The Blue Veil

The Blue Veil (Le Voile bleu)

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Le voile bleu de
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Mistari 200 ya kwanza.

DER BLAUE SCHLEIER

DER FILM IST ALL JENEN FRAUEN GEWIDMET,

DIE DIE FREUEN IHRES LEBENS DEN KINDERN DER ANDEREN OPFERN,

DIE SIE PFLEGEN, BESCHÜTZEN, FÜR SIE EINSTEHEN,

UND DIE SIE FÜR IMMER VERLASSEN ODER VERLIEREN MÜSSEN,

OBWOHL SIE SIE VIELLEICHT LIEBTEN

WIE IHRE EIGENEN KINDER.

- Haben Sie grosse Schmerzen? - Nein.

Um in der Klinik keine Mühe zu haben,

bereite ich das Aufnahmeformular vor.

- Wie ist Ihr Name? - Louise Jarraud.

22 NOVEMBER 1914 LOUISE JARRAUD

GEB. VORIN VERWITWET JEAN

- Guten Tag, die Damen. - Guten Tag.

Das ist von der Neuen,

die so traurig war, als sie ankam.

Die Schwester sprach vorhin davon. Es wiegt angeblich nur fünf Pfund.

- Meine wog neun Pfund. - Sie wachsen so schnell.

Ihr kleiner Junge, Madame.

Soll ich ihm zu trinken geben?

Nicht vor morgen Abend.

Er bekommt 24 Stunden Zuckerwasser.

Und nun ruhen Sie sich aus, meine Liebe.

Sie müssen stark sein, um ihn stillen zu können.

Komm her.

So.

- Ordnen Sie diese bitte ein? - Gewiss, Madame.

Was ist das?

Jarraud.

- Heute Nacht? - Vor knapp einer Stunde.

Mein Gott!

Sie brauchen nun viel Mut.

Nein.

Auf Wiedersehen und vielen Dank.

Mein armes Kind, setzen Sie sich.

Was werden Sie nun tun?

Ich weiss es nicht.

- Haben Sie einen Beruf? - Nein.

Haben Sie studiert?

Ich habe einen Fachabschluss.

Ich hatte an Lehrerin gedacht, doch dann heiratete ich.

Mein Mann verdiente gut.

Ja, Sie mussten einiges erdulden.

All das ist vergangen. Denken Sie an die Zukunft.

- Werden Sie arbeiten? - Ich weiss es nicht, Madame.

Dieser Kleine war mein Ein und Alles.

Er war mein ganzes Leben.

Natürlich.

Haben Sie ein Einkommen?

Eine Beihilfe vom Heer.

Dann müssen Sie sich entscheiden.

Sie könnten wie wir arbeiten.

Mich um ein Kind kümmern, während meines...

Genau deswegen wäre das eine wunderbare Heilung.

Sie würden dieses Kind lieben.

Hier ist die Adresse von Frau Berger in Boulogne.

Eine seriöse Agentur. Sagen Sie, ich schicke Sie,

sie findet Ihnen sicher einen Posten.

Das Kind eines anderen?

- Eines Fremden? - Aber ja!

Kommen Sie schon, nur Mut.

Sie müssen doch leben.

STELLENVERMITTLUNG FRAU BERGER

Wir sind angekommen.

Hier.

Hier, Kutscher, behalten Sie den Rest.

Was ist denn los?

Bitte entscheide dich.

In der Familie sind alle unabhängig, doch muss man den Eltern gehorchen.

Pardon, Madame, guten Tag, Mademoiselle.

Er ist süss.

Die Person ist da.

Danke, Fräulein Eugénie.

So.

Fräulein... Pardon, Madame.

Das macht nichts.

Man kann sagen, Sie wurden erwartet.

Von mir und vom Mitbürger Frédéric.

Ich holte ihn vorhin im Säuglingsheim ab.

Darf ich?

Ja.

Ich hatte ihn dort gelassen.

Soll ich mich gleich kümmern?

Sie sind ein Schatz.

Sie verstehen sich gut.

Er hat ein hübsches Gesicht, in dem ich schon erahne...

Das muss meine Fantasie sein.

Wenn Sie gerne mitkommen möchten.

Treten Sie ein.

Das Wohnzimmer habe ich umgestaltet.

Es ist für Sie beide.

Danke, Monsieur.

Frau Berger hat mich informiert.

Sie verloren bedauerlicherweise Ihre Frau.

Sie gab meinem Sohn das Leben und verlor dabei ihr eigenes.

Dabei hofften wir zehn Jahre auf die Freude, ihn zu empfangen.

Diese Freude wurde plötzlich zu einem grossen Unglück, Madame.

Nennen Sie mich Louise und denken Sie nur noch an Ihre Freude.

