dem goldenen Herzen. - Schon gut, das gehört nicht hierher.

Oh, welch edle Bescheidenheit. - Mein Herz rückt keine 6.000 Francs raus,

das gebe ich Ihnen schriftlich! - Ein junges Ehepaar hat es nicht leicht.

Das sagte gestern auch M. Marinier. - M. Marinier? Sie kennen den Gangster?

Er hat sich um meine Bekanntschaft bemüht. Er ist nervös durch unsere Konkurrenz.

Eine Intrige! - Er fragte mich, wie viel ich verdiene,

und ob ich mich nicht verändern möchte. - Ich kenne seine Methode: Abwerbung!

Aber von mir holt er sich keine Leute! - Sie bieten ihm die Stirn! Bravo!

Ich weiß, er bietet mehr Geld. Eines Tages zerquetsche ich ihn wie eine Wanze!

Sie sind ein Tatmensch! Und wenn er hört, dass Sie mir 6.000 Francs geben,

dann wird er wahnsinnig! - Ich triumphiere und er wird verrückt!

Ich ruf ihn gleich an. - Was sagen Sie ihm?

Dass die Abwerbung nicht geklappt hat. - Nein. Man triumphiert und schweigt!

Und nun wechseln wir das Thema: Was ist Ihre Verlobte für ein Mensch?

Ein wahrer Engel. So liebenswert. - Schon gut. Und wie sind die Eltern?

Auch liebenswert. - Nein! Sind sie vermögend?

Und wie, Monsieur! Mit popeligen 3.000 geben sie mir nie die Hand ihrer Tochter.

Also wollen wir mal sagen, sagen wir...

5.500! - Danke, so viel hab ich nicht erwartet!

Hätt ich das geahnt! - M. Marinier wollte mir so viel geben,

wie ich will. Aber ich bleibe bei Ihnen. - Gleich kommen mir die Tränen.

Ich darf also mit 5.500 rechnen? - Ja.

Dann kann ich meinen Heiratsantrag machen? - Ja, Sie haben doch die Zulage bekommen!

Vielen Dank! - Ich wünsche Ihnen viel Erfolg!

Dies ist ein großer Augenblick! Ich bitte Sie um die Hand Ihrer Tochter!

Sie ist es, die mein Herz besitzt! - Nein!

Doch!

Bitte überreichen Sie diese Blumen meiner künftigen Schwiegermutter. Hier.

Schaffen Sie das Grünzeug weg! - Ja, Monsieur.

Kommen Sie mit! Verführer!

Wir sind noch nicht am Ende!

Hier! Setzen Sie sich hin! Bernadette, lassen Sie uns allein!

Bitte, Monsieur!

Wo haben Sie meiner Tochter die...

Verschwinden Sie!

Wo wurden Sie mit meiner Tochter bekannt? - Bei einem Pferderennen.

Vor eineinhalb Jahren. Ich wusste nicht, wer sie war.

Und als ich es wusste, sagte ich nicht, wer ich bin. Ich wagte nicht zu sagen,

ich sei bei ihrem Vater beschäftigt. Ich verdiente damals nur 1.000 im Monat.

Und da beschlich mich ein Komplex. - Was sagt man dazu? Ich fass mich kurz:

Ihr Antrag ehrt mich, für meine Tochter schwebt mir aber ein Mann vor,

der im Leben mehr darstellt als Sie! - Und deshalb ersuche ich Sie höflichst:

Machen Sie mich zum Geschäftsführer! - Selbst mit dem Titel und den 5.500...

im Monat bieten Sie ihr nicht den Lebensstil, den sie gewohnt ist!

Sie kriegt doch eine Mitgift von 400.000 Francs.

Woher wissen Sie das? - Sie hat es mir verraten.

Erstens ist die Information falsch, und zweitens wundert mich Ihr Charakter!

Sie scheinen die Heirat mit meiner Tochter beschämenderweise vor allem...

als ein lohnendes Geschäft anzusehen! - Ich liebe sie um ihrer selbst willen.

Das Vermögen spielt dabei keine Rolle. Auch eine große Mitgift trennt uns nicht.

Ihre Gedankengänge sind seltsam. Sie missfallen mir und ich lehne Sie ab.

Das glauben Sie mir wohl. - Um zu beweisen, dass ich Ihre Tochter...

nicht wegen ihres Geldes heirate, mache ich ihr zur Hochzeit...

mein gesamtes Vermögen zum Geschenk! - In Form eines Blumenstraußes.

Es sind 64.720.000 Francs. - Was?

Alte Francs, natürlich. In der neuen Währung wären das 647.200 Francs,

wenn Ihnen das lieber ist. - Wirklich?

Aber ja.

Haben Sie geerbt? - Nein, Monsieur.

Wo haben Sie denn das Geld her? - Ich hab's Ihnen gestohlen.

