Mistari 200 ya kwanza.
DAS SCHÖNSTE ALTER
DIE GESCHICHTE SPIELT AN EINEM FRANZÖSISCHEN GYMNASIUM,
AN DEM SICH ABITURIENTEN AUF ELITEHOCHSCHULEN VORBEREITEN.
WEITERE PERSONEN DES FILMS SIND AN DER MILITÄRELITESCHULE.
DIE STUDIERENDEN VERTEIDIGEN IHRE TEILS GEGENSÄTZLICHEN TRADITIONEN
MIT EINER BEGEISTERUNG, DIE OFTMALS AN SCHIKANE GRENZT...
Ostberlin, gestern Abend.
Die ostdeutsche Regierung beschliesst,
alle Grenzen zu öffnen,
darunter auch die Berliner Mauer.
Die Ostdeutschen vernehmen die Neuigkeiten im Fernsehen
und lesen gleichzeitig
den offiziellen Bericht. Hier ist er.
Mama, wir müssen aufstehen.
...die Erlaubnis für Reisen ins Ausland
kann ohne besondere Bedingungen beantragt werden...
Aufstehen, nicht wieder einschlafen.
...beunruhigt
in Ostberlin. Dutzende Polizisten
befinden sich in der Menschenmenge...
Hört ihr jetzt endlich auf?
...einer der zwei Grenzposten zwischen den beiden Berlins.
Mund abwischen.
Mama, gibst du mir Geld, damit ich Moro bezahlen kann?
Komm.
Mach schnell, wir müssen los.
Mama, gibst du mir Geld für Moro?
...sie strömen voran. Sie rennen.
In Gruppen, mit Freunden, als Familie.
Sie tragen ihre Kinder auf den Schultern.
Manche lachen, manche weinen,
andere lassen die Sektkorken knallen
zur Feier des Ereignisses, der Einheit.
Habt ihr das Geld für die Kantine?
Ja.
Seid brav.
Keine Sorge, ich mache das schon.
Im Krieg ist. Die Krise, die sich regt,
die voller Elan, fröhlich, lebhaft, leidenschaftlich ist.
Stamm el oder il. Normale Steigerungsform.
Stamm ol oder ul, flektierte Steigerungsform.
300 000 Menschen demonstrierten friedlich in Leipzig.
Eine Demonstration voller Disziplin und Entschlossenheit
gestern Abend, laut Michel...
Die Nacht ist über Leipzig hereingebrochen.
Der Karl-Marx-Platz,
der im Licht der Strassenlaternen erstrahlt,
ist zum Sammelpunkt der Demonstranten geworden.
Zehntausende Menschen
versammeln sich hinter den Transparenten,
auf denen die Worte Reisefreiheit und Pressefreiheit stehen.
9. November 1989.
Video Widerstand. Wer putzt die Wohnung der Putzfrau?
Ein Drittel des Lebens besteht aus Pflichten,
das zweite Drittel aus Geldverdienen,
im dritten bereichert man die Reisebüros.
Und immer wieder
muss man sich klarmachen, dass das erste Drittel
das Beste ist.
Die Jugend.
Sie sind 29 Menschen,
an einer Klippe hängend.
Ich trete auf ihre Hände.
Wenn Sie mit einer Hand loslassen, tun Sie das auch mit der anderen.
Im zweiten Trimester sind Sie nur noch 22.
Manche von Ihnen haben das selbst so entschieden.
Nur 18 von Ihnen werden das Jahr bestehen.
15 Monate sind es noch
bis zur Prüfung an der Ecole Normale Supérieure in der Rue d'Ulm.
Sie sind keine potentiellen Opfer
irgendeiner Logik der Prüfung,
bei der es darum geht,
die Besten auszuwählen
und die anderen auszusortieren, wenn sie das nicht selbst tun.
Das wäre zu einfach.
Sie selbst sind verantwortlich.
Jeder von Ihnen muss sich eines Tages die Frage
des Heiligen Augustinus stellen:
Was hast du aus deinem Talent gemacht?
Claude, ich liebe dich.
Ich liebe dich.
Hab ich bei euch im Schlafsaal auch einen Spitznamen?
Klar. Wie alle anderen auch.
Welchen?
Du bringst alle um den Verstand, mit denen du tanzt.
Man muss ihnen folgen, sich ihren Bewegungen anpassen.
Das gilt auch für die ungeschickten,
unschönen Kerle.
Du bist zu alt, um mit Puppen zu spielen.
Also spielst du die Hure mit dem grossen Herzen.
Dein Bruder.
- Du bezahlst. - Was ist mit deiner Unabhängigkeit?
Die kommt dich teuer zu stehen.
Männer wollen Frauen, für die sie bezahlen können.
An einer Wegbiegung ein widerwärtiger Kadaver
auf einem Bett aus Kieselsteinen.