Wir versuchen es.

Da Sie sich um den Kleinen kümmern, gehe ich nun.

Heute Abend habe ich ein wichtiges Treffen

mit den Dienststellenleitern im Ministerium.

Ein sehr wichtiges.

Herr Pons,

ich teile Ihre Ansicht nicht. Hören Sie?

Wären Sie es anders angegangen mit dem Anvisieren der Roten,

hätten Sie drei Kugeln da im Eck.

Und das, Herr Pons, ist indiskutabel.

Gut. Dann reden Sie nicht, Herr Perrette, und spielen Sie.

Also gut.

Und 51. Meine Herren, es ist vorbei

und dies dank des Fehlers von Herrn Pons,

der wie ein Boxer Billard spielt.

Ist ja schon gut.

Ihre Laune ist miserabel.

Nicht im Geringsten. Eugène, noch eins.

Guten Tag, Herr Perrette.

Guten Tag, Fräulein Eugénie.

Und, wie ist die Neue?

Diesmal ist es die Richtige.

Sehr gut. Kann ich Ihren Sohn sehen?

Ja, ich lass die Tür offen.

Wiedersehen, Fräulein Eugénie.

Du musst jetzt wieder einschlafen.

Herein!

Ich bin die Nachbarin, erkennen Sie mich?

Guten Tag, Madame.

Mademoiselle.

Sind Sie gut eingerichtet? Das ist gut.

Seit dem Unglück half ich dem tapferen Herrn Perrette.

Ein alleinstehender Mann, verstehen Sie.

Du bist süss.

Das Ebenbild deines Vaters.

Würde er seiner Mutter gleichen, wäre es schade.

Ist es schwer, sein Kind zu verlassen und sich um ein anderes zu kümmern?

Ja, Mademoiselle.

Hier haben Sie Ihre Ruhe.

Herr Perrette ist ein herzensguter Mann,

kein Schürzenjäger, was sehr schätzenswert ist.

Er hat einen guten Posten.

Er wurde stellvertretender Chef seines Büros im Ministerium.

Doch ihm fehlt es an Geschicklichkeit.

Zum Glück war ich da.

Ich kaufte für zwei auf dem Markt ein

und begleitete Herrn Perrette sonntags beim Spaziergang,

denn wir gehen häufig sonntags spazieren.

Mit dem Kleinen, natürlich.

Was könnte ihm gefallen?

Eine Eisenbahn, Soldaten?

In seinem Alter eher eine Rassel.

Dann eine prächtige,

denn nichts ist zu schön für Frédéric.

- Sie mögen ihn sehr, nicht wahr? - Ja.

Grämt es Sie nicht wegen Ihres eigenen?

Ich frage nie nach ihm.

Seltsam, wie egoistisch Väter sein können.

Hier ist das Geschäft.

Frédéric kommt mit uns. Sein erstes Spielzeug

ist ein Erlebnis für ihn.

Du wirst schönes Spielzeug bekommen.

Hier, bitte, Madame. Vielen Dank nochmals, Madame.

Geben Sie sich keine Mühe...

Auf Wiedersehen.

- Guten Tag, Madame. - Monsieur.

Wie süss er ist!

Nicht wahr?

Und so brav.

Sie wünschen, Madame?

Was ist passiert, Herr Perrette?

Unglaublich! Der Kinderwagen fuhr bis unten zur Strasse.

Zum Glück fing ich ihn noch ein.

Gewiss.

Guten Tag, Monsieur. Sehen Sie den neuen Kunden?

Das ist mein Sohn.

Ich sage Ihnen, Sie werden mit steigenden Umsatzzahlen

rechnen können.

Wir möchten eine Rassel,

etwas, das ihm Freude bereitet, etwas Lustiges.

Monsieur, wenn Sie kurz warten möchten...

Ja.

Ich habe eine schöne Auswahl.

Nicht zu müde?

Nein, gar nicht, Herr Perrette.

Stört es Sie nicht, dass ich Louise sage und Sie Herr Perrette?

Ich erlaube mir nicht...

Natürlich,

doch es belastet unsere Beziehung.

Und? Diese Rassel?

Das sind die schönsten.

- Selbstverständlich aus Silber. - Sie wählen eine aus, Louise.

Diese erscheint mir schön.

Ja, diese hätte ich Monsieur auch empfohlen.

- Verkauft. - Ich schenke Ihnen die Anstecknadel.

Man trägt sie am blauen Schleier. Wenn Sie erlauben, Madame.

So.

Ich versuche es.

In der Hoffnung, Madame,

dass Sie den Weg zu unserem Haus erinnern.

- Was schulde ich? - 15 Franc.

15 Franc.

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Maoni

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