Wie bitte? - Ich war so frei, es Ihnen zu stehlen.

Sie mir? - Ja, Monsieur.

Sie erlauben sich doch einen Spaß mit mir. - Das würde ich mir nie erlauben!

Es muss ein Spaß sein! - Aber ich würde nie mit Ihnen scherzen!

Sie Lump, Sie gemeiner! - Mit Ihrem zukünftigen Schwiegersohn...

dürfen Sie nicht so reden! Schnell, 2 Aspirin-Tabletten für M. Barnier.

Fühlt Monsieur sich nicht wohl? - Das ist milde ausgedrückt. Beeilung!

Da fragt man sich, wer das glauben würde! - Niemand. Es schwebte mir schon vor,

dass Sie überrascht sind. - Sie wollen wohl unbedingt ins Gefängnis?

Na gut, ich ruf die Polizei! - Die Polizei? Zu welchem Zweck?

Um Sie hinter Schloss und Riegel zu bringen selbstverständlich!

Ich glaub nicht, dass das wahr ist! Ich glaub noch an das Gute im Menschen.

2 Aspirin, M. Barnier. - Lassen Sie mich damit in Ruhe!

Aspirin gibt mir doch nicht den Glauben an die Menschheit wieder!

Würden Sie bitte in der Nähe bleiben? Monsieur wird sie, nebst anderen,

bald schlucken. - 647.200 Francs!

Wohin denn? - Ich ruf die Polizei!

Aber wozu denn? Eine freundschaftliche Regelung würde uns doch beiden...

einen Gewinn bringen, Schwiegerpapa. - Schwiegerpapa? Frechheit!

Dazu kommt es niemals, Sie Dieb! - Die Firma gab letztes Jahr...

einen Gewinn von 312.400 Francs an. Die 470.000 nicht gerechnet,

die vor der Steuer verschleiert wurden.

Sie beauftragten mich zu dieser Steuerhinterziehung. Und wie wollen Sie...

meine 647.200 Francs erklären? Es fehlt der Firma doch kein Sou.

Wie? Der Firma fehlt kein Sou? - Nein! Das ist ja grad das Dumme.

Ihre finanzielle Lage ist überaus günstig. Wer wird alles in Ihre Bücher sehen?

Die Polizei, Steuerprüfer... Man wird Ihnen peinliche Fragen stellen.

Wie wollen Sie sie beantworten? - Wie klauten Sie mir 647.200 Francs,

ohne dass nur ein Sou in der Kasse fehlt? - Ich hab das mit Türgriffen gedreht.

Was wollen Sie schon wieder? - Das Glöckchen.

Ja, stellen Sie's auf den Schreibtisch! - Hat einen schönen Klang.

Raus! Aber schnell!

Wo waren wir stehen geblieben? Sie haben mit irgendwas gedreht.

Ja! Ich habe das mit Türgriffen gedreht. - Wir haben den Faden wieder.

Ahnen Sie, wie viele Türgriffe in Großparis gebraucht werden?

647.200 lieferte allein unserer Firma. Durch die Teuerung bedingt,

mussten wir unsere Preise heraufsetzen. Pro Klinke verteuerte sich der Preis...

für den Großhandel um 1 Franc. - Ich weiß.

Aber dank einem Schreibfehler im Vertrag akzeptierten unsere Partner nicht nur...

1 Franc, sondern 2 Francs pro Klinke. Ich wollte mit Ihnen reden,

aber Sie waren auf der Jagd. Und dann war ich selbst verabredet, in einer Eisdiele.

Mit wem? - Ihrer liebenswerten Tochter.

Und dann hatte ich einen Blitzgedanken: Sollte ich in den Büchern diese...

zusätzlichen Francs verschleiern können, brauchte ich mir keine Sorgen zu machen.

So wie wir das mit den Summen tun, die wir nicht bei der Steuer angeben.

Scht, das Telefon.

Damit wäre geklärt, wie ich zu der Summe von 647.200 Francs gekommen bin.

Die Sie in Ihre Tasche wirtschafteten! - So viel trägt man nicht in der Tasche.

Sie machen auch noch Witze? - Ich sorge für das Glück Ihrer Tochter.

Ich habe nicht gestohlen! Das Geld bekommt ja meine Frau, und zwar die gesamte Summe.

Und wenn Sie noch die Mitgift dazurechnen, die 400.000 Francs, über die wir sprachen,

dann beginnt das junge Paar das gemeinsame Leben mit einer runden Million.

Und Sie müssen uns nicht unterstützen. - Darin steckt eine gewisse Logik,

alles in allem.

Weiß meine Tochter von Ihren Machenschaften?

Nein, Monsieur. Ich sagte ihr bisher nur, ich wäre ein leitender Angestellter.

Sie wissen, ich bin bescheiden. - Nein, das ist mir bisher entgangen.

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