Und doch ähnelt ihr diesem Abschaum,
diesem schrecklichen Laster.
Stern meiner Augen, Sonne meines Wesens.
Ihr, mein Engel und meine Leidenschaft.
Danke.
Ihre Arbeiten zu Beginn des Jahres sagen alles über Sie aus.
Ich spreche nicht von Ihrem Lebenslauf,
sondern von Ihrem Temperament.
Die, die La Bruyère gelesen haben,
kennen Ihren Charakter.
Sie wissen, was Sie
aus Ihrem Temperament gemacht haben.
Im Allgemeinen nichts Grosses.
Ihre Antworten beschränken sich auf ein Wort.
Weder Subjekt noch Verb noch sonstige Zusätze.
Es wimmelt vor Rechtschreibfehlern.
Ihr Vokabular ist unter dem Niveau
eines Mindestlohnempfängers.
Mit Schrecken stelle ich fest, dass Sie nicht schreiben können.
Sie sind wie Papageien. Sie schreiben einfach alles ab!
Sie sind die Bildungselite!
Willst du nichts essen?
Nein, verdammt,
ich muss mich auf die Prüfung vorbereiten!
Ich will sie unbedingt bestehen, also muss ich mich ranhalten!
Verdammt!
Willst du nicht die Augen schliessen?
Ich kann doch nicht immer die Augen schliessen.
Ich wünsche mir einen Mann, der die Augen schliesst,
der sich gehen lässt, der mir vertraut.
Ihr seid geizig.
Männer sind geizig.
Du erwartest zu viel.
Mit dir wird es nicht langweilig.
Aber diese aufgesetzte Sentimentalität nervt.
Tut mir leid, dass ich so bin, aber ich habe dich gewarnt.
Ich kann Liebesbriefe nicht leiden.
Ich mag es nicht, wenn man mich unter Druck setzt.
Faschist!
Schlampe.
Mir doch egal, dass du die Briefe nicht gelesen hast.
Du hast sie nicht verdient.
Axel, du armer Provinzdandy.
Wenn dir noch keine Frau die Wahrheit gesagt hat,
werde ich das wohl tun müssen.
Ich mag die Szene mit dem Armen sehr. Und Sie?
Ich...
Akt 3, zweite Szene.
Im Wald trifft Don Juan einen Bettler.
Er holt eine Münze heraus und hält sie ihm vor die Nase.
Er will sie ihm geben, aber nur, wenn er einen Schwur leistet.
Schwör schon, komm schon, schwör schon.
Schwör schon.
Und dann...?
Lesen Sie sie selbst. Warten Sie nicht.
Früher dachte ich immer,
Racine hätte im Mittelalter gelebt,
weil er von der Liebe sprach.
Und Molière Ende des 19., weil er von Geld sprach,
und Corneille im 17. Jahrhundert.
Hier nicht Bescheid zu wissen, grenzt an Selbstmord.
Hier muss man wissen, bevor man lernt.
Das ist unmöglich.
Zögern Sie nicht, sich zu verbünden.
Wenden Sie sich an Ihre alten Lehrer.
Wie heissen Sie?
Delphine Le Guévec.
Delphine.
Delphine, delfinos, Delfin.
Nein, Moment. Eher...
Delphinè, Delphinès,
Wächterdrache des Orakels von Delphi.
Sie schaffen das schon.
- Sind Sie aus dem Dorf? - Ja, Monsieur.
- Und wollen Sie bleiben? - Ja, Monsieur.
Wie ist Ihr Name?
Charlotte, zu Ihren Diensten.
Oh, welch schöne Person.
Monsieur, Sie beschämen mich zutiefst.
Es darf nicht sein, dass du dich nicht wohlfühlst.
Mein Herr,
ich bin in der grössten Notlage der Welt.
Claude!
Ihr widert mich an, ihr alle!
Ihr macht nur, was ihr wollt. Aber ihr werdet schon sehen.
DER SCHWINDEL
Le Guévec Delphine, HK2.
Guten Tag.
Mademoiselle Le Guévec,
Messieurs Larziz und Lagarde,
kommen Sie nach der Stunde bitte zu mir.
Ein gesunder Wettbewerb darf in dieser Klasse herrschen,
aber auf keinen Fall sein entarteter Avatar.
Überlassen Sie die Konkurrenz Ihrem Rivalen,
der Schule Louis-le-Grand.
SCHLAFSAAL ERSTES JAHR
Noch zehn Stück.
Zieh durch bis zum Ende.
Weiter, Leute.
Was machen Sie hier?
Mädchen haben hier nichts zu suchen.
Ich suche jemanden. Einen Jungen.
- Vielleicht wohnt er hier. - Und Paris ist in der Flasche.
Vielleicht wohnt er hier.
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